Ausgabe 34/2019 – Für welchen Zweck werden die Klimaaktivisten missbraucht?

 Goldherz Report Ausgabe 34/2019 – Donnerstag, 10. Oktober 2019

G.Goldherz

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Proteste Ende der 60er Jahre ebneten den Weg zur ungebremsten Staatsverschuldung und sorgten für reichlich Inflation.

Was haben die Klimaaktivisten vor?

Ich halte nicht viel von der Angstmacherei, wonach die Erde vor dem Klimakollaps steht und ich habe durchaus viel recherchiert und mich mit Wissenschaftlern und Experten jahrelang ausgetauscht. Trotzdem bin ich noch immer nicht zu dem Ergebnis gekommen wie die angeblich 99,4% der Wissenschaftler, welche die Erderwärmung für primär menschengemacht halten.

Schlimmer noch, ich halte das, was gerade passiert, für eine gefährliche Indoktrinierung und schlimmste Meinungspropaganda, die nach dem altbekannten Muster von Angst und Täuschung funktioniert und vor allem die jungen Menschen in die Irre führt.

Um es mit den Worten von Jeremy Clarkson, dem Ex-TopGear-Moderator zu sagen: Greta Thunberg ist eine verwöhnte Göre!

Aber was Herr Clarkson oder ich glauben, ist nicht relevant, denn im Grunde bin ich sicher, dass diese ganzen Maßnahmen nur einen Zweck erfüllen sollen:

Die Welt soll für billionenschwere Infrastrukturinvestitionen empfänglich werden, ohne eine Rendite zu fordern. Denn die Rendite einer „geretteten Welt“ ist unendlich.

Also wird es kommen, wie es kommen muss: Das Geld wird mit beiden Händen aus dem Fenster geworfen, von „unverbesserlichen“ Weltverbesserern, die unser aller Leben retten wollen, aber zuerst mal unser aller Vermögen abgreifen möchten.

Trotzdem will ich einmal deutlich schreiben, dass ich kein Pessimist bin wie meine Berufskollegen, die den deflationären Crash vorhersehen oder ebenfalls Goldanlagen propagieren.

Einen Zusammenbruch des Weltwirtschaftssystems oder ein Jahrzehnt ohne Wachstum sehe ich auf globaler Ebene überhaupt nicht.

Für mich stellt Gold trotzdem eine sinnvolle Depotgröße dar, um mich vor den utopischen Ideen zu schützen und ich glaube, dass die Notenbanken weltweit einfach immer mehr Geld drucken werden, nur um den Status Quo zu halten und das wird letztlich zur Umkehr des Inflationstrends führen.

Das Kapital wird unterdessen umgeschichtet werden müssen. Davon gibt es reichlich, denn anders lässt es sich gar nicht logisch erklären, dass die meisten Aktienmärkte 2019 sehr gut dastehen und nahe des Allzeithochs laufen.

Dieser Chart zeigt schön den S&P 500-Index, im Vergleich zum Wachstum der Federal Reserve-Bilanzsumme, die durch den steten Kauf von US-Staatsanleihen immer massiver wird. Quelle: Steempeak.com

Nun bin ich kein ausgesprochener Freund von „blinden Aktienkäufen“. Darum weise ich so oft auf die Risiken hin, die an den Märkten lauern und jede Korrelation endet eines Tages auch einmal, so wie diese auch schon 2016 endete. Nur kam es danach zu einem weiteren Anstieg, nachdem Trump die Steuern senkte und die US-Notenbank die Zinsen wieder einhegte.

Darum sieht es, für mich, eben auch nicht wirklich danach aus, dass wir eine Wiederholung des Crashs von 2008 sehen werden. Wobei der Goldmarkt traditionell mit leicht steigenden oder stagnierenden Aktienmärkten ohnehin besser läuft, als bei einem Crash, der niemand hilft.

Das Kapital fließt wieder aus den Verlusttöpfen

Eigentlich sind die 250 Mrd. US$, die weltweit von Venture Capital Investoren im Jahr 2018 in Startups investiert wurden, bei geringstem Produktivitätszuwachs und zu astronomischen Bewertungen ein sinnloses Geschäft.

In den USA läuft die Risikokapitalwelle schon in das sechste Jahr:

Die Höhe der Kapitalinvestitionen ist immer ein Indikator für die erwartete Rendite. Nur eben umgekehrt als man erwarten würde. Regelmäßig führen Überinvestitionen zu niedrigen Renditen, während Unterinvestitionen – wie im Rohstoffsektor – Überrenditen herbeiführen. Quelle: Techcrunch.com

Vor 10 Jahren lagen diese Investitionen nur bei einem Fünftel ihres aktuellen Wertes. Viele unterliegen dem Irrglauben, dass man Innovation einfach durch größere Investitionen erzwingen kann.

