Ausgabe 27/2017 – Der Grund warum die Aktienkurse steigen und Gold nachholen wird

Goldherz Report Ausgabe 27/2017 – Samstag, 15. Juli 2017

G.GoldherzLiebe Leserinnen und Leser,

 

ich bin vom Typ her ein Anleger, der alles hinterfragt und sich nicht mehr nur der steigenden Kurse erfreuen kann, wenn es dafür keinen Anlass gibt. Fundamental, soviel ist klar, wurde die Bewertungsschere schon weit auseinandergezogen. Trotzdem steigen die Kurse scheinbar unaufhörlich weiter.

Woran liegt das?

Es hängt mit dem Anlagenotstand zusammen und damit, dass immer mehr Unternehmensanleihen begeben werden. Im 1. Halbjahr wurde an der Wallstreet die Marke von 1 Billion US$ an neu gekauften Unternehmensanleihen geknackt. Mehr als in allen Vorjahren. Wie Zahnräder greifen diese Mechanismen zusammen und sorgen für eine gute Laune bei den Finanzmarktakteuren und für gute Kurse.

Ein genialer Analyst aus Kanada namens Brian Reynolds, vom Brokerhaus Canaccord Genuity, hat diese Zusammenhänge noch genauer durchleuchtet als ich es hätte tun können und in den US-Pensionskassen den Motor dieser Bewegung identifiziert. Er fasst erstmals konkrete Zahlen zusammen. Allein für diese Arbeit gebührt ihm nicht nur mein vollster Respekt, sondern der Preis für die beste strategische Marktanalyse in diesem Jahr, wenn es diesen gäbe.

Eine seiner wichtigsten Schlussfolgerungen ist, dass „dieser Bullenmarkt allein auf den Aktienrückkäufen der Firmen beruhte„. Aktienrückkäufe waren also der mit Abstand wichtigste Grund für steigende Kurse seit 2009!

Tatsächlich wies er mit seiner Analyse endgültig nach, dass der Faktor der Aktienrückkäufe der mit Abstand größte Faktor für die Kapitalzuflüsse war.

Ich weiß nicht wie es Ihnen geht, aber mir wird mulmig, bei dem Gefühl, dass der Gesamtmarkt nur auf einem Bein steht. Das auch noch ein Holzbein ist, denn es ist bekannt wie schnell sich das Investitionsklima eintrüben und Unternehmen zur Aussetzung ihrer ambitionierten Rückkäufe zwingen könnte.

Darüber ausführlicher in der Anlagestrategie.

Kaufen Sie unterbewertetes Gold und Minenaktien oder überbewertete Standardwerte?

Sie haben jetzt die Wahl: Kaufen Sie einen nach oben manipulierten und nach allen Maßstäben völlig überbewerteten Aktienmarkt, der nur noch von einer wesentlichen Käuferschicht (Unternehmen) obengehalten wird oder die nach unten manipulierten Edelmetalle?

Irgendwann, das garantiere ich Ihnen, werden sich beide Kurven wieder in der Mitte treffen.

Für Gold & Silber bedeutet dies, dass sich der Preis leicht verdoppeln könnte, während die Aktienmärkte sich halbieren. Das wäre die pessimistische Variante.

Je länger ich mich mit der erwähnten Studie befasse und der Notenbankpolitik, die vehement ein pessimistisches Szenario verhindern möchte, komme ich zum Schluss, dass eine optimistische Variante mindestens ebenso wahrscheinlich ist. In dieser könnten die Bewertungsniveaus an den Finanzmärkten hoch bleiben oder, was ich mir kaum noch vorzustellen vermag, sogar weiter steigen. Nur würden dann auch die Edelmetalle ihren Nachholeffekt voll ausspielen können. Denn es wird immer Anleger geben, die relativ tief bewertete Sektoren identifizieren und ihr Kapital dorthin umschichten. Im ersten Halbjahr 2016 haben wir schon einmal die erste solche Umschichtungswelle gesehen, die einen Anstieg bei den Minenaktien um über 100% brachte. Darum weiß ich, dass sich die Kurse in diesem Sektor sogar verdreifachen oder vervierfachen könnten. Hierfür wäre ein Goldpreis um 1.500-2.000 US$ vollkommen ausreichend.

Dennoch hielte ich es für angemessen, dass die Kurse von Gold & Silber im laufenden Bullenmarkt schlussendlich ungefähr 100% über den Hochs von 2010/11 landen werden. Beim Gold wären das 3.800 US$ und beim Silber etwa 90-100 US$ pro Unze.

