Ausgabe 2/2018 – 64% Gewinn mit Lydian International realisieren!

Goldherz Report Ausgabe 02/2018 – Donnerstag, 18. Januar, 2018

G.GoldherzLiebe Leserinnen und Leser,

ich weiß, Sie warten jetzt wahrscheinlich schon auf den neuen Super-Rohstoff, der nicht Lithium heißt und der für die Elektroauto-Industrie unverzichtbar sein wird.

Leider hat mich aber eine Grippe erwischt und auch das Timing ist noch nicht ideal. Darum habe ich entschieden, die Vorstellung noch einmal um eine Ausgabe zu verschieben. Dann werde ich Ihnen aber sicher meine neue Rohstoff-„Perle“ präsentieren. Versprochen!

Außerdem gibt es bei Gold & Silber und meinen Top-Werten wie Northern Empire (die ich weiterhin als eine meiner drei aussichtsreichsten Anlageideen 2018 einstufe) sowie beim Silberproduzenten First Majestic brandheiße News, die ich diese Ausgabe kommentieren muss.

Zum Redaktionsschluss sprintet nun auch nach langer Wartezeit endlich Lydian International (TSX:LYD) nach oben und steht seit meiner Kaufidee vor exakt einem Jahr schon mit +64% im Gewinn.

Lydian wird mit dem Amulsar Projekt in Armenien eines der ganz wenigen neuen Goldminen in einem bisher völlig neuem Land auf die Goldkarte bringen und hat auch einen erfahrenen Manager angeworben (News vom 10. Januar).

Dieses Mindestpotenzial von +50 bis 70% hatte ich Ihnen bei Vorstellung ja versprochen und das wurde nun auch exakt erreicht.

Entscheiden Sie jetzt selbst, ob Sie Gewinne voll mitnehmen oder ob Sie noch ein paar Stücke behalten. Erfahrungsgemäß steigt eine gute Aktie, wenn die Mine erstmal läuft, eher noch weiter. Aber die Gewinne mit kleinem Risiko sind jetzt gemacht.


Mit diesem Rohstoff angeln Sie 2018 einen großen Fisch. Dank des kommenden Elektromobilität-Booms und einem für die E-Mobilität unverzichtbaren
Rohstoff werden Sie mit meinem Aktien-Tipp vermutlich mindestens 100% verdienen. Dazu kassieren Sie fast 10% Dividendenrendite pro Jahr!

Lesen Sie mehr im nächsten Goldherz Report.

Wenn alles passt, dann bekommen Sie von mir nächste Woche ganz frisch die brandneuesten Informationen, wie Sie mit dem E-Mobilitäts-Boom mindestens 100% verdienen. Keine Angst, die Aktie läuft jetzt gerade in eine kleine Korrektur und hat in den zurückliegenden Tagen von 17 auf 16 Euro nachgegeben. Das Timing könnte wohl besser nicht sein.

Doch davor erlaube ich uns, doch noch einmal einen klitzekleinen Ausflug in die Bitcoin-Sphäre zu unternehmen.


 

Unruhe am Bitcoin-Markt und Optimismus bei Gold

In den letzten zwei Tagen waren die Crypto-Coins, wozu außer Bitcoins noch hunderte weitere kryptische Währungen zählen, ungewöhnlich instabil und fielen plötzlich so stark, wie sie bisher zu steigen pflegten.

Nun möchte ich nicht den Besserwisser spielen. Es stimmt zwar, dass ich das Bitcoin-Hoch ungefähr auf Dezember geschätzt habe. Doch muss ich auch neidlos anerkennen, dass viele Bitcoin-Investoren zwischen August und Dezember ein Heidengeld verdient haben. Wenn der Bitcoin-Kurs nun 50% verloren hat, dann ist das bezogen auf die angelaufenen Gewinne praktisch noch nicht einmal eine Korrektur, sondern höchstens ein Korrektürchen. Nach vier Wochen Kursschwäche wäre es falsch von einem Bärenmarkt zu sprechen. Was wir jetzt haben ist höchstens ein Bärchenmarkt.

Doch genau in dieser Gelassenheit, die viele Bitcoin-Besitzer an den Tag legen, erkenne ich auch ein Gefahrenpotenzial. Was wäre, wenn die 10.000-Dollar-Marke doch nicht hält? Wären dann 8.000 US$ die nächste Stufe, 6.000 US$ oder gar 4.000 US$?