Vielleicht erinnern Sie sich noch an die Euphorie bei kanadischen Cannabis-Aktien?

Es gab Aktien letzten Sommer eine Aktie namens Tilray (NASDAQ: TLRY), die allein von unsinniger Spekulation um mehr als das 10-fache nach oben getrieben wurde, nur um bis jetzt den gesamten Anstieg wieder zu verlieren, sprich -90%.

Der Tilray-Chart beweist, dass an der Börse alles möglich ist, doch am Ende immer die Schwerkraft gewinnt:

Quelle: Stockcharts.com

Für die Marktführer in Kanada gipfelte die Euphorie im Frühjahr.

Jetzt kommen immer mehr Bären aus ihren Höhlen und erkennen, dass Kanada massiv zu viel Kapital versenkt hat für den Aufbau von Überkapazitäten, die noch jahrelang für Preisdruck im Cannabissektor sorgen werden.

Ein bisschen stolz bin ich schon auf meine Prognose, die ich bereits Ende Januar veröffentlichte, damals sogar noch vor den Höchstständen: Crashgefahr bei Canopy, Aurora oder Aphria?

Tatsächlich verloren die meisten Anleger mit Cannabis Geld, während PLUS-Leser bei Goldaktien gewonnen haben:

Die Charts sprechen hier eine klare Sprache, in Anlehnung an den „kotzenden Kamelchart“, den die Redaktion der Financial Times vor einigen Jahren brachte.

Die Rendite liegt auf der Straße – Sie müssen sie nur erkennen

Ich glaube, es war rückblickend gar nicht so schwer, einen Schwenk zu machen und statt Cannabis lieber ein paar Goldaktien zu kaufen. Ich bin weiter vollkommen überzeugt, dass es die einzig richtige Strategie ist, sich von allen diesen Wachstums-Schrott-Aktien zu trennen und auf fundamentale Werte zu setzen.

Schauen Sie sich doch einmal folgendes an:

  • über 1,3 Milliarden Menschen – fast 20% der Weltbevölkerung – haben keinen Zugang zu Elektrizität;
  • 768 Mio. haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser.
  • Allein in China und Lateinamerika zusammen werden jährlich 500 Mrd. US$ in Infrastruktur investiert
  • und zusätzlich 25 Mio. neue Arbeitsplätze geschaffen.

Die wahren Potenziale für renditestarke Kapitalinvestitionen liegen dort, wo sie aktuell niemand vermutet: Im Rohstoffsektor.

Der Dreh- und Angelpunkt ist jetzt noch der Handelskonflikt und bei einer spieltheoretischen Betrachtung komme ich zum Schluss, dass es eigentlich nur eine Lösung gibt: Atomkrieg – Einigung.


Was macht den Handelskonflikt beherrschbarer?

Man könnte schon fast sagen, der Handelskonflikt zwischen den USA und China ist dumm, ressourcenverschwendend und zieht die Weltwirtschaft weiter in eine Rezession.

Das gleicht, wenn man es in einem Bild ausdrücken will, einem den Boden erzitternden Kampf zweier mächtiger Grizzly-Bären um die Dominanz in ihrem Revier. Den allerdings keiner gewinnt, und beide machen sich dann am Ende mit mehr oder weniger schmerzenden Blessuren „vom Acker“.

Auch der Goldexperte Jay Taylor hat es in einer seiner letzten Radiosendungen treffend auf den Punkt gebracht:

Die US-Administration und US-Präsident Donald Trump werden sich irren, wenn sie glauben, China mit Zugangsbeschränkungen für Huawei, neuen Handelstarifen und dem Thema Hongkong in eine Ecke drängen zu können. China setzt seine eigenen Pläne fort und benötigt keine Annäherung oder einen „roten Teppich“ für den US-Markt. Selbst wenn Trump mit seinem letzten Twitter-„Gewitter“ gerade wieder schreibt, <<China würde gerne einen sehr schlechten Deal machen>>, zeigt das sein Unverständnis über die neuen Machtverhältnisse in der Welt“, sagte Taylor.

