Ausgabe 28/2019 – Wird Gold in der nächsten Dekade auf 17.000 US$ steigen?

Goldherz Report Ausgabe 28/2019 – Donnerstag, 8. August 2019

G.Goldherz

Liebe Leserin, lieber Leser,

heute vertraue ich darauf, dass Sie zu den Gewinnern gehören und mindestens mit Gold verdient haben. Der Goldpreis stieg in den letzten 12 Monaten rasant und hält zur Stunde um die 1.500 US$.

Ich hoffe, auch Sie waren dabei

Quelle: Stockcharts.com

Vielleicht konnten Sie gar schon mit den Minenaktien, wie sie beispielsweise im Goldminen ETF (New York: GDX) zu finden sind, einen ganz fetten Reibach machen?

Deren Performance war noch besser als die des Edelmetalls.

GDX-Minen-ETF in den letzten 12 Monaten

Während Gold 26% stieg, brachte der Senior-/Junior-Minenaktienverschnitt sogar 2,5x mehr Gewinne. Quelle: Stockcharts.com

Wenn dem nicht so ist, müssen Sie sich ernsthaft überlegen, wann Sie einsteigen möchten? Denn als reines Unterhaltungsangebot ist mein Newsletter eigentlich viel zu schade. Es entgehen Ihnen die größten Gewinne.

Mein Vorschlag wäre darum:

Folgen Sie ab heute öfters meinen großen, richtungsweisenden Ratschlägen und Sie werden feststellen, dass es ganz einfach ist, um an der Börse richtig viel Geld zu machen.

Nur sollten Sie darauf achten, dass Sie das große Bild verstehen und deuten können.

Viele glauben, die Goldpreisbewegung verpasst zu haben – dabei geht sie erst los

Wenn Sie neu sind im Newsletter, lesen Sie am besten noch einmal meine Wochenausgabe #7/2019 nach, in der ich exakt die Prognose aufstellte, die sich heute an den Märkten entwickelt: NASDAQ PfuiRohstoffaktien Hui (in Anlehnung an den Goldminenindex HUI) 

Die Quintessenz: Goldaktien sind am Anfang einer ganz steilen Haussebewegung 

Tatsächlich gibt es ein Verhältnis zwischen NASDAQ 100 Aktien und dem Goldminenindex HUI. Immer wenn die Rendite der NASDAQ an ihren Höhepunkt kam, brachen die Renditen danach völlig in sich zusammen und wurden von einer steilen Goldminenaktien-Performance abgelöst. Diese Anomalie ist derart stark, dass jeder Anleger diese Korrelationen ernst nehmen muss. Denn vom Tief- zum Hoch ist hier ein Verzehnfacher möglich. Quelle: Stockcharts.com

Kommen wir zur alles entscheidenden Frage:

Wie hoch wird der Goldpreis steigen?

Meine philosophische Antwort wäre: „So weit die Füße der Zentralbanken uns tragen.“ Womit ich darauf hinaus will, dass hier ein wirklich, wirklich, wirklich, langer, langer, langer Weg nach oben vor uns liegt.

Um konkreter zu werden, will ich mich gar nicht selbst zitieren, sondern einen der meiner Meinung nach größten Experten für Rohstoffmärkte. Er ist schon seit geraumer Zeit im Geschäft und hat sich einen Namen als konträrer Investmentstratege gemacht. Er ist eines meiner Vorbilder, von dem ich indirekt lernte, mich gegen alle Mode- und Marktmeinung zu positionieren.

Leigh Goehring hat wirklich Ahnung, wenn es um die Märkte geht.

Im Sommer 1999 schrieb Leigh Goehring, einer der besten Fondsmanager für Rohstoffe bei Prudential Securities, in einem damals kaum beachteten Artikel für das Finanzmagazin Forbes, beim damaligen Goldpreis um 250 US$ pro Unze, dass wenn die im US-Schatzamt gehaltenen Goldreserven mit dem 1,5-fachen der Bilanzsumme der US-Notenbank bewertet würden, was historisch in einer Euphoriephase oft passierte, daraus ein Kursziel von 2.500 US$ pro Unze Gold resultieren würde.

„Theoretisch könnte der Goldpreis bis zu 2.500 Dollar pro Unze betragen,“ sagt Goehring.„Wenn alle im Umlauf befindlichen Dollar (derzeit 560 Milliarden Dollar) mit Gold unterlegt wären, wäre der implizite Preis etwa 2.500 Dollar.“ Goehring räumt ein, dass der zentrale Bankenverkauf von Gold in naher Zukunft 2.500 Dollar pro Unze unrealistisch macht. Aber ebenso unwahrscheinlich ist seiner Meinung nach ein Dow/Gold-Verhältnis, das ernsthaft verschoben bleibt. „In den nächsten zehn Jahren wird etwas dazu führen, dass sich Gold stark erholt. Wir können nicht sicher sein, was genau, aber es wird etwas passieren.“

Bei mir, der seine ersten Goldunzen 1994 kaufte, trafen diese Worte des weit überaus intelligenten Herrn Goehring auf weit aufgesperrte Ohren.

