Ausgabe 36/2017 – B2Gold ist eine würdige Ergänzung zur Kirkland Lake Gold

Goldherz Report Ausgabe 36/2017 – Samstag, 23. September 2017

G.GoldherzLiebe Leserinnen und Leser,

jede Woche senden mir aufmerksame Leser von Goldherz Report interessante Studien und Analysen zum Goldmarkt, die sie gelesen haben und auch kritische Artikel, die den sofortigen Verkauf des Goldes nahelegen und stattdessen eine Fortsetzung des kräftigen Anstieg bei den Aktienindizes predigen.

Für die Aufmerksamkeit, alle Berichte aufmerksam zu studieren und mir weiterzuleiten, bedanke ich mich ganz herzlich. Denn auch bei mir hat der Tag nur 24 Stunden und ich habe auch nicht alle Entwicklungen auf meinem Schirm.

Es ist immer wichtig und richtig sich mit allen Argumenten zu beschäftigen. Denn wie Sie natürlich wissen ist der Goldpreis keine Einbahnstraße, sondern kann selbstverständlich auch fallen.

Allerdings entging mir in den letzten Wochen nicht, wie immer mehr Goldanleger scheinbar resignieren. Und dass obwohl es vom Standpunkt der Rendite aus überhaupt keinen offensichtlichen Grund dafür gibt. Gold hat als Anlageklasse die meisten großen Finanzindizes und Rohstoffe seit Jahresbeginn und in den letzten 10 Jahren abgehängt.

In dieser ganzen Zeit war der Goldpreis lediglich zwischen 2011 und 2015 rückläufig und damit in 4 von 17 Jahren. Das heißt, der Goldpreis befand sich in 77% der Zeit in einem stabilen Bullenmarkt.

Performance von Gold im Vergleich zu Finanzwerten

Quelle: Septemberausgabe Gold Investor vom World Gold Council

Tatsächlich blieb die Argumentationskette der Gold-Kritiker bisher relativ dünn.

Die stärksten Argumente gegen einen Goldpreisanstieg stammen entweder von der physischen Goldnachfrage, den riesigen Mengen an Papiergold, die über Terminbörsen wie die Comex abgewickelt werden und natürlich von der Zinsseite.

Fehlerhaft, ich will nicht unbedingt gleich sagen kriminell, obwohl das auch hin und wieder vorkommt, wird es jedoch dann, wenn die Fakten falsch oder stümperhaft zusammengetragen wurden oder wesentliche Aspekte ausgeklammert werden.

Besonders für eine Argumentation mit der physischen Nachfrage fehlen bei diesen Artikeln zumeist wichtige Daten oder es werden nur ein zwei Beispiele herausgepickt, die auf eine angeblich schwache Nachfrage aufzeigen sollen.

Der schwierigste Datensatz, der praktisch nirgendwo erhältlich ist und ohne den eine seriöse Analyse der Nachfrage praktisch unmöglich ist, stellt die physische Goldnachfrage Chinas dar.

Chinas Regierung hält sich über ihre wirklichen Goldkäufe bedeckt und veröffentlicht nur höchst selten eine aussagekräftige Statistik. Angeblich soll Chinas Zentralbank 2016 nur 80 Tonnen Gold gekauft haben, während die russische Notenbank 200 Tonnen kaufte.

Höchstwahrscheinlich repräsentieren diese Zahlen aber nur einen kleinen Teil der tatsächlichen Nachfrage aus China.

Die Goldnachfrage Chinas ist über einen kleinen Umweg dennoch abschätzbar. Ein Startpunkt sind dabei die monatlichen Zahlen für die Auslieferungen der Shanghaier Goldbörse. Die Goldkäufe in China liegen dieser wenig beachteten Statistik zufolge bei >150 Tonnen. Dies aber nicht jährlich, sondern pro Monat! Die Zahlen für August 2017 zeigen sogar 161 Tonnen oder 11% mehr als im August letzten Jahres.

Darum hat sich eine druckfrische herausgegebene Goldanalyse, die mit einem negativen Tenor und einer angeblich schwächeren Nachfrage argumentiert sowie aus der Feder eines relativ bekannten Autors stammt, dessen Namen ich nicht nennen möchte, praktisch in den ersten Zeilen disqualifiziert.

