Ausgabe 22/2017 – Der Countdown läuft: Nächste Vorstellung am Mittwoch 14. Juni

Goldherz Report Ausgabe 22/2017 – Montag, 12. Juni 2017

G.GoldherzLiebe Leserinnen und Leser,

heute erscheint nur eine kurze Ausgabe, denn ich befinde mich inmitten der Erstellung meiner neuesten Goldaktien-Vorstellung, die ich Ihnen nächste Woche enthüllen werde.

So viel kann ich jetzt schon dazu sagen. Es handelt sich dabei um einen großartigen Wert, den ich schon seit einem halben Jahr auf dem Radar habe. Nicht nur das Projekt ist fantastisch. Das Managementteam ist erste Sahne. Es handelt sich um ein Team erfolgreicher Minenfinanziers, die in den letzten Jahren fast 2 Mrd. US$ an Übernahmewerten generiert haben. Wobei der größte Erfolg ein erfolgreicher Aufbau und Verkauf eines Goldunternehmen für 1 Mrd. US$ war. Nach diesem Mega-Deal tat sich diese Gruppe erneut zusammen, um den nächsten Erfolg zu lancieren.

Wobei es nicht nur eine Idee oder eine Theorie der Geologen ist, die erst noch bewiesen werden muss, sondern ein konkretes Projekt, das sich kurz vor dem Produktionsstadium befindet. Außerdem hat sich schon ein namhafter Minenkonzern an dem Projekt beteiligt und für den Kauf seiner Aktien die aktuellen Marktkurse bezahlt.

Sie wissen, dass ich im Goldherz Report immer sehr besonnenen und langfristig orientiert bin. Bei dieser Vorstellung wird außer dem langfristigen Potenzial, das grandios sein könnte, außerdem eine ausgezeichnete kurzfristige Profitmöglichkeit bestehen.

Sie wissen ja, dass ich mit dem Wort kurzfristig äußerst sparsam umgehe.

Die nächste Vorstellung eignet sich darum wirklich nur für Leser, die Geld verdienen wollen
sowie mit schnellen Gewinnen rechnen!

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Der hauptsächliche Grund für schnelle Gewinne ist diesmal eine beinahe unglaublich enge Aktienstruktur.

Es gibt inklusive Optionen und Warrants zurzeit nur ungefähr 20 Mio. Aktien. Vielleicht ist es Ihnen schon aufgefallen, die meisten Aktien im Minensegment starten mit 50-100 Mio. Aktien und kosten dazu noch >1$ . Es sind also weniger als die Hälfte der sonst üblichen Aktienzahl verfügbar.

Der Kurs kann darum locker um +50% oder +100% steigen, bevor das nächste Finanzierungsniveau erreicht ist.

Das wäre sicher eine tolle Entwicklung. Nur ich meine, das wird nicht das maximale Potenzial sein. Das dürfte noch deutlich darüber liegen.

Die letzte Goldaktie, die von der gleichen „Insider-Truppe“ zusammengebaut wurde, stieg innerhalb von nur zwei Jahren um +400%. Ein großer Vorteil war auch bei dieser Gesellschaft, dass  Management und Finanziers nicht nur strategische Ankeraktionäre beteiligten, sondern praktisch von Beginn an einen liquiden Handel im Streubesitz zuließen, womit sich auch pfiffige Privatanleger engagieren konnten.

Ehrlich, diese Aktie würde ich allein wegen dem Managementteam praktisch in jedem Marktumfeld kaufen, sogar in einem Bärenmarkt. Tatsächlich erzielte die letzte Gesellschaft inmitten der größten Aktieneinbrüche im Minenbereich der letzten 100 Jahre eine stabile Tendenz nach oben. Dieses Kursverhalten war schon mehr als auffällig. Rings herum fielen die Kurse in sich zusammen und diese Firma entpuppte sich als ein Fels in der Brandung.

Aber ich sage es Ihnen heute schon klar an: Diesmal sind die Voraussetzungen für einen schnellen und nachhaltigen Anstieg nicht nur besser, sondern geradezu phänomenal!

