Ausgabe 24/2019 – Es rumort bei den Explorern

Goldherz Report Ausgabe 24/2019 – Donnerstag, 11. Juli 2019

G.Goldherz

Liebe Leserin, lieber Leser,

warum lesen Sie meine Wochenausgaben?

Sicher nicht, um sich über den aktuellen Goldpreis – 1.414 US$ – zu informieren.

Vielleicht lesen Sie meine Ausgaben, weil Sie so einen besseren Einblick hinter die Kulissen bekommen?

Für das, was im Unternehmenssektor bei den Minen läuft, und hinsichtlich der Stimmung im spekulativsten Segment des Marktes, den Explorern, habe ich ein gutes Händchen und durch meine mehr als zwei Jahrzehnte lange Erfahrung auch die richtigen Kontakte.

Viele Leser fragen sich bestimmt, kann der Goldpreis sich wirklich auf diesem Niveau halten? Denn das ist sicher mitentscheidend für die meines Erachtens kurz bevorstehenden, massiven Kursexplosionen bei den besten Explorer-Aktien.

Zu meinem Favoriten Klondike Gold (Toronto: KG) möchte ich heute am Ende der Ausgabe meine Sicht darlegen, warum ich an die Aktie glaube.

Wichtig: Sie sollten Ihren Blick aufs Gold schärfen und sich ein Depot von sehr guten Goldminenaktien zulegen.

Die Führungsspitze der Welt-Zentralbank ist von Sinnen

Gold befindet sich meiner Meinung nach auf einem sehr attraktiven Kaufniveau und wäre Silber nicht noch günstiger, würde ich das noch häufiger betonen. Auf jeden Fall ist Gold die ultimative Absicherung vor dem Irrenhaus, das sich Börse nennt. In den letzten Wochen beobachtete ich, wie den Zentralbankern und Anleihenmanagern die Sicherungen durchbrannten. Ihre Politik wurde von unvernünftig auf geistesgestört umgeschaltet und Sie sehen nun die ersten Resultate.

Wenn Sie glauben, Gold ist schon gut gelaufen mit seinem rund 11% Anstieg seit Mai, dann irren Sie gewaltig.

Tatsächlich geht der Ursprung der Goldpreis-Rally auf einen irrwitzigen Anstieg der Staatsanleihen zurück. Nicht irgendwelcher Staatsanleihen. Nein, der Wahnsinn sitzt in den 100-jährigen Papieren, von denen es unsinnigerweise immer mehr gibt. Und diese gehen auch noch weg wie warme Semmeln, weil die meisten Pensionskassen- und Anleihenfondsmanager nach irgendwas suchen, das noch absolute Renditen bringt.

Die Alpenrepublik Österreich begab vorletztes Jahr eine solche Anleihe mit einer Laufzeit von 100 Jahren. Der geschickt eingefädelte „Enkeltrick“ brachte die Hedgefonds und Pensionskassen aufs Parkett, die diese Anleihen bis zu einem Mini-Zins von 1% hochkauften. Wer die Anleihe heute kauft, bezahlt 160% und erhält die Rückzahlung zu 100% im Jahr 2117 (!!!). Trotzdem war es in den letzten 6 Monaten der beste Trade im Hedgefonds-Universum. Es widerspricht jeder Logik, so eine Anleihe zu kaufen, in der Hoffnung, es gäbe keine Inflation mehr über die nächsten 100 Jahre. Gold vollzieht diesen Anstieg nach, denn wenn so viel „Buchgeld“ geschaffen wird, das über die Zentralbanken real wird, muss Gold dies nachahmen.

Wenn Sie diese Anleihe kaufen für 16.000 Euro, bekommen Sie 210 Euro Zinsen pro Jahr und im Jahr 2117 erhalten Sie 10.000 Euro zurück. Bis Sie den 6.000-Euro-Aufschlag über Pari wieder zurück erhalten, müssen Sie also 28,5 Jahre warten.

Doch natürlich weiß ich, dass kein langfristiger Investor, der mindestens so schlau ist wie eine Fliege, den Kauf solcher Papiere erwägen würde.

Sollte die Inflationsrate nur ein bisschen über 1% liegen über die nächsten 100 Jahre, dann verlieren Anleger mit dieser Investition garantiert Geld.

Kein Wunder, dass Gold steigt. Und der Anstieg ist sogar eher verhalten, würde ich behaupten.

GOLDAKTIEN: DER BESTE KAUFZEITPUNKT FÜR 100 JAHRE

Quelle: www.GoldSilver.com

Eine der größten Legenden im Goldsektor will es wissen und baut gerade seine neue Firma auf

In der letzten Woche unterhielt ich mich mit einigen einflussreichen Finanziers und Deal-Machern des Explorer-Sektors und ich muss sagen, es rumort gewaltig.

Ein mir bekannter Finanzier, der seit 15 Jahren keinen Deal mehr selbst aufgebaut hat, ist vor Kurzem mit seiner neuen Gründung an den Markt gegangen und ist dabei, einen potenziellen Milliardenkonzern aufzubauen.

