Ausgabe 24/2021 – Öl-Aktien sind die wahren Inflationsgewinner

Goldherz Report Ausgabe 24/2021 – Donnerstag, 1. Juli 2021

G.Goldherz Liebe Leserin, lieber Leser,

heute steht die Wochenausgabe ganz unter dem Motto der Inflation und dem Ölpreis.

Sie werden es längst merken: Die Kosten der Inflations- und Energiewende werden für jeden spürbar. Gestern musste ich an der Tankstelle 30% oder fast 20 € mehr für eine Tankfüllung bezahlen als vor einem halben Jahr.

Die Mehrkosten belaufen sich locker auf 960 € im Jahr. Zum Glück sind meine Gazprom-Aktien in den letzten 8 Monaten um +80% gestiegen und die Dividende, die heuer am 14.07. bezahlt wird, macht 4,4% Rendite bezogen auf den aktuellen Kurs, aber satte 7% Dividendenrendite auf den Kaufpreis meines PLUS-Börsenbriefs aus und gleicht diese Belastungen mehr als aus.

Insofern habe ich mein Depot vor dem Inflationsvirus geimpft und bin für künftige Varianten immunisiert.

Sie kennen mich als Goldexperten und Anleger in Goldminen, doch nur meine Abonnenten wissen, dass ich in den letzten Monaten und zwar seit Veröffentlichung meiner 90-seitigen Energie-Aktien-Sonderstudie im Frühjahr 2020 mich immer mehr für Öl interessierte und meine Leser und mich schließlich seit Herbst mit einer PLUS-Schwerpunktausgabe zum Thema Öl & Gaswerte noch viel stärker in Ölwerten positioniert habe.

Das Thema Inflation und die Frage nach Öl vs. Gold bildete auch meinen Interview-Schwerpunkt im SD Talk Youtube-Kanal.

Sie sollten das Interview in bester Sommerlaune genießen und danach noch meine Erläuterungen dazu hier lesen:

„Der neue Rohstoff-Superzyklus!“

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Inflation kann Bürgerkriege auslösen

Die Weltfinanzmärkte feiern das mögliche Ende der Pandemie euphorisch, der US-Dollar befindet sich wieder auf dem Weg des Anstiegs, die Zinsen sind wiederum leicht gefallen und die US-Notenbank signalisiert ein nahendes Ende der ultralockeren Geldpolitik.

Deshalb fiel der Goldpreis im Juni so stark wie seit November 2016 nicht mehr.

Was stimmt hier nicht?

Tatsächlich haben die Marktteilnehmer zurzeit einen ziemlichen Kurzschluss in ihrem Schaltkreis.

Die Inflation, die wir gerade sehen, ist kaum ein Zeichen einer erstarkenden Wirtschaft, sondern das Ergebnis einer Geldentwertung.

Weltweit läuft die Inflation immer heißer

Russland hat zum Beispiel ziemlich überraschend in der letzten Juniwoche eine Stahl- und Metallexportsteuer von 15% eingeführt, die auch Nickel, Aluminium oder Eisenerz betrifft und vorübergehend vom 1. August bis 31. Dezember wirksam sein soll, mit dem Ziel die Inflationsrate zu dämpfen, die in Russland zuletzt bei einer Monatsrate von 0,7% lag, während sie in den USA immerhin bei 0,6% lag.

Professor Steve Hanke von der John Hopkins Universität ist einer der ganz wenigen Ökonomen, die den Sachverstand, internationale Erfahrung bei der Lösung hyperinflationärer Krisen sowie den Mut haben, die monetäre Geldausweitung als den zentralen Faktor für die aktuelle Inflationsentwicklung zu benennen.

Er erwartet in diesem sowie über die nächsten zwei Jahre jeweils eine Inflationsrate von 5-6%, weil die Inflation historisch betrachtet immer mit einer Verzögerung von etwa 12 Monaten auf die Geldmengenausweitung reagiert, während Aktien diesen Effekt schon innerhalb von 1-9 Monaten berücksichtigen.

