Ausgabe 9/2017 – Rise Resources vor dem Start einer historisch bedeutenden Goldproduktion

Goldherz Report Ausgabe 9/2017 – Mittwoch, 8. März 2017

G.GoldherzLiebe Leserinnen und Leser,

es ist Ihnen bestimmt schon einmal aufgefallen, am liebsten kaufe ich, wenn die Kurse korrigieren. Darum ist es heute höchste Zeit, dass ich die günstigen Kurse dieser Woche nutzte, um eine weitere Empfehlung auszusprechen, die auf Sicht der nächsten 6-12 Monate ein hervorragendes Potenzial verspricht und selbstverständlich auch darüber hinaus.

Letzte Woche habe ich Ihnen angekündigt, dass ich Ihnen heute eine neue Goldaktie empfehlen möchte, welche meine drei seit Jahresbeginn gegebenen Empfehlungen gut ergänzen wird. Die optimale Haltedauer für dieses Investment sehe ich mindestens bis zum Herbst, wahrscheinlich sogar darüber hinaus.

Mit dem Goldherz Report bin ich einer der ersten Briefe, der diese Aktie überhaupt entdeckt hat und auf die Empfehlungsliste nimmt. Das liegt zum Teil sicher auch daran, dass die Aktie bisher nur in Kanada sowie in den USA handelbar ist und an keiner deutschen Börse notiert wird. Darum können Sie sich ab heute bzw. in den nächsten Wochen noch eine sehr günstige Bewertung für Ihren Einstieg sichern.

Deshalb winken bei diesem Wert, wenn alles nur halb so gut wie erwartet läuft, mittelfristige Gewinne von deutlich über 200%.

Nächste Ausfahrt: Grass Valley – Kaufen Sie die Unze Gold für 7 US$ statt für 1.200 US$

StreetSign_Grass_Valley

Diese Aktie wäre vom Thema her wahrscheinlich sogar für den Goldherz VIP-Club in Frage gekommen, weil das Unternehmen jüngst eine Privatplatzierung tätigte. Diese Finanzierungsrunde war zu einem Kurs von 0.20 CA$ und entspricht einer Marktkapitalisierung von lediglich 10 Mio. US$. Dafür erhält ein Investor bis zu 1,3 Mio. Goldunzen, welche 2002 bestätigt wurden und darum eine historische Ressource darstellen. Trotzdem ist die Bewertung pro Goldunze mit knapp 7 US$ erheblich günstiger als vergleichbare Projekte. Zumal es sich um „High-Grade“ Gold mit Graden zwischen 9-15 g/t handelt und die Infrastruktur hervorragend ist. Das Gold befindet sich nämlich am Rande der Kleinstadt Grass Valley, einer ehemaligen Goldgräberstadt, die sich mittlerweile zur modernen Kleinstadt gewandelt hat. Dies bedeutet, dass die Abbaukosten sehr niedrig sein dürften. Rechnet man die einstigen Kosten der alten Mine auf die heutigen Preise um, so erhält man schätzungsweise Förderkosten von rund 400 US$ pro Unze. Das wäre eine der günstigsten Minen in den USA. Hinzu kommt, dass die 1,3 Mio. Unzen nur ein kleiner Ausschnitt eines großen bisher nicht explorierten Bereichs unter der alten Mine sind. Weitere Explorationsarbeiten, welche zeitnah im April aufgenommen werden dürften, könnten das Vorkommen beachtlichem Maße vergrößern.

Die Bewertung der Aktie bei knapp über 0.20 CA$ entspricht keinesfalls einer ehemaligen, leicht in Förderung zu bringenden Mine und nicht einmal einem günstigen Explorationsprojekt, sondern ist zurzeit mindestens um Faktor 2-3 unterbewertet. Gewöhnlich gibt es auch um den Privatplatzierungskurs herum eine sehr solide Unterstützung und darum sehe ich vom Risiko her weniger Gefahren für den Kurs und ein sehr stabiles Fundament..

Noch handelt der Kurs kaum über dem Privatplatzierungspreis. Darum sind Sie bei dieser Aktie wesentlich flexibler und kaum teurer, wenn Sie über den Markt kaufen.


Updates zu:

  • K92 Mining – Tunnelbau nach Kora startet und Exploration zwischen den Haupt-Erzzonen beginnt in zwei Monaten.
  • Zinc One Resources – Zinklager weltweit immer leerer und keine Neuproduktion in Sicht.
  • Treasury Metals – PDAC Messe, neuer CEO, Exploration und eine tolle Machbarkeitsstudie sorgen für frischen Wind.

NEWS-TICKER

Credit Suisse sieht Absicherungsmöglichkeit mit Gold

Eher überraschend kommen zurzeit die positiven Aussagen zum Gold von der Credit Suisse bzw. dessen Senior-Advisor für Investment-Strategien, Robert Parker. Er sieht Gold als eine sehr gute Absicherungsinvestition. Bei einer internen Präsentation machte er deutlich, dass der Ausblick für den Aktienmarkt auf Sicht von zwei bis drei Jahren begründet gut sei, aber die nächsten drei Monate doch eine große Unsicherheit bevorsteht. Er nannte dafür die Wahlen in Europa, eine Enttäuschung von Trumps Versprechungen sowie geopolitische Risiken in Asien.

Außerdem sprach er an, was meines Erachtens das entscheidende Argument war, dass sich insbesondere die US-Investoren sehr ungewöhnlich verhielten. So hätten die Privatanleger weiterhin Gelder investiert, die institutionellen Anleger würden aber eher Gelder aus den Aktien abziehen. Diese Konstellation macht eine Korrektur wahrscheinlich.

Im Hinblick auf die Inflationsraten der USA erwartet der CS Stratege bis zur Jahresmitte einen Anstieg auf 2,5%.

Diesen Inflations- und Korrekturgefahren könne man am besten mit Gold, Volatilitätsanlagen auf den VIX-Index sowie einer Anlage in Yen ausspielen, da dieser von starken Kapitaltransfers nach Japan profitieren könne.

