Ausgabe 22/2020 – Der Guru-Huren-Faktor, der Aktien zum Steigen bringt

Goldherz Report Ausgabe 22/2020 – Donnerstag, 2. Juli 2020

G.Goldherz Liebe Leserin, lieber Leser,

heute schreibe ich Ihnen über die Macht, die Gurus in der Endzeit des Geldes regelmäßig einnehmen. Es geht um Gurus, die immer alles besser wissen wollen und ihre Leser manipulieren wie die Huren der Börse.

Eigentlich sind viele Börsenbriefschreiber „Huren“, weil sie nicht daran interessiert sind, ihre Meinung zu vertreten, sondern das zu schreiben, was die Mehrheit der Leser jetzt lesen möchte. Oft schreiben mich Leser an, warum ich keine Lithium- oder Wasserstoff-Aktien mehr bespreche, wo diese doch eine so tolle Zukunft hätten. Zwei Jahre später sind die Leser dann verschwunden, wie die genannten Aktien…

So sind die Zyklen an der Börse und ich bin, auch wenn es für meine Abo-Verkaufszahlen schlecht ist, Antizyklischer Investor.

Die Schere zwischen Wachstums- und Valueanlagen ist die krasseste antizyklische Wette, die ich für sehr aussichtsreich halte und mit vollster Überzeugung dafür stehe.

Bewertungs-Extreme werden immer korrigiert – ohne Ausnahme!

Relative Überbewertung von Growth zu Value übertrifft Millennium-Level-Prämie des MSCI Europe Growth versus MSCI Europe Value seit 1974. Quelle: institutional-money.com

Darum will ich Ihnen heute sagen: Wenn Sie in Aktien wie LULU, TSLA, SHOP, PTON, MSFT, NFLX, GOOG, FB, AAPL etc. investieren, dann tun Sie das bitte mit größter Vorsicht, denn wenn die Value-Falle erstmal zuschnappt, gibt es für viele Aktionäre kein Entrinnen. Egal was die „Experten“, die sich mit dem Thema angeblich befasst haben, dazu sagen.

Ich kenne selbst einen wahrhaftigen Technologie-Experten und der schreibt munter in seinem Börsenbrief über die Tech-Aktien und Disruptionschancen, aber investiert sein beträchtliches Privatvermögen lieber in Gold- und Minenaktien, warum wohl?

Er macht alles richtig: Er kauft selbst, was er für aussichtsreich hält und verkauft seine Meinung an das Publikum, die danach giert und er verdient damit viel mehr als ich, der immer etwas kritischer schreiben muss, weil ich es nicht anders vertreten kann, vor dem Herrgott und vor mir selbst!

Deshalb will ich Ihnen heute das Geheimnis der „Gurus“ verraten. Ein Guru zeichnet sich dadurch aus, dass er immer stets weiß, was exakt als nächstes passiert und seine Fans hängen ihm an den Lippen, als wäre er der Gott der Börse. In Wirklichkeit sind die Gurus allesamt nur Scharlatane und ihre Tipps nichts wert, weil jeder mit ein paar Börsen-Ideen zur Hand immer 50% Trefferwahrscheinlichkeit besitzt.

Böse Zungen behaupten, ich würde dieser Zunft selbst nahe stehen. Doch im Unterschied zu den meisten Gurus, ist mein Erfolg tatsächlich wahrhaftig nachweisbar und mit der Zeit auch für jeden, der sich ernsthaft mit der Materie beschäftigen will, ebenso erreichbar.

Während die meisten Gurus meist nur einmal richtig liegen und nach 2-3 Jahren spätestens wieder weg vom Fenster sind.

Außerdem versuche ich, mich etwas im Zaum zu halten und mir Mühe zu geben. Denn ich habe gerade herausgefunden, dass ein Deutschlehrer meine Briefe liest, was knapp drei Jahrzehnte nach meinem Abgang von der letzten deutschen Schule, die ich besuchte, eine Überraschung ist, und ich hoffe vor allem, dass er meine besonders eigenwilligen Wortkreationen zu schätzen weiß, bevor sie im Duden Einzug finden.

Da ich leider bisher noch keinen millionenschweren Stein gefunden habe wie ein Schürfer aus Tansania, muss ich mich bis auf weiteres mit Aktienspekulationen und Schreiben über Wasser halten. Es gibt sicher Schlimmeres.

Ich schneide hier an, wie nun ein einfacher Bauer in Tansania mit Rohstoffen zum Millionär wurde. Vielleicht haben Sie die tolle Story gelesen?