Darum hat sich der Goldpreis seit Sommer 2019, als die Probleme im US-Kreditmarkt anfingen, von 1.300 auf 1.770 US$ pro Unze um +37% erhöht, gleichzeitig explodierten die Gewinne bei den führenden Goldaktien wie einer Newmont Mining (New York: NEM), deren Aktienkurs in dieser Zeit +63% anstieg, während der S&P 500 auf +44% Rendite kommt.

Um zu sehen, wie sich eine richtige Hyperinflation anfühlt, müssen wir nur nach Libanon schauen:

Der Premierminister des Libanon hatte am Freitag seine Zustimmung zur Finanzierung von Treibstoffimporten zu einem höheren Kurs als dem offiziellen Wechselkurs erteilt und damit die kritischen Treibstoffsubventionen inmitten einer sich verschlimmernden Benzinknappheit drastisch reduziert. Das löste eine erneute Welle an Massenprotesten aus.

Die mit Abstand besten Investitionen finden Sie im Ölsektor

Nun glaube ich, dass die Zeit des Goldpreises spätestens bis Anfang nächstes Jahr wiederkommt und darum Goldanlagen zentral sind in meiner Depotstrategie. Allerdings habe ich seit Oktober 2020 in meinem PLUS Börsendienst erstmals seit Jahren eine ebenso hohe Gewichtung in Ölwerten angeregt, um von der drohenden Knappheit zu profitieren.

Im Oktober erreichte der Ölpreis ein zweites signifikantes Tief und einige große Ölaktien notierten sogar noch einmal auf ihren Niveaus vom Frühjahr 2020, weil viele Investmentfonds ihre Statuten änderten und praktisch alle Ölaktien verkauften wie Bill Gates Stiftung.

Doch nicht alle Anleger waren so dumm. Viele nutzten die unglaublichen Geschenke.

David Tepper ist in der Investmentbranche eine schillernde Figur.

Der US-amerikanische Hedgefonds-Manager ist Chef der von ihm gegründeten Appaloosa Management. Kürzlich sagte der Multimilliardär auf der jüngsten Robin-Hood-Investorenkonferenz, dass

Öltitel die günstigsten Aktien in jeder Hinsicht seien und er die verhassten Ölwerte bevorzuge.

Er betonte, dass er im Ölsektor bereits investiert sei.

Der freie Kapitalzufluss der Öl-Konzerne erreicht 2021 ein 20-Jahres-Hoch:

Heute starten die Öl-Aktien zu Beginn eines Superzyklus, der mindestens 5-10 Jahre anhält, Rekordgewinne und nach Investitionsaufwendungen die höchsten Cashflows seit mehr als zwei Dekaden – sogar über den vergangenen Rekordjahren 2008 und 2011 – verspricht, während die Kurse der meisten Aktien immer noch deutlich unter den Rekordniveaus von 2008 notieren. Quelle: Bloomberg.com

Der beste Kauftag war der Tag an dem Anti-Öl-Aktivisten vorrückten

Bei den bis dato verhassten Ölaktien sah Tepper den Tag zum Kaufen gekommen, an dem der US-Ölriese Exxon aktivistische Investoren in seinen Aufsichtsrat berufen hatte.

Reuters berichtete darüber am 26. Mai:

„Ein kleiner Hedge-Fonds versetzte Exxon Mobil (New York: XOM) einen schweren Schlag, indem er mindestens zwei Aufsichtsratsmitglieder absetzte, um die Unternehmensführung zu zwingen, mit dem Risiko zu kalkulieren, dass sie ihre Geschäftsstrategie nicht an die globalen Bemühungen zur Bekämpfung des Klimawandels anpassen würde.“

In der Tat hatten laut Marktbeobachtern die jüngsten Erfolge von Aktivisten in den Gerichtssälen gegen westliche Privatkonzerne wie Shell, Chevron sowie Exxon einigen Erfolg.

