Ausgabe 33/2020 – Eine Korrektur ist nicht das Ende der Welt

Goldherz Report Ausgabe 33/2020 – Donnerstag, 24. September 2020

G.Goldherz Liebe Leserin, lieber Leser,

die Korrektur ist da an den Märkten, auch beim Goldpreis, der zur Stunde wieder bei 1.850 US$ pro Unze notiert.

Trader zogen nach einem ununterbrochenen achtmonatigen Zufluss Geld aus dem größten Gold-ETF ab.

Die breite Unterstützungszone im Wochenchart sollte den Goldpreis ab etwa 1.800 oder knapp darunter bremsen und eröffnet nun auch wieder neuen interessierten Goldanlegern einen vernünftigen Einstieg, der bei über 2.000 US$ leider nicht mehr attraktiv genug aussah.

Besonders Explorer- und Gold-Minenaktien sind weiterhin höchst attraktiv.


Update Eclipse Gold (Toronto: EGLD – WKN: A2PYV4)

In seinem besten Indiana-Jones-Outfit hat auch der CEO von Eclipse Gold, Mike Allen, nun wieder die Bohrer angeworfen und sucht nach dem Goldschatz und Fortsatz der legendären Comstock-Mine in Nevada und ich unterstütze ihn dabei durch eine beträchtliche Eigenposition an Eclipse-Aktien, von der ich dieses Jahr kein Stück verkauft habe, so überzeugt bin ich davon.

Eclipse meldete zum Wochenbeginn, dass man seine 2. Bohranlage installiert hat. Dieses zweite Reverse-Circulation-Bohrgerät wird das Phase-II-Programm des Unternehmens beschleunigen, das 18 Bohrlöcher auf insgesamt etwa 6.750 Metern umfassen soll.

Ein erfahrenes und erfolgreiches Team exploriert ein potenziell großes Goldsystem in einer juristisch sicheren Umgebung (Nevada) und besitzt ausreichend Kapital, um die Pläne umzusetzen.

Die Highlights:

• Nahezu jedes einzelne Bohrloch des Phase-I-Programms, teils weit voneinander entfernt, bestätigte eine vorhandene Goldmineralisierung an der Oberfläche.

• Die erfolgreiche 1. Phase ermöglichte eine 12 Mio. CA$ Finanzierung für die Phase II.

• „Wir wissen, es ist ein großes Goldsystem. Die Frage ist, wie groß exakt“, sagt CEO Michael Allen.

Alle Genehmigungen zur Exploration, deren Erteilung in Nevada drei Jahre Vorarbeit in Anspruch nimmt, liegen vor und beschleunigen die Entwicklung. Zudem arbeitet man systematisch auf Basis der vorhandenen historischen Bohrergebnisse, die in einer unternehmenseigenen Datenbank zusammengefasst wurden, was auch eher selten ist.

Eclipse Gold läuft sozusagen im „Sweet Spot“ – dem optimalen Zeitfenster für die Fertigstellung der Exploration, kurz vor potenziellen Übernahmeangeboten. Mindestens 2-3 Jahre sind schon in das Projekt geflossen. Das „halbiert“ etwa die sonst übliche Entwicklungsdauer von solchen Projekten, die oft >6 Jahre Zeit brauchen, was sie oft zum „Spielball“ der Anleger macht, wobei für Eclipse ganz eindeutig ein Investitionshorizont von 2-3 Jahren sinnvoll bleibt, was schnelle Resultate verspricht.

Die Aktie ist auch noch immer am Anfang ihrer Entwicklung: 

Sie können noch getrost einsteigen zu ähnlichen Kursen wie zur letzten Privatplatzierung.


Wussten Sie es schon? Seit neuestem gilt als Einheitsmeinung: „Gold ist der Reichsbürger unter den Finanzinvestments. Wahnsinn, ich glaube, ich falle gleich vom Stuhl, aber genau das wurde so geschrieben in einer online erschienenen Kolumne der immerhin im ganzen „Reich“ beachteten Zeitung „Die Zeit“.

