Ausgabe 10/2017 – IDM Mining bereit für die nächste große Kurssteigerung vor dem Produktionsstart!

Goldherz Report Ausgabe 10/2017 – Freitag, 17. März 2017

G.GoldherzLiebe Leserinnen und Leser,

der gestrige Handelstag bot für Goldinvestoren eine hervorragende Entwicklung. Wie kaum anders zu erwarten, wiederholte Gold praktisch die gleiche Bewegung wie nach der Zinserhöhung im Dezember . Sofort nach der seit Wochen erwarteten Zinsentscheidung zogen die Goldaktien allesamt an. Am Tagesende stand beim Amex Gold Miners Index ein Anstieg von +7% auf 637 Punkte.

Das auf der Empfehlungsliste stehende Best of Gold Miners Indexzertifikat steigt allein am heutigen Donnerstagvormittag +20% und bestätigt, welche hohen Gewinne selbst im Tageshandel mit Goldminenwerten erzielbar sind.

Einige meiner Empfehlungen konnten seit der letzten Ausgabe überragende Anstiege erzielen:

Kirkland Lake Gold +15%, Sibanye Gold +11%,  Silver Standard Resources +11%, Platinum Group Metals +18%

Das sind sehr schöne Bewegungen. Der Markt hat innerhalb weniger Stunden ein Kaufsignal generiert und der Goldpreis steht zur Stunde mit $1.227 fast $30 höher als vor der Zinserhöhung. Die Minen konnten sich wieder in ihre obere Bandbreite erholen und die Kurse der letzten zwei Wochen bilden nun eine signifikante Unterstützungszone. Auf dieser Basis kann es weitergehen und ein Ausbau der satten Gewinne sowie neue Jahreshochs sind bis zum Juni sehr wahrscheinlich. Wobei ich die größten Kursgewinne dieses Jahr eher im 2. Halbjahr erwarte, wenn die US-Inflation das nächsthöhere Niveau erreicht haben sollte. Der Goldbugs Minenindex (HUI) dürfte dann wieder über 250 Punkte ausbrechen. Das wären von heute an gerechnet +25% Potenzial.

GoldBugs Minenindex

HUI

Quelle: Stockcharts.com

Zurzeit haben Gold- und Silberaktien ein fast ausnahmslos sehr günstiges Bewertungsniveau erreicht. Es ist erstmals wieder der Fall, dass sich die Goldprojekte extrem gut rechnen lassen und Werte erkennbar sind. Viele Aktien aus der 2. und 3. Reihe werden noch immer mit Abschlägen von 50-90% auf ihren zukünftigen Wert gehandelt. Nicht jedes Projekt wird ein Erfolg sein, aber dort wo es wie erwartet läuft, winken 100% bis 1.000% Kurspotenzial!

Erstmals seit Jahren hat der Gold- und Silberpreis einen sehr tragfähigen Boden ausgebildet. Für die technischen Studien ist dies sehr erheblich, denn wenn sich ein Projekt bei 1.200 US$ Goldpreis und 15 US$ Silberpreis gut rechnet, dann sind die Risiken sehr klein und die Chancen umso größer, je höher der Goldpreis von diesen Prognosen abweicht.

Heute habe ich mit IDM Mining einen neuen, hochinteressanten Wert, der vom Timing und vom Kurs her hervorragend zu meiner Strategie passt.


Updates zu:

  • Rise Resources – Wer bisher noch nicht kaufen konnte sollte auf das voraussichtlich erfolgende TSX Listing warten.
  • K92 Mining – Zapft den Kapitalmarkt für eine Zwischenfinanzierung in Höhe von 10 Mio. CA$ an.
  • Kirkland Lake Gold – Hervorragende Perspektiven nach Übernahme von Newmarket.

Neuempfehlung:

  • IDM Mining (Toronto: IDM – Kurs: 0.15 CA$) – Osisko Royalties glaubt an das Potenzial von Red Mountain und investiert 15 Mio. CA$ über dem aktuellen Kurs.

NEWS-TICKER

Kanada unterstützt Exploration mit Steuervergünstigungen

Die Zeit zur PDAC Messe in Toronto, die bei den Beteiligten als voller Erfolg galt, nutzte die kanadische Regierung, um ihre volle Unterstützung zu signalisieren. Die Steuergutschrift für Explorationsinvestitionen, dem Mineral Exploration Tax Credit (METC), in Höhe von 15% wurde verlängert. Zudem wird das System der „flow-through share investments“ beibehalten, bei der Investoren von einer Sonderabschreibung ihrer Investition profitieren und die Unternehmen erlaubt, Aktien zu einem höheren Kurs als dem aktuellen Marktpreis zu verkaufen. Diese Steuergestaltung hilft den seriösen Unternehmen, welche tatsächlich in die Exploration investieren erheblich und führt zu günstigeren Entdeckungskosten.