Deshalb möchte ich Sie heute schon bereit dafür machen, dass Sie die Vorstellung auf gar keinen Fall verpassen.

Mit dem erwarteten Ausbruch beim Goldpreis und den Minenaktien, stellt diese Konstellation eine seltene, geradezu märchenhafte Gelegenheit dar.

Sie können davon enorm profitieren, denn bisher hat die Aktie kaum jemand auf dem Schirm. Durch meine engen Kontakte ist es mir gelungen diese Chance frühzeitig, vor den wahrscheinlich bevorstehenden Empfehlungen namenhafter Börsenbriefe und vor dem Beginn der IR-Aktivitäten ausfindig zu machen.


Den Termin für die Neuaufnahme in die Kandidatenliste habe ich exakt für Mittwoch, dem 14. Juni um 18:00 Uhr anberaumt. Wenn Sie sich rechtzeitig im Sharedeals-Live-Chat anmelden, dann können Sie gleich zu Beginn mit dabei sein und meine Live-Kommentare mitverfolgen.

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Beachten Sie, dass der neue Chat nicht mehr wie früher von jedem Besucher der Internetseite von Sharedeals offen einsehbar ist. Wenn  Sie den Chatverlauf lesen möchten, müssten Sie sich vorher noch rechtzeitig registrieren.

Meine Vorstellung möchte ich auf jeden Fall noch vor der US-Zinsentscheidung in trockenen Tüchern wissen. Es wäre nämlich gut möglich, dass sich der Goldpreis und die Minenaktien sofort nach der erwarteten Zinserhöhung zu neuen Höhen aufmachen werden.


Am 16. Juni endet auch die Umstellungsphase des GDXJ-ETFs, der seine Junior-Minenpositionen auf einen maximalen Anteil von 10% am gesamten Aktienkapital des jeweiligen Wertes beschränken wird. Die kleinen Goldminenwerte unter 500 Mio. US$ Marktkapitalisierung haben darum über Gebühr verloren.

Im Prinzip ist die Anpassung eine gute Entscheidung, nur hätte man die Anpassung auch schonender durchführen können.

Aber egal. Einen Vorteil hat das ganze für uns alle: Sie profitieren jetzt von sehr günstigen Kaufkursen. Einen besseren Zeitpunkt zur Vorstellung meines neuen Kandidaten könnte es gar nicht geben.

Aktuell sieht die Situation am Goldmarkt eindeutig aus:

Es ist kurzfristig nicht einmal entscheidend, ob wir noch einmal bis vielleicht 1.250 US$ konsolidieren. Die Ausbruchphase hat jetzt unübersehbar begonnen und dürfte spätestens bis zum September abgeschlossen sein. Unmittelbar ist dies mit Kursen von 1.350 US$ verbunden. Für die Minen sind diese Entwicklungen beim Goldpreis eine psychologisch wichtige Umkehrformation, die mit größtmöglicher Wahrscheinlichkeit eine Sektorneubewertung einleiten wird.

Ausbruch aus dem Dreieck

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Quelle: Stockcharts.com

Gold steht vor der Überwindung seines sechs Jahre gültigen Abwärtstrends, der ein Kursziel von 1.500 US$ aktiviert.

Goldchart seit 2010

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Quelle: Stockcharts.com

Minenaktien vor ihrer nächsten Verdoppelung

Die traditionell bessere Entwicklung bei den Minenaktien, die zuletzt in ihrer Dynamik ausgebremst wurden, wird sich nun langsam wieder entfalten. Bis die Goldminen am gleichlangen Abwärtstrend (2011-2016) ausbrechen wie der Goldpreis selbst, könnten sie jetzt kurzfristig zunächst bis zu +20% steigen, ohne ein neues Hoch beim Goldpreis. So lange Gold bei rund 1.300 US$ schwankt und seinen eigenen Ausbruch vorbereitet, könnten sich die Minen ab jetzt deutlich vorteilhafter entfalten.

Bis zum Horizontalwiderstand, der beim Goldpreis bei 1.500 US$ verläuft und bis zum nächsten oder spätestens übernächsten Jahr +16% Gewinn ermöglicht, sind es bei den Goldminen sogar +85% bis +110% Gewinnpotenzial.