Meine Meinung: Vor allem Gold & Silber wird trotz kurzfristiger Schwäche wie zuletzt – die das Ein- und Ausstiegsverhalten der Spekulanten und Fonds repräsentiert – immer wieder von Investorenseite nachgefragt. Auch Martin Murenbeeld, ein Ökonom den ich sehr schätze, sieht dieses Jahr – aufgrund der US-Wirtschaftspolitik – einen Goldpreis von 1.300 US$ und wäre nicht überrascht, wenn Gold im Laufe des Jahres auch die 1.400 US$ Marke erreichen würde.


Aktuelle Aufträge und Positionen


GH-Empfehlungsliste_#9


Updates zu den Empfehlungen


K92 Mining (Toronto: KNT) – Kurs: 0.87 CA$ – Performance: -33% – Anlageurteil: KAUFEN

Exploration einer neuen Zone

Gestern veröffentlichte K92 Mining eine weitere News, dass man nun mit den Bauarbeiten eines verlängerten Fördertunnels mit 5 m Durchmesser begonnen hat. Über diesen soll ab dem nächsten Jahr das Erz vom Kora System (>1 Mrd. US$ Umsatz sowie knapp 500 Mio. US$ Cash-Flow-Potenzial) zu Tage gebracht werden.

Diesen Tunnel wird man voraussichtlich in 60 Tagen dazu nutzen, um sogleich die Zone zwischen Kora und der bestehehenden Irumafimpa Mine auf Gold und Kontinuität der Adern zu testen. Weil man direkt vom Tunnel aus bohren kann, werden die Explorationskosten sehr niedrig sein und mit der Veröffentlichung von positiven Resultaten aus den ersten Bohrlöchern rechne ich in den nächsten 4-6 Monaten. Bis zur Fertigstellung des Tunnels, der den Abbau von Kora einläuten wird, sind es von jetzt an noch 9 Monate.

Das Potenzial für einen weiteren Goldfund im Bereich eines Millionenunzenvorkommens ist absolut gegeben. Dies ist auch auf dem Querschnitt gut erkennbar, das die Lage des Projektes zeigt und ebenso das Expansionspotenzial. Sowohl zwischen den bisher entdeckten Erzzonen, wie auch darunter besteht noch erhebliches Expansionspotenzial.

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Das langfristige Explorationspotenzial – welches auf einem 400 Quadratkilometer großen Konzessionsgebiet vorhanden ist – wurde bisher noch gar nicht untersucht und in der Bewertung berücksichtigt. Nicht einmal das unmittelbare Wachstumspotenzial des bekannten Goldvorkommens ist momentan im Kurs enthalten. Die Analysten von Clarus Securities haben ihre Schätzungen für das nächste Jahr mit einer Goldproduktion von 64.000 Unzen (2018) und 122.000 Unzen (2019) angegeben und liegen damit wahrscheinlich auf der konservativen Seite. Denn 100 koz könnte man evtl. schon 2018 erreichen, wenn der Produktionsanlauf von Irumafimpa wie erwartet funktioniert und im 2. Halbjahr 2018 noch einmal 50 koz von Kora hinzukämen.

Das Potenzial für den Gewinn pro Aktie sehen die Analysten 2018 bei 0.20 CA$, 2019 bei 0.61 CA$ und 2020 bei 1.02 CA$. Dieses Wachstums- und Gewinnpotenzial der nächsten drei Jahre steht einem aktuellen Kurs von nur 0.87 CA$ gegenüber. Das bedeutet ein geschätztes KGV18e von lediglich 4 und mithin ein solides Kurspotenzial von mindestens einer Verdoppelung bis Verdreifachung.

Fazit

Grundsätzlich bin ich sehr froh, dass ich K92 Mining zum jetzigen Zeitpunkt auf der Empfehlungsliste stehen habe. Allerdings war mein 2. Kaufpreis von 1.30 CA$ optisch etwas zu hoch. Denn ich hatte die Aktie ursprünglich bei 1 CA$ entdeckt und empfohlen, zwischenzeitlich ein paar Mini-Gewinne mitgenommen und konnte mir darum den optisch höheren 2. Kaufkurs leisten. Aktuell liegt die Aktie nur 13% unter dem 1. Kaufniveau und dies ist, verglichen mit dem nun vorhandenen Potenzial und dem was das Management seither geleistet hat, eine sehr attraktive Ausgangssituation. Die Aktien von K92 Mining bleiben ein Kauf.


Zinc One Resources (Toronto: Z) – Kurs: 0.74 CA$ – Performance: -12% – Anlageurteil: KAUFEN

Zinkpreis ermöglicht einen idealen Start für das Unternehmen

Zink wird immer knapper: Mittlerweile wurden die Lagerbestände der Londoner Metallbörse LME praktisch leergefegt und fielen unter 200.000 Tonnen. Das ist der tiefste Lagerbestand seit 2008. In New Orleans, einem weiteren Großlager für Zink,   sieht es ähnlich aus. Das interessante am schleichend begonnenen Zink Bullenmarkt ist, dass dieser bisher ohne eine Nachfragesteigerung aus China gestartet wurde, dem weltgrößten Zinkverbraucher. China hatte über Jahre hinweg strategische (teils geheime) Zinklager angelegt und kann sich darum zurücknehmen, wenn die Preise steigen.

Zink Lagerbestände fallen weiter

LME Zinc Stocks

Quelle: Twitter.com @AndyHomeMetals

Gleichwohl wird – wenn nicht schleunigst mehr Zink gefördert wird – ein Engpass bestehen bleiben, der die Preise für Zink oben halten dürfte. Dias Angebotsdefizit bei Zink ist vermutlich keine Entwicklung, die in ein bis zwei Jahren behoben sein wird. Vielmehr ist über die nächsten Jahre ständig mit Engpässen zu rechnen. Bis die Minenproduktion auf ein dauerhaft höheres Niveau gehoben wurde, werden voraussichtlich mindestens drei bis fünf Jahre vergehen. Das macht Spekulationen mit Zinkwerten, die jetzt am Anfang ihrer Entwicklungsphase stehen, hochspannend.