Doch schon auf der aktuellen Bewertungsbasis sind Goldminenaktien nicht teuer. Bezogen auf den Wert der einzelnen Projekte (NAV) sind die Senior-Goldminen mit einem Preis zu NAV-Verhältnis von 0,7 aktuell 30% unterbewertet sowie in Bewertungsregionen, wie zur Jahreswende 2015/16, als eine Megarally startete. Ein kleiner Sprung beim Goldpreis sollte darum ausreichen, um ein starkes Kaufinteresse bei den Goldaktien zu entfachen.

Senior Goldminen historisches P/NAV Verhältnis

Quelle: Canaccord Research

These der Bodenbildung bei den Minenwerten intakt

Letzte Woche zeigte ich einen Chart, mit einer massiven Unterstützungslinie bei 21 US$ im GDX Index. Analog entspricht dies 180 Punkten im ARCA Goldminenindex (HUI). Tatsächlich waren diese 21 US$ exakt der vorab geahnte Boden und es entfaltete sich in den letzten fünf Handelstagen sogar eine gewisse Dynamik nach oben. Wir sind noch von einem klassischen Kaufsignal entfernt, das weiteres kurzfristiges Aufwärtspotenzial bescheinigen könnte. Doch die Minenaktien befinden sich auf einem guten Weg, zumal letzte Woche wirklich sehr viele Bären aus ihren Höhlen herauskamen und einen starken Ausverkauf beim Gold und den Minenaktien prophezeiten.

Zumindest kurzfristig ist das Chartbild deutlich aufgehellt, wobei über 23.50 US$ (+7%) mittelfristige Folgegewinne warten.

Quelle: Stockcharts.com

Bei einem Ausbruch würde ich Ihnen gerne noch den einen oder anderen Wert vorstellen. Für diese Woche warte ich aber noch etwas ab, denn ich erwarte keine schnelle Umkehr, sondern erst einmal ein langsames Abtasten des Bodens und ein Herantasten an die Ausbruchzone.

Am Gold-Terminmarkt haben sich die Spekulanten zudem weitgehend aus dem Markt verabschiedet und beinahe ihre gesamten Positionen aufgelöst. Der Rückgang der Netto-Long-Positionen seit letzten Sommer beträgt mittlerweile 80% und steht nun wieder bei Durchschnittswerten der Jahre 2014/15. Das ist ein sehr starkes Zeichen für den Markt und spricht für eine anhaltende Unterstützung des Goldpreises.

Die spekulativen Goldhalter sind nun wieder auf Niveaus abgerutscht wie sie vor der Goldpreis-Rally 2016 vorherrschten. Dabei ist der Goldpreis noch immer über 15% über dem damaligen Ständen. Die Divergenz markiert eine außergewöhnlich starke Konstellation. Trotz stabiler und tendenziell steigender Goldpreise glauben nicht mehr viele Anleger an den Goldmarkt, was aus antizyklischer Sicht sehr positiv gewertet werden darf.

Quelle: CountingPips.com


Updates:

  • Kirkland Lake Gold – Phantastische Produktionszahlen – Eric Sprott kauft für weitere 11 Mio. CA$ Aktien zu!
  • Silver Standard Resources – Beide Goldminen brummen und die Silbermine Pirquitas produzierte 2 Mio. Unzen.
  • Golden Arrow Resources – Die Korrektur erhöht das Kurspotenzial auf +100%
  • Premier Gold – Überraschend hoher Goldzufluss von Barrick Gold vom South Arturo Joint-Venture.

Anlagestrategie:

Der Aktienmarkt wird gezogen von den Unternehmensanleihen…Doch wer frisst den ganzen Anleihen-Müll?


NEWS-TICKER


Goldprognose von Goldman Sachs wieder über 1.250 US$

Eigentlich interessiere ich mich nicht sehr für Prognosen der Bankanalysten. Doch wenn eine Investmentbank mit ihren Prognosen doch einmal richtig liegt, kann man ruhig einmal die nächste Prognose beachten. Die Strategen der UBS hatten vor einer Woche den Kauf von Gold bei 1.200 US$ angeregt. Diese Woche folgt Goldman Sachs mit drei Argumenten, die im 2. Halbjahr für einen Goldpreis von über 1.250 US$ sprechen.

1.) Geringere Aktienmarktrenditen sollten Gold als defensive Anlageklasse stützen.

2.) Ein höheres Wachstum der Emerging-Markets verbessert die Kaufkraft dort und erhöht die Bereitschaft mehr Gold zu kaufen.

3.) Der vielleicht langfristig wichtigste Grund ist „Peak Gold“: GS erwartet, dass das Minen-Angebot 2017 eine Spitze erreicht.