Doch gleichzeitig haben sie den nationalen Öl-Champions der großen Förderländer, den so genannten NOCs wie Saudi Aramco, Abu Dhabi National Oil, Petrochina, Rosneft oder Gazprom, ordentlich Rückenwind verschafft.

Gerade weil eine Exxon und Chevron von ihren eigenen Aktionären wegen Klimabedenken getadelt wurden und Shell in Den Haag erst kürzlich eine Klage in Bezug auf die Geschwindigkeit des Öl- und Gas-Reduktionskurses verlor, wird man die Fördermengen im Westen auf einem niedrigeren Niveau belassen und künftige Investitionen in die traditionelle Öl- und Gasinfrastruktur weiter kürzen.

Davon profitieren vor allem die Ölwerte jener Regierungen, die den kompletten Ausstieg aus den fossilen Energien ohnehin für eine westliche Geisteskrankheit halten.

Die Reuters-Marktbeobachter betrachten vor allem den Druck auf die US-Ölriesen zur Senkung ihrer CO2-Emissionen als Antrieb für die großen Adressen im Ölmarkt (OPEC, Saudi-Arabien und Russland), ihr Geschäft auszuweiten. Für nationale Ölgesellschaften (NOCs) wie in Russland, China und Saudi-Arabien bedeutet das starken Rückenwind:

Der Anteil von NOCs an der weltweiten Ölförderung soll laut Prognosen bis 2050 von heute etwa 50 auf dann 65 Prozent ansteigen.

Tatsächlich zeigt sich diese Entwicklung längst in den Depotrenditen. Während US-amerikanische Ölmultis weiterhin eine relativ höhere Bewertung aufweisen, wurden sie sowohl von der fundamentalen Gewinn- als auch bei der Aktienkursentwicklung von den Öl-Champions der Emerging Markets abgehängt.

Zum Vergleich habe ich einmal ein Depot mit je 4 Titeln zurückverfolgt, bestehend aus:

  • Einem US-Wertedepot mit den Ölwerten Chevron (New York: CVX), Exxon Mobil (New York: XOM), dem Raffineriekonzern ConocoPhillips (New York: COP) und dem Gasförderunternehmen EQT (New York: EQT).
  • Einem Emerging Markets Öl-Champions-Depot bestehend aus: Petrobras (New York: PBR), Gazprom (Frankfurt: GAZ), Lukoil (Frankfurt: LUK) und Petrochina (Hong Kong: 0857)

Das Ergebnis ist eindeutig: 

  • Das Depot mit US-Ölwerten erreichte in 5 Jahren nur +21% oder 3,56% Rendite pro Jahr.
  • Die Emerging Market Ölwerte erreichten eine Rendite von +180% oder 20,65% jährlich.

In Zukunft sollten außerdem die Dividenden, die bei den Emerging Market Ölwerten signifikant höher ausfallen, einen weiteren Beitrag leisten. Während Analysten bei ExxonMobil bspw. 5% jährliche Dividendenrendite erwartet, sind es bei Petrobras oder Gazprom bereits runde 10%.

Quelle: Portfoliovisualizer.com

Marktbeobachter sehen bei Öl-Aktien noch viel Potenzial nach oben. Fakt ist:

Wenn nur die Performance der Ölaktien betrachtet wird, sind sie schon gut gestiegen. Seit ihren Tiefstwerten von Anfang April letzten Jahres starteten sie eine Erholung um +120%.

Die Marktexperten von Leigh Goehring sehen dafür viele Faktoren:

So kam der größte Aufwärtsdruck auf Ölaktien von Leerverkaufs-Eindeckungen sowohl von Hedgefonds als auch von algorithmischen Händlern, die in den letzten Jahren im Energiebereich massiv short gegangen waren. Natürlich war es dieser massive Leerverkauf, der Ölaktien zu so radikalen Underperformern gemacht hat.“


Wieder +1.000% Kurspotenzial – Diese Aktie steht jetzt mitten im Fadenkreuz von Goldherz PLUS Lesern

Die Öl-Krise der 1970er Jahre ist lange her, darum können sich Anleger kaum an diese erinnern. Das letzte Ölpreishoch bei 150 US$ pro Barrel stammt aus dem Jahr 2007 und ist damit auch schon wieder 14 Jahre her.