HUI-Chart

Quelle: Stockcharts.com

Dieser Anstieg würde die Bewertungen der Minen wieder soweit heben, dass sich bei den großen Minenkonzernen ein erhöhtes Interesse an einer regen Übernahme-Aktivität zeigen dürfte. Das ist ein wesentliches Merkmal für meinen Explorer-Übernahmeboom, den ich in den nächsten Jahren erwarte. Die ersten Ziele werden Projekte sein, die schon eine Mini-Produktion und ein Distrikt-Potenzial aufweisen. Das sind Junior-Minen, die in einem größtmöglichen Radius operieren. Weitere Ziele werden Explorer, die mindestens eine vorläufige Machbarkeitsanalyse besitzen.

Wiederaufnahme eingestaubter Gold-Projekte mit Bewertungshebeln

Es wird zu einer Sensitivitäts-Bewegung kommen. Das heißt ich erwarte, dass sich große Goldprojekte, die zurzeit am Rande der Wirtschaftlichkeit stehen (IRRs ca. 10-15% bei 1.000 bis 1.200 US$ Goldpreis) in höher verzinste Regionen (IRRs 15-20% bei 1.200-1.400 US$ Goldpreis) bewegen, die den Bau der Mine rechtfertigen. Viele dieser Projekte werden vom Markt zurzeit als unwahrscheinlich eingestuft und darum höchstens mit 20-30% ihres Potenzials bewertet. Mit einem höheren Goldpreis werden diese Kandidaten für eine Neubewertung in Frage kommen, die 200-300% Kursanstieg ermöglicht. Einen schönen Hebel bei einem steigenden Goldpreis-Szenario haben meine Kandidaten: Premier GoldChesapeake Gold und Sibanye Gold.

Explorerboom bei der nächsten Generation von Exploreraktien

Eine Übernahmewelle wird sich jedoch nicht auf diese wenigen Unternehmen konzentrieren. Viele Explorer haben ihren Fokus auf deutlich profitablere und kleinere Projekte gelegt, die auch bei 1.000 US$ Goldpreis gut funktionieren sollten.

Deshalb habe ich in jüngster Zeit einen deutlichen Akzent auf fortgeschrittene Explorer wie KenadyrDolly Varden, Silver One, TerraXOrla Mining und die kurz vor Produktion stehenden Golden Arrow Resources sowie K92 Mining, gelegt. Ich bin mir sogar sicher, dass der Markt jetzt reif für diese nächste Generation an Explorerprojekten ist, die sich mit dem höheren Goldpreis und der gesteigerten Übernahmeaktivität der Majors und Juniors mit Abstand am stärksten entwickeln werden.


NEWS TICKER:

Chinas Goldimporte ziehen an:

Etwa 50% Steigerung zum Vorjahr wuchsen im Jahresverlauf die Importe von Gold nach China. Etwa 1.000 Tonnen sollen in diesem Jahr schon ins Riesenreich geflossen sein. Das könnte nun der Beginn einer weiteren starken Kaufphase sein. In den kommenden Jahren soll Bloomberg Angaben zufolge ein großes Gold-Lager in Qianhai mit einer Lagerkapazität von 1.500 Tonnen entstehen.

Damit sollen die Offshore-Lagerkapazitäten ausserhalb Chinas weiter gesenkt und die Inlandslager gefüllt werden. Bisher bieten chinesische Finanzunternehmen den Goldhandel in Yuan an – wobei der beliebteste Kontrakt eine tägliche Liquidität von fast 3 Mrd. Euro besitzt – lagert seine Goldbestände zum Teil jedoch im Ausland.

Auch Russland baut seine Reserven langsam aus. Hinsichtlich dieser Entwicklungen empfehle ich Ihnen diesen Interview-Link.

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Meine mehrfach betonte Sichtweise ist ebenfalls die, dass sich China und Russland sich still und leise auf eine Neuordnung des weltweiten Handels- und Währungssystems vorbereiten.