Kanada erhöht erstmals seit sieben Jahren die Zinsen

Diese Woche hob die kanadische Zentralbank ihre Zinsen erstmals seit sieben Jahren, um 0,25% auf 0,75% an. Das brachte eine Aufwärtsbewegung beim Loonie, wie der Kanada Dollar spöttisch bezeichnet wird. Für Goldprojekte in Kanada bzw. den Goldpreis in CAD, bedeutet diese Entwicklung einen leichten Gegenwind. Für die Depotwährung in Kanada Dollar wiederum eine leichte Verbesserung. So lange 1.25 nicht unterboten wird, sind das normale Schwankungen.

Zumal sich Kanada natürlich am US-Trend orientiert. Dort gab es zuletzt wieder eine kleine Entwarnung. Janet Yellen sagte, dass sie die geringe Inflationsrate beunruhigen würde und sorgte damit gleich wieder für Spekulationen, dass die große Zinswende schon wieder ihrem Ende zugeht.

Kanadischer Loonie mit starkem Anstieg zum US-Dollar

Quelle: Stockcharts.com


Aktuelle Liste der vorgestellten Aktien



Updates zu den Vorstellungen


Kirkland Lake Gold (Toronto: KL) – Kurs: 12.13 CA$ – Anlageurteil: HALTEN

Am 4. Juli kaufte der bekannte Gold-Anhänger Eric Sprott, der auch im Aufsichtsrat vertreten ist und hinter einigen eingefädelten Deals von Kirkland steckt, weitere 920.000 Aktien über die Börse und investierte noch einmal 11 Mio. CA$.

Das war bereits seine zweite Transaktion in dieser Größenordnung seit Juni. Damit summieren sich seine Käufe auf über 20 Mio. CA$ in den letzten beiden Monaten. Eric Sprott glaubt offenbar fest an eine großartige Zukunft einer meiner Top-Kernpositionen und er wird wohl auch von einem deutlich höheren Goldpreis ausgehen, sonst hätte er nicht bei 12 CA$ zugegriffen.

Zu Wochenbeginn konnte mich Kirkland Lake ein weiteres mal positiv überraschen. Die Produktionszahlen (engl. Quartals-Update PDF) waren sensationell gut. Mit 160.000 Unzen fiel die Quartals-Produktion über 20% besser aus als im 1. Quartal. Die australische Fosterville Mine überzeugte mit einem Goldgehalt von unglaublich guten 17 Gramm pro Tonne. Daraus resultierte ein Produktionswachstum von 67% im Vergleich zum 1. Quartal.

Im 1. Halbjahr 2017 wurden damit 290 koz. Gold produziert. Eine Jahresproduktion von 530-570 koz. rückt damit immer näher und ich werde mich mit meiner Erwartung eher an den oberen Zielen des Managements oder sogar noch einen Schuss darüber orientieren.

Allerdings glaube ich nicht, dass die Produktionszahlen der einzige Grund für den Kursanstieg waren. Denn bei einer Mine, die rund 10 Jahre läuft, sind 40 Quartale einzuplanen und am Ende machen ein paar Unzen mehr oder weniger wohl maximal 1% Unterschied bezogen auf die Gesamtförderung aus. Zudem ist es auch so, dass das Management immer ein paar Möglichkeiten hat, die höheren und tieferen Grade so abzubauen, dass es mit den Quartalsergebnissen immer hinhaut. Trotzdem ist es schön zu sehen, dass die Goldförderung rund läuft und die Kosten immer besser werden.

Über 1.200 US$ Goldpreis fällt der Cash-Flow weiterhin stark aus. So liegen wieder 270 Mio. US$ in Form von Barmitteln und Goldvorräten in der Kasse und dies trotz einer vorzeitigen Kredittilgung von 58 Mio. US$.

Geld, das für die nächste Übernahme bereit liegen sollte. Auf dem Kurszettel gibt es mittlerweile einige Kandidaten, die sehr günstig wären und zum Produktionsprofil von Kirkland passen könnten. Wobei auch noch viele einzelne Projekte, die maximal 1-2 Jahre vor Produktionsbeginn stehen, übernommen werden könnten.

Die stetige Vergrößerung des Goldkonzerns, mit preiswerten Zukäufen, ist einer meines Hauptargumente für den langfristigen Kauf der Aktie und ich sehe das Unternehmen weiterhin als den besten Junior-Goldminen-Konzern mit über 1 Mrd. CA$ Marktkapitalisierung an. Dicht auf den Fersen von Kirkland folgt qualitativ höchstens noch B2Gold, wegen dem genialen CEO Clive Johnson. Wobei B2Gold mit 3 Mrd. CA$ noch immer deutlich höher bewertet wird als Kirkland und nicht geringe, permanente politische Risiken – bspw. in Afrika – eingeht.  Für eine risikoaverse Investition in einer stabilen Jurisdiktion, ist Kirkland zurzeit unübertroffen.

