Ausgabe 5/2020 – Coronavirus und Gold als perfekter Sturm?

Goldherz Report Ausgabe 5/2020 – Donnerstag, 26. Februar 2020

G.Goldherz

Liebe Leserin, lieber Leser,

das Coronavirus schlägt ein wie eine Bombe. Mittlerweile sind weite Teile der chinesischen Wirtschaft lahmgelegt und viele Unternehmen halten sich nur noch mit Notkrediten über Wasser, die bereitwillig von den Zentralbanken gewährt werden.

Den weltweiten Zentralbankern wird gar nichts anderes übrig bleiben, als weiter mit Milliarden in Form von Liquiditätsspritzen in die Zins-Märkte und irgendwann vielleicht sogar in die Aktienmärkte einzugreifen, um den totalen Zusammenbruch zu verhindern.

Jetzt schon summieren sich diese Maßnahmen weltweit auf Hunderte Milliarden US-Dollar und das noch bevor das Coronavirus drohte, zu einer weltweiten Pandemie zu werden.

Zur Jahreswende glaubten viele Anlagestrategen, dass die Weltwirtschaft sich 2020 recht passabel entwickeln könnte.

Mit dem Ausbruch des Coronavirus wurden diese Hoffnungen enttäuscht. Zwar ist der Virus selbst mit einer geschätzten Todesrate von 3% wesentlich weniger tödlich als SARS 2002/03. Damals konnte aber eine weltweite Pandemie – wegen der viel kürzeren Inkubationszeit – gerade noch ausgebremst werden.

Das scheint heute unmöglich und darum sind sämtliche Versuche einer Eindämmung irgendwann zum Scheitern verurteilt.

Solange aber diese Maßnahmen anhalten und Hunderte Millionen von Chinesen fast schon einer Ausgangssperre, mindestens aber einer Reisebeschränkung unterliegen, wirkt sich das sehr nachteilig auf die globalen Lieferketten aus.

Das führte schon zu ersten Produktionsausfällen:

  • Moody’s Investor Service senkte die weltweiten PKW-Verkaufsprognosen, da der Ausbruch des Coronavirus die Nachfrage reduziert und die Lieferketten der Automobilindustrie unterbricht. Das Unternehmen erwartet nun, dass die weltweiten Autoverkäufe im Jahr 2020 um -2,5% statt wie bisher erwartet um -0,9% und von 90 auf 88 Millionen Fahrzeuge zurückgehen werden.
  • Delta Air Lines streicht seinen Flugdienst nach Südkorea von 28 auf 15 Flüge pro Woche, da sich das Coronavirus außerhalb Chinas weiterhin rasch ausbreitet. In Südkorea sind mehr als 1.100 Menschen mit COVID-19 infiziert, dem größten Ausbruch außerhalb Chinas.
  • Große Konzerne wie Sony, Oculus, Electronic Arts, Kojima Productions oder Capcom ziehen sich von einer großen Gaming-Messe zurück, der diesjährigen Game Developers Conference, die nächsten Monat in San Francisco stattfindet.

 

Solange so drastische Maßnahmen zur Eindämmung verfolgt werden, besteht jetzt akut die Gefahr einer wirtschaftlichen Vollbremsung, die wiederum zu enormen Gelddruckorgien führen wird, die den Goldpreis noch weiter anheizen könnten, weil dieser – wie ich in Report 4/2020 anmerkte – eben näher an der Geldmenge läuft und nicht, wie viele Anleger fälschlicherweise glauben, von der Inflation abhängt, schon gar nicht der sonderbaren Inflationsdefinition, die sich alleinig an den Konsumentenpreisen orientiert und die Steigerung der Vermögenswerte und der Geldmengen außen vorlässt.

Die Stabilisierung des globalen Wachstums bereitet den Welt-Zentralbanken schon länger große Sorgen.

  • Die Zentralbank des Landes, die People’s Bank of China, senkte den Zinssatz für ein einjähriges Darlehen von 4,15% auf 4,05% und den Zinssatz für fünf Jahre von 4,80% auf 4,75%.
  • Der Zins, den Anleger für 10-jährige US-Staatsanleihen bekommen, kollabierte bereits wieder auf ein Rekordtief von 1,3%.
  • Laut dem CME FedWatch Tool weist der Terminmarkt für den Leitzins, der bei der Fed-Sitzung im April festgelegt wird, eine Chance von fast 60% auf eine Zinssenkung auf. Händler sehen die Möglichkeit von insgesamt drei Zinssenkungen im Jahr 2020.
  • Die Fed hat angedeutet, dass sie bis etwa Ende April dieses Jahres weiterhin Milliarden von T-Bills kaufen wird.

