Ausgabe 4/2018 – Unruhe an den Aktienmärkten?

Goldherz Report Ausgabe 04/2018 – Donnerstag, 01. Februar, 2018

G.GoldherzLiebe Leserinnen und Leser,

Im heutigen Report gehe ich folgenden Fragen nach:

  • Quo Vadis Wallstreet – Wann kommt die Korrektur oder droht gar ein Crash?
  • Bye Bye Omi – Janet Yellen verlässt die Fed und lässt die Zinsen gleich.

Von meinen Aktien her gesehen, habe ich starke und sehr positive Neuigkeiten von Para Resources (Toronto: PBR) und beantworte eine Leserfrage zu Uranium Energy (New York: UEC).


Sie und ich haben nun seit Frühjahr 2017 auf den großen Ausbruch beim Gold und Silber gewartet und das Beste aus der Lethargie des Marktes gemacht. Jetzt bin ich aber sicher, diese Wartezeit beginnt sich langsam voll auszuzahlen und wird sich für Sie bald als Glücksgriff erweisen.

Im August sah es schon einmal danach aus, dass Gold nun endlich seinen Aufwärtstrend beschleunigen würde. Doch die Explosion der Bitcoin- und Wallstreet-Kurse haben uns noch einmal gehörig in die Suppe gespuckt.

Das ist jetzt umgekehrt. Bitcoins „fahren zur Hölle“ und die Wallstreet hat zumindest mal einen „Schnupfen“. Das ist eine große Chance für unser Gold & Silber.

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Bitcoin-Kurs hat in den letzten vier Wochen -31% verloren. Doch noch ist alles ruhig!

Gold hat sich heimlich an die Ausbruchmarke herangepirscht – Quelle: Stockcharts.com

Gold im neuen Bullenmarkt?

Was Gold betrifft, so bin ich für das Jahr 2018 und bis weit in 2019 hinein vollkommen überzeugt davon, dass wir nun die nächste Stufe des 2016 begonnenen Bullenmarktes erreichen und schließlich Kurse von 1.500 US$ beim Gold sowie mindestens 25 US$ beim Silber erleben werden. Diese Erwartungshaltung ist nicht neu. Ich habe das auch schon zu Beginn des Jahres 2016 kommuniziert.

Doch die letzten Monate waren für Gold- und Silberinvestoren nicht so leicht. Aufgrund des Verkaufsdrucks von den Hochs, die vor allem vom Terminmarkt her ausgingen, wurde die Stimmung bei den Goldanlegern immer mauer. Doch gerade diese geringe Erwartungshaltung bei den Edelmetallen und die gleichzeitig großen Hoffnungen auf ein weiteres Rekordjahr bei den Aktien lässt mich optimistisch auf die nächsten ein bis eineinhalb Jahre blicken.

Seien Sie bitte dabei, denn so leicht wie in den nächsten zwölf Monaten werden Sie vermutlich nur selten Geld verdienen können.

Quo vadis Wallstreet?

Viele Anleger fragen sich, wie lange der Aufwärtstrend an der Wallstreet noch halten wird? Seit Dienstag wissen wir, dass der Markt auch einmal mehr als 300 Punkte nachgeben kann. Und das sollte er auch dürfen, denn eine Einbahnstraße ist die Börse nie.

Einen richtigen Crash, wie ihn viele meiner Kollegen verschiedener „Goldbörsendienste“ erwarten, sehe ich (noch) nicht.

Da lehne ich mich jetzt etwas aus dem Fenster. Doch wenn Sie länger an der Börse handeln, dann wissen Sie, es ist fast unmöglich einen Crash zu timen. Der Crash ist nämlich nie eine fundamental hergeleitete Neubewertung, sondern ein plötzlicher Wechsel des „Gemütszustand“ der Anleger oder neuerdings der Handelscomputer.

Dass ein ETF-Computer morgens aufwacht und sich denkt „Ich verkaufe mal alle Aktien, weil das Wetter sieht irgendwie gräuslich aus„, ist eher unwahrscheinlich.

Die Computer tun einfach nur das, was ihnen aufgetragen wurde und verwalten die überschüssige Kohle und stecken die einfach in die Aktien von Amazon, Facebook, Google, Netflix, Microsoft und vielleicht noch ein paar von Boeing.

