Ausgabe 20/2017 – K92 und Kenadyr Mining mit fantastischen Bohrergebnissen

Goldherz Report Ausgabe 20/2017 – Montag, 29. Mai 2017

G.GoldherzLiebe Leserinnen und Leser,

in den letzten Tagen war ich viel unterwegs, darum erscheint die heutige Ausgabe etwas später als gewohnt.

Die aktuellen Kurse bei den Minenaktien bieten hervorragende Kaufchance und ich bin sehr zuversichtlich, dass wir die Tiefs schon gesehen haben oder spätestens in wenigen Wochen hinter uns lassen werden.

Die Zeit vergeht wie im Flug. Es ist fast so wie der 18. Geburtstag, den wir alle nicht abwarten konnten, um endlich Auto fahren zu dürfen und anderen Unfug zu treiben. Doch später wünscht man sich oft nicht sehnlicher als wieder 15 oder 16 zu sein. Bei den Minenaktien ist das gleich: Wir warten und rätseln wo exakt das Tief sein könnte oder war und in ein paar Jahren wünschen wir uns die Kurse von heute sehnsüchtig zurück.

Wer also noch keine Minenaktien im Depot hält und auch nicht beabsichtigt diese zu kaufen, wird sich demnächst wohl sehr ärgern…

Wenn ich Ihnen meine langfristigen Kursziele für Gold und die Minenaktien schreibe, dann würden Sie mir wahrscheinlich heute noch gar nicht glauben. Denn ich bin sicher, dass der Goldpreis nicht nur deutlich über 2.000 US$ steigen wird, sondern in den nächsten Jahren sogar 5.000 US$ erreichen kann. Damit positioniere ich mich sogar am unteren Ende der Erwartungshaltung für den Goldpreis, den viele Multimillionäre und Milliardäre – mit denen ich spreche – insgeheim erwarten.

Ihre Begründung ist relativ leicht. Jüngst unterhielt ich mich beim Mittagessen mit einem erfolgreichen Goldinvestor, der über die Jahre Millionen gemacht hat. Seine Argumentation war folgende:

„Günther, ich weiß Du bist bei Deinen Kurszielen und Prognosen immer konservativ und vorsichtig. Wenn Du aber einmal anschaust, wie viel wertloses Monopoly-Geld in den letzten Jahren gedruckt wurde, dann ist die logische Folgerung eigentlich nur die, dass ein Goldpreis von 10.000 US$ und ein Silberpreis bei 200 US$ nur noch eine Frage der Zeit ist. Tatsächlich gibt es bei einem Wertverfall des Papiergeldes keine bessere Anlage als Gold und Silber.“ 

Als ich diese Prognose hörte, musste ich erst einmal einen kräftigen Schluck aus meinem Weinglas nehmen. Doch je länger ich darüber (nüchtern) nachdenke, desto plausibler wird diese Erwartungshaltung. Menschen neigen dazu, sich an einem linearen Denkansatz festzuhalten und dem Ankereffekt zu folgen. Das heißt, dass alle Erwartungen, die zu weit aus dem persönlich generierten Vorstellungsfenster und den Erfahrungen der letzten Jahre hinauslaufen, als unwahrscheinlich eingestuft werden.

In einem Blog-Artikel, den Matthias Horx für das Zukunftsinstitut schrieb, fand ich folgende interessante Zusammenfassung des Buches „Stumbling on Happiness“ des Psychologen Daniel Gilbert:

>…“wir „sortieren“ die Umwelt nach Ereignissen und Geschehnissen mit Evidenz-Charakter. Dabei ignorieren wir, was nicht sichtbar wird, obwohl dies gerade für den Zukunftsverlauf entscheidend sein kann: „Wir haben die besorgniserregende Tendenz, zukünftige Ereignisse, die wir uns nicht vorstellen, so zu behandeln, als würden sie nicht eintreten.“ (Gilbert, S. 175f.)<<

Die Kreditblase in der wir leben ist so ein Phänomen, das sich nicht richtig einordnen lässt und ungefähr so sichtbar ist wie ein schwarzes Loch.