Aktuelle Aufträge und Positionen


Empfehlungsliste_10-2017


Updates zu den Empfehlungen


Rise Resources (Toronto: UPP) – Kurs: 0.23 CA$

Ein Börsenlisting an der TSX steht voraussichtlich kurz bevor

In der letzten Woche stellte ich Ihnen mit Rise Resources einen aussichtsreiche Goldexplorer vor, dessen Bewertung bei nur 10 Mio. CA$ liegt und, wenn alles gut läuft, maximal 2 Jahre vor der Produktionsaufnahme steht. Leider ist Rise bisher nur an der Canadian Exchange börsennotiert. Das Unternehmen war bisher nur ein US-OTC-Mantel und das hat leider die Konsequenz, dass viele Broker aus Deutschland den Wert nicht handelbar machen können. Wer Rise Resources schon gekauft hat, für den ist das kein Problem. Für alle anderen gilt: Warten Sie, bis ein Listing an der bekannten TSX Börse in Toronto erfolgt.

Fazit

Das Management von Rise Resources hat mir nach Rücksprache versichert, dass dieses Listing zeitnah verfolgt und umgesetzt werden sollte. Bis dahin behalte ich die Aktie im Auge und warte vor der offiziellen Aufnahme in die Empfehlungsliste noch ab. Sollten Sie letzte Woche gleichwohl zu günstigen Preisen von 0.22-0.23 CA$ an der CNSX oder für etwa 0.16 US$ im US-OTC-Handel gekauft haben, dann bleiben Sie auf jeden Fall dabei.


K92 Mining (Toronto: KNT) – Kurs: 0.87 CA$ – Performance: -33% – Anlageurteil: KAUFEN

Finanzierung zur Komplettierung der Produktionsaufnahme, Exploration und des Kora-Entwicklungspotenzials

Kurz bevor K92 Mining das „kommerzielle“ Cash-Flow-positive Produktionsstadium erreicht, holt man sich kurzfristig noch einmal eine Finanzierungsspritze über 10 Mio. CA$ (engl. Pressemeldung). Der Platzierungspreis beträgt 0.75 CA$ (13.3 Mio. Aktien), wobei jede Aktie einen weiteren „Warrant“ besitzt, der für 1 CA$ einlösbar ist. Maximal fließen dem Unternehmen daraus weitere 13,3 Mio. CA$ zu. Insgesamt lässt sich damit ein Geldzufluss von ca. 23 Mio. CA$ erwarten.

Mit dem frischen Kapital sollte der knapp kalkulierte Produktionsaufbau gelingen und K92 kann nun nahtlos auch mit der Exploration fortfahren, bis der positive Cash-Flow aus der Eigenproduktion – welcher spätestens zwischen April bis Juni einsetzen sollte – erreicht wurde.

Leider hat das Management diese Möglichkeit einer weiteren Finanzierung nicht früh genug kommuniziert. Diesen Haken haben die Kurse mittlerweile eingepreist.

Die Research-Studie von Clarus Securities zeigt jedoch eindeutig, dass bei K92 Mining noch erhebliches Potenzial vorhanden ist und man die Anfangsphase nicht überbewerten sollte. Darum verweise ich heute noch einmal auf den dortigen Research-Report als PDF: KNT-2017-03-01-Clarus, welcher nicht nur meine konservativen Prognosen bestätigt, sondern insbesondere für 2019/20 ein signifikantes Wachstums- und Gewinnpotenzial sieht.

Fazit

Mit der Kapitalmaßnahme sehe ich bei der operativen Entwicklung keine Gefahr und darum bleibt die Aktie – selbst bei 13 bzw. 23 Mio. neuen Aktien – viel zu günstig. Zumal die Finanzierung und der Geldzufluss auch den bestehenden Buchwert erhöhen dürften. Das Kurs-Buchwert-Verhältnis stand bisher bei 13, weil man die total abgeschriebene Mine für lediglich 1 Mio. US$ kaufen konnte.

Man muss es einmal so sehen, dass allein die Exploration, der Bau der Mine und Verarbeitungsanlage sowie die Umweltgenehmigung zusammen locker dreistellige Millionenbeträge und im Falle dieses Projektes >200 Mio. US$ kosten würden, wenn man von einem Projekt in der Frühphase ausgeht. K92 Mining wäre dann ein Unternehmen mit 100 Mio. US$ Verschuldung. Stattdessen befinden sich heute sämtliche Wert in den Händen der Aktionäre und eine Finanzierung über jetzt zusätzliche 7,7 Mio. US$ ist verglichen mit den vorgenannten Summen – die im Junior-Minenbereich absolut gängig sind – wirklich vernachlässigbar.

Deshalb halte ich die Marktreaktion bzw. die Korrektur des Aktienkurses über die vergangenen Wochen für vollkommen übertrieben und sehe darum eine hervorragende Kaufgelegenheit. K92 Mining bleibt eine unterbewertete Kaufposition.


Kirkland Lake Gold (Toronto: KL) – Kurs: 10.05 CA$ – Performance: +28% – Anlageurteil: KAUFEN

Neue hochgradige Goldzone entdeckt

Bei Kirkland Lake Gold läuft die operative Entwicklung weit besser als erwartet. 2016 hatte man bei den AISC-Förderkosten statt erwarteter 1.050 US$ nur 920 US$ pro Unze benötigt. Im 4. Quartal lagen die Kosten mit 875 US$ sogar noch einmal unter dem Jahresdurchschnitt. Die konkrete Prognose für 2017 liegt zwar bei 950-1.000 US$, aber anhand des Wortlautes der engl. Pressemeldung wird eher davon auszugehen sein, dass der Vorstand dieses Ziel übertreffen will.