Chart von Kirkland Lake Gold

Quelle: Stockcharts.com 

Fazit

Kirkland Lake Gold ist eine meiner längerfristig angelegten Empfehlungen, die in einem Depot durchaus mit einem signifikanten Depotgewicht vertreten sein darf. Mit der Zeit wird sich dieses Unternehmen höchstwahrscheinlich zu einer 20 CA$ Aktie aufbauen. Wenn bis Jahresende ein Kurs von 12 CA$ gehalten wird und wir hin und wieder mal eine Spitze bei 14-15 CA$ sehen, wäre ich vollkommen glücklich. Natürlich kann auch immer mal eine Korrektur auf 10 CA$ erfolgen. Doch das wären tolle Kaufkurse und im Moment sieht es stark danach aus, dass der Kurs nach oben ausbrechen will.

Für Neueinsteiger im Gold-Aktien-Segment ist Kirkland Lake weiterhin eine hervorragende „Sammlerposition“. Für Stammleser vom Goldherz Report auf jeden Fall eine Halte-Position.


Silver Standard Resources (New York: SSRI) – Kurs: 9 US$ – Anlageurteil: KAUFEN

Die mittlerweile weitgehend abgeschlossene Transformation zu einem Junior-Goldproduzenten mit nur noch kleinem Silberanteil hat der Entwicklung von SSR nicht geschadet. Im 2. Quartal meldete das Unternehmen (engl. Pressemeldung), die Produktion von 104.880 Unzen Goldäquivalent. Das lag deutlich über den Erwartungen, weil alle Minen gut liefen und sogar die Produktion der Pirquitas-Silbermine stark anhielt. Marigold und Seabee erreichten eine kombinierte Produktion von 75.000 Unzen. Die operativen Förderkosten dürften kaum über 750 US$ gelegen haben, so dass ein starker Cash-Flow resultierte. Genaue Finanzzahlen werden in wenigen Wochen nachgeliefert.

Mit 340 Mio. US$ in bar und fast 200 Mio. US$ an Aktieninvestments besitzt man ein starkes Finanzpolster, das man jederzeit zur Vergrößerung mittels Übernahmen einsetzen könnte. Die jährliche Goldförderung von rund 350.000 Unzen ist leicht 1,2 Mrd. US$ wert und entspricht rund 11 US$ pro Aktie plus etwa 3 US$ Liquidität.

Quelle: Stockcharts.com

Fazit

Die Aktie besitzt in einer kleinen Rally-Bewegung für Goldwerte spielend leicht ein 50-60% Kurspotenzial. Darum ist die Aktie für mich absolut kaufenswert.


Golden Arrow Resources (Toronto: GRG) – Kurs: 0.54 CA$ – Anlageurteil: KAUFEN

Aus den Quartalszahlen von Silver Standard Resources leite ich gerne auf Golden Arrow über. Die einzige verbliebene Silbermine von Silver Standard, die Pirquitas Mine in Argentinien, an der Golden Arrrow ja mit 25% (Free-Carry) beteiligt ist, wies zum 2. Quartal eine Produktion von 1,947 Mio. Silberunzen auf. Das lag deutlich über den Schätzungen der Analysten. Das neue Projekt, das die Mine mit dem Chinchillas Vorkommen kombiniert, trägt den Namen Puna-Projekt.

Dieses Projekt soll nun schnellstmöglich in Produktion geführt werden. Schon ab dem 3. Quartal sollen die Bauarbeiten beginnen und das erste Erz von Chinchillas soll im 2. Quartal 2018 abgebaut werden. So kann die Pirquitas-Produktionsanlage nahtlos in Betrieb bleiben.

Weiterhin ist Golden Arrow auf der Suche nach dem nächsten großen Silber-Vorkommen. Hierzu wurden erste Explorationsarbeiten auf dem Antofalla Projekt durchgeführt, die zu einer Identifikation von möglichen Bohrzielen führte. Die letzte Pressemeldung kann dahingehend interpretiert werden, dass man dort nach einer ähnlichen geologischen Struktur sucht wie beim Chinchillas Vorkommen. Bisher wird dieses Projekt noch nicht als werthaltig angesehen, da es in diesem Abbaugebiet an einer produzierenden Mine fehlt und noch keinerlei Angaben über die erwartende Ressource oder wenigstens mögliche Silbergehalte vorliegen und selbst eine Schätzung zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich ist.

Gleichwohl ist der faire Aktienwert, allein auf Basis der erwartbaren Cash-Flows vom Puna Projekt, nicht unter 1 CA$ anzusiedeln. Aktuell entspricht der Aktienkurs einem Abschlag von beinahe 50% auf diesen inneren Wert und ich könnte mir vorstellen, dass das Management mittlerweile insgeheim sogar über den Einsatz von Barmitteln zum Rückkauf eigener Aktien nachdenkt, wenn sich der Kurs nicht von allein verbessert.