Es ist mal wieder sehr auffällig, dass jedes Mal, wenn der Goldpreis nur -5% korrigiert, während der NASDAQ -12% und der DAX -5% fallen, sofort äußerst negative Kommentare in der „Idiotenpresse“ erscheinen. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob der Wirtschaftsteil, der dümmste Teil dieser „Zeitung“, eher von Idioten oder für Idioten geschrieben wird?

Wer „Die Zeit“ hat oder von Google-Algorithmen ganz „zufällig“ darauf geleitet wurde, konnte die mit scharfer Feder verfasste Morgenkolumne „Fünf vor acht“ von Mark Schieritz zum Gold kaum übersehen, bei dem sich wahren Kennern des Goldmarktes gleich der Magen umdreht. Ich hoffe Sie hatten noch nicht gefrühstückt, als Sie das lesen mussten:

In die Tonne mit dem nutzlosen Zeug

Edelmetall? Geht so! Gold zerstört die Umwelt und bringt kaum Rendite. Es gehört aus dem Verkehr gezogen – wie Asbest, Quecksilber oder Fluorchlorkohlenwasserstoffe.

Er werde hier jetzt ein Plädoyer für das Verbot des Goldhandels halten, legt der nutzlose Schreiber in großen Tönen los:

Wenn Sie es sich vom Blutdruck her erlauben können, dann lesen Sie den Artikel am besten selbst.

Der Schreiber versucht mit billigsten Tricks zu argumentieren. Schwingt seine Moralkeule, die mittlerweile aus der kombinierten Schlagkraft der Umwelt- und Nazikeule besteht, und fordert ein Verbot, wie es dieses auch unter Stalins Herrschaft gab, es fehlt nur noch die Todesstrafe.

Dr. Markus Krall, ein versierter Volkswirt, der die Argumente von Herrn Schieritz innerhalb von 30 Sekunden abschmettern könnte, wird gleich mal vorsorglich als „schillernde Figur der rechtskonservativen Szene“ verunglimpft, damit die „Leser/innen“ gleich im vorauseilenden Gehorsam ihren Denkapparat kalibrieren können.

Geradezu lächerlich ist der Versuch, ihn mit seiner Initiative für „Qualität und gegen Ideologie bei der Bildung“ an den Pranger zu stellen.

Drehen wir das Argument um, dann stünde Herr Schieratz für eine qualitätsfreie, dafür ideologisch geprägte Bildung…? Seine Argumente liefern jedenfalls den besten Beweis, wie idiotisch diese Ideologie aufgebaut sein müsste, denn Fakten sind dann nicht mehr nötig.

Die Krönung des Hetzartikels ist aber folgende Aussage:

„Man könnte es auch so sagen: Gold ist der Reichsbürger unter den Finanzinvestments. Seine Zeit ist abgelaufen. Es sollte aus dem Verkehr gezogen werden. Wie Asbest, Quecksilber oder Fluorchlor-Kohlenwasserstoff.“

Herr Schieritz, ich bin wirklich dankbar über diesen Artikel, er zeigt gut auf, wo die wahre Intention liegt, es geht darum, dass eine Einheitsmeinung entsteht, die völlig ohne Argumente und Fakten gebildet wird.

Dieser und weitere Journalisten, die in diese Richtung argumentieren, scheinen tatsächlich nur noch im Sinn zu haben, sich den Machthabern anzubiedern, um daraus persönliche Vorteile zu ziehen, nach dem Motto:

  • Die Einheitsmeinung ist immer richtig, die Partei denkt vor und die Medien erfüllen die ihnen aufgetragene Aufgabe!

Kommt das Goldverbot?

Nun kann ich nur wirklich hoffen, dass es genügend Fürsprecher gibt, die mit ihren Initiativen ein Goldverbot verhindern. Tatsächlich halte ich das Verbot einer einzigen Anlageklasse für wenig zielführend, wenn es rundherum inflationäre Tendenzen gibt und der Goldpreiszuwachs war in den letzten 20 Jahren zwar sehr deutlich, jedoch zu keinem Zeitpunkt eine wirkliche Gefahr für die Staaten, deren Macht weiter gewachsen ist.

