Ausgabe 37/2017 – Tag der goldenen Einheit

Goldherz Report Ausgabe 37/2017 – Samstag, 14. Oktober 2017

G.GoldherzLiebe Leserinnen und Leser,

ich hoffe Sie haben letzte Woche einen erholsamen und teils sonnenreichen Tag der Deutschen Einheit verbracht. Vielleicht befanden Sie sich in Ihren wohlverdienten Herbstferien?

Bei mir selbst standen ein Umzug und viele wichtige Termine an, die mich näher an unser Berliner Hauptquartier brachten, so dass ich in Zukunft noch enger mit meinem Verlagspartner zusammenwirken kann.

Für Sie wird das ein unschätzbarer Vorteil sein, denn alle Empfehlungen werden noch intensiver von meinem Expertenteam und mir analysiert, so dass Sie garantiert immer die besten Empfehlungen aus dem Gold- und Rohstoffsektor bekommen werden. Und dies weiterhin völlig Gratis!

Tolle Nachrichten gab es bei meinen Empfehlungen Northern Empire. Sogar K92 Mining reagierte erstmals seit langem sehr positiv auf die aktuelle Nachrichtenlage. Dort hat es sich jetzt mindestens ausgezahlt, die Aktie kurzfristig nicht in die Schwäche zu verkaufen, sondern auf Stärke zu warten. Im Junior-Goldsktor ist es meistens eine bessere Idee, mit vorschnellen Verkaufsentscheidungen zu warten. Denn auf schlechte Meldungen und tiefe Kurse folgt hier schneller eine Umkehr, als bei jedem anderen Sektor den ich kenne.

Präsentationen Denver Gold Forum

Da es sich zwischen gepackten Umzugskartons nicht sehr komfortabel schreiben lässt, halte ich mich in dieser Woche auch so kurz wie möglich und behandle nur die wichtigsten Sachen.

Aber Sie brauchen nicht traurig sein, denn ich habe für Sie einen richtigen Präsentations-Marathon der wichtigsten Goldfirmen verlinkt. Ich empfehle den eingefleischten Goldexperten unter Ihnen, sich die Aufzeichnungen vom Denver Gold Forum aufmerksam anzuschauen, die letzte Woche in Colorado Springs stattfand.

Alphabetische Auflistung aller Präsentationen

Immerhin acht Highlights präsentierten sich von meiner Empfehlungsliste und waren dort mit großem Zuspruch seitens des Auditoriums vertreten. Ich lege ihnen bei diesen Werten ans Herz, die je rund 20 minütigen Präsentationsvideos zu schauen: B2Gold, Kirkland Lake Gold sowie die mit ihr verbandelte Novo Resources, Premier Gold, Sibanye-Stillwater, Trek Mining, SSR Mining , Orla Mining.

B2Gold CEO Clive Johnson zeigte eine tolle Präsentation, die den Produktionsstart – siehe engl. News-Release – von Fekola mit 400.000 Unzen Jahresproduktion zu sehr günstigen Cash-Förderkosten um 400 US$ (operativ ohne Abschreibung) im Mittelpuunkt hatte. Nebenbei bemerkte er, dass er sich in den letzten Jahren 800 Goldprojekte angesehen hat und sich beim Aufbau von B2Gold schlussendlich für 6 Projektübernahmen entschied.

Das zeigt schön die Herausforderungen eines aktiven Managementteams und warum ich unter anderem genau diese Aktie empfehle. Nicht nur aus Sicht der momentanen Förderprojekte, die stark auf einen positiven Cash-Flow getrimmt sind, sehe ich B2Gold als einen der besten Portfolio-Konstrukteure der Welt. Ähnliches gilt bei Kirkland Lake Gold (Toronto: KL) , die zurzeit von einem atemberaubenden Hoch zum nächsten marschiert und SSR Mining (New York: SSRM).

Goldpreis hat eine gute Chance seinen mittelfristigen Aufwärtstrend fortzusetzen

Quelle: Stockcharts.com

Wichtige Chartmarken beim Gold

Mit 1.270 US$ wurde in dieser Woche wieder 60% des Anstiegs seit dem von mir als „Bärenfalle“ titulierten Tief zurückgehandelt. Das ist in einer frühen Phase des Bullenmarktes noch normal und sollte nicht zu Nervosität führen. Es wäre wünschenswert, dass Gold bei spätestens 1.250 US$ seinen Boden bildet, ideal wäre ein Anstieg von der Basis 1.270 US$ aus.