Auch für Silver Standard wären die Aktien wohl eine gute Investition, da man bereits beteiligt ist. Denn man könnte seinen Anteil an dem Projekt durch die Übernahme von Golden Arrow für 1 CA$ auf 100% steigern, sich den überwiesenen Geldbetrag von fast 20 Mio. CA$ zurückholen und dazu noch einen zusätzlichen Wert aus dem Spin-Off der Explorationsaktivitäten erzielen.

Chart zeigt das Potenzial im nächsten Aufwärtszyklus für Silberaktien

Quelle: Stockcharts.com

Fazit

Es gibt genügend Szenarien, die den Kurs von hier ab steigen lassen sollten und bei der Aktie für eine sehr aussichtsreiche Investition sprechen. Darum behalte ich mein mein Anlage-Urteil mit KAUFEN bei.


Premier Gold Mines (Toronto: PG) – Kurs: 0.55 CA$ – Anlageurteil: KAUFEN

Bei Premier Gold gab es ebenfalls eine gute Nachricht. Die Produktion auf dem South Arturo Joint-Venture wurde bis ins 3. Quartal verlängert und man erwartet für das Gesamtjahr 45.000 Unzen Gold, die vom Betreiber Barrick Gold kommen dürften.

Bis zum Jahresende will man 4.000 Meter bohren und dabei eine tiefer gelegene Untertageressource El Nino erkunden, die das Produktionsleben erhalten soll. Die 45.000 Unzen entsprechen einem Wert von 54 Mio. US$ und liegen weit über dem einstigen gezahlten Kaufpreis des gesamten Projektes von 20 Mio. US$.

Für den Aktienkurs hat dieses Projekt relativ wenig Relevanz. Doch es spricht absolut für die Expertise des Managements, das die South Arturo Mine frühzeitig als lohnendes Investment identifizierte.

Darum sollte der Kursausbruch in den nächsten Wochen nach oben erfolgen.

Technisch interessante Formation mit möglichem Kursziel von bis zu 4 CA$ 

Quelle: Stockcharts.com

Fazit

Mir gefällt die Mischung aus produzierenden Minen, einem soliden Liquiditätsbestand von 150 Mio. CA$ sowie den Explorationsprojekten sowie dem großen Erweiterungsprojekt „Hardrock“, das bei einem leicht höheren Goldpreis >1.400 US$, sehr gut aussieht. Damit besitzt die Aktie eine gute Absicherung nach unten hin und nach oben bereits bei einer kleinen 15% Bewegung beim Goldpreis rund 70% Kurspotenzial.

Es ist aber auch ein Wert, der Anlegern bei stagnierendem Goldpreis leicht übersehen wird. Trotzdem habe ich aufgrund der Gesamtkonstellation eine stabile Meinung, die eine solide Einschätzung mit KAUFEN rechtfertigt.


Anlagestrategie

Der Aktienmarkt wird gezogen von den Unternehmensanleihen

Doch wer frisst den ganzen Anleihen-Müll?


Seit Monaten wundere ich mich persönlich sehr über die Widerstandskraft des US-Finanzmarktes.

Eigentlich standen die Zeiten spätestens seit Mitte 2015 auf Sturm und alle Anzeichen signalisierten den langsamen Übergang in eine Stagnation oder sogar Rezession.

Tatsächlich gab es im Sommer 2015 eine Unruhe am Markt bei dem auch der Ölpreis kollabierte. Hinzu kamen einige Unsicherheiten aus China sowie eine ausgeprägte Schwäche bei den Ramschanleihen, die ihre Tiefs erst im Februar 2016 fanden. Vor allem wegen der Schwäche der Schuldner aus dem Ölsektor.

Seitdem haben sich die Wogen wie von Zauberhand geglättet. Der US-Aktienmarkt steuerte ein neues Allzeithoch an. Sogar die Ramschanleihen stiegen wie verrückt und signalisieren seither das Ende der Krise. Die Zinsaufschläge kollabierten von fast 9% auf unter 4%. In Report #16/2017 hatte ich erkannt, dass die Bewertungsverhältnisse bei den Ramschanleihen wieder einmal viel zu hoch gelaufen sind. Seitdem stagnieren die Aufschläge auf tiefem Niveau.

Hochzinsanleihen in der Nähe von Rekordhochs

Quelle: St. Louis Fed

Auf wundersame Weise wurde also enorme Geldmittel in die Finanzmärkte geschleust. Das hielt die Preise hoch und die Schwankungen klein. Dabei steht die Qualität der Ramschanleihen an letzter Stelle und gemessen an den von Moody’s gemessenen „Covenants-Quality Index“ (Covenants sind Klauseln in Kreditvereinbarungen, die dem Gläubiger vor der Rückzahlung bestimmte ausgehandelte Rechte einräumen), ist die Güte der aktuellen Anleihenemissionen so gering wie selten zuvor.