Am 6. März wurde ebenfalls eine hervorragende Pressemeldung veröffentlicht. Diese bestätigte, dass unterhalb des Cosmo-Tagebaus in Australien größere Goldvorkommen auch in der Tiefe vorhanden sind. Die ersten 6.000 Meter Bohrprogramm wurden absolviert und die Ergebnisse (durchschnittlich 4-15 g/t Goldgehalt sowie bis zu 119 g/t über 4 m) waren für die ersten 25 Bohrungen wirklich außerordentlich gut, wenn nicht sogar hervorragend. Es besteht laut Aussage des Managements ein signifikantes Ressourcenerweiterungspotenzial für die Cosmo Mine, welche bisher 800.000 Unzen förderte.

Nun tue ich mir schwer, einzelne Erfolgsmeldungen wie diese auf den Aktienkurs umzumünzen. Doch es macht sehr gut deutlich, dass Kirkland Lake Gold nicht nur mit der Macassa Mine, welche man zurück in Produktion führte, einen Volltreffer gelandet hat, sondern auch mit der Übernahme von Newmarket Gold. Newmarket war bisher mehr auf den Tagebau spezialisiert und kann das Untertagepotenzial mit der Expertise von Kirkland Lake heben.

Fazit

Die sehr soliden Zahlen und die Aussichten für eine nah bevorstehende Produktionserhöhung – besonders ab dem nächsten Jahr – dürften den Aktienkurs 2017 noch deutlich höher tendieren lassen. Kirkland Lake Gold Aktien sollten Sie nun Halten. Die Aktie besitzt kurzfristig (3 Monate) bis 12 CA$ und mittelfristig (6-12 Monate) auf 14-16 CA$ Kurspotenzial.


Ende Teil I


Neuempfehlung

idmmining-logo

IDM Mining (Toronto: IDM – WKN: A1157R) Kurs: 0.15 CA$
Internetseite von IDM Mining

Unternehmenspräsentation: IDM Mining Investorenpräsentation (PDF)

Kauflimit: 0.17 CA$ – Kursziel: >0.25 CA$ Potenzial: +50%


Highlights der Empfehlung: 

  • Red Mountain Projekt mit fertiger vorläufiger Machbarkeitsanalyse (PEA) und Produktionsreife in unter einem Jahr möglich! Der Bau der Mine könnte im 1. Quartal 2018 beginnen.
  • Nettowert in der 1. Phase der Produktion (5 Jahre – 348 koz Produktion): 86 Mio. CA$ – Marktkapitalisierung noch auf Explorerniveau: 53 Mio. CA$
  • Ressource: 600 koz. Gold – 30 Mio. US$ Marktkapitalisierung entspricht 46 US$ Bewertung je Unze (High-Grade mit 7-10 g/t Goldgehalt)
  • Das Red Mountain Projekt mit seinen 17.000 Hektar ist vollkommen unterexploriert. Es liegen aber historische Bohrdaten aus 466 Diamantenkernbohrungen (nicht relevant für die aktuelle Ressource) sowie 2.000 Meter an Untertage-Arbeiten vor.
  • Strom und Wasser verfügbar, die nahegelegene Stadt Stewart erspart den Bau eines Camps (45 min Fahrtzeit für die Arbeiter).
  • Osisko Gold Royalties stockte seine Beteiligung jüngst auf und investierte per 8. März in 29 Mio. Stammaktien für 0.17 CA$ sowie 41 Mio. „flow-through“ Aktien für 0.25 CA$. Zusammen 15 Mio. CA$ frisches Kapital entsprechend einer 20% Beteiligung an IDM-Mining.
  • Der Aktienkurs steht aktuell 2 Cent unter dem Kaufpreis des jüngsten Insider-Deals.
  • >70% aller Aktien werden sehr eng von Insidern wie dem Management, Institutionen und Fonds (RBC Capital, Gold2000) sowie Goldkonzernen (Osisko Royalties sowie Osisko Mining (ehem. Oban Mining), Kinross sowie Premier Gold) gehalten.

IDM Mining ist ein Unternehmen, bei dem ich bis vor wenigen Wochen immer gesagt hätte, dass es ein sehr interessantes Projekt sei, welches enormes Explorationspotenzial aufweist. Allerdings hätte ich bisher gewisse Zweifel gehabt, ob so ein kleines Unternehmen, das bei der Exploration gemessen an seiner Größe schon sehr erfolgreich war, den Kapitalbedarf von 100 Mio. CA$ für den Bau einer Mine und die 1. Phase der Produktion zusammenbekommen hätte.