Weiterhin schreibt der Autor auch davon, dass die Goldförderung in den nächster Zeit steigen müsste, weil der Goldpreis nun seit fast zwei Jahren aufwärts tendiert.

Auch diese auf den ersten Blick logisch klingende Argumentation, die neue Goldanleger leicht verunsichern könnte, besitzt einen entscheidenden Fehler.

Die Goldminenkonzerne reagieren immer nur verspätet auf Goldpreise und Nachfrage. Tatsächlich liegt die Spanne zwischen einem höheren Goldpreis und einer steigenden Produktion bei rund fünf Jahren. Das heißt, dass wir heute noch die starken Produktionserweiterungen aus dem Jahr 2012 spüren. Zwischen 2012 bis 2016 fielen die weltweiten Investitionen in die Exploration um 70%, von 10 auf nur noch 3 Mrd. US$.

Darum ist in den nächsten Jahren mit einer rückläufigen Goldproduktion zu rechnen. Das erwarte nicht nur ich, sondern Tom Brady der Chefökonom von Newmont Mining. Dieser geht davon aus, dass sich die Goldförderung in den nächsten fünf Jahren ähnlich verhält, wie zwischen 1995 und 2000, als sie jährlich 1% rückläufig war.

Newmont Mining ist mit Barrick Gold der führende Goldminenkonzern und besitzt ebenfalls ein rückläufiges Produktionsprofil, bei gleichzeitig langsam steigenden Förderkosten.

Goldfördererwartung von Newmont Mining

Quelle: Newmont Mining Investorenpräsentation

Der Goldpreis befindet sich längst wieder auf dem Weg nach oben und hat seine Konsolidierung verlassen. Das nächste kurzfristige Ziel (2018) liegt bei 1.500 US$ (rote Widerstandszone). Bis 2020 denke ich, dass Goldpreise von 1.800 US$ möglich sind. Längerfristig erwarte ich Kurse von über 2.000 US$ bis zum Ende des laufenden Zyklus.

Quelle: Stockcharts.com

Es macht also Sinn sich nach starken Goldminen umzusehen, die jetzt schon hervorragend aufgestellt sind und in den nächsten Jahren ein starkes Förderwachstum beabsichtigen.

Darum habe ich Ihnen für diese Ausgabe eine neue Empfehlung mitgebracht.


+++ NEWS TICKER +++

Kurz vor der Bundestagswahl gebe ich Ihnen heute ganz exklusiv meine Prognose für den Wahlausgang: Die CDU wird die stärkste Partei und Angela Merkel bleibt Bundeskanzlerin und Martin Schulz wird sinnbildlich auf Knien zu ihr rutschen, um einen der begehrten Ministerposten zu ergattern.

Quelle: Sportwetten.bild.de

Das Ergebnis ist schon in Stein gemeißelt und ich werde mir jeglichen Kommentar dazu sparen. Ob es nun sehr wahrscheinlich Schwarz-Rot oder vielleicht doch noch eine Bienenkoalition wird, was ich mir unter allen denkbaren Voraussetzungen als Anleger und Steuerzahler am ehesten wünschen würde, ist wahrscheinlich egal. Vielleicht wird es sogar Jamaika. Denn Angela Merkel hat mit ihren politischen Wenden längst den Grünen, mit ihrer radikalökologischen Sicht, jegliche Lebensgrundlage entzogen, obwohl dies im neuen Deutschland ebenfalls kaum noch auffällt.

OK, diese Prognose hätte jeder geschafft, denn so ereignislos wie der Wahlkampf verlief, braucht niemand mehr mit Überraschungen zu rechnen. Trotzdem erlaube ich mir einmal eine leicht erhöhte Wahlbeteiligung in Aussicht zu stellen, die mit klar zweistelligen Prozenten zur AfD hin tendieren wird. Dies könnte für etwas Aufregung sorgen.