Ja, alles ist möglich auf der Suche nach Rohstoffen…

Und ehrlich gesagt gönne ich dem Bauern den Fund sogar mehr als die spektakulären Gewinne, welche ich mir mit meinem Kapital mit etwas mehr Geduld erarbeiten muss. Die grundsätzlichen Voraussetzungen in Deutschland, wenigstens aus einem kleinen Anfang zum Rohstoffaktien-Millionär zu werden, sind einfach viel höher als für einen Bauern in Tansania.

… das größte Risiko ist es, wenn Sie Ihr Glück niemals suchen!

Das ist jedenfalls meine persönliche Einstellung. Lieber verliere ich auch mal mit einer Aktie 100%, wenn ich dafür in meinem Inneren überzeugt bin, dass es wirklich eine 1.000% Chance war, wie ich sie soeben – auch in meiner Email gestern an Sie – bei meinem Nachfolger zur 2. Calibre Mining meinen Lesern exklusiv schon vorab vorgestellt habe.

Gerüchteküchen-Aktie explodiert

Wieder kochte die Aktie, die ich Ihnen letzte Woche präsentierte, aus der brodelnd heißen Gerüchtekücheüber. Die Aktie von Reconnaissance Energy Africa (Toronto: RECO), wobei wir diese lieber als ReconAfrica bezeichnen wollen, konnte seit meinem Update und der gleichtags erfolgten Ernennung von Nick Steinsberger, dem Pionier für unkonventionelle Ölfelder in den USA, der nun auch die besten solchen Projekte weltweit identifiziert zusammen mit dem Chairman von RECO, dem legendären Goldcorp-Chairman Ian Telfer, entwickelt, immerhin von 0,65 auf 0,86 CA$ steigen oder +32%.

ReconAfrica Chart

Quelle: TMXMoney.com

Für derartige Renditesprünge muss eine alte Oma lange stricken oder ein DAX-Anleger sich monatelang gedulden und wird am Ende dennoch nicht immer glücklich.

Dabei war das nur eine kleine Kostprobe… Im VIP und PLUS-Abo waren die Kursgewinne selbst in der jüngsten Woche noch phänomenaler. Dort konnten meine Mitglieder einen Tradinggewinn von >100% in 48 Stunden eintüten.

Pacton Gold sprang in 48 Stunden +134% höher

Quelle: Stockcharts.com

Pacton Gold erreicht bis zu +140% in 48 Stunden


Welche Aktie ist als nächstes ein Kauf – Gewinnmitnahme – Verkauf?

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Günther Goldherz greift bei seinen Analysen auf weit über zwei Jahrzehnte Handels- und Investitionserfahrung sowie Lebenserfahrung auf mehreren Kontinenten von Europa über Afrika und Nordamerika bis Asien zurück.

Seine Expertise sucht seinesgleichen.

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Nun wollen wir einmal über Gurus zu sprechen kommen

Wahrscheinlich kennen Sie Dave Portnoy erst seit Kurzem oder noch gar nicht?

Er ist ein in den USA aufkommendes Phänomen. Als Gründer und CEO von Barstool, einer extrem erfolgreichen Plattform für Internet-Sportwetten, wurde er zum Internetstar.

„Spieler, die nicht auf den Profisport wetten können, weil die Spiele gestrichen wurden, strömen stattdessen an die US-Börse, was eine neue Kundenklasse für Online-Brokerage schafft und die Marktrallye anheizt.“

Der Gründer von Interactive Brokers spricht infolge des Anstiegs von Handel und Kontoeröffnungen gar von einer Coronavirus-Massenhysterie.

Die Smartphone Broker-App Robin Hood verzeichnete enorme Zuflüsse:

Tatsächlich ist seit dem Ausbruch des Coronavirus ein Anstieg bei den Depoteröffnungen, des Handelsvolumens der Privatanleger oder bei Suchanfragen von Google zu Börsenthemen zu beobachten, der sich zwischen 50-100% bewegt. Es scheint so, als wären plötzlich ganze Horden von Zockern erwacht und stürmen mit Kleingeld an die Börse, voller Unwissen, aber mit unglaublicher Zuversicht, die richtige Entscheidung zu treffen, um schnell reich zu werden.

Seitdem in den USA die Sportstadien geschlossen haben, wettet die Gefolgschaft an der Börse und er fiel in den letzten Wochen immer wieder durch völlig idiotische Kommentare auf, die er lauthals von sich gibt.