Kein Argument wird so häufig verwendet wie das Goldverbot. Doch kommt es wirklich?

Dr. Bruno Bandulet schrieb hierzu einmal:

Die Sache mit dem Goldverbot ist ein Ladenhüter. Sicher, theoretisch ist alles möglich, auch ein Bank Holiday, dann kann man nicht mehr an sein Bankkonto. Das ist aber kein Argument, auf das Konto zu verzichten. Außerdem: Wie soll ein Goldverbot in Deutschland denn durchgesetzt werden? Das hat nicht einmal im Dritten Reich funktioniert.

Das bedeutet, wieso sollten Sie sich heute den Spaß am Gold verderben lassen, nur weil Sie in Zukunft ein Verbot befürchten? Außerdem wäre ein solches Verbot nur dann umsetzbar, wenn es für die ganze EU gilt, inklusive der Schweiz und natürlich müssten die Grenzen alle dicht sein.

Das sind alles mögliche Schreckensszenarien wie einst im Vorfeld der russischen Revolution 1917.

Doch wäre es dann, bei so einem düsteren Ausblick, nicht klüger, das Land und den Kontinent komplett zu verlassen, statt vorsorglich Gold zu verkaufen in Erwartung eines Verbots?

Wenngleich ich weiß, dass das für die meisten keine Option sein dürfte, stelle ich die Frage dennoch ernsthaft in den Raum.

Zurzeit, also unmittelbar, sehe ich keine außergewöhnlichen Risiken für ein solches Goldverbot.

Solange nur ein Bruchteil der Anleger überhaupt in Gold investiert ist und selbst unter den ultrareichen Vermögenden nicht mal ein halbes Prozent aller Gelder im Gold geparkt wird und das auch noch teils in Gold-Futures, also „Finanzwetten“ auf den Goldpreis, der letztlich immer in Geld beglichen werden kann, oder in ETFs, deren physische Hinterlegung nicht immer gegeben ist und es für den Staat als Zahlungsmittel kaum Relevanz besitzt, ist das Goldverbot – aus blauem Himmel heraus – eher unwahrscheinlich.

Der Vermögensverwalter BMG Group veröffentlichte 2016 eine sehr spannende Grafik zum Gold als prozentualen Anteil der globalen Finanzanlagen:

Quelle: BMG Group

Heute halten einzelne Investoren und Institutionen weniger als 0,5%. Wenn globale Investoren nur 5% ihres Finanzvermögens in Gold umverteilen würden, würde dies einer erhöhten Nachfrage von 14,7 Billionen Dollar entsprechen, die versuchen würden, weniger als 1,8 Billionen Dollar an Goldbarren in Privatbesitz zu kaufen. Der derzeitige Preis müsste um mindestens das 8-fache auf 10.560 $ pro Unze steigen.

In den letzten vier Jahren hat sich der Anteil nicht merklich verschoben, weil der Goldpreis bisher noch parallel zur Höhe der Finanzanlagen steigt und größere Umschichtungen erst noch am Anfang stehen.

Eines Tages, da bin ich sicher, wird es entsprechende Bestrebungen und Überlegungen geben, den Goldbesitz nicht nur zu kanalisieren – wie heute bereits über die Finanzprodukte (ETFs, Zertifikate, Lagerstellen, etc.) – sondern ihn zu verbieten für innereuropäische Bürger.

Dieser Prozess wird aber noch Jahre benötigen und – wie ich anmerkte – wird es nur möglich sein, wenn Länder wie die Schweiz und Norwegen mitziehen, die nicht in der EU sind, aber leicht zu übertretende Landesgrenzen mit der EU aufweisen.

Darum sehe ich es mit höchster Besorgnis, wie innerhalb der Schweiz einige Kräfte offenbar eine weitere finanzielle Verschmelzung mit der mittlerweile erwiesenermaßen wirtschaftlich vollkommen erfolglosen EU anstreben und habe dies zum Wochenbeginn thematisiert:

UBS: Interesse am Seelenverkäufer Deutsche Bank bedroht die Schweiz

Es ist doch immer wieder das gleiche.