Goldaktien sind, gemessen am HUI Goldminenindex, seit Jahresbeginn +10% gestiegen und zeigen demnach noch keine Outperformance zum Gold, die rechnerisch bezogen auf die Goldförderkosten bei ungefähr 2-4 liegen könnte, wenn die Voraussetzungen beim jeweiligen Einzelwert gegeben sind. Namentlich wären hier von meinen Empfehlungen im Junior-Sektor Unternehmen wie Kirkland Lake Gold und B2Gold sowie Premier Gold zu nennen, die alle drei eine gute Entwicklung bei steigendem Goldpreis erwarten lassen.

Positiv fällt im Chart auf, dass von März bis Juli eine mühsame dreifache Bodenbildung geglückt ist und die Goldwerte dynamisch über die 200-Tagelinie bei 200 Punkten ausgebrochen sind und fast 10% drauflegten, bevor die Werte nun erfolgreich die Linie von oben testen. 50% der Aufwärtsbewegung wurden nun wieder abgebaut. Das ist eine gesunde und völlig normale Entwicklung.

HUI Goldminenaktenindex mit Ausbruchversuch

Quelle: Stockcharts.com

Wichtig: So lange das Tief bei 178 Punkten nicht unterschritten wird, stehen die Chancen für einen Aufwärtstrend höher, als für eine Fortsetzung der Korrektur.


Spezial-Update: Top-Empfehlung – Northern Empire Resources

Nach Vorlage der ersten positiven Bohrergebnisse, die ich im letzten Report #36/2017 kommentierte, machte sich auch ein Team von uns, zusammen mit meinem Verleger, der ebenfalls fett bei Northern Empire investiert ist, auf den Weg nach Las Vegas.

Nicht, um am Roulettetisch ihr Glück zu versuchen. Nein, es ging natürlich um die Vor-Ort-Recherche bei meinem Goldfavoriten Northern Empire Resources (Toronto: NM – WKN:A2DSW2), der sich mit seinen ersten Bohrarbeiten auf dem Projekt in nur drei Monaten ein unglaublich starkes Profil hinsichtlich des Potenzials einer späteren Übernahme erarbeitet hat.

Doch es wird jetzt noch spannender. Es wurde praktisch inmitten des Kerngebiets von Northern Empire, auf einem Projekt, das dem Projektnachbar Corvus und früher Goldcorp gehörte, eine brandneue Goldzone entdeckt.

Doch bislang bemerkte der Markt die genauen Zusammenhänge noch gar nicht und so reagierte zunächst nur Corvus positiv auf die News.

Quelle: Stockcharts.com

Doch mit dieser starken News wurde nun endgültig das Distrikt-Potenzial bewiesen, dass bei Northern Empire als dem aktuell größten Landbesitzer in dieser Region besteht. Es könnte sich tatsächlich um den Beginn eines kleinen Goldrauschs unweit östlich der alten Goldgräberstadt Beatty (Nevada) handeln.

Das Projekt von NM besteht ja bekanntlich aus mehreren historischen Minen und Tagebaustätten, die sich allesamt auf einem höchstinteressanten Konzessionsgebiet befinden, welches in den letzten Jahrzehnten seit einem Goldpreisanstieg von 300 auf >1.000 US$ noch nie einer systematischen Suche nach Goldvorkommen unterzogen wurde. Das bisherige Vorkommen von immerhin 700.000 Goldunzen stellt womöglich nur den kleinsten Teil des gesamten Potenzials dar.

Jedenfalls ist das meine Überzeugung und die eines der besten Management- und Geologenteams dieses Planeten.

Wie Sie die Nachricht von Corvus interpretieren können, habe ich bei Sharedeals.de in diesem Gastartikel: „Northern Empire: Projektnachbar trifft auf unbekannte Goldzone„, ausführlich dargelegt.

Northern Empire war zwar nicht beim Denver Gold Forum vertreten. Doch Corvus Gold, die von einem Ex-Managementteam von Anglogold gegründet wurde, hat sich in 15 Minuten sehr spannend präsentiert.