Als Goldinvestor, der unser Geld vor einer kompletten Vernichtung, bis zur Wertlosigkeit bewahren will und Anhänger einer stabilen, traditionsbewussten und dennoch modern zukunftsorientierten Politik sehe ich leider bei keiner einzigen Partei meine Interessen vertreten. Eine vernünftige Politik ist so weit von der Realität entfernt, wie selten zuvor.

Das liegt vielleicht mit daran, dass die Abgeordneten im Bundestag kaum auf wirtschaftliche Qualifikationen bauen können und stattdessen eher aus den Reihen des Debattierclubs stammen. Eine große Gosch und nichts dahinter…

Für diese Maulhelden bezahlt der Bürger unfreiwillig auch noch Spitzengehälter, die für Deutschland betrachtet mit 12.536 € im Monat 444% über dem Durchschnittseinkommen liegen. In Polen, Spanien oder Portugal bekommen Sie einen Politiker für weniger als die Hälfte des Geldes und ich habe trotzdem noch nie gehört, dass Spanien die Politiker ausgehen… Den Ungarn reichen sogar 1.500 € oder 30% mehr als dem Durchschnittsbürger.

Überblick der Abgeordnetengehälter in der EU

Quelle: Preisvergleich.de

Für Goldanleger ist Politik ohnehin nur ein Puzzleteilchen von vielen. Die EZB unter Schirmherrschaft von Mario Draghi, dem ehemaligen Spitzenbankier von Goldman Sachs, ist ohnehin unantastbar. Sie versteckt sich hinter dem Deckmantel der vermeintlichen Unabhängigkeit und somit vor der demokratischen Mitbestimmung durch die EU-Bürger oder wenigstens einer sinnvollen Kontrolle durch deren gewählten Vertreter.


Aktuelle Aufträge und Positionen



Neuempfehlung – Empfehlungsliste:

Eine Basisempfehlung speziell für neue Leser

B2Gold (Toronto: BTO – WKN: A0M889 – ISIN: CA11777Q2099 – Aktueller Kurs: 3.23 CA$)

Aktuelle Unternehmenspräsentation vom Analystentag im Juni als PDF


Seit November 2016 war und ist die Aktie des Junior-Produzenten Kirkland Lake Gold (Toronto: KL) einer meiner großen Favoriten für die langfristige Partizipation am Goldmarkt. Trotzdem habe ich in Report #34/2017 Gewinnmitnahmen angeregt, denn als vorausschauender und vorsichtiger Investor hielt ich es für sinnvoll nach +108% Gewinn auch einmal eine Stange Geld mitzunehmen.

Außerdem brauche ich etwas Liquidität für einen vielleicht genialen Plan. Denn ich habe sehr lange überlegt und analysiert, welche Goldaktie noch ein großes Gewinnpotenzial aufweist. Viele Werte wie Endeavour Mining, McEwen Mining, Detour Gold und IAMGold kommen aus Sicht der Projekte, dem Management oder der Bewertungsfantasie als potenzielle Überflieger in Frage.

Doch keiner der genannten Titel erfüllt alle meine Schlüsselkriterien gleichzeitig wie Cash-Flow, kurzfristige und langfristige Wachstumsstrategie, Management und Bewertung.

Nur bei einer Aktie  werden aktuell alle Kriterien erfüllt. Darum möchte ich Ihnen den nächsten dynamischen Junior-Goldkonzern, einn der großartigsten Aktien der Welt, mit einem der besten Managementteam im Sektor empfehlen, B2 Gold (Toronto: BTO).

B2 Gold und Kirkland Lake Gold sind zwei Boxchampions aus der Mittelgewichtsklasse und bauen ihre Zukunft auf extrem starken Cash-Flow-Ergebnissen auf.

Auch wenn sie wegen ihres unterschiedlichen Profils nicht direkt gegeneinander antreten, so wird es mit beiden Aktien ein spannender Kampf werden und ich bin sehr glücklich darüber, dass ich Ihnen Kirkland zu Jahresbeginn stark empfohlen hatte und seitdem B2 Gold nicht davon lief. So konnten Sie von der Neubewertung bei Kirkland Lake Gold profitieren, die ihre massive Unterbewertung durch Kursverdoppelung ausgleichen konnte.