Minenangebot und Nachfragetrend 2010-2025

Angebot_Nachfrage_Zinc

Quelle: Zinc One Resources Unternehmenspräsentation (Februar 2017)

Zinc One Resources könnte sich kein besseres Umfeld für den Unternehmensstart wünschen. Mittlerweile hat Zinc One auch schon erste konkrete Pläne veröffentlicht wie die Entwicklung des Bongara Zink Vorkommens in den nächsten Monaten aussehen werden:

  • Man wird nun die Exploration vervollständigen und erwartet damit, dass man die 1 Mio. Tonnen Erz in Richtung 1,5 bis 2 Mio. Tonnen steigern kann. Hierzu wird man sich in der bekannten Erz- und Förderzone aufhalten, die rund 20% Zinkgehalt versprechen. Außerdem wird man sein Bohrprogramm von zunächst 11.000 Meter vor allem auf „Mina Grande“ konzentrieren.
  • Bis zum 1. Quartal 2018 möchte man hieraus eine erste Ressource haben, welche die hohen Zinkgehalte sowie das Potenzial auf ein größeres Vorkommen bestätigen sollte.
  • Schon bis Ende nächsten Jahres und zum Beginn des übernächsten Jahres wird eine vorläufige Machbarkeitsstudie (PFS) fertig gestellt werden, welche den Wert des Projektes genauer beziffert. Diese Studie wird, meines Erachtens, auch von dem auf dem Nachbarprojekt stattfindenden Arbeiten und dem Infrastrukturausbau profitieren können, so dass die PFS zum idealen Zeitpunkt erscheinen wird. Wobei der Metallwert des Vorkommens zu aktuellen Zinkpreisen (2.700 US$/t) zwischen 700 Mio. und 1 Mrd. US$ liegen dürfte.

In meiner Erstempfehlung hatte ich an erster Stelle nach Bongara gleich das Esquilache Vorkommen gestellt, weil es das zweitwichtigste Projekt für Zinc One darstellt. Kurzfristig ist es vielleicht sogar das Projekt, das am schnellsten die Produktionsreife erreichen kann – abgesehen von einer potenziellen Übernahme von Bongara Zinc durch die staatliche Zinkminengesellschaft.

Die Liegenschaft liegt nur 28 km südlich und auf dem gleichen Trend wie Chucapaca mit >4 Mio. Goldunzen und >30 Mio. Silberunzen (Minas Buenaventura) und besitzt hochgradige Zonen von Silber, Blei und Zink. Hochschild Mining förderte dort über 10 Jahre (1951-1961) insgesamt 1 Mio. Tonnen Erz, mit einem Zinkgehalt von 5% sowie Blei mit 3%. Silber, das man vor wenigen Jahren mit Diamantenkernbohrungen bestätigte (ca. 150-300 g/t Silbergehalt) wurde bisher nur unzureichend erforscht.

Eine Kombination von diesen Silbergehalten mit 3-5% Blei/Zink sollte in jedem Fall eine profitable Ressource hergeben.

Das Ziel von Zinc One ist hier aber deutlich ambitionierter. So will man zunächst mit einem kleinen Bohrprogramm testen, wie stark und kontinuierlich das Projekt ist und es dann sogleich mit einer „Mini-Produktion“ und einer Verarbeitungsanlage für 350-500 Tonnen Tageskapazität in Produktion führen. Bei einem möglicherweise zu erwartenden Erz-Wert (Blei, Zink, Silber) von >200 US$ pro Tonne, macht dieser Fokus auf eine schnelle Produktionsreife absolut Sinn.

Zumal Zinc One damit in den nächsten zwei Jahren Cash-Flow neutral bis positiv gestellt wäre und dann mit Hochdruck an der Fertigstellung von Bongara Zinc arbeiten könnte, das möglicherweise einen Metallwert von mehreren Milliarden Dollar aufweisen könnte, wenn man es mit mindestens 100.000 bis 150.000 Bohrmetern untersucht und sich das an der Oberfläche befindliche Potenzial in der Tiefe fortsetzt.

Die aktuelle Unternehmenspräsentation (PDF) in der Sie das soeben geschriebene noch einmal im Detail nachvollziehen können, inklusive weiterer Aspekte, ist mittlerweile Online.

Bei diesem neuen Explorer mit zurzeit nur 34 Mio. ausstehenden Aktien (35 Mio. US$ Marktkapitalisierung) kann man in der Frühphase nur wenig falsch machen. Das Unternehmen wird von Jim Walchuck (CEO)  geleitet, der den Aufbau der Goldmine Bulyanhulu in Tansania durchführte. Diese Mine, welche er schon von 1999 bis 2002 begleitet hat und dies unter besonders schwierigen Umweltbedingungen und sehr tiefen Goldpreisen in Produktion ging, stellt heute das Herzstück von Acacia Mining (ehem. Barrick Gold) dar und weist eine Marktkapitalisierung von rund 2 Mrd. US$ auf.

Fazit

Nur einen Monat nach Übernahme der Projekte könnte die Ausgangslage bei Zinc One kaum besser sein. Das Zink-Angebotsdefizit wird sich voraussichtlich über die nächsten 3-5 Jahre ausweiten. Wobei die Lager schon jetzt bedrohlich absinken. Die Zinkschmelzen finden auch kaum noch Material für ihre Verarbeitung und liefern sich gerade einen Bieterstreit, um die günstigsten Schmelzkosten, nur um überhaupt noch von den Minen bedient zu werden. Die Schmelze kostet mittlerweile nur noch rund 30 US$/t. Das ist ein weiteres Argument, für Mineninvestitionen.

Mir ist bewusst, dass ich Ihnen Zinc One Resources zu einem relativ frühen Zeitpunkt empfehle. Statt auf eine günstige Entwicklung über 12-18 Monate und vielleicht 100% Kurspotenzial – was bei Entwicklungsprojekten relativ leicht erzielbar ist – baue ich hier klar auf eine Entwicklung über die nächsten 2-3 Jahre und erwarte mir hierbei deutlich größeres Kurspotenzial.