 Der US-Börsenguru Dave Portnoy hält sich besser als Warren Buffett

Um es gleich mal auf den Punkt zu bringen. Warren Buffett macht den Börsenscheiss, ohne einen Tag Pause, seit 58 Jahren und verdiente für seine Investoren Hunderte Milliarden und Tausende Prozente, was meinen vollen Respekt verdient, den er aber auch gar nicht braucht.

Ich glaube sogar, dass Buffetts Börsenzeit in eine historisch einmalige Aufschwungzeit und in den Anfang der totalen Weltherrschaft der USA passt, die wohl mindestens seit 20 Jahren schon am Ende angekommen sein dürfte, auch wenn der chinesische Drache noch nicht aus dem Windschatten zu seinem Überholmanöver angesetzt hat und darum Buffetts Renditen (inflationsbereinigt, also real), in dieser Art und Weise, in dieser Generation nie mehr wiederholbar sind mit reinen US-Aktien.

Aber ich will auf einen anderen Punkt hinaus.

Dave Portnoy ist ein Phänomen, das in wirtschaftlichen Abschwungphasen immer wieder zu beobachten ist.

Das passiert immer, wenn das Geld stirbt und jetzt ist es wieder soweit!

In Deutschland gab es das einmal während der Weimarer Republik. Von 1919 bis 1923 stieg der Index der Berliner Börse um 100.000.000% und es gab damals einen äußerst bekannten Börsenguru, dem man nachsagte, er hätte, trotz seiner jüdischen Herkunft, die er erfolgreich verschleierte, auch Hitler nahegestanden und sei sogar der „okkulte Prophet“ von Adolf Hilter gewesen, bis seine Tarnung aufflog und er 1933 durch die SA ermordet wurde.

Er trug den mystischen Namen: Erik Jan Hanussen, wobei sein echter Name Hermann Chajm Steinschneider lautete. Der selbst gelernte Zauberkünstler trat in Berliner Show- und Kaffeehäusern auf und verlegte sogar eine eigene Wochenzeitung. Hanussens bunte Wochenschau war zeitweilig eine der auflagenstärksten Zeitungen Berlins. Nicht zuletzt, weil er durch seine „astrologischen Börsentipps“ den Ruf erlangte, er könne Aktienkurse vorhersehen. Tatsächlich vermochte er die Kurse zu beeinflussen, wohl auch um seinen eigenen Gewinn aus entsprechenden Transaktionen angefacht von seinem eigenen Publikum zu ziehen. Gruseltour Leipzig schreibt:

Durch „astrologische Börsentipps konnte er Aktienkurse beeinflussen. Seine Hellsehshows wurden in Berlin Tagesgespräch. Hanussen verkaufte allerhand okkulte Produkte und wurde so reich, dass er sich unter anderem eine Luxus-Yacht leistete. 1933 ließ er sich in der Berliner Lietzenburger Straße einen sagenhaften ‚Palast des Okkultismus‘ einrichten, der futuristisch nur vom feinsten möbliert war und über versteckte Abhörsysteme und allerhand Spielereien verfügte. So zelebrierte er seine Orakel in einem runden Glastisch sitzend, der ‚astrologischen Bar‘.

Nun möchte ich hier einwerfen, dass die Prognosen für einen Anstieg der Börsenkurse relativ leicht sind, solange die Weltzentralbanker nicht gerade auf einem Betriebsausflug sind. Denn solange sie täglich frische Liquidität in den Markt pumpen, verliert das Geld an Kaufkraft und die Kurse werden steigen, am Ende beschleunigt.

„When Money Dies“ – „Wenn Geld stirbt“

Ab diesem Zeitpunkt kommt es zu wilden Spekulationen an der Börse. Diese breiten sich auf alle Bevölkerungsschichten aus und die Aktien steigen wie Luftballons in grenzenlose Höhen. Die Bevölkerung war nur noch damit beschäftigt, sich der Besteuerung zu entziehen und ihr Geld für spekulative Käufe auszugeben. Aktien, die vorher 20% Dividendenrendite zahlten, wurden bis zu einem Preis hochgejubelt, bei dem Anleger nicht mal mehr 1% erhielten. Praktisch identisch zu Argentinien stieg die deutsche Börse von 1922 bis 1923 in Reichsmark in die Stratosphere, während anfänglich sogar die umgerechneten Notierungen in US-Dollar stiegen.

Gold: Wenn das Geld stirbt, Gold lebt und Greta rudert | wallstreet-online.de vollständiger Artikel

 

Ihr

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Günther Goldherz,

Chefredakteur Goldherz Report

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