Kann dieser Liquiditätsstrom jemals versiegen? Wenn Sie in den zurückliegenden neun Jahren mit der Börse angefangen haben, werden Sie das kaum glauben. Doch wer die Jahre 2007/08 erlebt hat, weiß, dass kann ganz schnell gehen.

Der Gegenwind kommt von den Anleihen

Was ich in Goldherz Report #1/2018 als „Paradigmenwechsel“ angekündigt habe, wurde diese Woche von Bill Gross in seinem CNBC-Interview bestätigt. Er erwartet einen langsamen Anstieg der Zinsen von zehnjährigen US-Staatspapieren bis 3%, die den Rentenmarkt stagnieren lassen, was immerhin ein unendlicher Renditetopf für viele Portfolios war.

Wir stehen bei den zehnjährigen Staatsanleihen jetzt schon bei 2,7%, während im September noch 2% ausgerufen wurden.

Die Fed dürfte darum die Anleihenmärkte beobachten und Yellen hat sich offensichtlich deshalb gegen den nächsten Zinsschritt entschieden.

Bei den langjährigen Anleihen droht ein Bärenmarkt, wenn die Fed weiter erhöht  – Quelle: Stockcharts.com

Die zarten Anleihen sind tot. Hoch leben Gold- und Realwerte – Quelle: Stockcharts.com

Das sorgt im Markt wie eine angezogene Handbremse. Denn wenn die Anleiherenditen steigen, dann wirkt sich das auch negativ auf die Bewertung von Aktien aus und das hat bisher noch niemand der „optimistischen“ Aktieninvestoren auf dem Schirm.

Darum will ich Ihnen schildern, wie das zusammenhängt. In erster Linie steigt dadurch der Abzinsungsfaktor für Gewinne.

Eine Aktie, die mit einem Gewinn von 10 € und 2% abgezinst wird (10 € / 0,02), hätte hypothetisch einen Wert von 500 €. Bei 3% sinkt dieser Wert auf 333 € (10 € / 0,03). Das ist immerhin ein ganzes Drittel schlechter.

Dass die Wallstreet bisher darauf noch nicht reagiert hat, liegt an einem gewissen Puffer. Denn der Dow Jones Index hat für 2018 ein erwartetes KGV von 18 und daraus ergibt sich eine Gewinnrendite von 5,5%, die immer noch 2,8% über der Anleihenverzinsung liegt.

Doch je stärker die Zinsen steigen, desto schwerer wirkt sich das auch auf die Fremdkapitalseite der Unternehmen aus und dann schlägt das auf die Bewertungen durch.

Noch sind wir nicht wirklich an dem Punkt, dass die Anleihen ein Problem wären. Doch die Bewegungen am Dienstag und Mittwoch – abgesehen vom starken Effekt, den der 5%-Anstieg von Boeing, die mit 9% im Dow Jones gewichtet ist, auf den Markt hatte – lösen zumindest einen ersten Frühalarm aus.

US-Aktienmärkte angeschlagen, aber weiterhin im Aufwärtstrend – Quelle: Stockcharts.com

Darum bin ich auch guter Dinge. Und sollten die Aktien, wie zurzeit, etwas schwächer tendieren, dann steigt die Beliebtheit von Gold- und Silberinvestitionen noch mehr und das ist gut für uns.

Japanischer Yen mit sehr positiven Signalen für den Goldpreis

Das eindeutig stärkste Signal für einen steigenden Goldpreis und zum Teil fallende Aktien- und Anleihenmärkte kommt mit Sicherheit von der Währungsseite her. Hier könnte wieder einmal die Bewegung beim USD/JPY entscheidend sein. In den letzten Wochen konsolidierte der USD bei 110-120 Yen und lief nun gefährlich knapp unter die 110er-Marke. Die Fallhöhe scheint aktuell nicht ganz so dramatisch zu sein wie Ende 2015. Doch tendenziell dürfte eine Yen-Stärke eher dem Gold nützen und den US-Finanzmärkten schaden, weil der Yen gerne als günstige Finanzierungswährung für so genannte „Carry-Trades“ genutzt wird, bei dem Hedgefonds Yen-Kredite aufnehmen, um in US-Anleihen zu investieren. Darum stärkt ein schwacher US-Anleihemarkt wiederum den Yen, weil Positionen aufgelöst und Kredite zurückgezahlt werden.