Wie für einen Explorer üblich, erwarte ich eine volatile Aufwärtsentwicklung. So kann es absolut sein, dass die Aktie zeitweise einmal deutlich über ihr von der Entwicklung her gerechtfertigtes Bewertungsniveau hinausschießen könnte. Wäre dies kurzfristig der Fall, so würde ich Ihnen selbstverständlich und ungeachtet des 3-Jahrespotenzials mindestens zu Teilgewinnmitnahmen raten.

Aktuell sehe ich, dass die Voraussetzungen für einen positiven Unternehmensstart erfüllt sind und der Beginn einer erfolgreichen Explorationsphase bevorsteht. Darum werden kurzfristige Kursgewinne voraussichtlich relativ bald eintreten.

Die momentan günstigen Kurse ermöglichen einen sehr guten Einstieg. Die Aktie ist unter der Prämisse, dass man sich nötigenfalls auch länger an dem Wert beteiligen möchte, ein guter Kauf.


Treasury Metals (Toronto: TML) – Kurs: 0.79 CA$ – Performance: +88% – Anlageurteil: HALTEN

Arbeitstier unter den Explorern

Wenn ich mir meine heutige Empfehlung von Rise Resources anschaue, erinnert mich diese Aktie sehr stark an meine Empfehlung von Treasury Metals vor genau einem Jahr. Damals stand Treasury Metals kurz davor, einige Schwierigkeiten zu meistern. Die Ressource wurde mit etwa 1 Mio. Unzen als relativ klein angesehen, das Tagebaupotenzial wurde kaum beachtet und es fehlte sogar an einem CEO, der das Projekt entwickeln konnte. Kurzum: Das gesamte Projekt wurde verkannt!

Dennoch erschien mir die damalige Marktkapitalisierung von etwa 40 Mio. CA$ (30 Mio. US$) viel zu niedrig und ich entschied mich zu meiner damals mutigen Kaufempfehlung. Dies hat sich in der Zwischenzeit bezahlt gemacht. Während die meisten Goldminenaktien auf der Stelle traten, steht bei Treasury Metals ein schöner Gewinn von knapp 90% auf der Uhr. Eine massive Outperformance, die nicht auf Basis von veröffentlichten News erreicht wurde, sondern vorwiegend das Resultat einer eklatanten Unterbewertung war. Im Vergleich zur Treasury Metals ist unsere heutige Rise Resources mit 10 Mio. US$ Marktkapitalisierung sogar noch einmal deutlich günstiger.

In den letzten 12 Monaten stieg TML um +75% im Vergleich zu +9% bei den Senior-Minenaktien im GDX ETF

GDXvsTMLQuelle: Finance.Google.com

Treasury Metals konnte sich seit seiner letzten Machbarkeitsstudie im Jahr 2012 qualitativ erheblich verbessern. So stieg der erwartbare NPV von 145 auf 216 Mio. CA$ und dies bei deutlich geringerem Goldpreis (1.200 statt 1.350 US$). Der IRR des Projektes verbesserte sich von guten 32% auf hervorragende 43%.

In den nächsten Monaten wird Treasury weiteres Untertagepotenzial erarabeiten und langsam weiterentwickeln. Mit dem neuen CEO Chris Stewart, der die Macassa Mine von Kirkland Lake Gold in Produktion brachte, dürfte das Projekt weiter an Wert gewinnen.

Die Präsentation von Treasury Metals bei der PDAC Messe in Toronto wurde jedenfalls hervorragend interpretiert, so dass ich zuversichtlich in die Zukunft blicke. Treasury Metals ist kein Wert, der sich einem Laien sofort erschließt. Aber wenn man das Potenzial versteht, das Untertage vorhanden ist, wird man bei der gegenwärtigen Bewertung durchaus weiteres Potenzial erkennen. Ähnliche Projekte wie Integra Gold, Claude Resources oder Wesdome Gold Mines wurden vom Markt im Anfangsstadium mit >300 Mio. CA$ bewertet. Demgegenüber stehen lediglich 79 Mio. CA$ bei Treasury Metals und dies voraussichtlich weniger als zwei Jahre vor dem möglichen Produktionsbeginn.

Treasury Metals die nächste Goldmine in Kanada?

TML-Valuation

Quelle: Unternehmenspräsentation

 Fazit

Alle Aktionäre, die Treasury Metals gekauft haben und sich nun über knapp 90% Gewinn freuen, können die Aktien weiter behalten, bis das Potenzial voll ausgeschöpft wird. Jedoch ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nichts gegen selektive Gewinnmitnahmen einzuwenden, die ich hiermit jedoch nicht ausdrücklich empfehle.

Mit Rise Resources sehe ich – bei 13 Mio. CA$ Marktkapitalisierung – die nächste heiße „Mini-Goldaktie“ in ihrer Entstehung, welche über mindestens ähnlich gute Voraussetzungen wie Treasury Metals verfügt, um für die Aktionäre in den nächsten 12 Monaten ein großartiger Investmenterfolg zu werden. Wegen dieses eklatanten Bewertungsunterschieds und der jüngst hervorragenden Performance von Treasury, empfehle ich den Wert jetzt „nur“ zu HALTEN. Diese Empfehlung liegt, das möchte ich betonen, nicht an der hervorragenden Projektqualität, sondern einfach aufgrund der in meinem Anlageuniversum vorhandenen günstigeren, alternativen Investmentchancen.