Eine Karte des Northern Empire Gebiets zeigt, dass die „Mother Lode“ Liegenschaft nur ein kleiner Ausschnitt im gesamten Gebiet ist (in der Grafik drei graue Flächen).

Daraus wird ersichtlich, dass es für Corvus eigentlich unmöglich wird, eine eigene Goldproduktion auf „Mother Lode“ Gebiet zu starten, weil man das Land drumherum nicht kontrolliert. Außerdem besitzt das Sterling Projekt schon alle Genehmigungen zum Produktionsstart.

Es ist sicher viel zu früh, um über mögliche Kooperationen wie einem Joint Venture oder sogar einen Merger zwischen Corvus und Northern Empire zu spekulieren. Wobei Northern Empire hier sicher nur mit deutlich höheren Kursen in den Deal einsteigen würde. Doch da bei beiden Unternehmen Coeur Mining investiert ist und am Ende ein Interesse am Aufbau eines neuen Gold-Förderdistrikts besitzt, wäre hier durchaus eine Dreiecks-Beziehung möglich.


+++ NEWS TICKER +++


Goldnachfrage aus Deutschland extrem stark

Trotz der Konsolidierung beim Goldpreis möchte ich positiv feststellen, dass die Goldnachfrage weiter ungebrochen bleibt. Im GLD-ETF, dem weltweit größten Anlagevehikel für Gold, befinden sich aktuell >850 Tonnen und damit rund 50 Tonnen mehr als im April diesen Jahres.

In den letzten Tagen waren die Käufe auch weiterhin stark, so dass trotz des Goldpreisrückgangs von 1.350 auf 1.275 US$ kein Nachfrageeinbruch erfolgte.

Die deutschen Investoren kaufen ohnehin schon seit 2008 fleißig Gold ein. Sowohl physische Anlagen (Barren und Münzen), als auch Investments in Form von börsennotierten Papiergold, wie das beliebte Xetra Gold (WKN: A0S9GB), erfreuen sich steigender Beliebtheit.

Deutsche Gold-Investmentprodukte

Quelle: World Gold Council


Aktuelle Aufträge und Positionen



Ausführliches Update einer Extra-Chancenposition

Zinc One Resources (Toronto: Z – Aktueller Kurs: 0.50 CA$)


Seit ich Ihnen in Report #28/2017 eine spekulative Tradingchance bei der Aktie von Zinc One vorstellte, ist der Aktienkurs immerhin +11% gestiegen. Wir sind zwar noch weit von den Höchstkursen des Jahres entfernt, die >0.80 CA$ lagen. Doch ich bin der Ansicht, dass die Aktie spekulativ betrachtet hochinteressant für einen Kauf ist und die Aktie technisch nun vor einer markanten Anstieg stehen könnte.

Quelle: Stockcharts.com

Die musikalische Untermalung durch das Basismetall Zink könnte für die Aktie gar nicht besser sein. Der Zinkpreis hat in den letzten Wochen ein neues Jahreshoch erreicht. Zwar glaube ich nicht, dass kurzfristig die Marke von 2 US$ pro Pfund nachhaltig gebrochen wird, weil jetzt die Attraktivität zur Auflösung von versteckten Lagerbeständen und die Produktion von kurzfristig verfügbaren Ressourcen immer stärker wird.

Doch ich habe keinen Zweifel, dass wir in den nächsten Jahren sogar noch höhere Spitzenpreise beim Zink sehen werden, die letztlich >4-5 US$/Pfund liegen werden.

Quelle: Kitco.com

Das Beste ist, dass es kaum neue Zink-Projekte in der Pipeline der großen Minenkonzerne gibt. In Kanada gibt es unter anderem das Bathurst Camp, das ehemals zur Glencore gehörte und nun vom Junior-Produzenten Trevali Mining und der neu gestarteten Osisko Metals, die ich Ihnen noch in einer späteren Ausgabe vorstellen werde, bearbeitet wird.