Der Yen könnte vor einer mehrmonatigen Aufwärtsbewegung stehen – Quelle: Stockcharts.com

Mal ehrlich, kotzt Sie der Euro auch an?

Egal, wie gut Sie währungstechnisch aufgestellt sind und wie fit Sie mit Währungsabsicherungen umgehen können, es ist doch immer eine Herausforderung. Für mich gesprochen halte ich zum Beispiel statt US$ lieber CA$-Bestände und sichere meine zurzeit maximal „vier/fünf“ US-Aktien teilweise gegen einen US-Dollar-Rückgang ab.

Aber es ist sicher nicht einfach, so eine Bewegung wie in den letzten Wochen völlig „neutral“ abzufedern.

Traditionell finde ich zumindest im Dollarraum viele gute Aktien und darum kommt man am Dollar einfach nicht vorbei.

Obwohl ich Sie vor einer ausgeprägten Dollarschwäche seit Anfang 2017 nicht nur rechtzeitig, sondern vehement gewarnt habe, war die Bewegung der letzten Wochen und Monate für alle US-Aktienbesitzer aus dem Euroraum keine Freude.

Doch die nächsten Monate könnte es etwas leichter werden.

Die US-Dollar-Abwertung steht vor kleinen Widerständen – Quelle: Stockcharts.com

Der schwächere Dollar sorgt auch für mehr Inflation, tiefere US-Anleihenkurse sowie tendenziell steigende Goldpreise. Zumindest über Letzteres möchte ich mich darum gar nicht beklagen und es zeigt deutlich, dass Sie trotz aller negativen Auswirkungen vom fallenden Dollar sehr schön profitieren können, wenn Sie Edelmetalle als Eckpfeiler eines Depots nutzen.

Von daher kann ich mich nicht beklagen. Dennoch erwarte ich jetzt für die nächsten Monate eher eine kleine Pause bei der Dollar-Stärke und einen Rücksetzer beim EUR/USD auf etwa 1,20.

Eventuell könnte der Markt nochmals in den Bereich von 1,26-1,28 vordringen. Aber dort stehen diverse Widerstände bereit und in Davos hatte Trump – dem die Dollar-Schwäche eigentlich in die Hände spielt – sogar überraschend positive Worte für seine Währung.

Wäre eine Dollar-Erholung jetzt gut für Gold oder schlecht?

Das ist natürlich eine sehr schwere Frage. Denn es gibt ja nicht nur die Währungen als Faktor für den Goldpreis, sondern eine ganze Reihe von Variablen. Da wäre die Inflation, der Zinsausblick, die Stimmung (COT-Daten) sowie potenzielle Probleme an den Kapitalmärkten, die zu Umschichtungswellen führen können und auch werden.

Nur bedeutet das aktuelle Währungsgefüge auch – leider – dass es Gold schwer haben dürfte, unmittelbar über den Widerstand bei 1.370 US$ zu klettern.

Also wieder einmal just in dem Moment, wo alle „Techniker“ zum Einstieg beim Gold blasen, haben wir zumindest kurzfristig etwas Gegenwind.

Die Frage ist jetzt einfach: Reichen mögliche Erholungstendenzen des US-Dollars aus, um den Goldpreis zu stoppen oder sind die Lawinengefahren an den Aktien- und Anleihemärkten so groß, dass Investoren weiter Gold aufbauen.

Das müssen Trader die nächsten Wochen ganz genau im Blick behalten!

Eines garantiere ich Ihnen: Wenn Gold tatsächlich – bei stagnierdendem Euro – über 1.400 US$ ausbricht, dann wäre das ein ultrastarkes Zeichen für den Goldmarkt.

Langfristig führt kein Weg an EUR/USD >1.40 und Goldpreisen >1.600 US$ vorbei!

Mein langfristiges Ziel ist weiterhin intakt und besteht in einer geordneten, langsamen Abwertung und einem EUR/USD Zielbereich von 1,40. Wobei Währungen, wenn sie erst einmal in Fahrt sind, gerne und oft überschießen, so dass Sie sich eher auf 1,50 einrichten sollten.  Das wären von jetzt an noch einmal gute 20% Abwertung beim US-Dollar, die auch mit einem katapultartigen Goldanstieg bis mindestens 1.600-1.700 US$ einhergehen wird. Das wird aber sicher nicht mehr 2018 passieren und wäre eher mein Ausblick in Richtung 2020.