Ende Teil I


Neuempfehlung

Rise_logo

Rise Resources (Toronto: UPP – US-OTC: RYES) Kurs: 0.23 CA$
Internetseite von Rise Resources

Unternehmenspräsentation: RISE Investor Presentation December

Kauflimit: 0.23 CA$ – Kursziel: 0.75 CA$ Potenzial: >200%

Achtung: Es gibt einen kleinen Unterschied bei der Börsennotierung. Die Aktie kann an keiner deutschen Börse gekauft werden und ist darum nur über die Börse von Kanada sowie im US-OTC Handel handelbar. Das dürfte bei den Brokern möglich sein, die den Handel an ausländischen Börsen anbieten. Falls Sie bisher alle Empfehlungen über das Zweitlisting an einer deutschen Börse gekauft haben, ist dies in diesem Fall ausnahmsweise nicht möglich.

Dies ist aber mit Sicherheit kein Nachteil im Hinblick auf die Performance, da bin ich mir sicher!
Im Gegenteil: Der Aufschlag, den Sie normalerweise in Deutschland bezahlen, fällt dann sogar weg.


Empire Mine Nationalpark von Grass Valley (Kalifornien)

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Historische Idaho-Maryland Mine von Grass Valley (Kalifornien)

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Highlights der Empfehlung: 

  • Übernahme der historischen Idaho-Maryland Mine mit einer der längsten und ergiebigsten Goldadern Kaliforniens.
  • Marktkapitalisierung von 9 Mio. US$ entspricht 7 US$ pro Goldunze an leicht förderbaren Goldvorkommen. Allein daraus ist eine Aufwertung der Aktie sehr wahrscheinlich, wobei ein Faktor von 2-10 realistisch erscheint.
  • Marktkapitalisierung der jüngsten Vorgängergesellschaft lag 2008 bei rund 40 Mio. US$. Die Übernahme der Mine erfolgte im Januar 2017, zu einen Übernahmepreis von lediglich 2 Mio. US$.
  • 1,3 Mio. Unzen historische Goldressource (2002) mit ca. 11 g/t Goldgehalt (High-Grade).
  • Exzellente Infrastruktur am Rande der Stadt Grass Valley.
  • Weitere Fortschritte bei der Entwässerung der historischen Mine und die Beantragung sowie innerhalb von zwei Jahren angestrebte Erteilung der Abbaugenehmigung führen zum erheblichem Kurspotenzial von >200%.
  • Das vorhandene Explorationspotenzial dürfte sich noch zusätzlich erschließen lassen. Die Exploration startet voraussichtlich im April und könnte bis Herbst erste positive Anhaltspunkte liefern, die den Kurs positiv beeinflussen dürften.

 


Heute möchte ich Ihnen eine Aktie empfehlen, die zurzeit von einer fundamentalen Betrachtung her wirklich extrem günstig ist. Rise Resources sicherte sich am 25. Januar die ehemalige Idaho-Maryland Mine. Ungefähr an dieser Stelle war es auch, dass der kalifornische Goldrausch von 1849 begann. Zunächst war der Abbau der Quartz-Adern etwas mühsam und viele Bergleute ließen bei der schweren Untertagearbeit ihr Leben.

Eine detaillierte Historie der Idaho Maryland Mine hat der ehemalige Bergarbeiter Jack Clark auch in Buchform veröffentlicht: Das Buch, welches ich hier vorliegen habe, ist für Minen-Enthusiasten sicher interessant zu lesen, wenngleich es an gewissen Stellen schon etwas langatmig geschrieben ist. Man liest dort sehr viel dazu, wie man um die Jahrhundertwende Gold förderte, welche Produktionszahlen erreicht wurden und welche Schächte man grub. Einem Laien wäre das wahrscheinlich etwas zu langweilig. Wobei man sicher daraus über Abbaumethoden Untertage lernen kann.

Book

Quelle: Amazon.com

Einem Leser des Buches wird das Potenzial der vorhandenen Möglichkeiten dieser Mine sicher deutlich einprägsamer erschließen.

Aber ich versuche einmal in Kurzform alles Wichtige darzulegen: 

Während der Zeit des „Wilden Westens“ von 1863 bis 1893 wurden etwa 1 Mio. Goldunzen, praktisch nur bis etwa 1.000 Fuß unter der Erde ausgebeutet. Als die bekannten Abbaumethoden an ihre Grenze stießen und ein Feuer ausbrach, musste die Mine schließen. Nach mehreren erfolglos versuchten Neustarts, meistens wegen Kapitalmangel, gelang 1926 dem bekannten Ingenieur Errol MacBoyle und seinen Geschäftspartnern, die Mine und das Land drumherum zu kaufen. Mit ausreichend Kapital sowie modernen Förder- sowie Verarbeitungsmethoden gelang es ihm, die Mine wieder signifikant profitabel zu machen. Anfang der 1930er Jahre war die Idaho-Maryland Mine die zweitgrößte Goldmine in den USA.

Das freie Gold im Gestein ist zum Teil sehr leicht sichtbar (so genanntes Bonanza Grade) und deutet auf sehr hohe Goldkonzentrationen hin. Die Abbaugrade lagen historisch bei bis zu 1 Unze Gold pro Tonne, wobei in den 20er bis 40er Jahren  mit einem Durchschnittsgehalt von 15 g/t kalkuliert wurde. Die Förderkosten lagen damals bei etwa 24 US$ pro Unze. Inflationsbereinigt ergibt dies, auf heute bezogen, Förderkosten von 400 US$/Unze.

Gold_IdahoMaryland

Die benachbarte Empire Mine gehörte zu dieser Zeit dem bekannten Newmont Mining Konzern, der das Gold bis zu 10.000 Fuß unter der Erde abbaute. Die Empire Mine produzierte im Laufe ihres Lebens mehr als 5 Mio. Goldunzen und diese Mine ereilte das gleiche Schicksal wie Idaho-Maryland, weil sie nach dem Krieg zu Goldpreisen von 35 US$ nicht mehr profitabel war.

Die Idaho-Maryland Mine war von den Produktionskapazitäten her etwas kleiner und förderte jährlich bis zu 129.000 Unzen Gold. Die US-Regierung stoppte den Abbau 1942. Der Produktionsstopp war jedoch nicht das Resultat von erliegenden Goldvorkommen, wie es sonst üblich wäre, sondern hatte nur damit zu tun, dass US-Präsident Roosevelt den Goldabbau in den gesamten USA verbot, um die Ressourcen nach Ausbruch des 2 Weltkrieges in die Rüstungsindustrie zu leiten. Außerdem war der Goldpreis bei 35 US$/Unze festgeschrieben und der private Goldbesitz verboten.