Tatsächlich gibt es weltweit noch zahlreiche Aktien, die vom neuen Superzyklus der Rohstoffe und der Inflation profitieren. Darunter sogar viele richtige Value-Perlen aus dem Öl-Sektor mit Dividendenrenditen von bis zu 10%.

Nachdem meine Abonnenten im letzten Jahr bis zu +3.500% mit dem Explorer von ReconAfrica kassieren konnten, habe ich in meiner aktuellen Wochenausgabe den nächsten Chancenwert mit mindestens +1.000% Kurspotenzial identifiziert.

Es handelt sich um einen zurzeit mit nur 50 Mio. US$ extrem unterbewerteten Öl-Entwickler, der ein nachgewiesenes Öl-Feld bearbeitet, das laut Expertenprognosen fast 500 Mio. Barrel Rohöl im Wert von aktuell bis zu 37,5 Mrd. US$ kontrolliert.

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Was sagt der Chart zu Brent-Öl?

Erst kürzlich hat der Ölpreis (Brent) die vielbeachtete Marke von 75 US$ überschritten. Das bedeutet seit Jahresanfang einen Preisanstieg von etwas mehr als +30%.

Kaum jemand, außer mir, erwartete diesen rasanten Ölpreisanstieg: Seit den denkwürdigen Tiefstpreisen im April letzten Jahres besteht ein ungebrochener Aufwärtstrend mit Preisvervielfachung. Weitere kurzfristige Rücksetzer scheinen charttechnisch bis in den Bereich von rund 72 US$ möglich. Danach könnte aber eine neue Verlaufsbewegung die Ölpreise wieder auf Kurse bis 80,00 US$ ansteigen lassen. Hier sehen Chartanalysten zugleich Widerstandslinien im weiterhin intakten mittelfristigen Aufwärtstrend.

Der Ölpreis läuft zielgerichtet in Richtung 80 US$ pro Barrel. Kurzfristige Korrekturen sollten spätestens bei 60 US$ pro Barrel auf eine Unterstützung treffen. So stark sollte der Kurs aber nur fallen, falls die OPEC bei ihren nächsten Treffen die Förderung massiv ausweitet oder im Herbst die Delta-Variante noch einmal für Unruhe sorgt. Das zyklische Ölpreistief erwarte ich darum erst ab Oktober. Wobei zuvor noch ein Ausbruch über 80 US$ möglich wäre. Quelle: Investing.com

Das Treffen der OPEC+: Weiterer Preisauftrieb eher wahrscheinlich

Für die weitere positive Stimmung beim Ölpreis ist auch der Ausgang der Sitzung der Organisation erdölexportierender Länder und ihrer Verbündeten (OPEC+) am heutigen Donnerstag ausschlaggebend.

Hier wird auf der Tagesordnung eine Anhebung der Ölfördermengen stehen. Allerdings sind im Vorfeld noch keine Details zu den Volumina durchgesickert. Es bleibt also abzuwarten, ob und um wieviel die Produktion weiter gesteigert werden soll.

Bekannt ist nur, dass Russland erwogen hatte, der Fördernationen-Gruppe eine Erhöhung der Produktion vorzuschlagen, um so das globale Angebotsdefizit zu verringern. Ohne konkrete Zahlen hatten bisher andere OPEC+-Nationen eine mögliche Angebotserhöhung im August erörtert. Bisher hatte die OPEC+ von Mai bis Juli etwa 2,0 Millionen Barrel pro Tag der Leerlaufproduktion wiederbelebt.