Es gibt weltweit nur noch ganz wenige Zinkprojekte, die >10% Metallgehalt aufweisen. Ein solches ist das Bongara Projekt von Zinc One in Peru, das sogar >20% Durchschnittsgrad besitzt. Dieses Projekt ist ein sensationelles Projekt, das sich in den Anden befindet und in guter Nachbarschaft zu den nächsten großen Zinkminen, die im laufenden Zyklus mit der Produktion starten werden. Doch wie immer nimmt so eine Entwicklung viel Zeit in Anspruch. Man kann ja nicht einfach dorthin fliegen und den Spaten in die Erde stecken.

Es braucht viel Expertise und noch mehr politisches Verhandlungsgeschick, bis ein solches Projekt realisiert wird. Der Lohn dieser Mühen könnte eine dreistellige Millionenbewertung als junger Produzent oder eine Übernahme durch einen bestehenden Zinkproduzenten werden.

Trotz aller berechtigter Kritik an der Empfehlung von Zinc One, die vor allem von den starken Kursschwankungen der letzten Monate herrührt, glaube ich, dass die Aktie das Potenzial zum Produzenten birgt.

CEO Jim Walchuk weiß, wie man unter widrigen Standortbedingungen eine Produktionsanlage baut und betreibt. Der COO Dr. Bill Williams ist im aktuellen Stadium vielleicht noch wichtiger, denn dieser war einer der Schlüsselfiguren, der die Zinkproduktion in Peru anleierte. Er war leitender Manager bei  Phelps Dodge Exploration und ist mit diesem Gebiet in den Anden bestens vertraut. Bill Williams ist neben Jim Walchuk und dem Finanzinvestor und First Majestic CEO Keith Neumeyer auch der stärkste Insider und Aktionär.

In den nächsten Monaten erwarte ich bei Zinc One einen relativ starken Rückenwind von fundamentaler Seite:

  • Zinkgehalte von >20% auf einem >5 km langen Trend besitzen Seltenheitswert und werden ab dem Start des Bohrprogramms – Mitte Oktober – starke Nachrichten liefern.
  • Die neue Ni-43101 konforme Ressource sowie eine Machbarkeitsanalyse werden voraussichtlich noch im 1. Halbjahr 2018 fertig sein.
  • Auf Basis dieser Daten ist mit unter 100 Mio. US$ eine Produktionsanlage plan- und durchführbar, die eine Produktion ab 2020 ermöglicht. Das ist für den aktuellen Zinkzyklus eine schnelle Entwicklung und liegt deutlich vor den Projekten der meisten Wettbewerber.

Eine Herausforderung, die viele Anleger bisher von Zinc One abgehalten hat war das Zink-Oxid, das schwerer zu verarbeiten ist als Zink-Sulphide.

Es gibt aber weltweit eine Reihe ähnlicher Produktionsanlagen, die mit dem Waelz-Kiln Prozess arbeiten. Auch kennt man die Geochemie des Bongara-Projekts sehr gut, da es sich schon einmal nach 2006 in Produktion befand.

Bekannte Wael-Kiln Produktionsanlagen weltweit

Fazit

Interessant wird sein, wie stark Zinc One seine Ressource noch vergrößern kann. Beim letzen Explorationsabenteuer wurden nur Erzzonen ab 12% Zinkgehalt in die Berechnung einbezogen. Das läßt sich noch optimieren. Entscheidend ist jetzt, dass es mit den Explorationsbohrungen voran geht. Mitte Oktober soll das Bohrprogramm starten. Einige kurzfristige Verzögerungen sind bei einem so frischen Projekt natürlich immer möglich. Trotzdem bin ich überzeugt, dass die Aktie langsam ihren Boden gebildet hat und vom aktuellen Niveau zwischen 0.40-0.50 CA$ deutliche Chancen aufweist.


Kurz-Updates der laufenden Positionen


Northern Empire Resources (Toronto: NM – WKN:A2DSW2) – Kurs: 0.93 CA$ – Anlageurteil: KAUFEN

Mein aktueller Goldfavorit zeigte auch in der letzten Woche weitere hervorragende Bohrergebnisse in den ersten Bohrlöchern des Projektes. Vor einer Woche wurde schon die erste Serie an Bohrresultaten veröffentlicht, die nun durch weitere Funde ergänzt wurden. Siehe engl. Pressemeldung. Es wird noch viele Wochen brauchen, bis man von diesen Bohrlöchern eine echte Aussage über die tatsächliche Größe und das Förderpotenzial der Ressource treffen kann. Hier muss man trotz aller berechtigter Euphorie einfach weiter abwarten und die Daumen drücken.