Verrückt: Errol MacBoyle hatte zu diesem Zeitpunkt gerade die Tiefe des Hauptförderschachtes (New Brunswick) von etwa 3.400 auf 5.000 Fuß vergrößert und die Tagesproduktionskapazität von rund 1.000 Tonnen auf 2.000 Tonnen verdoppelt. Diese hätte voraussichtlich zu einer Produktionserhöhung von 100 koz auf rund 200 koz geführt. Doch dazu kam es dann nicht mehr. MacBoyle starb als alter, gebrochener Mann. Nicht einmal das Grass-Valley Krankenhaus, das unter seiner Mithilfe, einem Sondervermögen und den Dividenden daraus errichtet werden sollte, konnte fertig gestellt werden. Heute ist es ein Bürohaus….

Die Inflation der Nachkriegsjahre, welche sich erst nach Loslösung vom Goldstandard im August 1971 richtig offenbarte, als der Goldpreis von festgezurrten 35 US$ auf >800 US$/Unze stieg, machte den Neustart der Mine nach Kriegsende nicht mehr profitabel und das Projekt verschwand in der Vergessenheit.

1963 kaufte ein Ehepaar alle Grundstücke bei einer Auktion und vererbte es an ihre Nachkommen, welche alle Unterlagen 40 Jahre in einem Keller aufbewahrten.

Erst 1991 erkannte Emgold diesen historisch bedeutsamen Fund und schrieb sich die Weiterentwicklung auf die Fahnen. Von zusammengenommen 46 Mio. US$ Kapitalinvestitionen wurden jedoch nur klägliche 1,1 Mio. US$ in die Exploration investiert und dies obwohl bekannt war, dass sich die Mineralisierung auch unterhalb der Abbauschächte fortsetzen müsste. Immerhin erreichte man 2002, dass eine Ressource von 1,3 Mio. Unzen Gold zum Vorschein kam…

Statt sich auf dieses riesige Explorationspotenzial zu fokussieren gab der einstige börsennotierte Junior-Explorer knapp 18 Mio. US$ für Management und Administration sowie weitere 12,5 Mio. US$ für Berater aus. Dass man auf dieser Grundlage keine historische Mine in Produktion bringt und sich nicht unbedingt Freunde bei der Verwaltung macht, die dem Abbauplan zustimmen und die Abbaugenehmigung erteilen muss, versteht sich von selbst.

Darum besitzt Rise Resources mit einem wesentlich dynamischeren und talentierteren Managementteam, das die Herausforderungen kennt und weiß wie man vorgeht, weitaus bessere Chancen für die Weiterentwicklung. Dass man mit seinem Kapital sehr behutsam und zielgerichtet umgehen kann, bewies das Management durch den äußerst günstigen Kaufpreis, der nur bei 2 Mio. US$ lag.

Kurspotenzial durch Wiederaufnahme der Produktion & Exploration

Im Grunde kann sich Rise Resources, nach der Projektübernahme Ende Januar jetzt auf zwei unabhängige Entwicklungsfronten fokussieren. Für den Aktienkurs dürfte zunächst die Phase von April bis Dezember 2017 hochinteressant werden. Gelingt es dem Management, die Goldvorkommen signifikant zu steigern, so müsste die Aktie sehr schnell einen Höhenflug starten!

Plan

Explorationspotenzial

1.) Zu allererst wird man sich ab April 2017 an die Exploration und die Erhöhung der Vorkommen machen. Dies ist überhaupt die wichtigste Aufgabe. Aktuell besitzt das Projekt etwas über 1 Mio. Goldunzen, die historisch ableitbar sind. Doch das vorhandene Explorationspotenzial ist wesentlich größer. So wurde die Mine trotz ihrer Schachttiefe von 5.000 Fuß nur bis 3.200 Fuß abgebaut. Unterhalb der ehemaligen Eureka und Idaho#1 Schächte befindet sich bereits ab dem 2.000 Fuß Niveau noch ein großer, bis jetzt noch nicht explorierter Bereich. Zudem kann man vermuten, dass die goldführenden Adern weitaus tiefer führen. Die benachbarte Empire Mine wurde schließlich bis zu 10.000 Fuß tief abgebaut. Ähnliche Projekte haben immer wieder gezeigt, dass sich unterhalb einer historischen Mine oft enormes Förderpotenzial verbirgt und auch dünnere Adern mit bspw. mit 4-10 g/t Goldgehalt lassen sich heutzutage sehr profitabel abbauen.

Neben der ohnehin günstigen Bewertung von knapp 7 US$ pro historischer Ressourcen-Unze, ist dieses Explorationspotenzial mein Hauptargument für einen unterbewerteten Aktienkurs und dies sogar vor den nächsten erreichbaren Fortschritten beim Genehmigungsprozess. Rise Resources wird außerdem sehr günstige Bohrkosten haben. Der Einsatz von zielgenauen direktionalen Bohrungen, der Firma Devico, wird voraussichtlich nur 140 US$ pro Meter kosten. In den nächsten zwei Jahren dürften jährlich bis zu 40.000 Meter gebohrt werden. Das Potenzial für 1-2 Mio. Unzen an zusätzlichen Reserven & Ressourcensteigerungen ist jedenfalls absolut vorhanden.

Der CEO, Benjamin Mossman war selbst schon einmal als Ingenieur bei einer ähnlich bedeutsamen historischen Mine aktiv, welche sehr große Ähnlichkeiten mit der Idaho-Maryland Mine besitzt. Und zwar bei der Giant Mine von Yellowknife City, dort also wo zurzeit TerraX Minerals die Fortsetzung des Goldtrends erkundet.