In den letzten Wochen ging es einfach überall ein bisschen zu schnell…

Für den CA$ sehe ich zurzeit auch nicht wirklich große Gefahren. Viele Anleger meinen, dass Kanada stark an den USA hängt und darum der CA$ die gleiche Tendenz hätte wie der US$. Aber das ist zum Glück ja nicht der Fall. Denn Kanada ist, wie Australien auch, ein Rohstoffproduzent und das stützt die Währung. Aktuell haben es Euro-Anleger in Kanada relativ leicht.

Der CA$ zeigt eine gewisse Stabilität an und wertet bei höheren Goldpreisen eher auf – Quelle: Stockcharts.com

Bevor es jetzt zu kompliziert wird und ich mich in den Tiefen der volkswirtschaftlichen Analyse eingrabe, möchte ich Ihnen lieber schreiben, wie Sie das genannte für sich gewinnbringend, praktisch und konsequent umsetzen können.

Als erster Punkt fällt mir ein, dass Sie sich in Zukunft mehr auf absolute Renditen fokussieren sollten und den Markt als Risikofaktor ausschalten müssen.

Das geht auf folgende Art: 

  • Sie finden – bspw. mit meinen Ideen oder aus den Anregungen von Sharedeals.de  einzigartige Stories, die sich weitgehend unabhängig vom Markt entwickeln.
  • Sie verkaufen einige Aktien oder den Markt (S&P 500, Russell 2000) leer, die aus genannten Gründen korrekturgefährdet sind. Das geht in Deutschland auch ganz leicht mittels CFDs, Put-Optionen, Short-Zertifikaten. Achten Sie aber darauf, dass Sie nicht netto Short sind, sondern immer ein möglichst ausgeglichenes Depot haben, denn für eine krasse Wette gegen den Bullenmarkt ist es meines Erachtens immer noch einige Monate zu früh. Abgesehen von Reaktionen bis maximal in Richtung der jeweiligen 200-Tage-Linien sehe ich keine Crash-Gefahren.
  • Sie kaufen Werte, die in den letzten Jahren stark vernachlässigt wurden wie der Gold- und Rohstoffsektor und Unternehmen, die von wachsendem Inflationsdruck eher profitieren. Das sind meist weniger Dienstleistungsunternehmen, sondern restrukturierte Industrie- und Produktionsfirmen.

Aktuelle Aufträge und Positionen



UPDATES


Para Resources (Toronto: PBR) – Aktueller Kurs: 0.19 CA$ – Anlageurteil: KAUFEN

Zuletzt hatte ich Sie ja durchaus zum Einstieg bei Para ermutigt. Darum will ich Ihnen heute auch meine aktuelle Einschätzung zukommen lassen.

Die letzten Nachrichten zum Abschluss der Renovierungsarbeiten der El Limòn Mine und ein optimistisches Produktions-Update beflügelte die Para-Aktie regelrecht und katapultierte den Kurs von 0.13 CA$ bis 0.23 CA$. Ein Anstieg von +76%.

Para Resources gibt einen kleinen Teil der Gewinne ab – Quelle: Stockcharts.com

Dass kleine Aktien wie Para nach so einem sprunghaften Anstieg auch wieder durch ein paar kleine Gewinnmitnahmen gedrückt werden, ist nicht neu. Darum beunruhigt mich der aktuelle Kurs von 0.19 CA$ auch gar nicht weiter.

Raus aus Goldaktien rein in die Blockchain?

Ich kann Ihnen sogar den Grund dafür verraten, warum die Aktie in den letzten Tagen etwas stärker fiel: Der Kunde eines kanadischen Brokers, der die Aktien bei 0,12 CA$ eingesammelt hatte, verkaufte alle seine Aktien, weil er sein gesamtes Geld von Para in einen Blockchain-Deal umschichten wollte.

Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ich vermute, dass dieser Anleger von Blockchains eher wenig Ahnung hat. Zurzeit reißen sich ja reihenweise „Aktiengurus“ um die Blockchain-Werte und das halte ich durchaus für bedenklich.