Der größte Verbündete des Goldes sind weiterhin die sinkenden Zinsen in den USA und weltweit, die die ohnehin hohe Attraktivität von Goldbarren zur Absicherung vor einem globalen Wirtschaftskollaps erhöht haben.

Zusammen mit den bei Anlegern grassierenden Angst-Käufen ist das die perfekte Mischung für einen steigenden Goldpreis. Der Chefanalyst eines bekannten Brokers meint:

In diesem Umfeld, in dem die Anleiherenditen weiterhin neue Tiefstände erreichen, ist die implizite Volatilität hoch, und die Chance, dass nicht nur die Zentralbanken der Schwellenländer, sondern auch die Federal Reserve ihre Zinsen senken wird, ebenso. Das wird Gold höher treiben.“

George Soros, einer der reichsten Menschen unseres Planeten, sagte einmal, dass die Börsen im Wesentlichen von zwei Emotionen angetrieben werden: Gier und Angst.

Die Märkte befänden sich immer auf einer Seite, entweder von Überschwänglichkeit oder Angst.

Der Goldpreis besitzt eine Eigenschaft, die sonst kein andere Anlageklasse aufweist. Ist das Umfeld von Angst und Panik getrieben, fühlt sich Gold darin pudelwohl.

Der Goldpreis steht vor der Vollendung eines Bilderbuch-Ausbruchs

Denn der Goldpreis ist ein Vertrauensthermometer, das umso höher steigt, je stärker das Vertrauen in die Papiergeldwährungen schwindet. Wenn gleichzeitig der US-Dollar ebenfalls steigt, während er selbst gegen Gold abwertet, ist das ein Alarmsignal und wenn die fallenden Zinsen und rückläufigen Wirtschaftsprognosen auch noch hinzukommen, befinden wir uns in der perfekten Sturmlage für Goldanlagen.

Meine Meinung kennen Sie schon lange. Mittlerweile rufen immer mehr Experten einen Goldpreis über 2.000 US-Dollar aus.

Chef des Brokerhauses Sprott Securities erwartet Gold bei 2.000 US-Dollar pro Unze

Peter Grosskopf sagte in einem Interview mit Kitco folgendes.

Was das Coronavirus hinzugefügt hat, war ein Schock für die Wirtschaft. Die Diagramme zeigen fast alle einstimmig, dass der Goldpreis leicht auf zwischen 1.800 und 2.000 US-Dollar steigen wird. Die Stimmung für Gold ist im Moment sehr stark. Und normalerweise, wenn die Stimmung sehr stark ist, gibt es Raum für eine kurzfristige Korrektur, aber nichts Großes. Ich würde ziemlich zuversichtlich sagen, dass die Charts auf Goldpreise über 2.000 US-Dollar deuten.“

Beim Goldpreis von 2.000 US-Dollar steigen die Minenaktien bis zu +275%

Wenn der Goldpreis – also der Verkaufspreis, mit dem die Minen ihre Umsätze erzielen – plötzlich nicht mehr bei 1.250 US-Dollar, sondern bei 2.000 US-Dollar steht?

Da die meisten Minen unisono Förderkosten von ~1.000-1.100 US$ hatten und praktisch kaum mehr in die weitere Exploration investierten, war die Marge nur 12%. Bei aktuellen ~1.600 US$ verdienen die Goldminen eine Marge von 31% und bei 2.000 US-Dollar Goldpreis wären es schon 45% Profitmarge.

Wenn Anleger also letztes Jahr der Ansicht waren, dass die großen Goldminenkonzerne auf Basis ihrer 12%-Marge fair bewertet waren, sollten Sie jetzt – bei 1.600 US-Dollar – eigentlich locker +158% mehr wert sein. Der HUI Goldbugs Index notiert aber erst +45% über dem Niveau von letztem Jahr, demnach beträgt das Nachholpotenzial immer noch +78%.

Bei einer Preiserwartung von 2.000 US-Dollar pro Unze könnte der Anstieg der Aktienkurse sogar +275% betragen.

Ein Kauf von Goldminenaktien ist günstig: Die Goldpreise sollten die Goldaktien noch viel weiter treiben.