Money Pit

Man muss sich nur einmal überlegen, wie viele private Schulden und versteckte Verbindlichkeiten sich ein durchschnittlicher Haushalt heute aufgeladen hat (Hypotheken, Leasingverträge, Versicherungen, etc.). Dazu kommt noch die öffentliche Verschuldung, sowie die immer weiter in die Zukunft verschobenen Steuererhöhungen und wachsenden Sozialabgaben, die mit Kredit finanziert werden und über deren tatsächliche Höhe ein großer Mantel des Schweigens gehüllt wird.

Solche unsichtbaren Risiken waren es auch, die den Goldpreis urplötzlich von 1967 bei 35 US$ bis 800 US$ im Jahr 1980 explodieren ließen. Ein ähnliches Szenario entfaltet sich, seitdem der Goldpreis vor fast 20 Jahren einen Tiefpunkt bei 300 US$ ausbildete und seither mindestens stetig sowie in unvorhersehbaren Schüben steigt.

Meine sichere Annahme ist darum die, dass Minenaktien vor einer signifikanten Aufwärtsbewegung stehen, die von den aktuellen Kursniveaus mindestens 50% Kurspotenzial ableiten lässt, wenn man fundamentale Bewertungsmaßstäbe ansetzt. Dies übrigens ohne eine deutliche Steigerung des Goldpreises

Einhergehend mit einem höchstwahrscheinlich stark steigendem Goldpreis in Richtung 1.400-1.500 US$ halte ich sogar eine Bewegung von +100% für realistisch, ähnlich wie es zuletzt 2003-2004 der Fall war.

Diese Prognose beruht auf vorsichtigen Schätzungen und beinhaltet noch kein höheres Kursniveau, das bei einem inflationären Umfeld möglich ist. Ein solches Umfeld würde sogar regelrechte Preisexplosionen möglich machen.

Die heutige Situation lässt sich – bezogen auf die Fundamentaldaten der Minen – in etwa auf die Ausgangslage 2003/04 übertragen. Die Kosten waren stabil, neue Projekte befanden sich am Anfang der Entwicklung und die Margen der Goldkonzerne waren einträglich (15-20% des Goldpreises). Mittlerweile sind die Margen sogar noch höher als damals (2016: 26% des Goldpreises). Wobei man jedoch berücksichtigen muss, dass die Goldfirmen seit 5 Jahren nur unzureichend investiert haben und darum ein Teil dieser Gewinnmargen in Zukunft wieder für neue Projektinvestitionen benötigt wird. Trotzdem gab es mit Ausnahme der Jahre 2010-2012 keine besseren Goldfördermargen als zurzeit.

Goldförderung so attraktiv wie selten zuvor

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Quelle: Next-Finance.net

 Der HUI-Goldminenindex steht heute aber deutlich unter dem Durchschnittsniveau von >300 Punkten, das zwischen 2006 bis 2010 vorherrschte. Aktuell notiert der Index lediglich bei 194 Punkten und stellt demzufolge fundamental eine ausgesprochen günstiges Niveau dar.

Die aktuelle Konsolidierung erinnert ein wenig an die Seitwärtsphase von 2002 bis 2003. Auch damals hielt sich der Index rund 15-20% unter den Höchstständen nach der ersten Rally im 1. Halbjahr 2002 auf, konsolidierte 9 Monate und explodierte danach um über 100%.

Goldminenaktien nach der ersten Anstiegsphase 2002

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Quelle: Stockcharts.com

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Quelle: Stockcharts.com

Der Chart mit der grün eingezeichneten Kaufzone zeigt sehr schön, warum ich in den letzten Monaten kaum Verkäufe durchgeführt habe, sondern nur auf der Käuferseite stehe. Wir befinden uns in der Mitte der Kaufzone. Unter 180 Punkten im HUI würde ich noch aggressiver kaufen als bisher.

Traditionelle Charttechniker würden wohl erst bei einem Bruch der Marke von 290 Punkten und somit bei einem neuen Hoch reagieren und verstärkt Minenaktien kaufen. Das halte ich für deutlich zu spät, denn dadurch würden Ihnen +50% Performance bis zu den Höchstständen entgehen, die fundamental auch noch am einfachsten zu begründen sind.