Jetzt besitzen beide Rennpferde ungefähr das gleiche Kampfgewicht, eine ähnliche Bewertung und extrem starke Hebel, die beide zu Gewinnern macht.

Aus Bewertungssicht und der Sicherheit des Produktionsprofils (Kanada/Australien) sowie der Tatsache, dass man nur 50 Mio. US$ langfristige Schulden besitzt, könnte Kirkland Lake zwar weiterhin die Favoritenrolle behalten. Doch für neue Käufe finde ich auf dem aktuellen Niveau eine B2Gold interessanter.

Das Wachstumsprofil für das nächste Jahr ist hier schon sehr beeindruckend und noch vor 2019 wird man den Dollar aus dem erwartet starken Cash-Flow im nächsten Jahr bestimmt für die eine oder andere Übernahme einplanen.

Es wäre jammerschade, wenn in den nächsten 12 Monaten einer dieser beiden Werte übernommen würde und Sie nicht in den Genuss einer satten Prämie kämen. Darum schlage ich Ihnen in dieser Ausgabe vor, eine Kernposition bei B2 Gold einzugehen.

Starkes Produktionswachstum bis 2018

Quelle: B2Gold Unternehmenspräsentation

In den nächsten 6 bis 12 Monaten könnte das Staffelholz aber mindestens für einige Monate wieder an B2 Gold übergehen, denn diese besitzt bald nicht mehr 570.000 Unzen Jahresproduktion, im Vergleich zu 590.000 Unzen bei Kirkland Lake, sondern mit Fekola eine geradezu gigantische Mine, die jetzt vor dem Produktionsstart steht und nächstes Jahr voraussichtlich >300.000 Goldunzen zusätzlich produzieren wird. Das ganze bei äußerst günstigen Kosten von rund 700 US$ pro Unze. Dadurch wird B2 Gold schlagartig ein 900.000+ Unzen Produzent, mit erheblichem Turbo-Boost beim Cash-Flow und steigt damit vielleicht auf den Radarschirm eines Senior-Goldproduzenten heran. Diese könnten alle 1 Mio. Unzen Jahresproduktion gut gebrauchen, so dass hier jederzeit mit einer Übernahmeangebot zu rechnen wäre.

Quelle: B2Gold Unternehmenspräsentation

Der Chart zeigt eine Keil-Formation in einem starken Erholungstrend. Das Hoch 2012 lag bei 4 CA$ pro Aktie (2,6 Mrd. CA$ Marktkapitalisierung) obwohl damals, nach Abschluss der Fusion mit der australischen CGA, dem Betreiber der Masbate Mine in den Philippinen, nur 366.000 Unzen Goldproduktion absehbar waren.

Die Spitzen-Marktkapitalisierung lag damals also bei 7.000 US$ pro jährlich produzierter Unze. Aktuell liegt die Bewertung nur bei ca. 2.800 US$ bezogen auf die Produktionserwartung 2018.

Quelle: Stockcharts.com

Das Managementteam von B2Gold ist erstklassig und stammt aus dem Gründerteam der sehr dynamischen Bema Gold, die 2006 für 3 Mrd. US$ von Kinross übernommen wurde.

Legt man den Chart von Bema und Kinross seit dem Jahr 2000 zusammen, hätten Anleger im weiteren Goldbullenmarkt bis 2008 sogar >+1.000% verdient. Noch heute besteht der Kern von Kinross Gold im Wert der damals übernommenen Bema-Projekte.

Das beweist einmal mehr, dass die großen Senior-Konzerne nur Portfolio-Verwalter sind, jedoch kein besonderes Talent darin haben Projekte von Beginn bis zum Ende zu entwickeln.

Der Nachfolger B2Gold hätte Anlegern von 2008 bis 2012 weitere +550% Gewinn eingebracht, so dass Aktionäre, die diesem Managementteam einmal treu geblieben sind, ihr Kapital verfünfundsechzigfachen konnten. Anders gesagt: Aus 5.000 € wären 325.000 € geworden. Natürlich kann man nicht automatisch den gleichen Erfolg bei B2Gold erwarten und von ihren Gründungspreisen um 0.50 CA$ ist die Aktie auch schon stark gelaufen. Doch es besteht für mich kein Zweifel, dass dieses Managementteam ein Wertgenerator ist und kein Wertvernichter, wie die meisten Goldminen-Manager.