Gewaltiges Explorationspotenzial

ExplorationPotential

Für die mit hoher Wahrscheinlichkeit vorhandenen 1,3 Mio. Goldunzenvorkommen wurden 70.000 Meter Bohrungen absolviert, die sich wiederum auf die Zone unter den ersten beiden Schächten (links in der Präsentation) bezog. Diese Zone war am leichtesten erreichbar und brachte traumhafte Resultate wie 16 g/t über 9 m oder 6 g/t über 17 m hervor. Es ist davon auszugehen, dass sich diese positiven Bohrergebnisse weiter verbessern lassen werden.

Für mich ist darum absehbar, dass man beim Geschäftsverlauf mit Sicherheit einige Sprünge vollziehen wird, spätestens wenn die ersten positiven Bohrergebnisse auf dem Tisch liegen. Bei 2-3 Mio. Unzen wäre auch eine größere Minenkonzeption vorstellbar und die die Genehmigung dürfte zügiger erteilt werden.

Produktionspotenzial (Abbaugenehmigung)

2.) Wird man sich 2018/19 um eine Erteilung der Produktionsgenehmigung für eine „Startmine“ kümmern. Diese ist voraussichtlich relativ unkompliziert zu erhalten, weil das Gold nur Untertage und auf Privatbesitz gefördert wird. Das komplizierte Genehmigungsverfahren durch die US-Bundesbehörde EPA entfällt und dürfte in diesem Falle von der Stadtverwaltung und dem Nevada County durchgeführt werden.

Um die vergangenen Fehler von Emgold zu vermeiden und höchste Umweltstandards zu erfüllen, wird man keinerlei Abraummaterial aus der Mine Übertage lagern. Es sollen auch keine Chemikalien eingesetzt werden, sondern das Erz wird lediglich abgegraben, nach oben befördert und dort mit einem optischen Verfahren vom goldhaltigem getrennt. Dieses optische Sortierverfahren für goldhaltiges Erz ist praktisch erst seit 2014 überhaupt auf dem Markt. Wobei man nach spezifischen Farbdifferenzen im Quartzgestein und vulkanisierten Gestein, das Gold enthält, unterscheidet.

Dieses vorsortierte Erz kann in seiner höher konzentrierten Form zu Verarbeitungsanlagen in Nevada verbracht und dort zu Gold weiterverarbeitet werden. Das zurückbleibende Gestein ist hervorragend für den Straßenbau geeignet und kann darum verkauft werden.

Dieses neue Produktionsverfahren ist absolut gefahrenfrei für die Umwelt. Darum bin ich sehr zuversichtlich, dass man die Abbaugenehmigung erhält.

Zunächst wird man sich bemühen, das Wasser in der Mine abzupumpen. Die hierfür erforderliche Genehmigung wurde früher schon einmal erteilt, so dass eine Aktualisierung keine Schwierigkeiten machen sollte. Das Wasser ist absolut sauber, besitzt Trinkwasserqualität.

Vergleichbare Unternehmen werden um Faktor 4-10 höher bewertet

Das Idaho-Maryland Projekt von Rise Resources besitzt eine historische Ressource (Measured + Indicated) von 423.000 Goldunzen, bei 9,1 g/t Goldgehalt. Diese Daten stammen aus dem Jahr 2002 und weisen dementsprechend noch immer eine hohe Aktualität auf. Weitere 898.000 Unzen sind in der Kategorie „Inferred“ zuzuordnen und haben einen Gehalt von 12,7 g/t.

Zusammengenommen dürften, ausgehend von früheren Explorationsarbeiten, etwa 1,3 Mio. Goldunzen an Ressourcen vorhanden sein.

Es wäre sicher einmal interessant alle nordamerikanischen Minenaktien aufzuzählen, deren Grundlage die Exploration und Reaktivierung einer ehemals bestehenden, historischen Mine war. Kirkland Lake Gold mit seiner Macassa Projekt zählt sicher mit zu den bekanntesten und erfolgreichsten Unternehmen, denen die Förderung von Goldvorkommen aus den einstigen historischen Minen und umliegenden Gebieten erfolgreich gelang. Übrigens bin ich ein großer Befürworter dieser historischen Projekte und habe Ihnen schon Kirkland Lake Gold als sehr aussichtsreichen Goldwert für die nächsten Jahre empfohlen.

Der bekannteste Junior-Explorer, der eine ähnliche Strategie verfolgt, dürfte wohl Integra Gold (Toronto: ICG, Marktkapitalisierung: 250 Mio. US$) sein. Diese hat sich eine ehemalige Mühle im Val-d’Or Goldcamp sowie umliegende Goldlagerstätten gesichert und nach ersten professionellen Erkundungen schnell >1,5 Mio. Unzen an Reserven & Ressourcen identifiziert, die man relativ schnell in Produktion bringen will. Die Bewertung von Integra liegt demzufolge bei 167 US$ je Ressourcenunze (inkl. Reserven). Selbst wenn man für die Verarbeitungsanlage 100 Mio. US$ abzieht, weil diese einen zusätzlichen Wert darstellt, bleibt immer noch eine Bewertung von 100 US$ je Unze, bei durchschnittlichen Goldgehalten von 7 g/t.

Selbst im Vergleich zu den kleinen und potenziell stark unterbewerteten Junior-Explorer Firmen wäre eine Rise Resources aktuell mit die günstigste Investition. Von IDM Mining, Harte Gold oder Pure Gold haben aufmerksame Beobachter der Junior-Minung Szene sicher schon gehört. Alle besitzen zwischen 500.000 bis 1.000.000 Unzen Ressourcen und weisen Marktkapitalisierungen auf, die beim 4 bis 10-fachen dessen liegen, was eine Rise Resources heute aufweist.

Rise_Comparison

 

Selbst wenn ich bei der Bewertung einen Abschlag von 50% auf die Integra Gold Bewertung vornehme und 50 US$/Unze ansetze, wären dies 65 Mio. US$ bzw. >1.00 US$ bzw. 1.50 CA$ je Aktie und dies bei aktuellen Kursen von 0.15 US$/0.22 CA$.