Doch alles >0,9 g/t Goldgehalt wäre langfristig mit Sicherheit interessant für einen Abbau. Wobei auch starke Grade in 100-200 Metern Tiefe von 1,5-2,0 g/t vorliegen. Die neuesten Bohrdaten erlauben laut Management den Rückschluss, dass die bisherige Erzzone immerhin um 30 Meter verlängert wurde.

Der Querschnitt von D17-001 und D17-002 zeigt eine neue Erzzone an.

Der Kurs startete nach der Vorlage der Zahlen nicht gleich durch, was ich auch nicht erwartet hatte.

Dies aber nicht, weil die Ergebnisse schlecht gewesen wären…Ganz im Gegenteil! Dies lag daran, dass es nur die ersten drei Bohrungen waren und die Resultate in einem so frühen Stadium noch eine genauere Interpretation erfordern.

Fazit

Die Bohrresultate werden von Woche zu Woche interessanter. Es wird spannend, die nächsten Ergebnisse zu bewerten und dem Management bei der professionellen Arbeit zuzusehen, das Vorkommen mit bisher 709.000 Unzen Gold innerhalb von voraussichtlich 9 Monaten in Produktion zu führen. Die Aktien befinden sich in sehr festen Händen und ich bin darum überzeugt davon, dass sich unser Mut hier bezahlt machen wird. Selbst habe ich die günstigen Kurse der letzten Wochen zum Kauf von Aktien genutzt und habe vor diese Position mindestens für 12 Monate zu halten.

Dies ist keine schnelle Spekulation auf kurzfristige Gewinne, sondern eine Anlage und mein Vertrauen in ein Top-Managementteam.

Die Aktie bleibt ein Kauf!


K92 Mining (Toronto: KNT) – Kurs: 0.57 CA$ – Anlageurteil: KAUFEN

Bei K92 Mining hatte sich der Minenaufbau beinahe ein Jahr verschoben. Für geplagte Anleger war das alles ziemlich nervig. Aber wir sollten nicht vergessen, dass im Goldminengeschäft nie alles reibungslos klappt und statistisch 2/3 aller Goldprojekte Verspätungen aufweisen.

Im Falle von K92 war es auch nicht die Qualität des Erzes, die in Frage steht, sondern andere Probleme, die zum Teil vom vorherigen Projekteigner übernommen wurden.

Langsam bekommt aber auch K92 die Probleme in den Griff. So einigte man sich mit den Landeignern, die mehr Mitspracherecht und wirtschaftlichen Nutzen aus der Untertage-Mine ziehen.

Für den gestrigen Kursanstieg von satten +17% war auch eine Meldung verantwortlich, die das Potenzial der neuen Erzzone „Kora“ herausstellte. Für mich war Kora immer der Hauptfaktor für eine Empfehlung von K92 Mining. Ich hatte zwar gehofft, dass das Unternehmen schneller Cash-Flow und Produktion erreichen wird, doch selbst mit der mehrmonatigen Verzögerung ist das Projekt weiterhin >300 Mio. CA$ wert, während die Marktkapitalisierung ohne nennenswerte Schulden nur bei etwa 100 Mio. CA$ liegt.

Jetzt hat K92 mit einer neuen Pressemeldung veröffentlicht, dass aus der Erzzone Kora eine 2.000 Tonnen große Gesteinsprobe entnommen wurde, von der 800 Tonnen erfolgreich verarbeitet wurden. Der Durchschnittsgehalt lag dabei bei 7,7 g/t Gold plus 0,9% Kupfer. Das sind Spitzenergebnisse, zumal die Ausbeute beider Metalle bei über 90% lag.

Quelle: Stockcharts.com

Fazit

Langsam erholt sich die Aktie von ihren Jahrestiefs. Die Exploration mit dem Ziel einer signifikanten Vergrößerung der neuen Kora Erzzone, die >1,5 Mio. Goldunzen umfasst und eine 10-15 jährige Goldproduktion zulässt und ab 2018 in Produktion geführt werden soll, bietet weiterhin ausgesprochen großes Kurspotenzial. Die überraschend und unerwartet aufgetretenen Probleme mit den Landeignern scheinen sich langsam zu beruhigen. Hier muss das Management nun große Arbeit leisten, bis das Vertrauen in die Aktie wiederhergestellt wurde.