Fazit

Es würde mich sehr überraschen, wenn ein Goldproduzent, der seine Produktion um >50% erhöht, bei gleichzeitig steigenden Goldpreis, nicht auch im Aktienkurs eine Schippe drauf legen würde. Ein mittelfristiges Kurspotenzial von +50% halte ich auf jeden Fall für angezeigt. Der Broker Canaccord sieht sein faires Kursziel bei 5,00 CA$ und liegt damit mit mir auf gleicher Wellenlänge. Wobei Canaccord eine deutlich konservative Goldpreiserwartung von unter 1.300 US$ besitzt. Dieses Zusatzpotenzial und die große Wahrscheinlichkeit für ein Übernahmeangebots dürfte die Aktie in den nächsten Monaten beflügeln.


Kurz-Updates der laufenden Positionen


Northern Empire Resources (Toronto: NM – WKN:A2DSW2) – Kurs: 0.78 CA$ – Anlageurteil: KAUFEN

Mein Goldfavorit legte letzte Woche die ersten vielversprechenden Bohrergebnisse vor. Darum möchte ich die hochspannenden Resultate in einem kurzen Update bewerten

Nur wenige Monate nach dem offiziellen Start des Goldexplorers und Entwicklers Northern Empire Resources wurden mit Spannung die ersten Ergebnisse einer Reihe von Bohrungen der 1. Phase des 5.000 Meter umfassenden Bohrprogramms erwartet. Im Rahmen einer aktuellen Pressemeldung wurden jetzt die ersten Ergebnisse veröffentlicht. Diese Resultate wecken bei mir große Phantasie.

Starke Bohrergebnisse in den ersten drei Bohrlöchern des Projektes

Der Kurs startete nach der Vorlage der Zahlen nicht gleich durch, was ich auch nicht erwartet hatte.

Dies aber nicht, weil die Ergebnisse schlecht gewesen wären, ganz im Gegenteil, sondern weil es nur die ersten drei Bohrungen waren und die Resultate in einem so frühen Stadium noch eine genauere Interpretation erfordern.

Es handelte sich um einfache „Umkehrbohrungen“ (RC-Drilling). Diese ist eine günstige Alternative zu Diamantenkernbohrungen. Die Ergebnisse geben die tatsächlichen Grade nicht immer penibel akkurat wieder wie Diamantenkern-Bohrkerne, dafür lassen sie einen sehr schnellen und zielgenauen Rückschluss über die Mineralisierung bei flächenmäßig ausgedehnten Projekten, wie dem Sterling -Projekt des Unternehmens, zu.

Insgesamt wurden jetzt drei Bohrergebnisse veröffentlicht. Zwei für die Erzzone „Daisy“ und eines für „Secret Pass“. Auf beiden Gebieten wurde historisch Gold im Tagebau gefördert.

Die Erzzone Daisy überraschte die Geologen mit einer deutlichen Goldmineralisierung von 47 Metern und 1,47 Gramm pro Tonne, die sich an der Grenze der bisher definierten Erzzone offenbarte, so dass die erhoffte Erweiterung des Vorkommens nun realistisch wird.

Auf Secret Pass waren sogar 50% der gesamten Bohrlochtiefe mit Gold versehen, so dass sich ein enormer Abschnitt von 82 Metern mit 1,25 Gramm pro Tonne ergab.

CEO Michael G. Allen, der eine mehr als 18-jährige Erfahrung beim Aufbau von Minenprojekten besitzt, bewertete die Bohrergebnisse als stark:

Dies sind überaus spannende Ergebnisse für unsere ersten Bohrlöcher. Bisher haben die Bohrungen breite, kontinuierliche Zonen mit Mineralisierung gezeigt. Wenn wir unser geologisches Wissen verbessern, können wir unseren gewählten Ressourcen-Cut-off unter 1,0 g/t Au senken, um zusätzliches Material zu erfassen.