Zurzeit herrscht unter den Marktteilnehmern ein negatives Sentiment vor, dass mit der fundamentalen Ausgangslage, den Gewinnchancen und der guten Ausgangslage beim Gold, auch charttechnisch betrachtet, überhaupt nicht in Einklang zu bringen ist. Gemessen am Optix GDX Sentiment liegen wir seit Mitte April auf Tiefstwerten wie zuletzt von November bis Dezember.

GDX-Optix

Der in den letzten Wochen stattfindende Kapitalabzug – der auch von Glattstellungen bei den Terminmarktpositionen begleitet wird – trifft auf eine relativ deutlich überverkaufte Lage bei den Minen und ist als eine hervorragende Kaufchance zu interpretieren. Nicht nur langfristig, sondern sogar auf Sicht von sechs Monaten, könnte ich mir kaum noch eine bessere Konstellation vorstellen, die für den Kauf von Minenaktien spräche.


Sie können das kommende Szenario wie folgt handeln: 

  1. Kaufen Sie beim HUI Index von 194 Punkten!
  2. Sind Sie investiert und wollen ihre Position vergrößern, dann kaufen Sie wenn möglich in weiteren Tranchen bei Kursen im HUI zwischen etwa 160 bis 230 Punkten. Wobei der Mittelwert dieser Kaufzone bei 195 Punkten liegt. Das heißt, um einen wirklichen Vorteil zu haben müssten Sie unter 190 Punkten mehr und über 200 Punkten etwas weniger kaufen als sonst. Kurzfristig hat das Kurs-Niveau von 180 Punkten jedoch sehr schön gehalten und ich halte es für viel zu spekulativ auf Kurse unter 180 Punkte zu vertrauen.Vorsichtige Anleger kaufen darum besser jetzt schon ein und sollten tiefere Kurse allenfalls als letzte und einmalige Nachkaufchance sehen.

Mit den bestehenden Goldherz Report Depotkandidaten sind Sie hervorragend positioniert für den nächsten Aufwärtstrend. Es würde hier Sinn machen, nun alle Positionen zu halten und bei Schwäche im Index in den nächsten 4 Wochen noch einmal deutlich aufzustocken oder auch einen neuen Wert zu kaufen.


Achten Sie vermehrt auf fortgeschrittene Explorer-Aktien

Das größte Kurspotenzial steckt aber nicht in den Produzenten, sondern in den vor Produktion stehenden Projekten. Oder auch am Anfang stehenden Projekten, mit großem Reserven-Potenzial, das bei professioneller Entwicklung gehoben werden kann.

In Phasen wie jetzt – in denen der Goldpreis noch etwas orientierungslos ist – wissen Anleger noch nicht, wie sie die zukünftigen Chancen einzuordnen haben. Der Kurs einer Aktie wird darum noch immer deutlich unter dem Projektpotenzial bewertet und dies trifft vor allem auf die Explorer zu, die keinen positiven Cash-Flow aufweisen.

Ich halte die alleinige Konzentration auf Cash-Flow bei Minenaktien für höchst gefährlich. Sobald eine Mine in Förderung geht, sinkt ihr zukünftiges Cash-Flow Potenzial mit jedem Produktionsjahr weiter. Die höchsten Chancen für Wertsteigerung besitzen im Minen-Sektor darum jene Unternehmen, die Projekte besitzen, die mittels Exploration auf ein höheres Ressourcen-Niveau angehoben werden können.

Im Idealfall – wenn auf dem Projekt schon gewisse Vorarbeiten geleistet wurden – kostet es nur 10-20 Mio. US$ an Kernbohrungen (30.000 bis 100.000 Meter), um eine Ressource von rund einer Million Unzen nachzuweisen. Diese Million Unzen besitzen für eine produzierende Mine ein Umsatzpotenzial von mehr als 1 Milliarde US$ und ein positives Cash-Flow Potenzial von über 300 Mio. US$. Dieser Wert liegt bei mehr als dem 10-fachen der reinen Explorationsaufwendungen. Darum ist es für die richtigen Managementteams, die wissen wie und wo man Gold finden kann, zurzeit so lukrativ, zu explorieren.