Das geht einflussreichen Marktbeobachtern aber nicht weit genug. Insgesamt stehen die Anzeichen dennoch eher günstig für einen weiteren Preisauftrieb.

Die Gründe dafür:

  • Saudi-Arabien, neben Russland de-facto-Opec+-Führer, hat sich bisher nicht klar positioniert.
  • Bislang war der arabische Förderriese in der Regel eher vorsichtig bei der Rücknahme von Produktionskürzungen.
  • Globale Ölmultis und US-amerikanische Schieferöl-Produzenten halten sich bisher mit Produktionsausweitungen stärker als bei der letzten Preiserholung zurück. Scheinbar geben sie den Forderungen ihrer Investoren nach geringeren Ausgaben und höheren Renditen nach.
  • Auch eine baldige Aufhebung der Sanktionen gegen die Rohölexporte des Irans scheint weiter in die Ferne gerückt zu sein.

Letzteres dürfte nach Meinung der leitenden Rohstoffanalysten der Commerzbank (u.a. Eugen Weinberg) das Zünglein an der Waage für die weitere Ölpreisentwicklung sein.

Eine schnelle Beendigung der US-Sanktionen halten die CoBa-Experten jedoch für überwiegend unwahrscheinlich. Und: Selbst moderate Produktionsausweitungen der OPEC+ „wären angesichts der drohenden Unterversorgung des Ölmarktes von 1,4 Mio. Barrel täglich im zweiten Halbjahr zu wenig“, sagen die Rohstoffexperten der Commerzbank in ihrer jüngsten Analyse.

Noch deutlicher wird die US-Großbank Goldman Sachs, die das aktuelle Angebotsdefizit im Ölmarkt auf rund 3,0 Millionen Barrel pro Tag schätzt. Andererseits, so die Großbanker, enthält die OPEC+ dem Markt immer noch bis zu 5,8 Millionen Barrel pro Tag vor. 

Gold-zu-Öl-Relation: Langjähriger Mittelwert deutet Richtung Ölpreis von bis zu 117 US-Dollar

Seit 2005 ist der Goldpreis in Relation zum Rohöl-Kurs immer teurer geworden, doch in jüngster Zeit ändert sich das:

Die Gold-zu-Öl-Relation notierte im August 2005 bei etwas über sechs. Bis zum Januar 2020 verfünffachte sich die Relation zugunsten von Gold auf etwas über 30. Dann stieg sie rasant bis April des letzten Jahres auf das Dreifache bei 91,12. Das war ein Allzeithoch und wohl eine gigantische Übertreibung im historischen Vergleich. Gold wurde damit viel zu wertvoll im Vergleich zu Öl. So konnte man für eine Unze Gold über 90 Barrel Öl kaufen. Seitdem ging es um rund 75 Prozent abwärts. Aktuell beträgt die Relation 24,42.

Anfang 2000 kostete eine Unze Gold noch etwa acht Barrel Öl. Damit galt Gold als radikal unterbewertet, da die Unze Gold im langjährigen Mittel eher bei 15 Barrel Öl notiert.

Damit dürfte die künftige Tendenz deutlich werden:

Der Ölpreis hat noch viel Luft nach oben. Beim aktuellen Kurs von Gold müsste Öl (WTI) noch bis auf 117 US-Dollar je Barrel steigen, damit das langjährige Verhältnis von 15 erreicht wird. Die Managing Partner Goehring Rozencwajg bezeichnen einen Ölpreis von 90 US-Dollar und einen Rückgang des Goldpreises auf 1.650 US-Dollar pro Unze bei einem Verhältnis von 18:1 als ein viel näheres Ziel.