Kaum zittert der Goldpreis, fangen die jungen Hüpfer an ihre Positionen aufzulösen. Es glauben immer noch viel zu viele Anleger, dass man mit Gold „spekulieren“ könnte, am besten noch mit Hebel und der Preis steigt dynamisch.

Dabei haben die letzten Jahrzehnte gezeigt, dass Gold nur selten Dynamik entfaltet, sondern eher stetig, langsam und bedächtig im Wert wächst.

Das Muster ist wie beim tanzen: Zwei Schritte vorwärts, einen zurück.

Das kann man lernen…

Am einfachsten mit einem Goldherz PLUS-Abo… Dort gab es auch diese Woche wieder einen Grund zu feiern.


+1.152% mit einer Explorer-Aktie in 6 Monaten

Ich weiß nicht, wie schnell Sie sonst Ihr Kapital verzehnfachen…

Selbst, wenn man alle Informationen erhält und Hunderte Firmen jährlich, praktisch von der Gründung an, lange vor dem Börsengang analysiert, wie ich das tue, erreichen Sie vielleicht mit 1-2 von vielleicht 20-30 extravaganten Chancenaktien, aus einem rund 1.000 Aktien bestehenden Universum, von denen sicher 200 Titel „legitime“ realistische Erfolgschancen haben, solche Resultate und darum ist der Fokus auch im Explorer-Sektor wichtig.

Das Ziel ist es immer, dass Sie mehrfach tolle Gewinne, egal ob +20% oder +100%, relativ sicher eintüten können.

Doch machen die Verzehnfacher am Ende den Unterschied zwischen einem sehr guten Anleger, der Renditen auf Höchstniveau einfährt und einem wirklich glorreichen Investor, der wahren Reichtum erlangt. Doch das funktioniert nur mit Willen, Fleiß und Geduld.

Auf dem Weg zum Multi-Bagger

Sie werden es kaum übersehen haben, nach einigen Tagen Handelsaussetzung wurde mein Nickel-/PGM-Favorit Chalice Gold (ASX: CHN) aus Australien nun nach einem explosiven Kursanstieg mit 2,63 AU$ notiert, das liegt +1.152% oder 12-mal über meinem Kaufkurs zum Jahreswechsel oder den Tiefs vor 6 Monaten, als die Aktie in der COVID-19-Krise niemand haben wollte.


Die Inflation wird alles überlagern

In den letzten Jahren, während wir eine Phase der Preisstabilität erlebten, in der die Zinsen sehr stark zurückgingen und Vermögenswerte, die Dividenden oder Zinsen ermöglichen, deutlich im Kurs stiegen, waren äußerst kluge Ein- und Ausstiegssignale relevanter, als das in Zukunft der Fall sein wird.

Ende August hat die US-Notenbank im Einklang mit den Weltnotenbanken beschlossen, dass Inflationsziele praktisch ohne Bedeutung seien und bereitet die Welt so auf einen Inflations- und Preisschub vor.

In Wahrheit befinden wir uns schon inmitten des inflationären Booms.

Hier ein paar Beispiele über die Teuerung lebensnötiger Waren aus diesem Sommer:

Nielsen hat eine Inflationsstudie veröffentlicht, aus der hervorgeht, dass die Verbraucher im August 2020 4,1% mehr für beliebte Lebensmittelartikel zahlten als im August 2019. Viele Waren waren im Vergleich zum Vorjahr 10% teurer.

Vor allem der Rückgang von Angeboten war dafür verantwortlich und die Verbraucher „zahlen jetzt mehr für die Artikel als vor der COVID-19-Periode“, so die Analysefirma.

Trotz der offiziell erlogenen Inflationsstatistiken, die noch immer das Gegenteil behaupten, steigen in Wahrheit die Preise in der Realität tatsächlich deutlich schneller als gemeinhin bekannt ist.