Der Markt billigt explorierten Unzen ein geringeres Potenzial zu wie geförderte Unzen. Ich meine, dass ist eine unglaubliche Chance für eine Anlage in Explorationsprojekte. In der vergangenen Woche haben Kenadyr Mining (Toronto: KEN) und K92 Mining (Toronto: KNT) bewiesen, dass sie Gold in langen abbaufähigen Abschnitten und in hoher Konzentration finden können.

Diese Bohrergebnisse sollten im Markt besonders starke Beachtung finden, weil K92 schon produziert und Kenadyr direkt an einem produzierenden Vorkommen (Zijin Mining) dran hängt.


Updates:

  • K92 Mining – Sensation: Trifft auf eine neue Erzzone, die das Multimillionenunzen-Potenzial bestätigt.
  • Kenadyr Mining – Erstes Bohrloch liefert ein fantastisches Ergebnis und bestätigt meine optimistische Erwartung.

NEWS-TICKER:

Witz der Woche: Der US-Wirtschaft geht es gut!

Fünf Fakten zeigen das Gegenteil

  • Laut einem Bericht bei CNN vom Januar 2017 haben 6 von 10 US-Bürgern nicht einmal 500-1.000 US$ für Notfälle zur Verfügung.
  • Die 3 Billionen US-Dollar Schuldenfalle: Die Studienkredite der jungen Generation, die auf den Arbeitsmarkt drängt, betragen über 1.400 Milliarden US$. Die Kreditkartenschulden und Autokredite lagen zuletzt bei über 1.000 Milliarden US$.
  • Die Konsumausgaben stiegen in den ersten Monaten 2017 so langsam, wie seit 2009 nicht mehr. Einzelhändler wie Sears brechen unter der Last ihrer Kredite zusammen.
  • Die US-Automobilverkäufe waren im April zum ersten Mal seit sieben Jahren rückläufig und fielen -3 bis -4% (News).
  • Im 1. Quartal stagnierte die US-Wirtschaft beinahe bei nur noch 0,7% Wachstum. Für das 2. Quartal erwarten Volkswirte einen starken Anstieg von 3-4%. Dieses Wachstum sollte voraussichtlich die Folge von erhöhten Konsumausgaben ab April und Lagerbestandserhöhungen im Automobilsektor sein. Letztere Annahme ist temporär und passt nicht zu den jüngsten Branchendaten. Es ist demnach sehr wahrscheinlich, dass die Wachstumszahlen des 2. Quartals enttäuschen werden oder das vorläufige Hoch bedeuten.

Aktuelle Aufträge und Positionen


GH-20-Depot


Updates zu den Vorstellungen


K92 Mining (Toronto: KNT) – Kurs: 1.02 CA$ – Performance: -21% – Anlageurteil: KAUFEN

Hervorragende Bohrergebnisse von K92 Mining

Minenanlagen sind, wenn man nicht nur kurzfristig erfolgreich sein will, sondern langfristig Gewinne machen möchte auch eine Geduldsfrage. Vor allem wenn man die fundamentale Entwicklung der Unternehmen im Auge behält. Bei K92 Mining hat sich Ihre Geduld zuletzt sehr gut ausbezahlt. In den letzten Wochen stieg die Aktie gegen den schwächeren Markttrend über +30% und erreichte wieder mein Erstkaufniveau von 1 CA$, das ich letztes Jahr als langfristige Basis für einen Einstieg gesehen hatte.

Nur hat sich das Unternehmen seither kräftig nach vorne entwickelt. Die Produktion ist erfolgreich angelaufen und es wurden schon Tagesdurchsätze der Mühle von rund 500 Tonnen erreicht. Was noch fehlt, ist die konstante Produktionsrate und höhere Grade aus dem Abbau der Untertagestollen. Dies wird sehr wahrscheinlich in den nächsten Monaten gelingen. Denn zuletzt hatte K92 sogar deutlich höher als geplante Goldgehalte in den Stollen nachgewiesen. In der momentanen Produktionsanlaufphase wird darum zwar etwas weniger Gestein verarbeitet, als langfristig möglich ist, die Goldproduktion dürfte aber gleichwohl sehr bald deutlich anspringen.