Kurios wird es dann, wenn ich höre, dass viele US-Amerikaner jetzt schon Hypotheken auf ihre Immobilien aufnehmen oder ihre Kreditkartenlimits sprengen, nur um noch schnell auf den fahrenden Bitcoin-Zug aufzuspringen. Solche Stories höre ich beinahe täglich.

Komischerweise habe ich in Bezug auf Goldanlagen so etwas noch nie gehört. Denn Gold ist irgendwie doch noch ein Vermögenswert, den man vom Kapital kauft, das man erübrigen kann und nicht auf Kredit finanziert.

Hausfrauen haben entdeckt, wie man mit Bitcoin Geld verdient

Für die Hausfrauen unter den Leserinnen möchte ich mich gleich einmal entschuldigen. Ich möchte niemanden diskreditieren oder lächerlich machen.

Ehrlich gesagt habe ich höchsten Respekt vor Hausfrauen. Denn wenn ich mir mein zu Hause ansehe und wie viel Energie und Ausdauer meine liebe Frau aufwendet, um alles sauber zu halten und mir täglich – unabhängig von der Stimmung – ein warmes Mittag- oder Abendessen hinzustellen und gleichzeitig auf meine Eigenheiten zu achten (möglichst viel Fleisch und wenig Gemüse oder Kartoffeln), dann bewundere ich sie. Und mein Übergewicht ist der Beweis, dass es schmeckt.

Schauen Sie, ich bin ja kein Chauvinist, der Frauen nur in der Küche liebt und ab und zu schwinge ich schon mal den Kochlöffel. Aber spätestens nach zwei, drei Tagen und gefühlt 20 Kochsendungen im Fernsehen hört bei mir die Begeisterung und Kreativität auf und es gibt dann meistens doch wieder eine meine Leibspeisen, wie Pfannenkuchen, Steak, Bouletten mit Kartoffelpuffer oder Thüringer Rostbratwurst. Und ab dem vierten Tage geht es dann zuerst mal wahlweise zum Lieblings-Chinesen, Thai oder Günthers Brauhaus. Doch dann gleitet es ab in die Abgründe der menschlichen Seele, den  Drive-In oder noch schlimmer „Dominos“ bzw. andere Lieferheld-Kategorien…

Es ist also kein Wunder, dass die McDonalds-Aktie bei 175 US$ steht. Als ich mit dem Konsum anfing, stand die Aktie unter 10 US$. Das könnte daran liegen, dass so einige Hausfrauen den Karriereweg eingeschlagen haben und wir heute öfters zu McDonalds gehen (müssen).

Vielleicht liegt es auch daran, dass der Ruf der eisernen Hausfrau in der Gesellschaft diesen „Unterton“ hat. Aber mal ehrlich, tatsächlich ist das Leben als Büroangestellte/r doch meist wesentlich erholsamer als die Führung eines Haushalts.

Gleichwohl ist es unbestritten, dass die Hausfrau in traditionellen Familien wie der meinen, sich um diese Belange kümmert, während der Mann das Auto chauffiert und das Geld rankarrt. Die Hausfrau, von den Plagen des Alltags entnervt, genießt es auch mal, die Füße hoch zu legen und in „Tratschforen“ des Internets zu verweilen.

In solchen Foren geht es meistens um Schuhe, Mode, Küche oder Kosmetik. Ja, auch andere Themen werden da besprochen, wie Probleme oder Sex. Aber am Ende landet die Frau von heute, ob Hausfrau oder nicht, doch wieder bei Schuhen, Mode und Kosmetik. Jeder Versuch des Mannes in diese Welt einzutauchen, endet mit einem Desaster.

Börsen- und Investmentthemen sind oft von Männern okkupiert, obwohl ich das sehr schade finde. Denn es geht ja auch um die Zukunft und wie man seinen Lebensabend verbringen will.

Nur selten bricht von dort mal ein Thema aus und wandert hinüber in die „Hausfrauen-Foren“. Ja, man könnte fast sagen, das Internet der Frauen und Männer ist getrennt und beinahe hermetisch voneinander abgeriegelt.