Postwendend kam dann auch die Nachricht zur Wochenmitte, dass China verärgert über die Schwarze Liste („Blacklist“) der USA betreffend chinesische Unternehmen reagiert, weswegen Peking die Erwartungen für weitere US-Handelsgespräche Ende dieser Woche sofort senkte.

So kann das von Trump intonisierte US-Hegemonialstreben in eine Sackgasse oder sogar in einen „Währungs-Shootout“ führen.

Alasdair Macleod, Chef-Researcher bei GoldMoney, sieht in Jay Taylors Sendung mit dem unvermindert andauernden Handelsstreit weniger den Yuan, als vielmehr den US-Dollar gefährdet. Offensichtlich hätten das die westlichen Kapitalmärkte aber noch nicht „eingepreist“ – sprich mit:

  • fallenden Aktienkursen
  • einem schwächeren US-Dollar
  • und vor allem in neuer Gold-Stärke.

Hierbei ist natürlich das Timing entscheidend. Denn natürlich ist es aktuell so, dass westliche Anleger ihr Wohl lieber im US-Dollar suchen, weil der wenigstens noch ein µ Zinsen einbringt.

Aber aufmerksame Marktbeobachter wissen längst, dass die Dollarstärke nicht ewig anhalten kann und wird. Zurzeit sind die meisten Marktteilnehmer noch nicht übertrieben „bullish“ für den US-Dollar positioniert. Die klassische Sentimentanalyse erlaubt darum noch ein bisschen mehr Panik für den Euro und die Eurozone, bevor irgendwann ab 2020 Überraschungen folgen, die eher wieder zur Eurostärke neigen.

Auch die Zyklentheorie spricht für einen – Überraschung – starken Anstieg des Euros bis etwa 2023:

Quelle: www.tradingview.com

Würde der US-Dollar in den nächsten 5 Jahren noch stärker werden, wäre dies das erste Mal seit 1978, dass dieses Zyklenmuster gebrochen würde.

Sie mögen Zyklen für Hokuspokus halten, aber ich bin der Meinung, dass sie durchaus ein starkes Analyseinstrument sind. Denn schlussendlich drücken sie aus, wie das Währungs- und Handelsgleichgewicht zwischen den USA und Europa aussieht.

Gleichwohl will ich nicht verdrängen, dass die EU und Deutschland ein Riesenproblem haben:

  • Die Wirtschaftsleistung schwächelt immer mehr
  • Mario Draghi hinterlässt einen Scherbenhaufen
  • Das Bankensystem Europas nagt am Hungertuch und die großen börsennotierten Deutsche(n) Bank(en) sind praktisch so gut wie pleite, wenn sie nicht bald eine Finanzspritze über Dutzende Milliarden bekommen

Um es mit den Worten von Grant Williams zu schreiben:

Nun, die deutsche Wirtschaft ist in Schwierigkeiten, das heißt, die EU ist in Schwierigkeiten, das heißt, die EZB ist in Schwierigkeiten, das heißt Mario Draghi ist in Schwierigkeiten… 

Es braucht kein Genie, um herauszufinden, dass die Kluft zwischen der europäischen Fiskalpolitik und der US-Fiskalpolitik eine Hauptursache für die transatlantischen Ungleichgewichte ist.

In Zahlen ausgedrückt sprechen Volkswirte davon, dass der Euro und andere Welthandelswährungen gegenüber dem US-Dollar mindestens 30% überbewertet sind. Wobei es zugegebenermaßen heute einiges an Phantasie bedarf, um eine Trendwende beim Dollar vorherzusehen.

Das hängt jetzt alles an Donald Trump, seiner Wirtschaftspolitik und der US-Notenbank (FED).

Sorgen der FED-Banker

So zeigen sich in dem gerade veröffentlichten FED-Sitzungsprotokoll des Federal Open Market Committees (FOMC) die FED-Beamten sehr besorgt, dass Trumps Handelskrieg die stärksten Sektoren der US-Wirtschaft stören werde.

Die in der Regel zwei Wochen nach einer FED-Sitzung veröffentlichten „Minutes“ drücken dieses Mal die Befürchtung „mehrerer Teilnehmer“ aus,

dass sich die internationalen Handelsspannungen und die außenwirtschaftlichen Entwicklungen mit größerer Wahrscheinlichkeit in Richtungen entwickeln, die erhebliche negative Auswirkungen auf die US-Wirtschaft haben könnten.“

Die September-Protokolle der FED unterstreichen also, dass viele FOMC-Mitglieder klare Abwärtsrisiken beim US-Wachstum sehen.