Damals, das will ich gerne zugeben, kaufte ich mein Gold eher, weil es „günstig aussah“ und instinktiv, weil ich eine Abneigung gegen den Euro verspürte und mir waren die „älteren Herren“ mit jahrzehntelanger Erfahrung an den Aktienmärkten viel sympathischer als die Maulhelden der Politik- und Finanzindustrie, die tagein und tagaus die gleiche Schallplatte abspielten und mich damals wahlweise in „Telekom-Werte“ oder „Neuer Markt Aktien“ jagen wollten, was die überwiegende Mehrheit der Anleger auch ganz toll fand.

Schon damals war mir das Prinzip der Börse schnell klar:

  • Die Mehrheit steuert ihre Anlageentscheidungen mit dem Rückspiegel.
  • Nur die Minderheit, die den Windschatten beachtet, verdient das große Geld.

Wobei ich mich mit der Philosophie des Goldes erst später vertraut machte.

Vor wenigen Stunden gab Herr Goehring seinen neuen Zielkurs für den Goldpreis durch …

… und dieser lässt aufhorchen.

Dieser wäre – bei der gleichen Annahme wie 1999 sowie unter der weiteren Maßgabe, dass die US-Notenbank ihre überschüssigen Reserven, die man zur Liquiditätsausstattung der Banken gebraucht, wie angekündigt (aber 2018 nicht umgesetzt) zurückführen würde – bei einem Goldpreis von 12.000 US$.

Wenn die US-Notenbank ihre bisherige „Schlafpolitik“ fortfährt und nichts tut, wonach es zurzeit mindestens aussieht, wäre sogar ein Goldpreis von 15.000-17.000 US$ machbar.

Er ließ offen, was passieren würde, wenn – Gott bewahre – ein neues Gelddruckprogramm gestartet würde, was angesichts der angekündigten Nullzinsrichtung und der sich zurzeit verdüsternden Weltkonjunktur, immer wahrscheinlicher, wenn nicht gar zu sagen, Gewissheit wird.

Denn dann wäre das Endziel für den Goldpreis sogar noch einmal drastisch höher anzusetzen.

Lassen wir uns von dieser Meinung einmal inspirieren und schauen wir auch sicherheitshalber kurz nach, ob diese These Sinn macht.

Tatsächlich zeigt der Goldpreis eine hohe Korrelation zur US-Notenbankbilanz

Quelle: Macrotrends.net

Dass diese Korrelation 2012 plötzlich endete, war wohl auf zwei Faktoren zurückzuführen:

  • Die Aktienmärkte waren nach der Krise 2008 nicht überteuert.
  • Die US-Zinssenkungen zeigten Wirkung und führten zu einer Expansionsphase.
  • Tiefe Zinsen erlaubten den Unternehmen, eigene Aktien zurückzukaufen und sich mit Fremdkapital zu finanzieren.
  • Der Goldpreis war 2012 relativ etwas teuer und Anleger euphorisch.
  • Immobilien: das „Betongold“ boomte.

Der Goldpreis hätte also eigentlich, nach der ursprünglichen Gesetzmäßigkeit, weiter steigen können, hat das aber nicht getan, weil es eben die aufgezählten Alternativen gab und die Vermögensbewertungen mit sinkenden Zinsen stiegen.

Profis sattelten also um von Gold in Immobilien vor allem…

Nun ist aber ein gegenteiliger Effekt spürbar, der mir anzeigt, dass Gold sein Nachholpotenzial bald ausschöpfen wird.

Die Frage ist also eher: Wie viel Gold sollten Sie heute kaufen?

Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass es reichen sollte, langfristig 10-20% Ihres Haushaltsvermögens in reines Gold zu investieren oder es je nach Stimmung im Markt zwischen Gold & Silber aufzuteilen. Dieser Teil ist relativ leicht umzusetzen und Sie brauchen mich auch gar nicht dafür.

Für mich selbst habe ich entschieden, sogar weniger physisches Gold zu halten, obwohl ich seit 2008 sehr viel von physischem Gold hielt. Denn ich habe mittlerweile die Faktoren identifiziert, die gute Goldminen besitzen müssen, um nachhaltigen Mehrwert für Investoren zu erzielen.

Es gibt immer wieder Phasen, in denen einzelne Goldminenaktien viel besser laufen als Gold selbst.