Diese Aussagen speziell zum Cut-off-Gehalt sind sehr positiv zu interpretieren und passen hervorragend zum Kontext der vorhandenen Ressource, die sich in der Kategorie Geschlussfolgert (Inferred) befinden.

Bisher hatte man für Daisy eine Mineralisierung von durchschnittlich 1,34 Gramm pro Tonne mit 232.000 Goldunzen und für Secret Pass im Durchschnitt 0,93 Gramm pro Tonne mit 335.000 Unzen angenommen, wenn man einen tieferen Cut-Off Gehalt von 0,34 g/t annimmt. Die bestehende Ressource sollte sich darum relativ schnell erhöhen lassen.

In den nächsten 9 Monaten zum Goldproduzenten mit signifikantem Goldvorkommen

Gebohrt wird hier nicht aus Spaß an der Freude, sondern zur Vergrößerung eines starken Vorkommens, das schon in wenigen Monaten in Produktion gehen soll. Zunächst plant das Management, mit einer vorhandenen Reserve von 700.000 Unzen und einer bestehenden Goldverarbeitungsanlage, in nur 8 oder 9 Monaten den Produktionsstart zu bewerkstelligen.

Dass das Management schnell arbeitet, wissen wir aus der Vergangenheit. Denn hinter Northern Empire steht das Gründerteam von Newmarket Gold, bei der man vom Unternehmensstart bis zum Abschluss einer Megafusion mit Kirkland Lake Gold nur 16 Monate benötigte.

Fazit

Northern Empire ist mein aktueller Favorit von den jüngeren Goldunternehmen und besitzt enorme Chancen. In den letzten Wochen konnte der Kurs vom Tief bereits +50% zulegen. Die aktuelle Konsolidierungsphase darf jetzt getrost zum Auf- und Ausbau von Positionen genutzt werden. Die Aktie bleibt ein starker KAUF, um an einer erwartet starken Entwicklung teilnehmen zu können.


Anlagestrategie

Stehen EU High Yield oder Schrott-Anleihen vor einer mächtigen Korrekturphase?


Die globale Blase bei der Bewertung von Unternehmensanleihen hat eine neue Dimension erreicht. Vor wenigen Tagen sprach das erfolgsverwöhnte Management des zurzeit mit 4,4 Mrd. € Anlagevolumens größten europäischen Schrott-Anleihen-Fonds, dem Nordea 1 European High Yield Bond Fund engl. Artikel von Bloomberg eine unmissverständliche Warnung aus: „Jetzt ist es an der Zeit um ängstlich zu sein und nicht gierig“ hieß es von Sandro Naef dem CEO der Fondsmanagementgesellschaft Capital Four, die den Fonds verwaltet.

Seit einem riesigen Ankauf von fragwürdigen Schuldtiteln durch die EZB, mit den Worten Draghis: „Whatever it takes“ unterstrichen, gab es in den letzten Jahren eine perfide Ausweitung der in der Notenbankbilanz gehaltenen Anleihen. Mit ihrer Kauforgie übernahm die EZB weltweit sogar die Führungsrolle. So hat sich die Bilanzumme seit der Finanzkrise 2008 um fast 2.000 Mrd. € ausgedehnt. Mittlerweile ist die EZB-Bilanz zweimal größer als die US-Notenbankbilanz und das will schon was heißen…Schließlich war es einst die US-Wirtschafts- und Immobilienkrise, die diese Maßnahmen bewirkt hatten.

Mittlerweile kennen die Zentralbanker kein Limit mehr.

Spätestens seit letztem März hat die EZB jeglichen Rest eines noch schemenhaft erkennbaren Realitätssinns verloren und kaufte unter der wohlklingenden Bezeichnung CSPP sogar Anleihen im Unternehmenssektor auf, die von fragwürdiger Qualität sind. Dieses Programm umfasste insgesamt rund 80 Mrd. €, während im Euroraum monatlich Staatsanleihen im gleichen Umfang erworben werden.

Quelle: M&G Investments

Das Resultat war, dass der ohnehin kleine Markt für solche Papiere künstlich verengt wurde, was wiederum zu grotesken Verschiebungen im Zinsgefüge führte.