Wer das meiste Gold und die besten Atomwaffen besitzt, auch wenn das wiederum zynisch klingt, wird am meisten zu sagen haben und dessen Währung wird am höchsten und sichersten bewertet. So war es über Jahrzehnte beim US-Dollar, der seine alleinige Vormachtstellung langsam aber sicher verliert.

Die Meinung vieler Experten, dass diese Entwicklungen kein Preistreiber für den Goldpreis seien, teile ich indessen nicht. Tatsächlich ist fraglich, ob Papier-Goldkäufe den Markt beeinflussen. Physische Goldkäufe, die den Antipol zum US-Futurehandel an der Comex und den Derivate-Spekulationen der Banken bilden und vor allem von China, Indien, Russland und dem Nahen Osten ausgehen, beeinflussen langfristig sehr entscheidend den Goldpreis.

Goldseek hat in einem Artikel hervorgehoben, dass sich in China allein 10 Millionen Anleger am dortigen Goldmarkt tummeln und sich die Marktmacht immer mehr in Richtung Fernost verschiebt. Am weltweiten Handelsvolumen macht Shanghai bislang erst 5% aus, dafür beruht der dortige Handel zu einem Großteil aus physischer Liefergeschäften und sind keine vornehmlich auf Spekulationen ausgelegte Sache wie in New York oder London.


Updates:

  • K92 Mining – Die nächste Kapitalerhöhung. Ist das noch normal?
  • Silver One Resources – Offizielles Update zum Candelaria Projekt und Weg zur Machbarkeitsstudie bis in 18 Monaten!

Aktuelle Aufträge und Positionen


GH-Empfehlungsliste_#232017


Updates zu den Vorstellungen


K92 Mining (Toronto: KEN) – Kurs: 0.79 CA$ – Anlageurteil: KAUFEN – Erstvorstellung: #21/2016