Während arme Haushalte das täglich spüren, merken es die reichen Haushalte noch nicht, weil ihre täglichen Einkäufe wenig relevant sind für ihre Vermögenslage und solange die Aktien schneller steigen, interessiert es auch niemand…

„In der nächsten Phase werden wir schwarze Geldwolken sehen, die den Himmel verdunkeln“

Egon von Greyerz, der weltbekannte Vermögensverwalter, der seit 20 Jahren den Goldtrend aktiv begleitet, sieht eine wahre Goldpreisexplosion:

In einem Szenario mit hoher Inflation könnte Gold auf 50.000 $ steigen und der Dow auf 50.000 Punkte. Das hieße also, dass sich der Dow verdoppelt und Gold um mehr als das 25-fache steigt. Für mich klingt das sehr plausibel. Wenn irgendwann Hyperinflation herrscht, wird die Wirtschaftsaktivität fallen und das geschöpfte Geld wird vollkommen wertlos sein. An diesem Punkt werden Gold und Aktien getrennte Wege gehen; Gold wird weiter steigen, während Aktien fallen oder stagnieren“ schreibt er in seiner jüngsten Kolumne zum Thema Inflation.

Von den Zentralbanken der Welt wird der Brennstoff für diese Hausse geliefert:

Tatsächlich hat sich der Goldpreis seit dem Ende der 90er Jahre von seinem 400 US$ Durchschnittspreis um knapp den Faktor 5x gesteigert, während das auch dem Anstieg der US-Geldmenge entsprochen hat, die nun exponentiell wächst.

Alles in Folge der immensen geldpolitischen Maßnahmen, die von staatlichen Finanzhilfen nun in Richtung von gigantischen Infrastrukturprogrammen gelenkt und die uns jahrelang begleiten werden.

Fundamental läuft alles auf eine Konfrontation zwischen China und den USA hinaus. Zunächst wirtschaftlich und später ab dem Jahr 2025 auch „kriegerisch“, wenn man den Experten wie Martin Armstrong glauben möchte, der zunächst eine Inflationswelle und danach Krieg erwartet.

Doch ich möchte nicht zu weit vorgreifen. Zunächst beobachte ich die nächsten Schritte aus Peking sehr genau und wieder einmal hat die Zeitung Global Times, die auch den beschleunigten Anstieg des Goldpreises in Richtung 2.000 US$ pro Unze auslöste, das Wort ergriffen:

„China wird seinen Bestand an US-Schulden unter normalen Umständen allmählich auf etwa 800 Milliarden Dollar reduzieren. Aber natürlich könnte China im Extremfall, etwa bei einem militärischen Konflikt, alle seine US-Anleihen verkaufen.“

Das sagt Xi Junyang, Professor an der Finanz- und Wirtschaftsuniversität Shanghai, in der Global Times.

Bei fast 7 Billionen US-Dollar an fiskalischen Maßnahmen – die von den USA allein zur Bekämpfung der Pandemie ausgegeben wurden und rund 33% des BIP entsprechen, was ungefähr auch der Höhe der Arbeitslosen entspricht, die mit diesen Zahlungen ruhig gestellt werden mussten – wirkt sich ein Verkauf von schätzungsweise knapp 300 Milliarden US-Dollar der Chinesen nicht wirklich aus.

Doch die Konsequenzen sind anderer Art. Damit fällt nun der „Golfstrom der Weltwirtschaft“ aus, der so gut funktionierte und die Warenströme von China in die USA brachte zu deflatorischen Preisen und im Gegenzug die Geldströme, die nach China gingen, zurück transferierten, damit sie in US-Staatsanleihen geparkt werden konnten.

Wenn China in Zukunft als größter Halter und künftiger Käufer von US-Anleihen ausfällt, dann bleibt nur noch die US-Notenbank übrig, die als sogenannter letzter Gläubiger die immensen fiskalischen Maßnahmen allein schultern muss und das kommt einer direkten Gelddruck-Orgie gleich, der gar keine entsprechenden Warenströme mehr gegenüberstehen.

Die logische Konsequenz würde bedeuten, dass die Waren aus China im Preis ansteigen sollten.

 

Ihr

Guenther_Unterschrift

Günther Goldherz,

Chefredakteur Goldherz Report


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