Die Parameter der vorläufigen Machbarkeitsanalyse (PEA – PDF) überzeugen zwar mit einer enorm hohen Kapitalverzinsung (IRR) von netto 33%! Doch stand der Nettowert von 86 Mio. CA$ deutlich unter den nötigen Kapitalaufwendungen von 130 Mio. CA$. Für den Bau einer Mine wäre mir das als Kapitalgeber zu heikel gewesen. Das lag bisher vor allem daran, dass das Projekt nur auf 350.000 Unzen Goldproduktion zugeschnitten wurde, die sich am schnellsten und am einträglichsten fördern lassen (äußerst niedrige 440 US$/Unze operative Förderkosten bzw. 420 US$ nach Verkauf des Silberanteils). Das eigentliche Förderpotenzial liegt aber mindestens bei 1,5 Mio. Unzen respektive ist nach oben hin offen, wenn man das enorme Explorationspotenzial hinzuzieht.

PEA-Daten der neuen Studie von 2016 im Vergleich zu 2014 mit 50% Verbesserung trotz des Bärenmarktes

PEA-IDM

Quelle: IDM Mining Unternehmenspräsentation

Sie können IDM-Mining zurzeit nach zwei Kriterien bewerten: 

  1. Dem Wert einer Goldproduktion von 70.000 Unzen jährlich und dem Nettowert der Produktion (90-140 Mio. CA$) = 0.25-0.45 CA$ fairer Aktienkurs und mindestens +67% Kurspotenzial bezogen auf den gestrigen Schlusskurs von 0.15 CA$ bzw. +50% bezogen auf mein Kauflimit von 0.17 CA$.
  2. Am Wert seiner Ressourcen gemessen an der Bewertung von ähnlich hochgradigen Goldressourcen, wie dem nur wenige Kilometer nördlich gelegenen Valley of the Kings Projekt von Pretium Resources, deren Reserven aktuell mit 200 US$ pro Unze bewertet sind. Selbst wenn man 50-75 US$/Unze annimmt, erhält man einen fairen Aktienkurs zwischen 0.32-0.48 CA$ und entsprechend +88% bis +218% Kurspotenzial.

Explorations-Joker:

Darüber hinaus besitzt man ausgehend von lediglich 53 Mio. CA$ Marktkapitalisierung und seinem riesigen Goldgebiet noch immer einen Super-Joker, dass man weiter Millionen an Goldunzen findet. Da der Kurs nach allen Maßstäben zurzeit unterbewertet ist und Sie mit dieser Aktie ein handfestes Projekt erwerben und nicht nur auf das Explorationspotenzial hoffen müssen, sehe ich die Aktien aktuell als sehr günstig und kaufenswert an.


Die Frage wäre nur: Startet man erst mal mit dem Abbau, vereinnahmt den erwarteten Nettogewinn von 86 Mio. CA$, welche in den nächsten 5 Jahren möglich wäre und investiert das Geld gleichzeitig in die Exploration, so dass das Minenleben verlängert wird, oder exploriert man zunächst mehr Unzen.

Bei diesem Projekt ist eigentlich alles möglich und ich würde den aktuellen Stand der PEA nicht als letztgültigen Entwicklungsstand ansehen, sondern als sehr guten Anfang.

Es lassen sich auf diesem Projekt wohl noch deutlich mehr Unzen finden. Sicher bin ich mir auch deshalb, weil ich die Strategie von Osisko gut kenne. Osisko vertraut auf historische Untersuchungen, besitzt eine riesige Projektdatenbank und IDM Mining besitzt selbst ebenfalls hervorragende Bohrdaten eines >70.000 Meter Bohrprogramms, aus den 80er-90er Jahren.

Viele Explorer machen nämlich immer wieder den gleichen Fehler: Sie explorieren und bohren tolle Bohrlöcher, bleiben dann aber irgendwo stecken. Sei es vor der Ressourcenschätzung oder inmitten der Entwicklungsphase.

Bei IDM Mining wurde mit bescheidenen Mitteln sehr viel erreicht und letzte Woche – zur PDAC-Messe – wurde gleich die nächste Finanzierung mit Osisko abgeschlossen, wobei IDM weitere 15 Mio. CA$ für ein aggressives Bohrprogramm erhält, das sehr schnell weitere Unzen bringen sollte.

Lage des Red Mountain Projekts nahe an der Stadt Stewart in British Columbia mitten im so genannten Golden-TriangleGolden_Triangle-ProjectsQuelle: IDM-Mining Unternehmenspräsentation

Red Mountain Projekt

Projekt-Foto

Quelle: IDM-Mining Unternehmenspräsentation

Sie sehen bei diesem Foto sehr schön, dass sich die bestehenden Explorationsarbeiten mit den >1.5 Mio. Goldunzen lediglich auf die Bergspitze mit dem Portaleingang (Marc/AV/JW) bezieht. Der Trend setzt sich in südlicher Richtung fort. Die McAdam Veins und Lost Valley wurden noch gar nicht gebohrt!!! Dabei untersuchte man dort im letzten Jahr eine Quartzader mit hohen Gehalten an Gold, Silber, Molybdän. Die Ergebnisse der ersten Bodenuntersuchungen stammen vom Sommer 2016 – engl. Pressemeldung hierzu.