Europäische Schrottanleihen , die vor der letzten Finanzkrise bei rund 7-10% rentierten und im Einklang mit ihrer historischen Zahlungsausfallwahrscheinlichkeit bewegten, die sich in der Krise sogar auf 20-30% Jahresrendite steigerte, rentieren heute nur noch bei etwa 2,5%. Das liegt unterhalb der Verzinsung von US-Staatsanleihen!

Quelle: Preisvergleich.de

Fazit

Die Zinslandschaft in Europa hat schon fast kommunistische Verhältnisse erreicht. Denn offenbar gehen Marktteilnehmer, die diese Papiere kaufen davon aus, dass es zu ihren Lebzeiten keine signifikanten Unternehmenspleiten mehr geben wird. Wer sind die Käufer? Dies dürften ausser der EZB die gehirngewaschenen Manager von Pensionsfonds oder gierige Verwalter von hochgehebelten Kreditfonds im Hedgefondssegment sein.

Geradezu alarmierende Verhältnisse waren im Frühsommer zu beobachten, mit Rekord-Anleihen Emissionen, die 400% über dem Emissionsvolumen im letzten Jahr lagen. Wobei Anleihen bspw. von spanischen und britischen Einzelhändlern, die alle unter Margenschwund und dem Amazon-Effekt leiden, oder dem Sportwagenbauer McLaren gesucht waren.

Für mich ist es nur ein weiterer Grund vom Glauben Abstand zu nehmen, dass die Bewertungen an den Kapitalmärkten noch irgendwie mit Vernunft zu tun hätten. Hier hat sich ein weiterer potenzieller Risikoherd aufgebaut, der enorme Verwerfungen und Probleme bereiten wird, sobald ein Schuldner ausfällt oder sich durch die Tiefzinsen weitere Emittenten von minderer Qualität angezogen fühlen.

Darum bietet Gold eine vernünftige Absicherung, weil es im Falle einer Liquidität-Ausweichbewegung an den Finanzmärkten von einer starken Nachfrage profitiert. Gold ist auch eine der liquidesten Anlageklassen, weit vor den europäischen Anleihen.

Liquide Anlageklassen

Quelle: Septemberausgabe Gold Investor vom World Gold Council

 

Es grüßt Sie Ihr,

Guenther_Unterschrift
Günther Goldherz, Chefredakteur


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Am Montag, 25. September von 19:00 bis 20:00 Uhr im Live-Chat von Sharedeals.deSharedeals_Logo


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Darüber hinaus bestehen die folgenden weiteren, konkreten und eindeutigen Interessenkonflikte:

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  3. TerraX Minerals: Die bull markets media GmbH wurde als Herausgeber für die Berichterstattung über das Unternehmen vergütet und hält zudem Aktien/Warrants an dem Unternehmen.
  4. Dolly Varden Silver: Die bull markets media GmbH wurde als Herausgeber für die Berichterstattung über das Unternehmen vergütet.
  5. Zinc One Resources: Die bull markets media GmbH wurde als Herausgeber für die Berichterstattung über das Unternehmen vergütet und hält zudem Aktien/Warrants an dem Unternehmen.
  6. E3 Metals: Die bull markets media GmbH wurde als Herausgeber für die Berichterstattung über das Unternehmen vergütet und hält zudem Aktien/Warrants an dem Unternehmen.
  7. Rise Resources: Die bull markets media GmbH wurde als Herausgeber für die Berichterstattung über das Unternehmen vergütet und hält zudem Aktien/Warrants an dem Unternehmen.
  8. Kenadyr Mining: Die bull markets media GmbH wurde als Herausgeber für die Berichterstattung über das Unternehmen vergütet und hält zudem zukünftig vermutlich Optionen an dem Unternehmen.
  9. Northern Empire Resources: Die bull markets media GmbH wurde als Herausgeber für die Berichterstattung über das Unternehmen vergütet und hält zudem Aktien/Warrants an dem Unternehmen.
  10. LiCo Energy: Die bull markets media GmbH wurde als Herausgeber für die Berichterstattung über das Unternehmen vergütet und hält zudem Aktien/Warrants an dem Unternehmen.
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