Da fragt man sich doch, wer frisst diesen „Müll“?

Die meisten Experten und auch ich haben den Großteil dieser Entwicklung den massiven Kaufprogrammen der weltweiten Notenbanken zugeschrieben, die Staatsanleihen, ETFs und Aktien erwerben.

Dies sorgt für stetige Geldzuflüsse und eine niedrige Volatilität.

Im Windschatten dieses Trends hängen sich auch immer mehr Hedgefonds dran, die ebenfalls mittels Kredit kaufen und so ihre Rendite maximieren. Wobei die Geschäftsbanken ebenfalls über die Kreditvergabe an die Fonds profitieren.

So hatte ich schon früh erwähnt, dass ein Großteil der Performance auf Schulden aufbaut. Zuletzt hatte ich auf diesen Umstand in Report #16/2017 hingewiesen, als ich schrieb:

Ein Großteil der Aktienmarktentwicklung dürfte ebenfalls via Aktienrückkäufe und Übernahme-Deals – auf diesem Schuldenwachstum beruhen.

Einen wichtigen Faktor habe ich in dieser Kette bisher nur am Rande erwähnt. Die Pensionskassen.

Die angesprochene Analyse des Brokers Canaccord Genuity weist daraufhin, dass immer mehr US-Pensionskassengelder in den Markt strömen.

Tatsächlich pumpen die Pensionskassen seit 2009 frisches Kapital in die Kreditmärkte – in einem Tempo wie es bisher noch nie der Fall war.

Kapitaleinzahlungen in die US-Pensionskassen

Quelle: Canaccord Research

Viele Pensionskassen besitzen ein Mandat, dass ihnen eine jährliche Rendite vorgibt, um die zukünftigen Auszahlungen stemmen zu können. Die großen US-Pensionskassen befinden sich aufgrund der viel zu niedrigen Beitragszahlungen, den Tiefzinsen und der Finanzkrise 2008 in einer beinahe aussichtslosen Sackgasse. Ihr Ziel ist es, 7,5% Jahresrendite einzufahren. In Report #20/2017 hatte ich das Problem der Unterdeckung bei den Pensionskassen angeschnitten. Es geht dabei darum, dass zwischen Wunschrendite und Realität eine jährliche Rendite-Lücke von -4% herrscht. Durch den Zinseszinseffekt summiert sich diese Lücke und innerhalb von 25 Jahren würde das Rentenniveau auf 37% der versprochenen Leistungen absinken. Das bedeutet ein heute 42-jähriger, der bis 67 arbeitet, müsste mit einem realen, inflationsbereinigten Rentenrückgang von -63% rechnen. Wie ein Rentner, der heute schon kaum mehr seine Gesundheitskosten stemmen kann, mit fast zwei Drittel weniger Rente auskommen könnte, weiß der Geier.

Diese Lücke kann nur mittels einer Rendite von 7,5% geschlossen werden oder durch eine Geldentwertung, die das nominale Rentenniveau stabil hält, aber das reale Niveau deutlich absenkt.

Denn wer heute 7,5% Zinsen verspricht und das am besten noch risikolos, ist ein Scharlatan.

Bei den Pensionskassen scheint die Not dennoch so groß zu sein, dass sie versuchen diese 7,5% auf Teufel komm raus zu erreichen. Das tun sie offenbar immer stärker, indem sie immer mehr mit Kredithebel ausgestattete Produkte kaufen.

Die Rechnung ist auf dem Papier sehr einfach:

250.000 Euro Einlage + 750.000 Euro Kredit (Zins 2%) angelegt in 4% in Unternehmensanleihen = 10% Rendite.

Um so ein Konstrukt zu verstehen, das die Zinsdifferenzen ausnutzt, muss man kein Investmentexperte sein oder ein Mathe-Genie. Doch genauso naiv wie es sich auf den ersten Blick darstellt, ist es auch.

Denn die ganze „Milchmädchn-Rechnung“ hat einen Haken. Sollten die Unternehmensanleihen stark fallen und sich die Risikoaufschläge erhöhen, dann kann der Verlust die gesamte Einlage bedrohen und am Ende dazu führen, dass statt 10% Rendite ein -100% Verlust steht.

OK ich gebe zu, das ist ein Extremszenario und selbstverständlich beschäftigen die Pensionskassen auch Mathematiker, Statistiker und Portfoliomanager, die glauben, die Risiken zu kennen und rechtzeitig reagieren sowie ihre Anlagen umschichten zu können. Nur wie soll das bitte funktionieren, wenn alle durch die gleiche Tür wollen?