Es hieß ja einmal in den Medien, dass Frauen sehr viel vorsichtiger seien, wenn es um Anlagethemen geht. Da hat die Natur wohl zwischen Jägern (der große Gewinn) und Sammlern (Dividendensammlern) getrennt. Aber Sie können mir glauben, auch Frauen unterliegen einem Giergen, das sobald es aktiviert wurde, kein Halten mehr kennt.

Jetzt kommen wir nun zu einer Sache, die doch recht ungewöhnlich ist. Ein Phänomen, das wahrscheinlich nur alle 20 Jahre einmal auftritt und was ich so nur zur Internet-Blase 1999 beobachten konnte. In Foren, die rein gar nichts mit Investments zu tun haben, schleichen sich plötzlich „neue, revolutionäre Ideen“ ein, wie man schnell Geld verdienen kann und die es davor nicht gab. Es geht dabei nicht wie sonst um MLM und auch keine Tupperware-Parties, sondern, Sie ahnen es längst, um Crypto-Währungen.

Hausfrauen-Indikator schlägt Alarm

Jeder rätselt, keiner kennt die Antwort. Nach meinem Hausfrauen-Indikator zu urteilen, hat Bitcoin die Höchststände gesehen und das vor vier Wochen. Damals waren die Internetforen für Hausfrauen voll von Argumenten, die den Kauf von Bitcoin, Ripple usw. nahelegten.

Die einhellige Überzeugung war dort, dass BTC auf 1 Mio. US$ steigen würde. Woher diese Zuversicht kommt, konnte keiner erklären und wahrscheinlich wissen sie nicht einmal, dass es eine geschickt „platzierte“ Meldung bei CNBC eines Harvard Professors war, der derartige, unsinnige Kursziele, in die Köpfe der Kleinanleger implementierte.

Ein besonders krasser Fall war eine Dame aus Colorado, die ihre gesamte Altersvorsorge mit Aktien und Obligationen verkaufte, um in Bitcoin sowie Ripple zu investieren. Wann? Exakt vor vier Wochen.

Von den Kapriolen bei den Cryptos profitiert zunächst Gold

Liebe Leser, vielleicht geht es Ihnen auch wie mir, dass Sie vor lauter Bäumen den Wald nicht sehen oder vor lauter so genannter „Marktanalysen“ von Brokern manchmal das Offensichtliche und Wichtigste übersehen. Was ist das?

Nun, Bitcoins wurden zumindest in den vergangenen vier Wochen nur noch von, lassen Sie es mich vorsichtig diplomatisch ausdrücken, wenig erfahrenen Kleinanlegern, gekauft.

Die erfahrenen Investoren haben dagegen wenigstens einen Teil ihrer Riesengewinne abgesichert und einen kleinen Teil ihres Investments veräußert, um ihr Anfangskapital wieder herauszuziehen.

Vielleicht stellen Sie sich auch die Frage: Kann ein Markt wie Bitcoin von Hausfrauen – früher nannte man die letzten Züge eines Bullenmarktes auch „Dienstmädchen-Hausse“ – in neue Höhen getragen werden?

Wir dürfen gespannt sein.

Unter 10.000 US$ und unter 8.000 US$ lauern noch gefährliche Untiefen im Markt. Ob wir diese umschiffen können?

Ich weiß es auch nicht sicher. Aber sicher weiß ich, dass der Bitcoin-Markt ernsthaftere, kapitalkräftige Käufer benötigt.

Bitcoins haben in den letzten Tagen ca. 15% nachgegeben. Die Stimmung unter den Hausfrauen ist aber noch gelassen, denn wer sich für 15.000 US$ einen BTC hingelegt hat und sich schon als Millionär sieht, der wird sich von einem „vorübergehenden“ Rückgang, sei es auf 10.000 US$ oder auch mehr, sicher nicht von seinem „Glauben“ abbringen lassen.

In diesem Sinne wünsche ich allen hier einen erfolgreichen Tag. Mit oder ohne Bitcoin…

Bitcoins fallen und Goldaktien steigen. Quelle: Stockcharts.com

Dass ein Markt keine Einbahnstraße ist und auch mal Luft holen muss, kennen wir Goldanleger zur Genüge. Wenn Sie seit Jahren oder gar Jahrzehnten beim Gold dabei sind, dann wissen Sie nur genau, wie stark die Stimmungen und die Kurse über ein Jahr hinweg schwanken können.