Sobald die Aktie nicht mehr auf der Explorer-Liste sondern bei den Junior-Produzenten steht, sollte der Kurs allein darum um mindestens +50% höher notieren.

Doch für mindestens ebenso bedeutsam wie den unmittelbar bevorstehenden Durchbruch zum Produzenten halte ich die in dieser Woche gebrachte Bestätigung (engl. Pressemeldung zum Bohrprogramm), dass man zwischen den beiden Erzzonen Kora (beim aktuellen Goldpreis >300 Mio. US$ Nettowert für das Unternehmen) und Irumafimpa (aktuelle Produktionsstätte mit ca. 40.000 Unzen Jahres-Produktionspotenzial für die erste positive Cash-Flow-Phase) eine weitere dritte Erzzone gefunden hat, die sich höchstwahrscheinlich mit den beiden Haupterzzonen verbinden lässt.

Schon zur Erstvorstellung vor einem Jahr habe ich darauf hingewiesen, dass diese dritte Erzzone höchstwahrscheinlich existiert und die Grundannahme für eine deutlich größeres Goldsystem bildet. Hier könnten einige Millionen an Unzen liegen. Mit Zahlenangaben in einem so frühen Stadium der Entwicklung muss das Management noch zurückhaltend bleiben, aber selbst über 5 Mio. Goldunzen bleiben nach diesem Bohrresultat im Bereich des Möglichen.

Sowohl die Zone unterhalb von Kora, die erstmals gebohrt wurde, als auch die Zone zwischen Irumafimpa und Kora weisen eine erhebliche Mineralisierung auf, die bis zu 72 g/t beträgt.

Hochgradige Goldgehalte in zwei Bohrungen

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Wichtiger als die Gehalte selbst war die Tatsache, dass die Mineralisierung in einer Zone auftauchte, die bislang noch nie untersucht wurde. Man bohrte sozusagen einmal ins „Blaue hinein“ und wurde sofort fündig. Hierzu muss ich aber sagen, dass die Geologen sich vollkommen sicher waren, hier Gold zu finden. Außerdem sind sie davon überzeugt, dass sich in tieferen Schichten noch viel mehr Gold finden lässt. In der Grafik wurde mit Bohrloch BKD00023 (6m mit >5 g/t) schon einmal vorgefühlt.

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Der Bohrkern dient der Erweiterungsexploration und ist in allen bisherigen Ressourcenschätzung für Kora nicht enthalten. Er weist offensichtlich schon eine Menge Gold auf, wie Sie im Schaubild sehen können.

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KNT-Chart
Quelle: Stockcharts.com

Als nächstes steht für die Aktie der Durchbruch über die 200-Tagelinie bei 1.10 CA$ an. Die 50-Tagelinie bei 0.86 CA$ hat man erfolgreich überwunden.

Fazit

Von dem neuen Förder-Tunnel aus, der die Kora Erzzone mit der bestehenden Minenkonstruktion verbindet, wird man in wenigen Monaten deutlich günstiger an die unteren Gesteinsschichten herankommen. Dann kann man möglicherweise das Vorhandensein eines riesigen Systems bestätigen, das alle bekannten Parameter und selbstverständlich auch meine bisher genannten Kursziele obsolet machen würde.

Allein das Kora-Vorkommen ist über 400 Mio. CA$ wert und kann bei erfolgreichem Produktionsanlauf und positivem Cash-Flow, einem Aktienkurs von 2.80 CA$ rechtfertigen. Das Vorkommen muss aber nach den Bohrergebnissen von dieser Woche wiederum völlig neu bewertet werden. Dieses zusätzliche Explorationspotenzial eines bedeutend größeren Erzkörpers, der in alle Richtungen offen ist, war bisher nur Spekulation und wird nun nach und nach Gewissheit. Ob dies nun deutlich oberhalb von 3 CA$ oder auch Kurse von über 5 CA$ rechtfertigt, kann ich jetzt noch nicht absehen. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist nun aber auf deutlich mehr als 50% gestiegen.