In einem Stressszenario sind diese Kreditprodukte nämlich nicht mehr handelbar oder zu bewerten. Das heißt, dass das so aufgebaute Kreditsystem von staatlichen Maßnahmen gerettet werden müsste. Ähnlich wie der Rückkauf von hypothekengesicherten Anleihen 2008/09, die auch bei der US-Notenbank landeten.

Wir reden allein bei den öffentlichen Pensionsverbindlichkeiten von X Billionen. Einer Summe, die dem gesamten Wirtschaftsaufkommen der USA entspricht. Wenn Sie sich fragen sollten, woher die maßgebliche treibende Kraft für eine immer größere US-Notenbankbilanz kommen wird, dann liegt darin ein Teil der Antwort begründet. Die von Janet Yellen in diesem Jahr anberaumte Rückführung der US-Notenbankbilanz ist demnach nur eine Augenwischerei und Spinnerei. Die weitere Explosion der Zentralbankbilanzsumme ist langfristig eine unaufhaltbare Angelegenheit.

US-Pensionsverbindlichkeiten im Vergleich zur Bilanzsumme der US-Notenbank

Quelle: Canaccord Research

Damit es nicht heißt, ich sei ja nur ein Phantast und Spinner, der sich das aus den Fingern saugt, habe ich Ihnen konkrete Zahlen mitgebracht. So wurden, laut Angaben von Canaccord, allein in den letzten eineinhalb Jahren über 1.200 solcher gehebelter Fonds aufgelegt, die unglaubliche Mengen an Unternehmensanleihen aufkaufen. In der Fachsprache werden diese als „Aggressive Leveraged Credit Funds“ bezeichnet.

Diese Fonds kaufen die Anleihen direkt von den Unternehmen und handeln mit dem CFO die Bedingungen dafür aus. So entsteht ein riesiger Topf an Kapital und die Unternehmen können die hereinströmenden Mittel für alle denkbaren Kapitalinvestitionen nutzen und schließlich nicht zuletzt für den Rückkauf eigener Aktien verwenden und immer mehr Papiere vom Markt nehmen. Hierbei wurden in den letzten Jahren mehr Gelder für den Rückkauf aufgewendet als aus dem operativen Geschäft hereinkamen.

Die Netto-Aktienrückkäufe seit 2008 lagen insgesamt bei 3 Billionen US$ und stellten damit alle anderen Käufergruppen in den Schatten, die sich – aus verschiedenen Gründen – an Aktien beteiligten. Der ETF-Faktor kam dabei erst an zweiter Stelle und alle Käufer zusammen haben in den letzten zwei Jahren sogar netto mehr Aktien verkauft.

Kumulierte Aktienrückkäufe

Quelle: Canaccord Research

Problematisch an diesen Rückkäufen ist jedoch, dass sie nur scheinbar automatisch sind. Sobald es auch nur den kleinsten Hauch von rezessiven Tendenzen gibt, werden die Vorstände in den Unternehmen alle Rückkäufe sofort stoppen und dem Aktienmarkt würde der größte Käuferschicht verloren gehen.

Laut der Analyse von Brian Reynolds kommt sogar noch hinzu, dass sämtliche Rückkaufprogramme von Investmentbanken gesteuert sind, die auch auf technische Warnsignale reagieren. Das könnte zum Beispiel das unterschreiten von wichtigen Unterstützungsmarken oder ein Vola-Anstieg sein. Diese Ereignisse seien sogar damit verbunden, dass die Kreditmärkte kurzzeitig geschlossen würden.

Dieses Spektakel könnte noch einige Zeit anhalten. Bei Canaccord glaubt man sogar, dass die Spitze erst in ein bis drei Jahren eintritt und vor dem Kollaps noch eine letzte Phase des Booms eingeläutet werden dürfte.

Als wichtigsten Hinweisgeber glaubt man hierbei an die Zinskurve.

Was mich zur letzten Überleitung zum Goldmarkt bringt und den Zinsen.

Aktuell richtet sich der Markt auf mindestens zwei bis drei weitere Zinserhöhungen bis Anfang 2018 ein. Doch die Phase der steigenden Zinsen könnte schon früher ein Ende finden als erwartet. Schon jetzt liegt die Zinserhöhungserwartung für September bei nur 13%. Frühestens im Dezember erwarten die Marktteilnehmer den nächsten Zinsschritt, mit einer Wahrscheinlichkeit von 55%. Doch eine wirtschaftliche Stagnation oder negative Entwicklungen an den Aktienmärkten könnten bei der Fed schnell ein Umdenken einleiten und zu einer Zinspause führen.

Sie können die Zinserwartungen an der Futurebörse CME selbst nachverfolgen: Link zur CME.