Als Goldanleger werden Sie über Wochen, Monate und Jahre lang geplagt. Am Ende gewinnen Sie aber trotzdem meistens, wenn Sie nur hartnäckig genug bleiben und sich flexibel im Golduniversum mit den größten Chancen – auch von der Aktienseite her – auseinandersetzen.

Bärenmärkte bieten die größten Gewinnchancen für Aktionäre

Was sich wie ein Paradoxon anhört, ist auf den zweiten Blick keines. Nur in Bärenmärkten sind die Bewertungen so tief und die Schwierigkeiten eines mittelmäßigen Managements zum Kapital einzusammeln groß genug, dass die Schnäppchenjäger auf ihre Kosten kommen und Projekte zu Spottpreisen einsammeln können.

Die größten Goldfirmen der Welt wurden in Bärenmärkten groß. Meine jüngste Investitionsidee B2Gold zeigt schon sehr eindrücklich, wie das geht. Die Aktie hat seit 2011 +60% zugelegt, während der Goldminen-Index HUI -60% verloren hat.

B2Gold schlägt den Goldindex. Quelle: Stockcharts.com

In diesem Fall war die Outperformance rein auf das Management zurückzuführen und darum bin ich sicher, dass sie auch lange noch anhalten wird.

Ähnlich abhängen könnte First Majestic den Silberaktiensektor, wenn Keith Neumeyer weitere Akquisitionen erfolgreich umsetzen kann, wie zum Beispiel die kürzliche Übernahme von Primero Mining (siehe Updates).


Aktuelle Aufträge und Positionen



UPDATES


Northern Empire (TSE:NM) – Aktueller Kurs: 1.23 CA$

Northern Empire startet mit starken Kursen und Super-Ergebnissen in 2018

Northern Empire ist und bleibt einer meiner ganz großen Favoriten aus dem Goldherz-Universum. Sie haben sicher gemerkt, dass ich in den letzten Ausgaben und im Chat immer eine große Dringlichkeit anstimmte, obwohl der Kurs sich erst gar nicht so richtig nach oben traute.

Nun wurden am 11. Januar sensationelle Bohrresultate veröffentlicht, so dass die Aktie in wenigen Tagen deutlich anzog und mit einem Anstieg von +29% in den letzten zwei Wochen ihre Qualität beweisen konnte. Unser Gesamtgewinn summiert sich damit auf +45% seit Erstvorstellung. Das ist bemerkenswert, da die meisten Werte in diesem Zeitraum stark zurückgekommen sind und Gewinne mit Explorer-Aktien seit Sommer eher die Ausnahme darstellen.

Für den Anstieg gab es natürlich handfeste Gründe. Denn es handelt sich um nicht weniger als eine der spektakulärsten Goldfunde in Nevada.

Hochgradige Goldzone mit knapp 17 Gramm pro Tonne Goldgehalt

Die jüngsten Bohrergebnisse (PDF) zeigten einen langen, ergiebigen 14-Meter-Bohrabschnitt mit soliden 2,2 g/t Goldgehalt. Ein Bohrloch traf sogar auf einen  5-Meter-Abschnitt mit 16,5 g/t Goldgehalt. Das ist ein ultrahoher Goldgehalt und für Nevada geradezu sensationell.
All diese Bohrungen sind der Sterling-Mine zurechenbar und noch nicht den vier nördlich davon liegenden „Crown“ Goldzonen, die das Unternehmen im Laufe des 1. Halbjahres noch ausgiebiger erkunden wird. Die Exploration wiederum geschieht auf Grundlage historisch bekannter Daten und direkt angrenzend an den jüngsten Bohrerfolg von Corvus Gold und seinem „Mother Lode“ Projekt, das inmitten von Northern Empires Gebiet liegt und zuletzt am 10. Januar diese hocherfreulichen Bohrresultate zeigte.
Ziel von Northern Empire besteht darin, die Reserve von 700 koz durch eine signifikante Vergrößerung des Erzgebietes rund um die Mine und Verarbeitungsanlage und neue Vorkommen im „Crown“ Gebiet zu erreichen.
Zwei Drittel des ersten Aktes liegen noch vor uns
Bisher sind anhand der bekannt gegebenen Daten nicht einmal ein Viertel aller Ergebnisse offenbart worden, die 2018 geplant sind. Das lässt spektakuläre Entwicklungen zu und das Bohrprogramm von 15.000 Metern, welches in den nächsten fünf Monaten schon abgeschlossen sein wird, dürfte in den kommenden Monaten ein starker Antrieb für den Kurs sein.
Doch das wird nicht das Ende der Explorationsphase darstellen, sondern höchstens das Ende des ersten Aktes. Das sollte dem Markt signalisieren, das hier enorme Goldwerte in der Wüste liegen, unmittelbar unter der Oberfläche und nahe einer bestehenden, startbereiten Verarbeitungsanlage.
Institutionelle kaufen Aktien
Ein interessanter Aspekt am Rande: Zurzeit sind noch 44% der Aktien in Händen von Privatinvestoren. Institutionelle Anleger halten erst 33%. Und strategische Investoren wie der Goldkonzern Coeur Mining, der mit knapp 12% engagiert ist, sowie das Management halten den Rest.
Die letzte Finanzierungsrunde über 15 Mio. CA$ bei 0.95 CA$ wurde verstärkt von institutionellen Anlegern gekauft. Es besteht also großes Interesse von Seiten der Investmentprofis sich hier im Zuge des wachsenden Projektpotenzials frühzeitig zu positionieren.