Aufgrund der starken Ressource und den hohen Goldgehalten sowie der exzellenten Infrastruktur sehe ich die Aktie als große Chance. Wenngleich die Risiken weiterhin vorhanden sind und sich das Papier eher für spekulativ orientierte Anleger eignet.


Anlagestrategie

Fed mit der Zinswende auf dem Holzweg?
Gefährliche Warnzeichen für den Aktienmarkt
und
Wissenswertes und Unterhaltsames zum Thema Gold


Keine Chance für weit höhere Zinsen

In den letzten zwei Wochen hat mir als Goldenthusiast die US-Notenbankchefin Yellen mal wieder einen fetten Strich durch die Rechnung gemacht.

Ihr Ton war bemerkenswert „fälkisch“ – von Falke aus dem engl. „hawkish“, was eine Zinserhöhung erwarten lässt. Das Gegenteil davon ist „täubisch“ bzw. „dovish“. Doch der Goldmarkt nahm die Fed-Chefin wieder einmal viel zu ernst. Tatsächlich dominierte in ihrer Ansprache zur Jahrestagung in Cleveland das Wort „ungewiss“, welches Yellen gleich rund zehnmal aussprach. Nach dem Motto: Nichts genaues weiß man nicht fährt sie trotzdem zielgerichtet mit ihrem Zins- und Anleihenkaufstopp fort. In völliger Ungewissheit was als nächstes passiert und ohne einen nötigen Anstieg der Inflationsrate.

US-Inflationsrate bleibt aktuell rückläufig

Quelle: Oxford Economics

Was bezweckt man damit? Nun, es sieht so aus, dass Yellen versucht den US-Dollar zu stabilisieren, der seit Jahresbeginn stark verloren und jüngst ein Mega-Verkaufssignal gegeben hat.

Darum habe ich höchste Zweifel ob die US-Notenbank Anfang 2018 weitere Zinserhöhungen vornehmen wird. Sogar die von beinahe allen Marktteilnehmern erwartete Erhöhung im Dezember scheint mir aus wirtschaftlicher Sicht heraus nicht angebracht zu sein und könnte sich als Fata Morgana entpuppen.

Allerhöchstens wäre es wichtig, dass man die spekulativen Tendenzen an den Finanzmärkten etwas bremst, indem man zu billiges Geld vom Markt nimmt. Das wiederum birgt jedoch auch schwer zu kalkulierende Risiken. Denn wenn man das „freie Geld“ verknappt, dann könnte eine Krise am Markt für Schrottanleihen oder bei den kreditfinanzierten Übernahmen (LBO-Sektor) entstehen.

Eine wirkliche Perspektive für eine echte Zinswende sehe ich jedenfalls immer noch nicht. Darum halte ich es für sehr wahrscheinlich, dass es im November und Dezember zu einer Kehrtwende der Zinserwartungen und auch zu einem weiteren scharfen Anstieg beim Goldpreis kommt, der den Ausbruch >1.300 US$ endgültig besiegelt und bis auf 1.400 US$ nach oben führt. Das bis spätestens April 2018.

Mit dieser konkreten Prognose können und werden Sie viel Geld verdienen, wenn Sie jetzt alles richtig machen und sich nicht von den kurzfristigen Marktsignalen irritieren lassen.

Aktienmarkt: Die spinnen, die US-Amerikaner…

Besonders pikant ist die positive Entwicklung des US-Aktienmarktes.

Dieser hat das erste Mal seit 20 Jahren eine Gewinnserie von acht aufeinanderfolgenden Quartalen hingelegt. Zwei Jahre, in denen die Kurse ohne Unterbrechung gestiegen sind.

Zugegeben, das Umfeld für Aktienkursgewinne war großartig, wenn man sich auf die oberflächlichen Daten konzentriert wie die Zinsen die Stimmung und die (geschönten) Gewinnzahlen. Der Anlagenotstand war auch vor allem von der in 10-20 Jahren in Rente gehenden Generation getrieben und das Absicherungsinteresse, bei immer geringeren Rentenzahlungen ist groß.