Besonders für 2018 und 2019 hat die Fed immer wieder „normale“ Zinsen von 3% angekündigt. Doch nach aktueller Marktlage scheint dieses Szenario sehr unwahrscheinlich.

Quelle: CME.com

Historisch betrachtet wird es ab dem Zeitpunkt interessant, an dem die langfristigen Zinsen unter den kurzfristigen Zinsen fallen. Seit 2010 hat sich der Abstand der 2-jährigen zu den 10-jährigen Anleihen von knapp 300 auf 97 Basispunkte reduziert. Wenn der jüngste Trend anhält, dann könnte ab Mitte 2018 die Zinskurve invers werden, das heißt die 10-jährigen würden dann weniger Zinsen einbringen als zweijährige Papiere. Das erlaubt noch einmal eine Fokussierung auf kurzfristige Renditen.

So kam es in Vergangenheit zwischen 1998 und 2000 zu einem Technologie- und Internetboom sowie 2005-2007 zu einer Finanzierungsboom bei Rohstoffprojekten.

Quelle: Canaccord Research 

Ein Fazit spare ich mir in der heutigen Ausgabe, denn es dürfte klar sein, wie das ganze enden wird. Momentan erwarte ich zudem, dass wir eine Seitwärtsentwicklung bei den Aktien bekommen werden, vielleicht sogar eine zyklische Korrektur, die wieder mehr Anleger in den Goldsektor bringen sollte. In einigen Jahren dürfte es zu einer großen Top-Formation an den Finanzmärkten kommen, die eine völlige Neubewertung beim Gold & Silber rechtfertigt.

Minenaktien sind in allen Szenarien eine gute, relativ günstige und noch nicht nach oben manipulierte Anlage. Bei allem was Sie tun, behalten Sie das bitte im Hinterkopf!

 

Es grüßt Sie Ihr,

Guenther_Unterschrift
Günther Goldherz, Chefredakteur


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Am Dienstag 18. Juli von 18:00 bis 19:00 Uhr im Live-Chat von Sharedeals.deSharedeals_Logo


Offenlegung von Interessenskonflikten & Risikohinweis, Haftungsausschluss

Hinweis auf mögliche Interessenskonflikte gemäß Paragraph 34b WpHG i.V.m. FinAnV: Ein Interessenkonflikt besteht darin, dass die bull markets media GmbH bzw. Redakteure, Mitarbeiter, Eigentümer oder anderweitig mit der bull markets media GmbH verbundene natürliche und juristische Personen Positionen in den folgenden besprochenen Finanzinstrumenten halten und diese Positionen jederzeit weiter aufstocken oder verkaufen können: Canarc Resources, Golden Arrow Resources, LiCo Energy, Northern Empire Resources, Para Resources, TerraX Minerals, Silver One Resources, Platinum Group Metals. Ein erhöhtes Interesse an den besprochenen Finanzinstrumenten, steigende Kurse und eine höhere Handelsliquidität sind bei einem geplanten Verkauf von Vorteil. Somit besteht eindeutig und konkret ein Interessenkonflikt.

Darüber hinaus bestehen die folgenden weiteren, konkreten und eindeutigen Interessenkonflikte:

  1. Para Resources: Die bull markets media GmbH wurde als Herausgeber für die Berichterstattung über das Unternehmen vergütet und hält zudem Aktien/Warrants an dem Unternehmen.
  2. Golden Arrow Resources: Die bull markets media GmbH wurde als Herausgeber für die Berichterstattung über das Unternehmen vergütet und hält zudem Aktien/Warrants an dem Unternehmen.
  3. TerraX Minerals: Die bull markets media GmbH wurde als Herausgeber für die Berichterstattung über das Unternehmen vergütet und hält zudem Aktien/Warrants an dem Unternehmen.
  4. Dolly Varden Silver: Die bull markets media GmbH wurde als Herausgeber für die Berichterstattung über das Unternehmen vergütet.
  5. Zinc One Resources: Die bull markets media GmbH wurde als Herausgeber für die Berichterstattung über das Unternehmen vergütet und hält zudem Aktien/Warrants an dem Unternehmen.
  6. Kenadyr Mining: Die bull markets media GmbH wurde als Herausgeber für die Berichterstattung über das Unternehmen vergütet und hält zudem zukünftig vermutlich Optionen an dem Unternehmen.
  7. Northern Empire Resources: Die bull markets media GmbH wurde als Herausgeber für die Berichterstattung über das Unternehmen vergütet und hält zudem Aktien/Warrants an dem Unternehmen.
  8. LiCo Energy: Die bull markets media GmbH wurde als Herausgeber für die Berichterstattung über das Unternehmen vergütet und hält zudem Aktien/Warrants an dem Unternehmen.

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