Fazit

Wenn die Bohrergebnisse in den nächsten Monaten ähnlich gut ausfallen wie die jüngsten, wird die Aktie sehr schnell ein deutlich höheres Niveau ansteuern. Rücksetzer sind möglich, dürften aber Kaufanreize darstellen. In den kommenden Monaten erwarte ich ausgehend von zwei Bohrtürmen, die auf dem Gebiet bohren, ein regelrechtes News-Feuerwerk. Mit ähnlich starken Kursreaktionen auf gute Daten, wie das zuletzt der Fall war.


 

First Majestic Silver (TSE:FR) – Aktueller Kurs: 9.14 CA$ – KAUFEN

Keith Neumeyer macht einen genialen Deal mit San Dimas und der Primero-Übernahme

 

Vor Weihnachten habe ich noch gemutmaßt, dass bei First Majestic irgendwas im Busch sei. Denn die Aktie schoss, wie Sie am Chart sehen können, unvermittelt von 8 auf 10 CA$.

Ende letzter Woche kam auch die Antwort darauf. Es war offenbar tatsächlich etwas durchgesickert. So kündigte CEO Keith Neumeyer vergangene Woche an, dass er Primero Mining, den Betreiber der San Dimas Gold- und Silbermine in Mexiko übernehmen werde.

San Dimas ist ein Mammutprojekt und schon seit 100 Jahren in Produktion. Dieser Distrikt hat historisch 11 Mio. Gold- und unglaubliche 620 Mio. Silberunzen hervorgebracht.

Die Mine ist auch längst nicht erschöpft, sondern weist überschlagsmäßig noch bekannte Vorkommen von rund 2 Mio. Unzen Gold (4 Gramm pro Tonne) und etwa 120 Mio. Unzen Silber (300 Gramm pro Tonne) auf. Umgerechnet auf Silber und den Übernahmepreis (vornehmlich Verbindlichkeiten) wird daraus ein sensationell günstiger Übernahmepreis von unter 1 US$ pro Silberunze.

Wenn es First Majestic gelingt, die Mine, welche zuletzt unter Kapitalmangel litt und nicht den vollen Ausstoß schaffte, flott zu bekommen, dann war die Übernahme ein Geschenk! Zumal Keith Neumeyer die sensationelle Chance sehen dürfte, dass er eine stabile, stetige Goldeinnahme erhält, die den Minenbetrieb bezahlen und er dann das Silber zum höchstmöglichen Profit verkaufen wird.

Für die Primero-Aktie, deren Kurs von allerlei Unwägbarkeiten wie Streiks, überhöhten Steuernachforderungen für die Zeit 2010-2014 und den sehr billigen Verkauf der Black-Fox Mine an McEwen Mining gezeichnet war, gab es nur noch ein paar Cents.