Zunächst fokussiert sich IDM Mining auf das historisch bekannte Vorkommen, das direkt an die nachgewiesene Goldressource anschließt und bspw. mit der SF-Zone weiteres direktes Erhöhungspotenzial birgt. Die historischen Bohrdaten der SF-Zone sind jedenfalls beeidruckend mit ihren 6-16 g/t Gold. Diese östlich an die JW-Zone grenzende SF-Zone birgt möglicherweise ein Verdopplungspotenzial für die bestehenden Goldressource.

SF-Zone_Potential

Quelle: IDM-Mining Unternehmenspräsentation

IDM könnte, wenn es Sinn macht, innerhalb von ca. 18 Monaten mit einer Mini-Produktion von 70-100 koz beginnen. Eine sehr vorteilhafte Machbarkeitsanalyse (PEA) liegt diesbezüglich vor und bestätigt die Möglichkeit eines profitablen Abbaus von hochgradigen (8-10 g/t Goldgehalt) Goldreserven, zu Förderkosten von lediglich 417 US$ pro Unze (inkl. Silber-Nebenprodukterlösen).

Dass dieses qualitativ einzigartige Projekt bisher noch nicht entdeckt wurde, hängt mit der bislang eher unscheinbaren Größe zusammen. Dafür besitzt das Unternehmen ein enormes Explorationspotenzial. Dieses befindet sich direkt an die bekannten Zonen angrenzend und wird mit historischen Bohrergebnissen untermauert durch eine Fortsetzung der Mineralisierung am Fusse des Red Mountains – im Lost Valley – gekrönt. Es ist sehr wahrscheinlich, dass sich unterhalb der Oberfläche – die nachweislich stark gold- und silberhaltige Quartzadern aufweist – der Trend der bekannten goldführenden Zonen fortsetzt.  Wenn erst einmal die Mine steht und weitere Erzzonen entdeckt sowie exploriert werden, dann wird IDM Mining seine Reserven & Ressourcen sehr schnell und potenziell vervielfachen können.

Denken wir einmal an Pretium Resources, die mit ihren rund 8 Mio. Goldunzen heute eine Marktkapitalisierung von >2 Mrd. CA$ aufweist und vergleichen dies mit den lediglich 53 Mio. CA$ Marktkapitalisierung bei IDM heute!

Mit Sicherheit wird es noch einige Finanzierungen geben, welche die Aktienzahl von IDM-Mining erhöhen dürften. Mit der Liquidität, einem Goldstream von Osisko Royalties und einer Kreditfinanzierung könnte man jedoch schon die 1. Produktionsphase ohne größeres Financing erreichen. Gleichwohl bin ich sicher, dass weitere Explorationsergebnisse bereits bis zum Sommer vorliegen werden und die nächste Reservenerhöhung bevorsteht. Dann würde auch eine Finanzierung auf deutlich höherem Niveau (0.25-0.35 CA$) Sinn machen und Investoren, die jetzt einsteigen, könnten sich zunächst ein erhebliches Anfangspotenzial sichern.

Das Risiko besteht nur darin, dass nicht genügend Gold auffindbar ist. Dann wird die Aktie voraussichtlich irgendwo bei 50% Gewinn stecken bleiben

Als „Worst-Case“ Szenario nehme ich 50% Gewinnpotenzial sehr gerne mit, wenn Sie mich fragen.

Wenn Osisko an den Erfolg glaubt, dann tue ich das auch!

Befürchtungen, dass IDM-Mining nicht genug Liquidität besitzt muss man nach der Osisko Royalties Investition nicht mehr haben. Außerdem ist diese Investition ein gigantischer Vertrauensbeweis in das Management und den CEO Rob McLeod. Osisko Royalties besitzt eine Marktkapitalisierung von 1,5 Mrd. CA$ und hat den gesamten Goldbärenmarkt hervorragend überstanden. Dies liegt vor allem auch an der Fähigkeit Sean Roosens, unterbewertete Chancen wie bei IDM Mining rechtzeitig zu erkennen und dort zu investieren, wo noch Potenzial besteht.

Der Aktienkursverlauf spiegelt nur einen Teil des Potenzials wieder

IDM-Chart

Quelle: Stockcharts.com

Fazit

Ehrlich: Ich kann heute nicht sagen, ob diese Aktie „nur“ 50%, 100% oder vielleicht sogar 500% Potenzial besitzt. Um das besser beurteilen zu können, müssten die Bohrergebnisse abgewartet werden. Doch bei guten Resultaten wird man keine Zeit mehr haben rechtzeitig zu kaufen und die Aktie dürfte mindestens 100% höher notieren. Darum halte ich den jetzigen Zeitpunkt ideal für einen Einstieg.

In den letzten Tagen war zwischen 0.14 und 0.16 CA$ immer ein Handel in größeren Stückzahlen möglich. Das liegt vermutlich auch daran, dass sich ein Investor, die Osisko Mining (ehem. Oban) NICHT Osisko Royalties – von einigen seiner Stücke trennen könnte. Osisko Mining hatte vor über einem Jahr die Explorationsprojekte von IDM-Mining im Yukon erworben und zur Bezahlung 18 Mio. Aktien von IDM gekauft. Für Osisko Mining ist diese Beteiligung an IDM nicht unbedingt strategisch. Wobei man bisher sehr schonend verkaufte und einen erheblichen Teil seiner Aktien behielt.