Es wundert nicht, dass der Markt darauf schon reagierte und die Goldkurse nach letzten kleineren Korrekturen wieder über die 1.500-US-Dollar-Marke beförderte.

Das könnte auch daran liegen, dass inzwischen wieder mit großer Wahrscheinlichkeit von weiteren Zinssenkungen im Markt ausgegangen wird.

In seinem allseits beachteten Gold-Branchenbrief schreibt der Experte Jordan Roy-Byrne jetzt, dass der Markt nun eine Wahrscheinlichkeit von 65% für eine Leitzinssenkung in diesem Monat anzeigt. Vor den starken US-Arbeitsmarktzahlen von Freitag letzter Woche lag diese Erwartung allerdings noch bei über 80%.

Allerdings sehe ich noch ein weiteres Alarmzeichen an den Märkten und diese wirken wiederum viel stärker als ein paar läppische Arbeitsmarktdaten.

Die wenigsten Anleger wissen, dass die Fed zurzeit ein Problem hat und was eigentlich die Repo-Rates sind. In Deutschland heißen diese Refinanzierungsgeschäfte. Hierbei handelt es sich um die kurzfristige Überbrückung von Liquiditätsengpässen gegen Beleihung von sicheren US-Schatzpapieren.

Jüngste Beben am Repo-Markt ein weiteres Warnzeichen!

Das letzte FED-Protokoll ist ja auch auf das jüngste Beben beim US-Repo-Markt eingegangen.

So wird in den veröffentlichten „Minutes“ dazu erklärt, dass einige Banken Reserven gehortet hätten, die signifikant über ihrem eigentlich notwendigen Level gelegen haben und auch Mutual-Funds hätten teilweise Liquidität zurückgehalten.

Alles schön und gut, aber das erklärt doch nicht, wie sich hier offensichtlich immer mehr ein Liquiditätsengpass unter Amerikas Banken „aufschaukelt“.

Seit dem 17. September hat die FED New York praktisch täglich milliardenschwere Maßnahmen an den Refinanzierungsmärkten (Repo-Märkte) ergriffen und mit diesen Summen einschreiten müssen. Bemerkenswert: Es ist das erste Mal seit dem Jahr 2009.

Sie wissen, liebe Leserinnen und Leser, das war das heftigste Jahr der letzten Finanzmarktkrise.

Und so soll es weitergehen: Wie die FED jetzt mitteilte, werden diese Eingriffe in den Repo-Markt bis zum 4. November fortgesetzt. Bis dahin sollen täglich bis zu 75 Milliarden US-Dollar in ein Vehikel hineingepumpt werden, das der kurzfristigen Finanzierung der Banken bei Liquiditätsengpässen dient. Experten sehen die Ursache der jüngsten Entwicklung an den Repo-Märkten und den kurzzeitig heftig über Nacht angestiegenen Zinsen in einem zunehmenden Verkauf von US-Staatsanleihen. Dabei handelt es sich insbesondere um jene, die von der FED im Rahmen ihrer Geldlockerungs-Programme („QE“ = „quantitative easing“) aufgekauft und nun entweder verkauft wurden oder auslaufen.

Würde die FED nun weiter ihre Geldpolitik straffen und die QE-Programme der vergangenen Jahre wieder „herunterfahren“, zeigen die Repo-Märkte schnell empfindliche Grenzen auf.

Am  einfachsten sehen Sie das Problem an folgendem Chart der Überschussreserven:

Seit der Finanzkrise hilft die US-Notenbank den Banken, indem sie die US-Staatsanleihen kauft, welche die Banken wiederum in den Auktionen günstiger erwerben. Dieser Liquiditätspool war zeitweise fast 3 Billionen US$ groß und ging in den letzten Jahren immer weiter zurück. Die überschüssigen Bankreserven bei der US-Notenbank lagen zuletzt bei 1,47 Billionen Dollar, dem niedrigsten Stand seit 2011 und fast 50% unter ihrem Höchststand von vor fünf Jahren. Vor allem weil die Fed 2018 versuchte den Schmerzpunkt des Marktes zu finden, ab dem eine Liquiditätsverknappung gefährlich für die Finanzmärkte würde. Dieser Punkt wurde nun Mitte September erreicht. Tatsächlich fehlt dem Finanzsystem ein Liquiditätspuffer von rund 500 Mrd. US$. Quelle: fred.stlouisfed.org

Fazit

Die exorbitante und weiter zunehmende Staatsverschuldung wird auf die FED den Druck erhöhen, die Zinsen auf diesen niedrigen Niveaus zu halten oder sogar wieder bis in den Bereich von Negativzinsen zu senken. Nur so lassen sich die weiter zunehmenden US-Haushaltsdefizite und Trumps Budget-Hunger aus massiven Steuersenkungen, Mauer-Projekten, Rüstungsplänen oder Handelsstreit-Kompensationen im „Revierkampf“ um die Vorherrschaft gegen China finanzieren.