Barrick Gold verachtfachte sich Mitte der 90er Jahre trotz labiler Goldpreise

Ende der 80er Jahre zählte Barrick Gold zu den „Junior“-Produzenten, die den aufstrebenden Carlin-Trend von Nevada erschlossen. Während in dieser Zeit der Goldpreis seitwärts lief, verachtfachten Anleger in Barrick Gold ihr Kapital. Quelle: Stockcharts.com

Zuletzt zeigte B2Gold eine ähnlich starke Bewegung

Quelle: Stockcharts.com

Darüber hinaus bietet es sich an, dass Sie einen weiteren Teil Ihrer liquiden Vermögenswerte für die Altersvorsorge bereit legen oder ansparen möchten.

Wie Sie das bis ins Detail umsetzen, erfahren Sie, wenn Sie sich für ein Abonnement entscheiden.

Heute gebe ich Ihnen gratis aber gerne den ersten Schritt, den Sie sofort umsetzen können:

  • Sie sollten zuerst in die Ihrer Meinung nach vielleicht 10-20 besten Rohstoffaktien investieren, worunter sich bestimmt auch ein paar Gold- und Silberminenwerte befinden müssten. Dieses Depot würde ich auch gar nicht groß „traden“. Sondern es sollte im Vordergrund stehen, diese Aktien über den gesamten Bullenmarkt zu halten. Aber natürlich finden Sie nicht heute sofort 10 Aktien, die Ihre hohen Ansprüche erfüllen werden. Darum lassen Sie sich hier Zeit, bauen Sie Ihre Favoriten langsam auf, achten Sie auf „Ausverkaufskurse„, kaufen Sie sich über 2-3 Jahre ein oder richten Sie sich mit monatlichen Sparraten und Käufen ein.

Zugegeben, das hört sich nach viel Arbeit an (ist es wahrscheinlich auch) und für einen Einsteiger in die Materie ist es auch gar nicht so leicht, die Spreu vom Weizen zu trennen.

Darum will ich Ihnen heute meinen 30-Tage-Test von Goldherz PLUS schmackhaft machen:

Dort können Sie „live“ dabei sein, wie ich mich selbst durch den Dschungel der Rohstoffaktien und Goldwerte bewege und wie ich seit Gründung des Briefs die günstigen Kaufkurse im Goldsektor nutzte und zwar auf verschiedenste Art:

  • So kaufte ich einen ganz normalen Goldminen-Aktien ETF, der nun +42% im Gewinn steht.
  • Ich investierte in verschiedene Goldfavoriten, die sich gerade in „Ausverkaufsstimmung“ befanden, wie eine First Majestic Silver zu Kursen um 6,30 CA$ – heute 13,92 CA$ +121%. Pan American Silver kauften wir vor 8 Wochen unter 15 CA$ – heute 22,54 CA$ +53%. Continental Gold stockte ich unter 2 CA$ auf – heute 4,56 CA$ +134%.
  • Zudem riet ich zu einem gehebelten Schein auf Gold (WKN: BP8MFZ), den Goldherz-Leser der ersten Stunde kennen und der +192% Gewinn brachte.
  • Und ich setze hochspannende Exploreraktien ein, die jetzt schon in Richtung der Spitze der Performanceliste laufen.

Allen voran natürlich Klondike Gold… (!!!)

Quelle: Stockcharts.com

Eigentlich müssen Sie nur meinen Ausführungen folgen und selbst ein wenig mitarbeiten, wie die Werte in Ihre Strategie für ein gesundes Depot und den Vermögensaufbau passen, und Sie werden schnell erfolgreich sein.

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Nur Sie dürfen bei Rohstoffen eines NIEMALS tun: 

Sie dürfen nie sofort aus Gier alles auf einmal kaufen und nach einer getroffenen Entscheidung nicht gleich wieder den Zweifeln verfallen und mit „kleinen“ Gewinnen oder Verlusten verkaufen, die oft zufällig sind. Sondern Sie müssen die Strategie durchziehen, solange sie es erforderlich macht.

15 von 17 Tradingideen gingen voll auf

Mein Anfang des Jahres zusätzlich zur Investmentliste gestartetes Tradingdepot, das jeder auch mit 5.000 Euro Startkapital spielend leicht nachbilden kann, hat dieses Jahr eine unglaubliche Trefferquote von 88% erzielt.

Zum Beweis sehen Sie anbei meine Trade-Historie:

Bis nächste Woche!

Es grüßt Sie Ihr

Guenther_Unterschrift
Günther Goldherz,

Chefredakteur Goldherz Report

P.S.: Ich habe für Sie noch ein Interview mit Leigh Goehring über die Unterbewertung beim Gold.


Der nächste Goldherz Live-Chat Termin:
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Zur nächsten Goldherz Sprechstunde begrüße ich Sie am Mittwoch, den 14. August 2019, ab 19:00 Uhr im sharedeals.de Live-Chat!

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