Relativ überraschend kündigte K92 Mining in dieser Woche eine weitere Kapitalmaßnahme an und will, mit Brokerunterstützung von Clarus Securities, bis Ende Juni weitere 16 Mio. CA$ einsammeln. Kurzfristig hat das den Kurs wieder einmal belastet und er fiel von knapp 1 CA$ wieder auf das letzte Platzierungsniveau von 0.80 CA$, bei dem vor drei Monaten schon mal neue Investoren aufgenommen wurden. Der Chart zeigt weiterhin eine Bodenbildung zwischen 0.70-1.00 CA$. Eine Bandbreite die für Trader mit 15-20% Profitziel hervorragend, für Investoren mit >50% Ziel leider nervig ist.
Chart von K92 Mining
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Quelle:Stockcharts.com
Mit dieser KE habe ich nicht gerechnet, aber ich hätte mir vorher immer mal eine größere KE gewünscht. Vor drei Monaten hatte ich im Update geschrieben, dass K92 eigentlich mehr Geld aufnehmen hätte können. Stattdessen entschied sich das Management für eine Strategie der Mini-Schritte. Das ist für einen kleinen Junior wahrscheinlich die marktschonendere und am Ende wohl sogar die aktionärsfreundlichere Variante, als sich einmal mit Kapital vollzusaugen.
Nur leider sehen Privatanleger hier zurzeit nur die zweite für Sie überraschende Kapitalerhöhung und sind darum verständlicherweise verunsichert. Aber bei den Beträgen muss man schon mal die Kirche im Dorf lassen.
16 Mio. CA$ sind 12 Mio. US$. In Zeiten in denen selbst kleine Explorer mit 10-20 Mio. US$ Finanzierungen um sich schmeißen und Junior-Minen auch schnell mal 100 Mio. US$ einsammeln, bevor sie in Produktion gehen, nebst dreistelligen Millionenbeträgen in Gold-Vorverkäufen (Streams) und einer satten Kreditlinie… Da kommen pro neuer Mine, in der Größenordnung von 500-1.000 Tonnen Verarbeitungskapazität schon schnell mal 200 Mio. US$ zusammen. Bei K92 sollte man nicht vergessen, dass das Unternehmen die alte Mine für 1 US$ übernommen und mit einem zweistelligen Millionenbetrag wieder flott bekommen hat.
Das hätte auch schief gehen können so wie es oft im Minensektor geschieht. Doch ich glaubte damals an das Management und tue dies weiterhin.
Meine Überzeugung war und ist, dass KNT bis zu 100 Mio. US$ problemlos finanzieren darf, bevor die Mine im Vergleich zur Kapazität zu teuer wird. Anfang Jahr hatten wir erst ein 7 Mio. US$ PP.  Zusammen sind das jetzt noch immer nur 20 Mio. US$. Darum halte ich das alles noch für vertretbar (20% des hypothetischen Finanzierungspuffers ausgeschöpft). Auch wenn es vielleicht leichter wäre einmal 50 Mio. US$ aufzunehmen und sich eine Kreditzusicherung oder eine Wandelanleihe über weitere 50 Mio. US$ zu holen.
Viele Anleger warten zwar gebannt auf die Nachricht, dass K92 profitabel arbeitet und sehen nun ein Risiko, dass dem nicht so ist.
Obwohl ich persönlich vermute, dass man näher an der Profitschwelle steht als gemeinhin angenommen wird. Zwischen den Zeilen war ausgehend vom letzten operativen Update Mitte Mai zu lesen, dass die Mühle und Verarbeitungsanlage mit etwa 400 Tonnen pro Tag läuft und auch das Goldvorkommen Untertage, das nun langsam der Produktion zugeführt wird, deutlich größer ist als bisher geschätzt wurde. So konnte im Quartal bis Ende März eine Goldproduktion von 3.400 Unzen erreicht werden, verglichen mit dem Plan von 2.935 Unzen.
Der Aufbau der Produktion erfolgte mit Abraum, das nur 4-5 g/t aufweist und die Untertagegestein, das bis zu 7 g/t Goldgehalt besitzt wird nun graduell zugeführt werden.
Wenn meine Annahmen stimmen, dann dürfte K92 jetzt kurz vor rund 2.000 Unzen Gold Monatsproduktion stehen, das wären immerhin 2,4 Mio. US$ Umsatz. Dies müsste sogar knapp ausreichen, um die Kosten zu decken. Das reicht noch nicht für einen Gewinn, aber sobald wir permanent in Richtung 600 Tonnen Tagesverarbeitung gehen wie es an einzelnen Tagen seit März geklappt hat und dazu noch die durchschnittlichen Goldgehalte von 4.5 auf 6.5 g/t steigen, wären das auf einen Schlag noch einmal eine Produktionsverdoppelung und wir wären dann schnell bei 3.500 Unzen im Monat sowie dem für Irumafimpa angekündigten Produktionsziel von 40.000 Unzen im Jahr.
Die Kapitalmaßnahme ist dennoch nicht falsch, damit die Investitionen in Exploration und die Bauarbeiten für ein beschleunigte Inbetriebnahme von Kora weiter auf Hochtouren laufen können, was die Jahresproduktion in Richtung 100.000 Unzen heben kann.
Fazit
Bis Oktober/November möchte ich dem Management Zeit geben, die Mühle anzuleiern, dann muss aber eine deutliche Steigerung der Produktion, auch aus Untertageabbau sichtbar sein. Ein Indikator für die nächste operative Update wäre, ob meine Schätzung einer 2.000 Unzen Monatsproduktion erreicht wird. Wenn das gelingt, dann steht die Aktie Ende des Jahres voraussichtlich wieder deutlich höher.
Das man die Anlaufkosten häppchenweise und vollständig mit Aktien finanziert deutet für mich eher daraufhin, dass das Management in kürzester Zeit mit positivem Cash-Flow rechnen. Sobald das eintritt wird die Verwässerung unmittelbar gestoppt.
Es wäre zwar grottenschlecht eine Einstellung bei den laufenden Explorationsarbeiten vorzunehmen. Zumal nach den zuletzt hervorragenden Bohrergebnissen. Die neue Erzzone wird sich sehr schön in die Kora-Erweiterung einfügen und den Zukunftswert erheblich verbessern. Wobei ich mir für die nächsten Wochen vielleicht wünschen würde, dass man mit der weiteren Exploration für 2-3 Monate pausiert, bis die Minenproduktion angelaufen ist, um nicht zu viel Kapital zu verbraten.