Als er das letzte Mal einen großen Deal begonnen hat, lief seine Marktkapitalisierung von 500 Mio. bis auf 5 Mrd. CA$. Jetzt bringt seine neue Firma wieder runde 500 Mio. CA$ auf die Waage. PLUS-Abonnenten kennen den Wert seit gestern und ich bin zuversichtlich, dass er mit dieser Firma im neuen Gold-Zyklus wieder etwas Ähnliches aufbauen wird.

Sie sehen das vielleicht noch gar nicht so sehr an den Kursen. Diese verharren immer noch auf extrem gedrückten Niveaus.

Ein Ausschnitt aus dem Chart, der hervorragend aussieht:

Diese Aktie befindet sich auf extrem attraktiven Kaufniveau. In Verbindung mit den fundamentalen Fortschritten ist es ein seltenes Glück, dass Sie die Aktie heute noch auf Tiefstniveau kaufen können. Quelle: Stockcharts.com

Lassen Sie sich von den tiefen Kursniveaus nicht täuschen. Am Tief kommt es immer zu Umverteilungen der Aktienbestände. So war und wird es immer sein.

Erinnern Sie sich an K92 Mining (Toronto: KNT)? Als ich die Aktie bei 1 CA$ zu einem meiner Kerninvestments machte und der Kurs danach noch einmal ein Tief von 0,40-0,50 CA$ ansteuerte, waren viele Anleger leicht nervös. Doch wer sich mit Goldminenaktien auskennt, weiß, dass jeder Kurs ein fetter Nachkaufkurs ist, solange die fundamentale Ebene intakt bleibt.

Am Ende konnte wieder jeder Investor – egal wann und wo er kaufte – seinen Gewinn einfahren:

Nur nervöse Zocker haben ihren sicheren 100-405% Gewinn in einen -60% Verlust verwandelt. Quelle: Stockcharts.com

Im Minensektor ist es ÜBERLEBENSWICHTIG, mit extremen Volatilitäten klar zu kommen… Nach dem Motto: Lieber kaufe ich bei -50% oder -80% noch mal nach, als mich unten aus der Aktie herauspressen zu lassen.

Selbst wenn Sie auf teurer gekauften Aktien sitzen und sich beim täglichen Blick auf die Kurse am liebsten übergeben würden. Dann ist das ein Übel, das sich nur durch Positionsmanagement und eiserne Geduld lösen lässt.

Sie können entweder die Zähne zusammenbeißen oder Sie verkaufen auf Tiefstniveau und lassen die Profis an den Ball und an ihre Aktien…

Wenn Sie vorschnell verkaufen, aus einer Emotion heraus, werden Sie dann dabei zusehen, wie eine Aktie nach der anderen wieder massiv steigt.

Es sind immer wieder die gleichen Zyklen: Hoch, Runter, Hoch, Runter…

Ein Zykleninvestor, der antizyklisch vorgeht, weiß immer, wann eine spektakuläre Chance besteht.

Schauen Sie mal an die TSX Venture Exchange. Diese Börse entstand im November 1999 durch eine Fusion der Vancouver Stock Exchange mit der Montreal Stock Exchange und der Alberta Stock Exchange.

Die TSX-V ist der Gradmesser für das spekulative Interesse und wird häufig als Indikator für Risikokapital im Rohstoffsektor gesehen.

Die meisten Rohstoffkonzerne fahren zurzeit Milliardenprofite ein und ihre Aktien stehen auch längst über dem Tief von 2015.

Doch das hat nur zu einer vorübergehenden Welle bei den „Venture-Titeln“ geführt. Denn die Bereitschaft, junge Unternehmen im Rohstoffsektor mit Kapital auszustatten, ist – wie Sie sicher auch wissen – auf dem tiefsten Niveau der Dekade.

Schauen Sie sich einfach mal diesen Chart vom TSX-Venture Index an:

Quelle: TMXMoney.com

Genau so wie der Stand des kanadischen „Venture Index“ fühlen sich die Patienten äh die Aktionäre. Der Chefarzt würde wohl schon länger die Nulllinie bemerken…

Trotzdem bäumen sich die Kurse aus so desolaten Situationen heraus oft regelrecht auf. Das war in Vergangenheit so und wird meiner Ansicht nach auch diesmal zutreffen.

Die TSX-Venture hatte in den letzten 20 Jahren zwei Bullenmärkte: 1999-2007 mit einem Plus von über +400% – fraglos war das eine Phase, die geprägt war von äußerster Euphorie bis zur Besinnungslosigkeit, weshalb die Abkühlung 2008 sehr heftig ausfiel… – und 2008-2011 mit einem Plus von über +260%.

Es gab auch zwei Bären: Zum einen 2007-2008, mit einem Rückgang von -80%, und zum anderen 2011-2015, wo er wieder um -80% fiel.

Das Glas der TSX-Venture-Kapitalisten ist also niemals halb voll oder halb leer, sondern traditionell sind unsere „Kanadier“ immer randvoll bis Oberkante Unterkiefer oder eben völlig nüchtern.