Kaufen Sie darum am besten mit einem Kauflimit von max. 0.17 CA$. Wenn der Kurs in den nächsten Tagen nicht sofort deutlich über dieses Niveau springt wären weitere Zukäufe auch mit Abstauberlimits zwischen 0.13-0.16 CA$ möglich!


Anlagestrategie:

Zinserhöhung sorgt für Entfesselung des Goldpreises


Die US-Notenbank hielt also ihr Wort, dass man den Inflationsgefahren nacheilen wolle. Denn bei 1% Zinsen und >2% Inflation liegt man immer noch weit hinter dem Markt und ein negativer Realzins von -1% treibt den Goldpreis nun einmal an. Von 2001 bis 2011 waren die realen Zinsen nur in der Hälfte der Zeit unter 0% und dies katapultierte den Goldpreis von 300 auf 1.900 US$. Außerdem wurde bei der gestrigen Pressekonferenz klar, dass die US-Notenbank wirklich nur die allernötigste Zinserhöhung beschlossen hat. Statt einem Viertel hätte man auch um ein halbes Prozent erhöhen können. Doch man hat offenbar größte Angst davor, die langfristigen Anleihen noch weiter zu schwächen und das Wirtschaftswachstum zu gefährden. Einen erheblichen Einbruch verzeichnete zum Beispiel das Wachstumsvorhersagemodell der Fed von Atlanta (GDPnow). Dieses Modell reagiert sehr sensitiv auf die realen Datenveröffentlichungen aus dem Konsum- und Bausektor. Zwar glaube ich nicht, dass der Wachstumseinbruch wirklich so drastisch sein wird wie es das Modell anzeigt, doch ein Warnzeichen ist es allemal.

gdpnow-2017-03-10

Quelle: frbatlanta.org

Der Markt reagiert also folgerichtig, wenn er davon ausgeht, dass die US-Notenbank ihr Pulver bald verschossen haben könnte. 2005-2007 reagierte man auf den Inflationstrend mit Zinserhöhungen bis auf 5% und Gold hielt sich in dieser Phase sehr wacker. Das Zinsthema wurde am Goldmarkt damals auch gar nicht groß hochgekocht, so wie das zurzeit der Fall ist. Momentan rechnet der Markt höchstens mit Zinsen von 2.25% bis 2018 und 3.00% bis 2019.

Das schlimmste Szenario für die US-Wirtschaft wäre es, wenn die Inflation steigt und die Wachstumsrate fällt. Trump hat vollmundig große Steuergeschenke für die Konzerne und Verbraucher versprochen, die das Wachstum entfachen sollen. Aber bisher wurde das Maßnahmenpaket noch nicht veröffentlicht. Eventuell hat das auch damit zu tun, dass die großen Investmentbanken ausgerechnet haben, dass mehr als 50% dieser Steuervergünstigungen für Aktienrückkäufe und Dividenden ausgegeben werden dürften und nicht, wie erhofft, investiert werden würden. In den letzten Jahren haben US-amerikanische Konzerne stets rund 60% ihrer gesamten Gewinne aus dem operativen Geschäft ausgeschüttet (als Dividenden oder über Aktienrückkäufe) bzw. Firmenübernahmen finanziert. Nur 40% wurden für Investitionsprojekte sowie Forschung & Entwicklung ausgegeben. Dieses Verhältnis war vor 2005 noch umgekehrt.

Wenn die Trump Administration ihre Steuergeschenke nicht an strikte Investitionsvorgaben knüpft, wird ein Großteil des beabsichtigten Effekts verpuffen.

Dann hätten wir eine gefährliche Mischung aus >3% Inflation und Nullwachstum. Dies würde voraussichtlich enorme Aktienmarktkorrekturen bedeuten und Preissteigerungen bei den Edelmetallen hervorrufen. Noch, das möchte ich betonen, sind wir noch nicht so weit und ich könnte mir durchaus vorstellen, dass die Trump’schen Maßnahmen noch einmal gut sein werden, um das Wachstum für ein bis zwei Jahre zu stützen. Aber Sie sehen, dass wir uns auf einem ganz schmalen Grad bewegen.


Schulden explodieren bei steigenden Zinsen noch schneller und werden den Goldpreis antreiben

Es ist eine ganz leichte Verständnisfrage, sollte man meinen: Steigen die Schulden, steigt der Wert des Goldes. Zurzeit explodieren die Schulden regelrecht. Ist das gut, ist das schlecht? Die Ansichten darüber gehen weit auseinander. Die bisher vertretene Meinung war die, dass das Schuldenwachstum unvermeidlich sei. Jedem Euro auf Ihrem oder meinem Konto oder in der Brieftasche, steht eine Staaatschuld oder eine Privatschuld gegenüber. Das ist in unserem kreditbasierten Geldsystem (Experten nennen es Fiatgeld) immer der Fall. Würde man alle Schulden begleichen, dann wäre kein Geld mehr da. Kein Bargeld, kein Buchgeld, eigentlich gar kein Geld! Höchstens noch ein buchhalterischer Rest, der aufgrund von Gold-/Metall-/Aktien- oder anderen Warenbeständen noch auf der Aktivseite der Zentralbank Bilanz steht. Nur was wäre dieses Gold wert, wenn keine bewertbaren Schulden und keine Vermögen mehr existieren würden?