In der nächsten Woche werde ich auch noch mal etwas zur Blockchain schreiben. Denn ich finde einige Ideen und Konzepte ganz wichtig und revolutionär, weil das irgendwann das Ende des bisherigen Vermittlungsgeschäfts von Banken, Brokern, Maklern und Notaren bedeutet. Aber bis dahin wird noch viel Wasser den Rheinfall herunterfallen und nicht jede neue, heiße Blockchain-Aktie wird sich vervielfachen. Die meisten werden in drei Jahren vermutlich gar nicht mehr existieren.

Eine solide Goldaktie wird dagegen immer ein Geschäft haben, ganz egal, wo sich die Welt hindreht.

Para steht vor Geldzufluss

Hinter den Kulissen zeichnet sich ab, dass Para erstmals seit zwei Jahren vor der Erzielung eines positiven Cash-Flows steht.

Die Übernahme und der Aufbau der voll funktionsfähigen Mine in Kolumbien hat zwar unter dem Strich viel Zeit benötigt, doch bisher auch lediglich einen geringen zweistelligen Millionenbetrag gekostet, der durch sehr faire Aktienkapitalerhöhungen und voll getragen von den Insidern und dem Management getragen wurde.

Ich hatte das ja mal mit der Restaurierung eines Oldtimers verglichen, der mit viel Herz und Liebe von Experten wiederaufgebaut wird und am Ende ein großartiges Investment sein könnte.

Anfang der Woche telefonierten wir in der Goldherz Redaktion mit dem CEO von Para und ich habe durchaus ein sehr gutes Gefühl und einen guten Eindruck gewonnen, was die Zukunftsaussichten betrifft.

Die nächsten Monate steigt die Produktion >100%

Im Januar wurde die Produktion offenbar von 250 Unzen im Monat davor auf rund 400 Unzen gesteigert. Im Februar will man damit beginnen, höhergradiges Material zu verarbeiten und rund 500 Unzen produzieren. Bis Mai soll die Produktion dann auf >1.000 Unzen steigen.

Gut war, dass der CEO mir versicherte, dass er einen Break-Even bei 400 Unzen hat. Im Januar wurde also operativ eine schwarze Null geschrieben.

Gold Road ist der Joker für die Bewertung

Doch wir sollten uns als Aktionäre nicht nur an El Limòn festhalten, das sicher seine Reize hat. Der wirkliche Bewertungstreibstoff ist das US-Projekt Gold Road in Arizona. Dieses wird bei voller Auslastung bis zu 40.000 Unzen schaffen können. Das wurde im jüngsten technischen Report bestätigt.

Diese Produktion soll schon in wenigen Monaten anlaufen. Die Kosten für den Start wurden auf nur 500.000 US$ beziffert. Das wäre eine Sensation!

Aber ich war in den letzten Monat

en immer vorsichtig und habe mir jetzt gar nicht so viel davon versprochen, weil da immer noch die Entwässerung der alten Mine bevorstand.

Doch das Problem, so versicherte mir der CEO, scheint man schneller als erwartet in den Griff bekommen zu haben. Bis auf ein paar tieferliegende Stollen ist die Mine offensichtlich jetzt schon trocken gelegt.

Mit der erwarteten PEA wird man wohl in den nächsten drei Monaten an den Markt gehen. Das wäre dann die Chance, dass die Aktie eine Neubewertung bekommt und ich bin zuversichtlich, dass die Angaben stimmen und das so auch in der PEA bestätigt wird.

Fazit

Also ich finde der kurzfristige Kursrückgang ist nicht schlimm und könnte eher als Kaufanreiz angesehen werden. Der Grundton vom Management wird immer optimistischer und bis Sommer wäre sogar eine neue Produktionsanlage in den USA vorstellbar.

Das sollte genügend Phantasie für eine Neubewertung bieten und könnte die Kurse in diesem Jahr deutlich in Richtung 0.50 CA$ bewegen.

Bleiben Sie dabei!


Leser fragen, Goldherz antwortet!