Trotzdem betone ich, dass man als weitsichtiger Aktionär immer auf der Hut sein muss. Denn so einheitlich positiv war das Umfeld für die Börse auch 1929, 1968, 1999, 2006

Kurzfristig sprechen mindestens zwei Indikatoren gegen eine Fortsetzung der Hausse in den nächsten Monaten.

I.) Die Gewinnzyklik zeigt einen unmittelbaren Rückgang der Ertragserwartungen:

Quelle: Bank of America Research

II.) Der Markt ist technisch extrem überkauft, vor allem am RSI gemessen:

Quelle: Business Insider

Auslöser für Probleme kommen von den Kreditmärkten

Über die Schrottanleihen bei den Unternehmensanleihen habe ich Sie ja schon ausführlich informiert.

Doch es wird immer bunter. Denn aktuell befindet sich mit Puerto Rico sogar ein „Bruderland“ der USA und fast schon der inoffizielle 51. Bundesstaat vor dem totalen wirtschaftlichen Zusammenbruch. Die Anleihen kollabieren und trotzdem hat das auf die Stimmung an den Finanzmärkten und auf den Dollar oder das Gold bisher kaum eine Auswirkung.

Dazu gesellt sich ein Ereignis, dass eigentlich bisher noch als völlig ausgeschlossen gilt. Die Spaltung Spaniens bzw. Unabhängigkeit Kataloniens. Damit würde Spanien 20% seines BIP verlieren und bis zu 30% seiner bisherigen Investitionsströme durcheinander wirbeln.

Zwar glaube ich zum jetzigen Zeitpunkt auch noch nicht an eine legitime Unabhängigkeit. Doch die Probleme in Spanien, die mit dem starken Euro einhergehen, werden das Bestreben nach einem eigenen Staat Katalonien weiter nähren, zumal wenn man sich mit der spanischen Geschichte befasst und versteht wie tief der Hass der Katalanen auf die Zentralregierung in Madrid sitzt.

An den Anleihenmärkten wurde das Unabhängigkeitsgebaren seit Monaten ignoriert und kam erst mit den jüngsten Protesten wieder hoch.

Anleihenprämien der Katalonien-Anleihen im Vergleich zu Spanien-Anleihen

Quelle: Bloomberg.com

Wenn Sie sich einmal überlegen welches Theater bei uns in den Medien während der Griechenlandkrise los war, dann ist das schon bemerkenswert, dass wegen Puerto Rico kaum ein Hahn wach wird, geschweige denn kräht.

Puerto Rico vor dem Zahlungsausfall?

Quelle: CNBC

 

Trotzdem bleibt festzustellen, dass der Goldmarkt im Vergleich zum breiten Aktienmarkt (S&P 500) erst seit zwei Wochen leicht schlechter gelaufen ist. Bis vor zwei Wochen führte Gold den Performancevergleich an und lag mit +15% im Plus, gegenüber Aktien mit +10%. Auch jetzt liegt Gold mit +11% nur knapp hinter der Aktienmarktenwicklung von +13%. Die oft vermutete Ansicht, dass Gold weit hinter dem Aktienmarkt zurück blieb, stimmt also nicht.


Nun etwas auflockerndes zum Schluß:

Der Börsenreporter Markus Koch befindet sich im Auftrag von Xetra-Gold auf Reisen und suchte die besten Goldstories, die zur Unterhaltung sehr interessant sind.

 

Es grüßt Sie Ihr,

Guenther_Unterschrift
Günther Goldherz, Chefredakteur


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  4. Dolly Varden Silver: Die bull markets media GmbH wurde als Herausgeber für die Berichterstattung über das Unternehmen vergütet.
  5. Zinc One Resources: Die bull markets media GmbH wurde als Herausgeber für die Berichterstattung über das Unternehmen vergütet und hält zudem Aktien/Warrants an dem Unternehmen.
  6. E3 Metals: Die bull markets media GmbH wurde als Herausgeber für die Berichterstattung über das Unternehmen vergütet und hält zudem Aktien/Warrants an dem Unternehmen.
  7. Rise Resources: Die bull markets media GmbH wurde als Herausgeber für die Berichterstattung über das Unternehmen vergütet und hält zudem Aktien/Warrants an dem Unternehmen.
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