Die Frage ob ich mein langfristiges Kursziel nun senken müsste, muss ich verneinen.

Für mein langfristiges Kursziel von 3 CA$ wäre es gut wenn die Gesamtzahl unter 250 Mio. Aktien bleibt, aber eine deutliche Verschlechterung ergibt sich aus der aktuellen Kapitalerhöhung nahe des Vorstellungskurses nicht. Darum belasse ich meine Einstufung auf: KAUFEN.

Silver One Resources (Toronto: SVE) – Kurs: 0.59 CA$ – Anlageurteil: KAUFEN

Silver One hat nun auch offiziell, den in meinen letzten Updates erwarteten Plan zur Untersuchung des Projektes vorgestellt und als separate Pressemeldung veröffentlicht. Damit dürfte auf Anlegerseite nun endlich die erhoffte Sicherheit vorliegen, dass das Management nun auf den Aufbau einer Ressource und eine erste Machbarkeitsstudie abzielt. Besonders wohltuend ist die Tatsache, dass man die Genehmigungen zur Exploration schon in den nächsten Wochen einholen dürfte und die vor dem Produktionsaufbau nötigen Studien bis zum 4. Quartal 2018 beibringen will.

Der Fokus wird hierbei die Bestätigung der leicht abbaubaren Ressource im Abraum der Leach-Pads des vorherigen Tagebaubetriebs liegen. Dies allein wäre eigentlich schon interessant und für den Aktienkurs vollkommen ausreichend.

Jetzt könnte der eine oder andere Leser vielleicht sagen: Ach so lange noch, dann warte ich mal bis Herbst nächsten Jahres und steige dann wieder in die Aktie ein, bevor die erwartet positiven Daten veröffentlicht werden.

Diese Rechnung hat aber einen Schönheitsfehler.

Silver One geht davon aus, dass sich Candelaria auf einer größeren Erzzone befindet, die mittels einiger „Entdeckungs-Bohrungen“  nachgewiesen werden kann. Da es schon historische Bohrdaten und einen Abschnitt von >10 Metern mit fast 700 g/t Silbergehalt gibt, was für Silberminen in den USA sensationelle Werte sind, ist das Überraschungspotenzial sicher mehr als nur reine Hoffnung.

Sobald das Bohrprogramm losgeht, sind hier sehr schnelle und positive Ergebnisse möglich. Darum wäre es jetzt nicht empfehlenswert, sich von der Aktie zu verabschieden. Denn die erste Entdeckerphase, wenn die Bohrergebnisse eines Vorkommens erwartet und bestätigt werden, ist die dynamischste Periode, mit den schnellsten und größtmöglichen Kursgewinnen.

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Das ist nicht nur graue Theorie, sondern kann in der Praxis gehörige Kurssteigerungen bedeuten. Mir ist zum Beispiel eine Southern Silver Exploration in Erinnerung geblieben, die sich 2006/07 in dieser Phase befand.

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Quelle: Stockcharts.com

Nun werden Sie vielleicht denken, es ist aber schon eine gehöriges Risiko, in einen Explorer zu investieren. Nun bin ich vom Charkter her eher kein Spieler, sondern versuche meine Anlagen soweit wie möglich so zu strukturieren, dass es am Ende einen versöhnlichen Ausgang gibt. Sei es, dass der Silberpreis steigt – wovon ich ausgehe – oder in der Form, dass ich ein relativ geringes geologisches Risiko sehe.

 

Fazit

Bei Silver One Resources ist das Potenzial sowie das Risiko, bezogen auf seine Silberprojekte in Mexiko etwas größer als für sein US-Projekt. Doch die ersten erfolgreichen Bohrungen wurden selbst dort schon durchgeführt. Für Candelaria (Nevada) gibt sogar eine historische Ressource und das technische Risiko, dass die Silbervorkommen unrentabel sind, wurde zumindest dort, durch die potenziell große Silberressource im Abraum weitgehend entschärft.