Sie ahnen es, als Deutschlands bekanntester Gratis-Rohstoffbörsendienst werde ich täglich mit individuellen Anfragen überhäuft. Darum wollte ich heute einmal was dazu sagen. Wenn ich nicht auf jede Frage reagiere, dann liegt das nicht an meinem mangelnden Verständnis für Ihre Sorgen, sondern meistens daran, dass mir rechtlich die Hände gebunden sind. Einige Leser senden mir Fragen zu Einzelaktien oder sogar voller Vertrauen Ihre Depotaufstellung und bitten mich mal eben kurz, darüber zu gehen und die interessanten Aktien oder die Verkaufskandidaten anzustreichen. Das ehrt mich sehr. Es sollte dennoch klar sein, dass ich darauf leider nicht antworten kann. Denn ich darf keine Beratung anbieten. Und da ich die individuelle Vermögenssituation nicht kenne, wäre jegliche Aussage von mir eine Falschberatung.

Das wäre wie eine Ferndiagnose vom Zahnarzt, die Ihnen natürlich nichts bringt. Im Gegenteil, das könnte für Sie teuer werden.

Trotzdem freue ich mich natürlich über jede Leserzuschrift von Ihnen. Das zeigt mir, dass Sie meinen Brief aufmerksam lesen und er nicht im Mülleimer landet.

Deshalb habe ich mir überlegt, dass ich doch hin und wieder ein paar allgemeine Fragen beantworten könnte. Besonders wenn sich die Frage auf meine aktuellen Anlageideen beziehen, die Sie vom Goldherz Report bekommen haben.


Leserfrage: „Ist das Thema Uran noch aktuell? UEC ist ja wieder ein Stück weit zurückgekommen. Lohnt sich hier ein Neueinstieg noch? Ich glaube als Limit wurde mal 1,30 US$ genannt.“

Uranium Energy Corp (New York: UEC) – 1.57 US$ (Langfristig KAUFEN)

Ja, Uran bleibt einer meiner langfristigen Favoriten auf Sicht von mehreren Jahren. UEC hat ja noch ein Titan-Projekt in Paraguay, das Pi-Mal Daumen und mit etwas Phantasie rund 1 US$ pro Aktie oder perspektivisch noch viel mehr wert sein könnte…

Das lässt sich heute noch nicht auf Heller und Pfennig ausrechnen, aber es stützt den Wert gewaltig und man kann in Ruhe warten, bis der Uranpreis wieder läuft.

Aber ich hatte in meinem Uran Report geschrieben (und daran hat sich nichts geändert), dass Uran ein zähes Vieh sein wird, das vermutlich noch zwei Jahre langsam steigen wird oder mit Rückschlägen, bevor es endlich durchstartet und der Markt auch wieder aufnahmefähig für frisches Uran wird.

Der Uranmarkt läuft bis 2020 in ein Defizit und geht bis 2030 in einen Produktions-Boom über

Angesichts des Elektro-Booms habe ich dennoch keinen Zweifel daran, dass wir nach 2020 eine massive Neubewertung des Atom-/Uransektors bekommen. Darum macht es absolut Sinn UEC-Aktien bei Schwäche langsam einzusammeln und in den sporadischen Kursanstieg hinein auch wieder etwas abzugeben. Dann kann man sich langsam eine immer größere Basisposition dazuverdienen.

Fazit

Zwischen 1.25-1.50 US$ sehe ich bei UEC langfristige Kaufkurse. Bei knapp und >2 US$ kann man dann auch immer mal wieder was verkaufen. Der nächste Schub dürfte irgendwann in den kommenden 2-3 Monaten bevorstehen.

 

Es grüßt Sie Ihr,

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Günther Goldherz,

Chefredakteur Goldherz Report


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  4. Dolly Varden Silver: Die bull ma drkets media GmbH wurde als Herausgeber für die Berichterstattung über das Unternehmen vergütet.
  5. Zinc One Resources: Die bull markets media GmbH wurde als Herausgeber für die Berichterstattung über das Unternehmen vergütet und hält zudem Aktien/Warrants an dem Unternehmen.
  6. E3 Metals: Die bull markets media GmbH wurde als Herausgeber für die Berichterstattung über das Unternehmen vergütet und hält zudem Aktien/Warrants an dem Unternehmen.
  7. Rise Resources: Die bull markets media GmbH wurde als Herausgeber für die Berichterstattung über das Unternehmen vergütet und hält zudem Aktien/Warrants an dem Unternehmen.
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