Es ist natürlich nicht so, dass die Aktie morgen schon >1.00 US$ stehen wird, weil ich diese Unterbewertung erkannt habe. Doch zeigt dieser Vergleich anschaulich, wie günstig das Projekt ist. Mit aktuell 6,92 US$ pro Goldunze im Boden, für hochgradiges Gold, existiert vermutlich nirgendwo mehr eine ähnlich tiefe Bewertung und schon gar keine, bei der die Produktionsaussichten einigermaßen realistisch abschätzbar sind wie hier.

Fazit

Möglicherweise fragen Sie sich jetzt, warum ich Ihnen diese Aktie „nur“ mit ca. +240% Kurspotenzial vorstelle, obwohl die augenscheinliche Unterbewertung sogar für eine noch viel stärkere Performance spricht. Das liegt sicher daran, dass ich aus Vorsichtsgründen noch zwei größere Finanzierungsrunden einplane. Einmal wird man – wahrscheinlich auf einem deutlich höheren Kursniveau (ideal wären 0.35-0.50 CA$) – weiteres Kapital zur Sicherstellung eines umfangreichen Bohrprogramms (Kostenpunkt ca. 5 Mio. US$ p.a.) benötigen und dies über die nächsten zwei Jahre.

Zudem wird man im Anschluss daran Entwicklungskapital für den Bau bzw. die Rennovation der Mine einkalkulieren müssen. Die Verarbeitungsanlage wird dabei wohl relativ klein bleiben und nicht viel Geld kosten, weil man zunächst das vorsortierte Erz weiterverkaufen kann.

Sobald diese Pläne greifbar werden halte ich einen Kurs zwischen 0.75-1.50 CA$ für angemessen, wobei 0.75 CA$ ein gesundes Kursziel wäre, auf dem sich der aktuelle Kurs über die nächsten ein bis zwei Jahre hinbewegen sollte. Die „Warrants“ aus der aktuellen Finanzierung, die bei 0.20 CA$ erfolgte, können ebenfalls erst bei 0.40 CA$ eingelöst werden und sorgen damit zurzeit für äußerst wenig Verkaufsdruck.

Darum bin ich sehr zuversichtlich, dass sich der Kurs relativ zügig in Richtung von 0.40-0.50 CA$ als 1. Ziel bewegen kann, bevor es etwas komplexer wird. Für den weiteren Anstieg bis 0.75 CA$ sollte darum etwas mehr Zeit eingeplant werden.

Gleichwohl sollten Sie für Ihren Einstieg nicht zu viel bezahlen. Denn ich meine, dass 0.23 CA$ ein ausreichendes Kauflimit darstellt und ich werde das Limit auch einige Wochen beibehalten und die Aktie nicht sofort über >0.23 CA$ auf die Empfehlungsliste setzen. Bitte seien Sie sich dessen bewusst und kaufen Sie nicht blind und bestens, sondern geben Sie ein Limit und warten Sie etwas bis der Markt Ihnen etwas entgegenkommt.


Anlagestrategie:

HUI Minenindex vor 10-20% Erholung!


Die Anlagestrategie kürze ich heute ab, weil wir für eine Ausgabe schon so viel Material verarbeitet haben. Wichtig: Der HUI Goldminenindex hat seine Unterstützung bei 185 Punkten gut verteidigt und befindet sich jetzt vor seiner nächsten Chance für einen deutlichen Anstieg bzw. einer Erholung.

Der HUI Goldminenindex reagiert sehr dynamisch auf die inflationären Signale des Marktes. Die Entwicklung gleicht von den großen Bewegungen her der Performance bei den inflationsgeschützten Anleihen (TIPs) . Darum stelle ich auch immer wieder gerne die Entwicklung der Minen im Vergleich zum Inflationsschutz ETF (NYSE: TIP) oder – wie heute – am Beispiel des Vanguard Inflation Protected Securities Fund (NYSE: VIPSX) dar. Sie sehen, dass es bei der Inflationserwartung – aufgrund der jüngsten US-Notenbanksignale – einen kleinen Dämpfer gab. Doch dieser war nur sehr klein bis jetzt und tendenziell dürfte das Thema Inflation jetzt immer stärker werden.

Darum besitzen Goldminen jetzt wieder ein deutliches Erholungspotenzial. Bis zur 50-Tagelinie sind es immerhin +10% und bis zur 200-Tagelinie sogar +19% Potenzial. Sobald sich Gold wieder in Richtung 1.250 US$ und darüber bewegt, könnten die Minen schnelle Sprünge nach oben machen.

HUI Minenindex

HUI-Chart

Quelle: Stockcharts.com

Fazit

Goldinvestoren verdauen zurzeit die Zinserhöhung, welche die US-Notenbank mittlerweile sehr sicher für den 14./15. März vorbereitet hat. Mittlerweile gehen 86% der Marktteilnehmer von einer Zinserhöhung aus. Für Gold ist das kein Problem, denn es notiert stabil über 1.200 US$. Silber, das bei 17.54 US$ notiert, konnte seit Dezember noch immer noch gut +11% zulegen, während der Aktienmarkt, gemessen am S&P 500, im gleichen Zeitraum „nur“ +4% schaffte. Trotz der kurzfristigen Korrekturen konnten die Edelemetalle das Jahr 2017 hervorragend starten und dürften noch viel Potenzial besitzen.

 

Es grüßt Sie Ihr,

Guenther_Unterschrift
Günther Goldherz, Chefredakteur


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  6. Dolly Varden Silver: Die bull markets media GmbH wurde als Herausgeber für die Berichterstattung über das Unternehmen vergütet.
  7. Zinc One Resources: Die bull markets media GmbH wurde als Herausgeber für die Berichterstattung über das Unternehmen vergütet und hält zudem Aktien/Warrants an dem Unternehmen.
  8. Rise Resources: Die bull markets media GmbH wurde als Herausgeber für die Berichterstattung über das Unternehmen vergütet und hält zudem Aktien/Warrants an dem Unternehmen.

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