Doch so leicht es sich anhört, so leicht ist es dann doch nicht, denn irgendjemand muss diesen „Müll“ ja schlucken …

Es ist nicht ungewöhnlich, dass die Repo-Sätze kurzzeitig – über ein paar Stunden – steigen. Ungewöhnlich ist das Maß der Reaktion. Die Zinsen schossen in den letzten Wochen zeitweise über 10% p.a. hoch. Dies ist ein Symptom für ein größeres Problem, das sich an mehreren Stellen offenbart, wie auch bei uns an den jüngst gescheiterten Auktionen von negativ verzinslichen Anleihen in der Eurozone ersichtlich wird.

Investoren sind also nicht mehr bereit, im freien Kreditmarkt zu investieren. Stattdessen wird es zur Normalität, dass die Zentralbanken selbst immer mehr Kredite in ihre Bücher nehmen. Dieses Phänomen ist erst am Beginn und ich sage Ihnen, was passieren wird.

Anleger werden sich panikartig auf Edelmetalle stürzen und auf Rohstoffe, die noch positive Preiserwartungen haben, um dem Zinsjoch zu entgehen.

Logisch, denn Gold ist der einzige stabile Vermögenswert in der Notenbankbilanz.

„Super-Optimismus“ bei kurzfristigen Unsicherheiten

Auch die Anleger haben inzwischen einen Schwenk in Richtung Edelmetalle gemacht. Vor allem Gold profitiert von diesem Meinungswechsel, wie der Citigroup-Experte Dirk Heß soeben in einem Nachrichtensender über den jüngsten „Citi-Investmentbarometer“ zu berichten weiß:

„Das ist schon Super-Optimismus“, den das seit neun Jahren von der Großbank geführte Barometer anzeigt. So erwarteten die im 3. Quartal befragten Anleger jetzt zu 61%, dass Gold in den nächsten 12 Monaten steigen wird. Im Vorquartal waren es nur 49%. Dirk Heß gegenüber dem Sender n-tv: „Wir haben die Eurokrise gesehen, aber so stark wie dieses Mal war es noch nie im positiven Bereich!“ Und: „Das ist super bullisch“ und gewiss einer Gemengelage geschuldet.

Das Verflixte an solchen Sentimentumfragen ist aber, dass sie schwer einzuordnen sind. Darum sind kurzfristig doch noch nicht alle Wege freigeräumt: Jordan Roy-Byrne sieht in seinem Newsletter bei den Edelmetallen wie auch für Gold technisch betrachtet einen „überverkauften Abpraller“ („Bounce“). Er beschreibt aber noch vorausliegende Widerstände, sodass er noch nicht sicher ist, dass Edelmetalle und Gold „in diesem Szenario die jüngsten Höchststände testen“ werden.

Halten wir also fest: Es bleibt spannend im Edelmetall- und Gold-Sektor, gerade dann, wenn die Bären im Markt sowie geopolitisch noch nicht ihre Revierkämpfe abgeschlossen haben.

Versöhnlich stimmen sicher die Prognosen von Dr. Martin Murenbeeld, der seit den 70er Jahren alle „chaotischen“ Nachrichten ordnet und in sein Goldpreismodell implementiert hat. Der Jahresausklang dürfte demnach eher ein paar Risiken auf der Unterseite haben, was auch für das leicht überwärmte – ich will nicht sagen überhitzte – Sentiment spricht. Doch das kann Ihnen als Goldinvestor letztlich schnuppe sein, da Sie in den nächsten zwei Jahren tendenziell mit einem Aufwärtstrend rechnen dürfen, dessen Fortsetzung in Richtung 1.700 US$ tendiert.

Bevorzugte Goldpreisszenarien von Murenbeeld & Co.:

Quelle: Youtube Präsentation Murenbeeld & Co.

Bis nächste Woche!

Fast hätte ich es vergessen,

den Gold Chart mit ein paar Linien von meinem Lieblings-Chartanalysten:

Quelle: Zwermann Financial Interview (Youtube)


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Es grüßt Sie Ihr

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Günther Goldherz,

Chefredakteur Goldherz Report


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