Die Risiken sind also vertretbar und die Chancen gleichwohl in mindestens gleichbedeutender Weise vorhanden wie bei anderen reinen „Entdeckungs-Spekulationen“. Die Trefferwahrscheinlichkeit bei Silver One ist also gleich mehrfach gegeben. Zumal es auch noch mehrere Projekte sind und ein Managementteam, dass sich auch von Rückschlägen nicht einschüchtern lässt und unbeirrt seinen Weg zum Produzenten gehen möchte. Für mich ist die Aktie darum weiterhin ein KAUF.


Anlagestrategie:

Die US-Notenbank will die Zinsen erhöhen – Auf diese Aussagen müssen Sie nächsten Mittwoch achten!


Die Kreatur von Jekyll Island schlägt wieder zu

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Die bevorstehende US-Zinserhöhung könnte die vorletzte oder sogar die letzte Zinserhöhung im gegenwärtigen US-Wirtschaftszyklus sein.

Das wäre ein extrem positives Zeichen für Gold und könnte den Goldpreis über 1.400 und sogar bis 1.500 US$ steigen lassen. Die jüngsten Zahlen für Wirtschaftswachstum, Inflation, Konsumausgaben, Frühindikatoren und vor allem der jüngste Rückgang der Marktzinsen sowie beim Rohölpreis signalisieren eher eine wirtschaftliche Schwäche.

Bei der Pressekonferenz werden Anleger sehr genau auf jedes Wort und Formulierungen achten.

  • Zeigt sich die Fed von den jüngsten Daten ebenfalls verunsichert, wird man dies im Communiqué herauslesen können. Sollten entsprechende Umformulierungen gegenüber den letzten Aussagen gemacht werden, dann wäre das Wasser auf die Mühlen derjenigen, die eine Aktienmarktkorrektur im Sommer/Herbst und relativ starke Goldpreise erwarten.

Meine Ansicht: Die Fed wird die Zinsen dennoch planmäßig erhöhen. Schon allein um die Märkte nicht noch weiter zu verunsichern. Außerdem drohen die Zinsen bei den langlaufenden Anleihen sehr deutlich in den real negativen Bereich zu fallen. Das wäre ein Signal für eine bevorstehende Rezession, was die Fed unbedingt vermeiden will. Darum wird man sich eher auf positive Daten stützen und versuchen Optimismus zu entfachen.

Das heißt kurzfristig wäre es denkbar, dass die jüngsten Befürchtungen eines schlechteren Wachstums durch die US-Notenbank weggewischt werden und Gold seinen ganz großen Ausbruch noch einmal um einige Wochen vertagt.

Aber ich glaube nicht, dass Gold dramatisch abstürzen wird. Im Gegenteil, eine kurzfristige Verschnaufpause und ein Rücktest würde sich hervorragend in die mittelfristige Entwicklung einfügen.

Im Vergleich zur US-Regierung und Notenbank, ist der Goldpreis ein wesentlich ehrlicherer Indikator, mit sichererer Aussagekraft für den realen Zustand der USA und ihres US-Dollars. Einen Goldpreisanstieg wird die Fed darum niemals aufhalten können. Ebensowenig wird sich die Wirtschaft selbst nach den Aussagen der Fed richten. Wichtige ökonomischen Indikatoren deuten auf eine bevorstehende Wachstumsschwäche und sogar Rezessionsgefahren hin. Das kann man vielleicht für ein paar Tage oder Wochen überspielen, der Ausgang ist aber nicht abzuwenden.

Tatsächlich halten sich die inflationsadjustierten 5-Jahres-Zinsen wieder nahe an der Null-Marke auf und könnten sehr bald wieder in den negativen Bereich abrutschen. Dies wäre eine gute Stütze für den Goldpreis. Der Zinszyklus, der mit einer Rückführung der extrem negativen Realzinsen von -1.5% im Jahr 2012 startete und bis Anfang 201 auf +0.5% lief, ist praktisch vorbei und der nächste Schub in den negativen Bereich wird langsam vorgezeichnet. Sei es durch höhere Inflationsraten mit leicht steigenden Leitzinsen oder eine erneute Zinspause bei stagnierender Inflation.