Deshalb sollten Sie spätestens jetzt ein Depot von Goldminenaktien zusammenstellen, das maximal von der Margenerhöhung profitiert.

Hierzu zählen die klassischen Goldminenaktien wie Barrick Gold (New York: GOLD) oder Agnico Eagle Mines (New York: AEM) genauso wie mittelgroße Juniors, für die ein höherer Goldpreis einen Gewinnregen bedeutet.


Die neuesten Kursziele der Broker – mitsamt Bewertungstabellen für die wichtigsten Senior- und Juniorproduzenten sowie Explorer: NUR exklusiv in der PLUS Wochenausgabe!

Sie erfahren auch, welche der genannten Broker-Aktien meine Favoriten für den laufenden Goldboom sind.

In dieser Ausgabe erfahren Sie meine 6 Top-Favoriten (Goldproduzenten), die weiter vom Goldpreis profitieren und sich mindestens verdoppeln können, sowie meine 4 Gold-Aktien mit dem größten Kurspotenzial 2020, das deutlich über +100% liegt wie beim „Projekt Blaukraut“ mit +289% Gewinnpotenzial, und 3 spannende Explorer, die im Zuge des Goldrauschs zwischen +105% und +1.138% steigen sollten.

Die wahren Schnäppchen finden Sie im Goldherz PLUS

Viele meiner Top-Werte haben sich in den letzten 12 Monaten noch viel dynamischer entwickelt als die BAANGs:

  • Leagold Mining +195% (Übernahme)
  • Continental Gold +136% (Übernahme)
  • Calibre Mining +134% (Toronto: CXB)

 

Ja, ich möchte die 10 besten Goldminenaktien kennen lernen


Wenn Sie heute über den Kauf von Gold oder Goldaktien nachdenken, ist das ein guter Zeitpunkt

Gold ist immer noch weit von seinen Höchstständen von etwa 1.900 US-Dollar entfernt und sowohl Gold als auch diese Aktien haben noch viel Platz nach oben.

Gold ist ausgebrochen – Goldminen-Aktien stehen kurz davor:

Bei den Goldminenaktien wurde die Bewertungslücke zum Goldpreis, die ich im Sommer 2018 am Extrempunkt sah – exakt zum Start des PLUS-Goldinvestitionsdepots – noch immer nicht vollständig geschlossen.

Laut dem kanadischen Brokerhaus PI Financial wäre ein weiterer Gewinn von +20% leicht möglich. Wobei ich betonen will, dass der Betrachtungszeitraum seit 2016 viel zu kurz ist und nicht das historisch aufgestaute Nachholpotenzial zeigt, das bei mindestens +78% liegt.

Denn auf diesem Niveau handelten Goldaktien, als der Goldpreis zuletzt 2011 über 1.600 US$ notierte:

Quelle: Stockcharts.com

Goldminenaktien sind günstig und stehen heute vom Kursniveau her tiefer als bei einem Goldpreis um 600 US$ im Jahr 2006. Im Frühjahr letzten Jahres zeigte ich meinen Abonnenten den folgenden Chart, an dem sich der Goldpreis und die Goldaktien weiterhin orientieren.


Jetzt können Sie beim Projekt Blaukraut einsteigen und vom Goldpreisanstieg profitieren

Ich habe meinen Lesern soeben eine neue aussichtsreiche Gold-Aktie vorgestellt, die für wahre Freudenstürme bei Anlegern sorgt.

Der Kurs von Blaukraut notiert seit meiner Vorstellung schon jetzt +20% und streift gerade noch am oberen Ende meines Kauflimits entlang.

Es ist noch nicht zu spät zum Einstieg in Blaukraut, aber die Zeit drängt jetzt wirklich.

In wenigen Wochen findet in Toronto die PDAC, die größte Minen-Anlegermesse der Welt statt. Ich bin überzeugt, dass sich dort auch mein neuer Favorit sehr positiv präsentieren wird und die Aktie erneut eine Kaufwelle erfährt, die den Kurs in neue Höhen schieben wird.

Der Aktienkurs wird sich meiner Analyse nach innerhalb der kommenden 12-24 Monate in Richtung 5-7 CA$ entwickeln. Das bedeutet von heute an ein Gewinnpotenzial von mindestens +289%.

Ja, ich möchte am Projekt Blaukraut teilnehmen

 

Ihr

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Günther Goldherz,

Chefredakteur Goldherz Report


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