Weiterer Preistreiber: Wenn die US-Ölschieferproduzenten ausfallen…

Öl wird der Star Performer der 2020er werden

Neben diesen Faktoren kommt nach Meinung der Marktexperten von Leigh Goehring noch ein Aspekt dazu: Beim Thema Öl seien nun die massiven Kürzungen der Investitionsausgaben in den letzten zwei Jahren deutlich sichtbar. Hinzu komme die Tatsache, dass die Schieferöl-Produzenten, die in den letzten zehn Jahren für rund 100 Prozent des weltweiten Angebotswachstums verantwortlich waren, aktuell aus vielen interessanten geologischen Gründen als kompensierender Wachstumsfaktor ausfielen. So blieb als einziger Sektor auf Produzentenseite die großen Offshore-Ölgesellschaften, die diese Lücke schließen könnten.

Und die scheint gewaltig zu sein. Laut Leigh Goehring wird sich der Ölpreis deutlich weiter erhöhen:

Wir waren auf den globalen Ölmärkten noch nie in einer solchen Situation. Für das kommende Jahr erwarten wir eine Lage in der wir in der 160-jährigen Geschichte des Öls noch nie zuvor gewesen sind.“

Zuletzt wagen die Experten die bemerkenswerte Prognose, dass Öl im weiteren Verlauf zum Star-Performer der 2020er Jahre wird.

Meine Einschätzung: Halten Sie an Ihren Öl-Aktien langfristig fest

Es ist möglich, dass der Ölpreis zum Herbst hin mit einer korrektiven Börsenentwicklung noch einmal Preisniveaus um 60 US$ pro Barrel testet. Neueinsteiger sollten darum in den kommenden Wochen die Hochs ausloten und möglicherweise erst mit 2-3 Tranchen in die besten Investitionswerte einsteigen.

Gleichwohl bin ich froh, dass ich bereits investiert bin. Weiterhin haben alle meine Favoriten wie Gazprom (Xetra: GAZ)  und weitere spannende Öl-Aktien, die Leser im PLUS Börsendienst erfahren, von den aktuellen Kursen aus gesehen mindestens weitere +50% Kurspotenzial über die nächsten 6-12 Monate vor sich. Auf Sicht von 2-3 Jahren sind mit Sicherheit weitere >100% Kursanstieg drin.

Öl und fossile Brennstoffe sind noch lange nicht ausgestorben

Freie Bahn für den Öl-Preis und Ihre Öl-Aktien?

Langfristig ja, denn die Investitionsvorhaben der Öl-Multis verharren immer noch auf dem tiefsten Niveau seit 20 Jahren und erholen sich bisher nur langsam.

Das bedeutet: Wir stehen vor einem neuen Öl-Zyklus, der für die Kurse noch mindestens Schubkraft für weitere 5 Jahre liefern dürfte.

Um das aktuelle Ölpreisniveau zu schützen, dürfte sich die Fördererhöhung der OPEC+ Staaten morgen auf unter eine Million Barrel pro Tag beschränken. Die jüngste Prognose der OPEC deutet darauf hin, dass sich die Nachfrage und damit das Defizit in der zweiten Jahreshälfte ausweiten wird. Öl-Aktien sind nun eine Pflicht-Investition, denn dreistellige Öl-Preise werden in naher Zukunft sehr wahrscheinlich sein.

Dennoch könnte das gesteigerte Interesse der Hedgefonds bis zum Herbst mit einem kurzen aber kräftigen Ölpreisrückschlag quittiert werden, denn die Mehrheit der Hedgefonds liegt oftmals daneben, wenn sie kurzfristige Trends ausspielen wollen. So wie das letztes Jahr im August beim Goldpreishoch der Fall war. Allerdings wird der Gold-Preis weit mehr psychologisch gebildet, während der Öl-Preis eher den fundamentalen Angebots- und Nachfragetrends folgt.

Ihr

Guenther_Unterschrift

Günther Goldherz,

Chefredakteur Goldherz Report


Goldherz Report feiert in 12 Monaten +1.400% Rendite mit ReconAfrica-Aktien

Heute wären 10.000 Aktien von Reconnaissance Energy Africa – kurz ReconAfrica (Toronto: RECO), die Sie vor einem Jahr noch für teils deutlich weniger als 10.000 CA$  kaufen konnten, 134.200 CA$ oder 91.000 € wert.