Aber kostenlos war die Übernahme natürlich nicht. Denn Primero besitzt noch 226 Mio. US$ Verbindlichkeiten für die First Majestic nun geradestehen muss. Unmittelbare Risiken sehe ich daraus aber keine, da First Majestic im 3. Quartal 120 Mio. US$ Barmittel besaß und eine gesunde Produktionsbasis besitzt.

Highlight: Mit der Übernahme ändern sich die Bedingungen für den Silberstream

Ein Stream beschert dem Besitzer einen Zustrom an Rohstoffen zu einem Fixpreis. Im Falle der San Dimas Mine war das ursprünglich ein Silber-Stream, der 2004 vom ehemaligen Besitzer Goldcorp abgeschlossen wurde. Goldcorp wusste jedoch mit dem Silber damals nichts anzufangen und entschloss sich, die gesamte Silberproduktion (6 Mio. Unzen pro Jahr) für einen Spottpreis von zuletzt 4 US$/Unze abzugeben.

Das schaffte allerdings zwei Probleme. Einmal ist Silber in der Zwischenzeit auf fast 20 US$ gestiegen und die Produktionskosten der Mine sind seit 2004 natürlich beträchtlich gestiegen, wofür es keinen Ausgleich gab. Und dann war da auch noch die mexikanische Lokalregierung, die in diesem Stream „versteckte Steuerhinterziehung“ vermutete und kurzerhand die Differenz des Verkaufspreises pro geförderter Silberunze nachbesteuern will.

Da Mexiko ein Silberland ist, kann ich sogar verstehen, dass die Behörden hier einen Teil ihrer Einnahmen gefährdet sehen. Darum war es essentiell, dass ein neuer Stream nachverhandelt und über einen neuen Deal mit Wheaton Precious Metals (TSX:WPM) aus dem Silber- ein Goldstream wurde, bei der 25% der San Dimas Gold- und Silberproduktion für 600 US$/Unze, zum Gold/Silberpreisverhältnis 1:70, an WPM gehen.

Diese Grundvoraussetzung dürfte nun auch die Steuerbehörden wieder besänftigen und auf einen gemeinsamen Nenner bringen. Denn schließlich ist die Mine einer der größten Arbeitgeber.

Mit dem Managementwechsel und dem Fakt, dass First Majestic ein respektierter und vorbildlicher Arbeitgeber in Mexiko ist, sollte das Steuerproblem in den Griff zu bekommen sein.

First Majestic im Aufwärtstrend. Quelle: Stockcharts.com

 

Fazit

Um den Deal mit San Dimas zu verstehen und alle Parameter genau aufzuschlüsseln, werde ich wohl selbst noch eine oder zwei Wochen benötigen. Den Analysten geht es nicht anders. Diese spitzen nun ihren Bleistift und rechnen alles nach.

Aber die Basisdaten und die neue Goldstream-Vereinbarung riechen schon jetzt nach einem Superhit. Das Erbsenzählen überlasse ich auch lieber den Analysten.

Mit dem Deal erhöht sich das mögliche Produktionspotenzial ab 25 US$ Silberpreis – ab diesem Niveau machen kurzfristige Produktionssteigerungen und Kapitalinvestitionen wieder Sinn – auf bis zu 30 Mio. Unzen. Unter diesem Silberpreis wird Keith Neumeyer (so wie ich ihn einschätze) eher versuchen, etwas unter der maximal möglichen Kapazität zu bleiben, um die Reserven zu schonen.

Denn 1 Unze Silber im Boden ist in fünf Jahren wohl viel mehr wert als deren Förderung heute.

Entscheidend für Sie als Anleger ist der Hebel, der bei möglichen 30 Mio. Unzen Silberäquivalent-Jahresproduktion entsteht. Wenn Silber mal 10 US$ höher läuft, dann sind das 300+ Mio. US$ an zusätzlichem Brutto Cash-Flow für First Majestic, die ja selbst eine 17-Millionen-Unzen-Silberäquivalent-Produktion besitzt.

Der Aktienkurs von First Majestic müsste also entsprechend jetzt schon 1/3 höher stehen und in Richtung 12 CA$ laufen.

 

Es grüßt Sie Ihr,

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Günther Goldherz,

Chefredakteur Goldherz Report


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  7. Rise Resources: Die bull markets media GmbH wurde als Herausgeber für die Berichterstattung über das Unternehmen vergütet und hält zudem Aktien/Warrants an dem Unternehmen.
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