Obgleich ich bisher vom großen Potenzial dieses Unternehmens überzeugt war und die Aktie als Kernposition betitelte, macht die News von dieser Woche mein aktuelles Kaufurteil nun erheblich sicherer und es wurde ein signifikanter Meilenstein erreicht. Für einige Trader mag es nur ein Bohrloch gewesen sein, für mich ist es die ultimative und endgültige Bestätigung dafür, dass das geologische Modell, das die K92 Geologen bisher nur theoretisch beschrieben haben, tatsächlich funktioniert.

Aufgrund der Komplexität des Themas hat der Aktienkurs bisher noch nicht hinreichend auf den neuen Explorations-Durchbruch reagiert und bietet Anlegern weiter ein hervorragendes Kaufniveau.


Kenadyr Mining (Toronto: KEN) – Kurs: 0.58 CA$ – Performance: -22% – Anlageurteil: KAUFEN – Erstvorstellung: #14/2017

In der nächsten Vorstandssitzung bei Zijin Mining dürfte man sich in einigen Wochen intern wohl sehr intensiv mit der Frage befassen, wie man seine TBL-Mine in Kirgisien erhalten und möglicherweise ausbauen will. Und ob es Sinn macht, sich mit den Kern-Anteilseignern von Kenadyr Mining zu unterhalten.

Nur wenige Wochen nach dem Bohrstart konnte Kenadyr Mining in dieser Woche überragende erste Bohrergebnisse vermelden (engl. Pressemeldung), die selbst meine optimistischen Erwartungen weitaus übertreffen konnten. Die frühe Veröffentlichung des ersten Teilergebnisses war im Grunde sehr überraschend. Normalerweise warten Explorer bis zum Abschluss der Bohrungen und werten diese dann gemeinsam aus.

Hier zeigte sich nun ein Volltreffer, der alle bisherigen Annahmen bestätigen dürften. Diese waren:

  • Kenadyr besitzt mit der South Zone ein Erzvorkommen, das signifikante Goldgehalte aufweist, an die Erzzone der TBL-Mine anschließt und die historischen Grade aus Sowjetzeiten übertrifft.

Die nun durchgeführte Bohrung traf auf eine 40-Meter breite Schicht, die durchschnittlich einen Gehalt von 6.17 g/t aufweist und sich in die Tiefe fortsetzt.

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Auf meine Rückfrage bei dem Management nahestehenden Aktionären hin und wie sich das gefundene System mit dem benachbarten/angeschlossenen Zijin-Projekt vergleichen lässt, erhielt ich folgende Antwort: „Das TBL-Vorkommen umfasst 3,5 Mio. Goldunzen und wird mit 15-20m langen Intervallen mit jeweils 6-8 g/t Gold erzielt. Unser System ist also deutlich größer. Wir sind nun sicher, dass die historischen Sowjet-Daten richtig waren und sehen nun ein erhebliches Potenzial für größeres Vorkommen.“ Hinter vorgehaltener Hand munkelt man, dass auf seinem Gebiet rund 6 Mio. Goldunzen liegen.

Wieviele Unzen im ersten Bohrprogramm und mit der ersten Finanzierungsrunde ersichtlich werden, ist noch Spekulation. Doch die Erkundung macht deutlich, dass es nur noch eine Interpretationsfrage für die Geologen ist und keine Frage mehr, ob Gold in abbaufähigen Graden vorliegt.

Darum wird Kenadyr nach diesem ersten Bohrprogramm wohl sehr einfach, weiteres Kapital für ein abschließend größeres Programm und die Mittel bis zum Abschluss einer umfassende Ressource bekommen.

Das Managementteam wird von erfahrenen Verwaltungsratsmitgliedern unterstützt, die auf höchster Ebene im globalen Goldsektor dreistellige Millionendeals verhandelt haben.

Es täte mich kaum wundern, wenn man nicht schon die ersten Vorgespräche mit einigen Goldfirmen führt.