Eines ist klar: Um die gesamten Schulden und Guthaben mittels Gold zu bewerten, müsste der Goldpreis deutlich höher stehen als heute.

Einige Experten haben auch schon versucht herauszufinden welcher Goldpreis angemessen wäre.

In der Theorie hat sich die Meinung durchgesetzt, dass man den Goldpreis am ehesten mit der verfügbaren Geldmenge M0 vergleichen sollte.

Um die heutigen Geldbasis allein mit Gold zu decken, müsste Gold wahrscheinlich mit 10.000 US$ je Unze bewertet werden und Silber wahrscheinlich mit 200 bis 1.000 US$ je Unze.

Diese Bewertung würde unterstellen, dass die gesamte Geldbasis (Zentralbankguthaben der Geschäftsbanken + umlaufendes Bargeld = M0) 1:1 mit Gold hinterlegt wäre. Diese Bewertung sagt allerdings nichts über das so genannte Giralgeld aus, welches durch die signifikante Geldschöpfung als langfristige Schulden existiert (Früher wurde dieses Geldvermögen als M2 oder M3 ausgewiesen). Diese Geldmengen lagen historisch etwa beim 10-fachen der Basisgeldmenge.

Allerdings ist für die Bewertung von Gold die Basisgeldmenge, sprich M0, ein relativ guter Anfang, um zu erkennen, ob Gold deutlich über- oder unterbewertet ist.

Schauen wir uns zunächst den langfristigen Vergleich an, wobei der Chart im Jahr 2010 aufhört. Damals stand die US-Basisgeldmenge bei 2 Billionen US$ und der Goldpreis bei 1.100 US$. Mit anderen Worten: 2010 hätte man für die gesamte Geldmenge 1,8 Mrd. Goldunzen kaufen können. Vorausgesetzt man würde sie bekommen, denn die jährliche Produktionsmenge liegt nur bei 80 Mio. Unzen. Allein um die US-Geldbasis aus dem Jahr 2010 mit Gold zu decken, müsste man demnach die Weltgoldproduktion der nächsten 22 Jahre aufkaufen. Das an sich ist schon unmöglich, weil wir im weltweiten Wirtschaftssystem auch noch andere Länder und deren Nachfrage berücksichtigen müssen und China oder Russland würden freiwillig kein Gramm ihres Goldes herausrücken.

Was Sie in der Grafik schön sehen können ist der Umstand, dass 2010 – trotz des viermal höheren Goldpreises als im Jahr 2000 – eine so geringe Golddeckung bestand wie 1971 oder im Jahr 2000. Wobei dies zwei Perioden waren, die für den Goldpreis extrem tiefe Kurse von 44 US$ bzw. 270 US$ pro Unze auswiesen.

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Quelle: DollarDaze.org

In den 1930er Jahren wurde Gold von der US-Regierung von 20 auf 35 US$ pro Unze aufgewertet und 1971 bis 1980 vollzog der Markt seine eigene Interpretation und Aufwertung beim Goldpreis, der jedoch dem Schuldenwachstum vorauslief. In beiden Fällen gipfelte der Goldpreis bei einer >100% Deckung der umlaufenden Geldmenge.

Seither hat sich die Bewertungsrelation beim Gold sogar noch einmal verbessert. Denn seit 2010 stieg die Basisgeldmenge noch einmal um 90% oder 1,8 Billionen auf 3,2 Billionen US$.

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Quelle: St. Louis Fed Base-Money-Supply

Der Goldpreis stieg nur bis zum Sommer 2011 auf 1.900 US$ pro Unze und korrigierte danach stark. Heute notiert Gold mit 1.200 US$ kaum höher als 2010. Mit anderen Worten: Heute könnte man für die Basisgeldmenge der USA schon 3 Mrd. Unzen oder 40 Jahre der Weltgoldproduktion erwerben.

Dieser Vergleich drückt ungefähr aus, welche erhebliche Unterbewertung Gold – Silber noch viel mehr – mittlerweile aufweist.

Wirtschaftsjournalisten versuchen dies natürlich zu begründen und führen an, dass die US-Zentralbank und ihre weltweiten Kollegen seit der Wirtschaftskrise versuchen, das Wachstum der Wirtschaft und der Schulden wieder anzukurbeln. Sie möchten den Idealzustand vor 2008 wiederherstellen, was ihnen jedoch sichtlich schwer fällt. Dazu haben sie die Geldbasis erheblich ausgeweitet. Doch verpufft dieser Effekt zum Teil wieder. Denn egal wie viel Liquidität die Zentralbanken zur Verfügung stellen, es wird – selbst bei negativen Realzinsen – kaum noch abgeholt.