Es war nicht das erste Kapitel in der Historie von Goldherz Report und seinem PLUS-Premiumdienst, das Börsengeschichte schreiben durfte.

Zahlreiche von mir persönlich ausgesuchte Werte, in die ich auch selber investiert habe, stehen heute locker 5-10-Mal über den jeweiligen Vorstellungskursen:

  • Chalice Mining (Sydney: CHN) von 0,21 AU$ auf 7,14 CA$ +3.300% 
  • K92 Mining (Toronto: KNT) von 0,50-1,00 CA$ auf heute 8,73 CA$ +1.064%
  • Skeena Resources (Toronto: SKE) von 1,60 CA$ auf heute 14,41 CA$ +800%
  • Kirkland Lake Gold (Toronto: KL) von 7 CA$ auf heute 48,72 CA$ +596%

Um nur einige zu nennen…

Ja, es ist wahr – ich habe im September 2019 ein Extra-Depot dafür angelegt, weil ich überzeugt war, dass ich diesen Erfolg zeigen werde.

Hier ist der Beweis:

So eine Gelegenheit dürfen Sie sich nicht entgehen lassen und sollten darum unbedingt:

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Offenlegung von Interessenkonflikten & Risikohinweis, Haftungsausschluss

Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte gemäß Paragraph 34b WpHG i.V.m. FinAnV: Ein Interessenkonflikt besteht darin, dass die bull markets media GmbH bzw. Redakteure, Mitarbeiter, Eigentümer oder anderweitig mit der bull markets media GmbH verbundene natürliche und juristische Personen Positionen in den folgenden besprochenen Finanzinstrumenten halten und diese Positionen jederzeit weiter aufstocken oder verkaufen können:

Gazprom. Ein erhöhtes Interesse an den besprochenen Finanzinstrumenten, steigende Kurse und eine höhere Handelsliquidität sind bei einem geplanten Verkauf von Vorteil. Somit besteht eindeutig und konkret ein Interessenkonflikt.

Darüber hinaus bestehen die folgenden weiteren, konkreten und eindeutigen Interessenkonflikte:

Risikohinweis: In diesem Newsletter werden ausschließlich Aktienanlagen besprochen. Aktienanlagen bergen ein hohes Verlustrisiko, welches im schlimmsten Fall den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bedeuten kann. Dies gilt insbesondere für Aktienwerte mit niedriger Marktkapitalisierung (kleiner 100 Mio. EUR), welche in diesem Newsletter ebenfalls regelmäßig besprochen werden. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei in diesem Newsletter veröffentlichten Beiträgen um journalistische Beiträge und Meinungsäußerungen, keinesfalls aber um Finanzanalysen im Sinne des deutschen Kapitalmarktrechts handelt. Das Studium dieses Newsletters ersetzt daher keine individuelle Anlageberatung. Wir raten daher ausdrücklich dazu, sich vor einem Investment in die hier vorgestellten Aktien von einem Anlage- oder Vermögensberater in Bezug auf die individuelle Angemessenheit dieses Investments beraten zu lassen. Darüber hinaus sollten Anleger auf keinen Fall ihr gesamtes Kapital auf wenige Aktien konzentrieren oder sogar einen Kredit für die Aktienanlage aufnehmen.

Haftungsausschluss: Den Artikeln, Empfehlungen, Charts und Tabellen liegen Informationen zugrunde, welche die Redakteure für verlässlich halten. Eine Garantie für die Richtigkeit kann die Redaktion jedoch leider nicht übernehmen. Jeglicher Haftungsanspruch – insbesondere für aus einer Aktienanlage entstandene Vermögensschäden – muss daher grundsätzlich abgelehnt werden. Bitte lesen Sie unbedingt unseren vollständigen Disclaimer.


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Redaktion: Günther Goldherz (Pseudonym – Name des Redakteurs ist dem Herausgeber bekannt)