Fazit

Die Steilvorlage für die mögliche Übernahmespekulation, die ich seit meiner Erstvorstellung angesprochen habem wurde jetzt von den Bohrergebnissen geliefert. Es steht noch ein langer Verhandlungsmarathon bevor, doch die geologische Unsicherheit ist nun beseitigt und dies erlaubt unmittelbar höhere Kurse.

Viele Profis und Insider haben sich frühzeitig bei Kenadyr engagiert. Sie hielten die historischen Daten für so interessant und das Management für so professionell, dass sie keine Schwierigkeiten sahen, sich an dem Unternehmen zu beteiligen, noch bevor die Bohrergebnisse der 1. Phase vorlagen.

Diese Weitsicht zahlt sich offenbar aus. Auch ich hielt es für extrem zeitkritisch Ihnen diese Aktie schnell vorzustellen, ohne beim Kurs auf 20 Cent mehr oder weniger zu schauen. In diesem Fall war einfach Schnelligkeit extrem wichtig. Die Kurse zwischen 0.45 und 0.75 CA$ in den letzten Wochen haben allen interessierten Anlegern eine hervorragende Einstiegsmöglichkeit gewährleistet und ich hoffe Sie konnten einige Aktien bekommen. Spätestens jetzt ist die Aktie hochinteressant und ich behalte mein Kauf-Urteil natürlich bei.


Anlagestrategie:

Die offizielle US-Inflationsrate und die Goldpreisewartungen sind deutlich zu tief


Nach der jüngsten Veröffentlichung des Protokolls der US-Notenbank von dieser Woche stieg die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im Juni auf über 80%. Sollten keine überraschenden wirtschaftlichen Abschwächungsanzeichen auftauchen, ist der nächste Zinsschritt eine ausgemachte Sache.

Nun wiederhole ich mich an dieser Stelle gerne noch einmal: Die Fed erhöht die Zinsen nicht, weil die Wirtschaftslage stark ist. Sondern nur, um im weiteren Konjunkturverlauf, vor allem in der nächsten Abschwächungsphase, eine Möglichkeit für Zinssenkungen zu haben. Außerdem muss die Notenbank die steigende Inflationsrate begleiten. Wobei hier der Markt die Zinserhöhung diktiert und der Spielraum für die Notenbank selbst immer kleiner wird. Das ist ein kleiner aber wesentlicher Unterschied zu allen früheren Zinszyklen.

Das heißt, so schnell die Nominalzinsen steigen, so schnell können sie auch wieder fallen. Für den Goldpreis sind ohnehin die realen Zinsen (Zins abzüglich Inflationsrate) entscheidend und diese bleiben bisher sehr tief. Zumal man neben den offiziellen Konsumentenpreisen auch weitere Inflationsdaten berücksichtigen sollte, wie steigende Immobilien- und Anlagepreise sowie manipulierte Inflationsstatistiken.

Die Schere zwischen offizieller Inflation und realer Inflation geht schon seit Jahren drastisch auseinander.  John Williams von Shadowstats.com berechnet deshalb seit Jahren eine alternative Inflationsrate, die statistische Tricks aushebelt und tatsächlich auf wesentlich höhere Inflationszahlen kommt. Wenn man die Inflationsrate so berechnet wie 1990, kommt man heute bereits auf eine jährliche Inflationsrate von 6%.

Reale Inflation (blau) und gemeldete Inflation (rot)

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Quelle: Shadowstats.com

Der Staat und regulierte Wirtschaftssektoren wie Rüstung, Bildung und Gesundheitssystem haben sich wie ein Krebs in alle Bereiche der Wirtschaft ausgedehnt und nehmen dort einen immer größeren Anteil ein. Hunderte Milliarden werden für diese Sektoren ausgegeben, ohne langfristige Ergebnisse in Form von höherem Wirtschaftswachstum zu generieren. Die Kosten dieses Systems, das auf Gesundheit und Bildung aufbaut, sind aber in unüberschaubarem Ausmaß explodiert und machen einen immer größeren Stück vom Wirtschaftsaufkommen aus.