Früher war es so, dass für jeden Dollar zusätzlichen Basisgeldes 3 US$ Geld im nächsthöheren Geldmengen-Aggregat (M1 = Tagesgeld) hinzukamen. In den Jahren 2000 bis 2007 waren es noch 1,60 US$ und seither sind es nur noch 0,90 US$. Die Geschwindigkeit mit der das Kreditgeld je zusätzlicher Einheit von der Geldbasis wächst, hat sich seit der Finanzkrise 2008 halbiert.

Wenn wir diese Formel auf den Goldpreis anwenden, so musste die Ausweitung der Geldbasis von 800 Mrd. 2008 auf heute 3.800 Mrd. US$, zu einem schwächeren Anstieg beim Gold führen. Jedoch hätte der Anstieg gleichwohl deutlich stärker ausfallen dürfen.

Sie merken schon, es wird langsam philosophisch. Denn in der Praxis wird man jetzt wohl kaum auf die Idee kommen, das gesamte Kreditgeld 1:1 mit Gold hinterlegen zu wollen.

Was aber keineswegs Philosophie sondern schlicht und ergreifend Mathematik ist, ist folgende Rechnung:

Steigende Zinsen bedeuten einen enormen Aufwärtsdruck bei den Schulden. Jeder Prozent Zinsanstieg bedeuten einen jährlichen Mehraufwand für die US-Regierung von 200 Milliarden US$. Mit diesem höheren Zinsaufwand muss die US-Regierung 2017 kalkulieren, zusätzlich zum Budgetdefizit von rund 500 Mrd. US$, denn die Zinsen sind seit dem Sommer um 1% gestiegen.

Experten sagen, das sei kein Problem, da die Inflation ebenfalls >2% liegt. Das ist in der Tat richtig, nur wird die Utopie einer Schuldenbremse oder gar einer Rückführung damit nur offensichtlicher. Dem Goldpreis ist es schlussendlich egal, ob er ohne Inflation leicht steigt oder mit Inflation und einhergehend hören Zinsen, seinen Anstieg beschleunigt.

Seit 2015 hat man in den USA auch keine Erhöhung der Obergrenze für die Staatsverschuldung mehr durchgeführt. Vor zwei Jahren hatte man eine Entscheidung darüber kurzerhand auf den 15. März 2017 vertagt. Dieser Termin wurde immer wieder als Tag X herangezogen, an dem die USA Pleite seien. Ganz so drastisch ist es natürlich nicht, denn die Schuldengrenze wurde in den letzten 100 Jahren knapp 100 Mal erhöht. Im Grunde war es bis dato ein jährlicher Event, der von den oppositionellen Politikern genutzt wurde, um sich zu profilieren.

Dennoch zeigt der Verlauf des Goldpreises eine sehr deutliche Entwicklung nach oben – in Korrelation mit den Schulden. Aktuell notiert der Goldpreis deutlich unter dem Niveau der Schulden, wie das auch 2001 der Fall war.

US-Staatsverschuldung und der Goldpreis

US-Debt_gold

Quelle: goldchartsrus.com

Der Goldpreis entwickelt sich in ähnlicher Weise nach oben, wie die Staatsschulden. Wobei die Entwicklung nicht immer 1:1 erfolgt. Meist schlendert der Goldpreis hinter der Schuldenentwicklung her. Dann wiederum scheint der Goldpreis, in weitsichtiger Antizipation eines finanziellen Debakels, den Schulden vorauszueilen, so wie das 2005 bis 2008 der Fall war. Stark steigende Goldpreise können, wenn sie von einem tiefen Niveau aus starten, ein sehr guter Indikator für bevorstehende Probleme sein und enden fast immer in einer deutlichen Übertreibung.

Fazit

Würde der Goldpreis in einigen Jahren die gleiche Bewertungsrelation erfahren wie zur Spitze 1980, so wäre das mögliche Kursziel bei >10.000 US$ je Unze. Dies ist nicht meine Prognose, aber dies soll zeigen, dass der Aufwärtsdruck für den Goldpreis immens sein kann, wenn sich Schulden, Inflation und Zinsen im Tandem nach oben entwickeln.

Ohne jeglichen Inflationsdruck gehe ich trotzdem – ausgehend vom gegenwärtigen Schuldenniveau – mindestens von einem realen Goldpreis zwischen 1.700-2.000 US$ pro Unze aus, welcher in den nächsten drei Jahren realistisch ist. Eine Inflationsrate von 2,5-3,0 Prozent über die nächsten zwei oder drei Jahre könnte das untere Band dieses Bewertungsziels auf 1.900 US$ anheben. Soweit meine zum gegenwärtigen Zeitpunkt wohl wahrscheinlichste Prognose.

Wenn sich dieser prozentuale Anstieg von etwa 60% auf die nächsten drei Jahre verteilt, so wären 15-20% Kurssteigerungen pro Jahr realistisch. In diesem Jahr könnte Gold noch 1.400 US$ erreichen, bevor es dann weiter nach oben geht.

Es grüßt Sie Ihr,

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Günther Goldherz, Chefredakteur


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