Da ich schon auf so einigen „IPO-Parties“ zu Gast war, muss ich sagen, dass die Stimmung im Gold-Explorersektor wirklich sehr gedämpft ist. Statt verrückter Parties gibt es heute höchstens noch einen Apfelsaft bei dezenter klassischer Musik.

In den besten Zeiten sahen die CEOs so ähnlich aus wie dieser Herr:

Aber wenn ich eines gelernt habe an der Börse, dann dass Totgesagte länger leben. Und eines Tages werden auch die „Kanadier“ wieder ausgelassen feiern… Hoffentlich nicht ganz so übertrieben… Aber ich habe da wenig Hoffnung…

Schauen Sie sich einfach den Langfristchart an:

Vielleicht wiederholt sich also die Geschichte und sobald der Markt einen Tiefpunkt findet, könnte ein langer Bullenmarkt folgen. Zyklisch ist er längst überfällig. Quelle: Stockcharts.com

Was könnte nun dazu führen, dass sich dieser Markt wieder verbessert?

Wir reden über eine Reihe Faktoren. Aber auf Spekulanten und Gier war bisher immer Verlass. Und eines weiß ich sicher.

Es rumort gewaltig bei Junior-Minen und in der Explorerszene

Endlich, und das verdanken wir dem Anstieg beim Goldpreis, bewegt sich etwas:

  • Projekte werden akquiriert.
  • Insider schieben Millionenbeträge in die Firmen und finanzieren viele Aktien auf ausgebombten Niveaus.
  • Privatplatzierungen werden nach wenigen Stunden geschlossen, weil 2-3 Mio. CA$ innerhalb kürzester Zeit bei Brokern oder noch häufiger an den Brokern vorbei platziert sind.
  • Junior-Minenkonzerne suchen händeringend nach frischen Unzenpotenzialen und übernehmen andere Entwickler oder steigen selbst bei Explorern ein, um sich 25% oder die Mehrheit zu sichern.
  • Die Verfügbarkeit von Entwicklungskapital zur Finanzierung neuer Minen hat sich jüngst markant verbessert.

Unter dem Strich ist eine Belebung des Explorersektors damit keine Frage der Zeit mehr, sondern steht JETZT bevor.

Viele Projekte im Goldsektor funktionieren bei 1.100-1.200 US$ Goldpreis schon gut. Das sind auch die geläufigen Annahmen in den Machbarkeitsanalysen der Branche.

Doch mit dem Anstieg des Goldes über 1.400 US$ hat sich alles geändert.

In den Köpfen der Investoren wird nun der Hebel umgelegt. Statt auf 1.000 US$ Goldpreis oder tiefer zu schauen, was den Goldsektor in eine Krise stürzen würde, schielen die ersten Anleger schon wieder auf Kurse um 1.500 US$…

Ein Projekt mit 1.000 US$ Kostenbasis (All-In inkl. Zinsen/Abschreibungen) hat plötzlich wieder eine Bruttomarge von satten 40%.

Das ist noch nicht das Niveau, das beim Rohöl möglich ist. Aber es ist ein guter Anfang und verglichen mit anderen Industriemetallen sind Goldminenaktien wieder im Fokus von Value-Investoren.

Große TSX-Venture-Spekulationspotenziale verspricht Klondike Gold

Quelle: Stockcharts.com

Heute mache ich auch einmal eine wirkliche Ausnahme und teile meine exklusiven „back-of-the-envelope“-Notizen, die ich zu Klondike Gold anfertigte, während meines Telefonats mit CEO Peter Tallmann.

Nur leider reicht meine Zeit heute nicht dazu alles aufzubereiten. Darum werde ich Ihnen meine Notizen einfach mal so frisch auf den Tisch legen…

Ich wette, dass einige Anleger sehr viel Geld bezahlen würden, um einen Blick in den Schuhkarton zu werfen, in dem ich meine ganzen wertvollen Notizen aufbewahre, die von Vorständen oder Industriekontakten direkt kommen. Es handelt sich um wirklich verwertbare Informationen und keine Spekulationen… 

OK, einen kleinen Blick erlaube ich Ihnen heute.

Für gewöhnliche Privatanleger ist die Aktie vermutlich zum aktuellen Zeitpunkt noch etwas zu komplex und schwer zu durchschauen, vermute ich. Aber Profis im Minensektor, an die sich meine Notizen primär richten, sollten bei der Entzifferung wenig Schwierigkeiten haben (sofern Sie meine Handschrift lesen können?) und durchaus in der Lage sein, das in Kurspotenziale zu übersetzen.

So sieht meine tägliche Arbeit aus…

 Quelle: Eigene Notizen

Wie Sie diese Informationen deuten könnten und was ich von Klondike Gold noch erwarte, möchte ich Ihnen auch gerne ausführlicher schreiben.

Für gewöhnliche Privatanleger ist die Aktie vermutlich zum aktuellen Zeitpunkt noch etwas zu komplex und schwer zu durchschauen, vermute ich.

Bis nächste Woche!

Es grüßt Sie Ihr

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Günther Goldherz,

Chefredakteur Goldherz Report


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