Inflation bei Gesundheit und Bildung seit 1980

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Quelle: WND.com

Die US-System bürdet der nachfolgenden Generation die Pensions- und Gesundheitskosten ihrer Elterngeneration auf, die nicht ausreichend gedeckt sind.

Das Hoover Institute weist in seiner jüngsten Studie: „Hidden Debt, Hidden Deficits: 2017 Edition“ (PDF-Link) auf den Umstand hin, dass allein die Angabe einer Unterdeckung von 1,4 Billionen bei den Pensionen der Staatsbediensteten  zu optimistisch sei und die wirkliche Unterdeckung des Pensionssystems bei 3,8 Billionen US$ und somit 180% über den offiziellen Schätzungen liegt. Sowie 400 Mrd. US$ über dem Wert des Vorjahres. Der Grund: Es werden in den Schätzungen einfach unrealistisch hohe Anlage-Erträge von über 7% pro Jahr erwartet. Die tatsächlichen Erträge lagen aber nur bei 2,9%.

Die ungedeckten Defizite sind jedoch niemals durch Ausgabenkürzungen auszugleichen, sondern nur mit Inflation, die darum auf mehr als 5% steigen müsste. Von der nachfolgenden Generation ist eine derartige Aufgabe nicht mehr zu bewerkstelligen.

Die USA haben ein Generationenproblem. 40 Millionen junger Menschen mit Universitätsabschluss sind mit Studienkrediten konfrontiert, die in den letzten Jahren immer stärker gestiegen sind und die sie nur mit Mühe bezahlen können.

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Es ist darum alles andere als Zufall, dass die Aktien des Verteidigungssektors und der Pharmabranche seit der Wirtschaftskrise am stärksten steigen konnten. Dort herrscht der geringste Wettbewerb und wenn Sie sich die Bemühungen der Lobbyisten ansehen, die sich größtenteils auf Militär und Pharma konzentrieren, wird das Ausmaß der Misere schnell deutlich.

Intensität des Lobbyismus nach Branchen aufgeteilt

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Quelle: Ibisworld.com

Tatsächlich kommt eine 5-6% Inflationsrate seit 1995 den tatsächlichen Kostensteigerungen im Minenbereich deutlich näher, als die schön gerechnete Inflationsrate von 2-3%. Lagen die Förderkosten für 1 Unze im Jahr 1995 noch bei rund 300 US$ so liegen diese heutzutage bei rund 900-1.000 US$. Die Inflation im Minensektor lag also bei 5,5%.

Kosten der Goldförderung steigen mit dem Goldpreis

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Quelle: goldchartsrus.com

In den letzten Jahren ging der Goldpreis und die Förderkosten ähnlich wie 1995 bis 2000 zurück. Doch dieser Rückgang wurde vor allem durch geringere Kapitalinvestitionen erreicht und geht auf Kosten der Lebensdauer neuer Projekte.

AISC-Capex

Quelle: Next-Finance.net

Problematisch halte ich auch die Prognose für den Goldpreis, wie sie von Analysten gerne herangezogen wird. Diese basiert auf erwarteten Inflationsraten. Denn ich bin der Meinung, dass niemand die Inflation vorhersehen kann. Wenn die tatsächliche Inflationsrate der letzten Jahre – auf weltweiter Ebene – wohl eher bei 5-6% gelegen hat, dann ist es auch wahrscheinlicher anzunehmen, dass die aktuell erwartete Inflationsrate von 2% nicht als Prognose für den künftigen Goldpreis taugt.

Fazit

 

Der Goldpreis orientiert sich heute schon an den wesentlich höheren realen Inflationszahlen weltweit und sieht das Defizitproblem der heutigen Generation voraus. Die unsichtbaren Probleme, die in Zukunft sichtbar werden, sollten für eine drastische Abwertung der Kaufkraft und eine Aufwertung beim Gold sorgen.

 

Es grüßt Sie Ihr,

Guenther_Unterschrift
Günther Goldherz, Chefredakteur


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  7. Kenadyr Mining: Die bull markets media GmbH wurde als Herausgeber für die Berichterstattung über das Unternehmen vergütet und hält zudem zukünftig vermutlich Optionen an dem Unternehmen.

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