Realzinsen 5-Jahre bereinigt um die Inflationserwartung

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Quelle: St. Louis Fed (FRED)

Fazit

Halten Sie sich bitte einmal vor Augen, mit welchem extremen Wachstum der Verschuldung die letzten Jahre einhergingen und mit welchen Risiken der starke Aktienmarkt und ein Anstieg der Vermögenspreise erkauft wurden, ohne dabei ein neues signifikant besseres Einkommens- und Wohlstandsniveau für die Bevölkerung zu erreichen.

Wie immer, bei solchen extremen Bewegungen, profitieren nur wenige von diesen Entwicklungen und die Masse der Bürger verarmt. Die nächste Generation wird weder willens noch in der Lage sein, die immensen Schulden und die Vermögenskonzentration in den Händen der Nutznießer dieser Manipulationen und Umverteilungsmaschine von unten nach oben hinzunehmen. Wobei ganz oben die Banken, Bosse und die Politiker stehen.

0815-Spekulanten haben ihre Depots voller Aktien, die direkte und indirekte Subventionsempfänger sind und hängen außerdem von den von diesen Sektoren geschaffenen Jobs und vom Sozialsystem ab. Diese Macht- und Geldkonzentration sind mittlerweile auf einem Niveau, was nicht mehr als gesund einzustufen ist.

Der Hedgefondsmanager Elliott Singer und Multimilliardär sagte diese Woche im Rahmen einer Blommberg Investorentagung in New York (engl. Zusammenfassung), dass er sehr beunruhigt sei. Das Finanzsystem sei so stark mit Krediten gehebelt wie 2008 und in Teilen sogar deutlich stärker. Das Vertrauen könne abrupt schwinden und für eine Panik bei Aktien, Anleihen und an den Finanzmärkten sorgen.

Erst Anfang Mai sammelte Singer mit einer kurzen Botschaft innerhalb von 24 Stunden ganze 5 Milliarden US-Dollar, für seinen neuen Fonds ein. Schon damals schrieb er, dass die Märkte nach jahrelangen Stimulierungsmaßnahmen stark störanfällig seien und sich die Zeitfenster für ausgezeichnete Chancen in viel zu günstigen Papieren nur kurz öffnet. Das beste Gegengewicht zu dieser Störanfälligkeit bieten Rohstoffe und Edelmetalle, ist meine Meinung!

Singer selbst erwartet durchaus kollabierende Anleihenmärkte und sogar Crashs in den Aktien.

Ob Singer auch in Gold und Minen investieren wird? Bekanntlich hüllt sich ein so frischer Fonds am Anfang seiner Kaufzeit immer in Schweigen, doch ich gehe davon aus, dass sich viele milliardenschwere Fonds im Sommer auf Einkaufstour bei den Minenwerten begeben werden.

 

 

Es grüßt Sie Ihr,

Guenther_Unterschrift
Günther Goldherz, Chefredakteur


Der nächste Chat-Termin:gh_chat_icon

Nächster Goldherz-Live-Chat Termin:
Am Mittwoch 14. Juni von 18:00 bis 19:00 Uhr im Live-Chat von Sharedeals.deSharedeals_Logo


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  3. TerraX Minerals: Die bull markets media GmbH wurde als Herausgeber für die Berichterstattung über das Unternehmen vergütet und hält zudem Aktien/Warrants an dem Unternehmen.
  4. Dolly Varden Silver: Die bull markets media GmbH wurde als Herausgeber für die Berichterstattung über das Unternehmen vergütet.
  5. Zinc One Resources: Die bull markets media GmbH wurde als Herausgeber für die Berichterstattung über das Unternehmen vergütet und hält zudem Aktien/Warrants an dem Unternehmen.
  6. Rise Resources: Die bull markets media GmbH wurde als Herausgeber für die Berichterstattung über das Unternehmen vergütet und hält zudem Aktien/Warrants an dem Unternehmen.
  7. Kenadyr Mining: Die bull markets media GmbH wurde als Herausgeber für die Berichterstattung über das Unternehmen vergütet und hält zudem zukünftig vermutlich Optionen an dem Unternehmen.

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