Ausgabe 35/2017 – Der Crash kommt – aber Sie sind ein Gewinner!

Goldherz Report Ausgabe 35/2017 – Samstag, 16. September 2017

G.GoldherzLiebe Leserinnen und Leser,

heute möchte ich einmal die „Ruhe vor dem Sturm“ nutzen und Ihnen als Überraschung meine allererste Buchempfehlung präsentieren.

Viele Goldherz Report Leser haben mich gebeten doch auch hin und wieder einmal interessante Bücher vorzustellen. Das möchte ich mir zu Herzen nehmen. Doch ich wollte nicht mit einem alten Schinken anfangen, sondern Ihnen ein hochaktuelles Buch vorstellen.

Es ist das Buch eines mir persönlich gut bekannten Autors. Dem Börsenexperten, ehemaligen Anlageverwalter und heutigen Börsenbrief- sowie Bestseller-Autor Florian Homm, den Sie auch über seinen Youtube-Kanal verfolgen können. Unterstützt wurde er bei diesem Buchprojekt von seinen Co-Autoren Jannis Ganschow, Florian Müller sowie dem bekannten und erfahrenen Chartexperten Thomas Käsdorf aus Zürich .

Florian Homm ist in der Finanzwelt mindestens so berüchtigt wie bekannt, doch seine Thesen verdienen es gehört zu werden wie ich finde. Schließlich befindet er sich mit mir bezüglich der Anlagechancen bei Gold und Silber auf einer Wellenlänge. Außerdem führt er in seinem Buch die wesentlichen Punkte ins Feld, die für viele Anleger durchaus eine 180-Grad-Wende in ihrer Denkweise erfordern. Für Sie dürfte dies eher nicht zutreffen, da ich Ihnen diese alternative Sichtweise schon seit meinen ersten Ausgaben predige.

Was mir zudem gefällt: Florian Homm ist authentisch und spricht die Probleme, vor denen wir stehen, offen an.

Anders als andere Fondsmanager und Experten kann er Ihnen heute alles frei von der Leber weg erzählen, weil er eben keine Milliardendepots für seine wohlvermögenden Kunden mehr verwaltet. Darum muss er auch nicht wie viele Vertreter seiner Zunft das Lied vom „Aufwärts ohne Ende“ singen.

Doch am besten lasse ich Florian Homm selbst zu Wort kommen, indem ich zunächst eine Stelle aus dem Buch Erfolg im Crash zitiere, die sich mit der Kernfrage beschäftigt, die mich ebenfalls beständig umtreibt:

Wir leben in einer künstlichen Welt, die durch manipulierte Zins- und Gelddruckpolitik entstanden ist. Das sehen viele Marktteilnehmer mittlerweile als normal an. Man gewöhnt sich an die Marktmanipulation und an die Bewertungsblase und investiert weiter frohen Mutes.

Genau an diesem mentalen und analytischen Phlegma liegen die Chancen für den smarten und agilen Investor.

In meiner vierzigjährigen Historie als Investor, Hedgefonds-Manager und Leerverkäufer habe ich selten eine größere Chance gesehen, am kommenden Crash zu verdienen, als jetzt. Ganz wesentlich ist dabei das Timing. Wann bricht die Wirtschaft trotz langjähriger Marktmanipulationen ein? Wann verlieren die Investoren das Vertrauen in die scheinbar allmächtigen Zentralbanken? Wann kommt der große Knall?

Seit 40 Jahren als Finanzprofi höre ich von den Bullen bei jeder Hausse irgendein Argument, warum die Börsenrallye endlos weiterlaufen sollte. Der aktuelle Tenor ist einmal mehr, dass >>es diesmal anders sein wird<<. Die traditionellen und fundamentalen Bewertungen sind nicht mehr relevant, da wir uns in einer neuen Welt mit Negativzinsen und moderatem Wachstum bewegen. Dies erlaubt sehr hohe Bewertungen und niedrige Dividenden.

Viele Marktteilnehmer meinen tatsächlich, dass die Zentralbanken durch ihre Politik jede Rezession oder Korrektur beheben können. Das halten wir für naiv, denn der konsolidierten Bilanzsumme der größten Zentralbanken von circa 20 Billionen US-Dollar steht ein globaler Anleihe- und Aktienmarkt von circa 300 Billionen US-Dollar gegenüber.

Eine exakte Antwort auf die Timing-Frage hat nur Gott und der teilt sie uns nicht mit. Es gibt aber Trading- und Investment-Mechanismen, mit denen man sich trotzdem bestens für einen Crash oder eine >>japanische Sklerose<< positionieren kann.

Auch diese Frage beantwortet Florian Homm in seinem Buch:

Warum sollten die Kurse fallen, wenn doch die Umsätze, die operativen Gewinne und die Dividenden weiter steigen und so hoch sind wie nie zuvor?

Antwort von Florian Homm:

Wenn Sie wie der durchschnittliche Deutsche circa 47 Jahre alt sind, sollten Sie sich sehr genau überlegen, ob Sie nun in einen potenziell langjährigen Baissemarkt investieren wollen. Wenn Sie einen Anlagehorizont von 40 Jahren haben, kaufen Sie 40 Jahre jeden Monat Aktien. Das sollte eigentlich funktionieren. Vorausgesetzt, Sie benötigen dieses Geld nicht für andere Zwecke. Denn dass die Börse über einen sehr großen Zeitraum langfristig steigt, steht hier gar nicht zur Diskussion. 

Es ist aber auch allgemein bekannt, dass man bei maximalem Stress des Marktes investieren sollte, also dann >>wenn das Blut in den Straßen fließt<<. Das ist bei hohen Ertragsmargen und rekordverdächtigen Bewertungen sicherlich nicht der Fall.

Eine andere persönliche Regel ist mir mindestens genauso wichtig: Verkaufe dann, wenn alle bullish sind und wie die Lemminge in den Markt einsteigen, weil sie angeblich keine anderen Alternativen finden. Das bedeutet, man sollte dann kaufen, wenn die Aktien Schnäppchen sind und sie keiner will.„…


+++ NEWS TICKER +++

Ist das ein weiterer Schritt zum Beginn des bevorstehenden Endes des US-Dollars?

Seit längerem gibt es schon sehr konkrete Gerüchte, dass China an einem goldgedeckten Yuan arbeite. Bisher waren das Zukunftsvisionen, die keinen direkten Einfluss auf den aktuellen Goldpreis hatten. Doch jetzt könnte tatsächlich zumindest ein erster Schritt kurz bevorstehen.

Ein Artikel, der zuerst im Japan Nikkei Asian Reviewengl. Original-Link – erschien, sorgte bei mir für allergrößte Aufmerksamkeit.

Es geht darum, dass China offenbar den goldenen Sargnagel für die USA und den US-Dollar schmiedet.

Sie kennen meine Meinung: Das Ende des US-Dollars ist kein einmaliger Todesstoß, der plötzlich das Ende des Vertrauens in die weltweite Leitwährung bedeutet und Gold auf 10.000 US$ treiben könnte. Vielmehr steht ein langwieriger, jahrzehntelanger Prozess an, der sich in Abhängigkeit der Entwicklung Chinas zur Weltwirtschaftsmacht Nummer 1 vollzieht.

Bisher ist China immer vor einer direkten Konfrontation gegen die USA zurückgewichen. Doch jetzt ging eine Bombe hoch.

Öl-Future Handelsabwicklung in Gold

China, als weltgrößter Ölimporteur, möchte in Kürze einen Öl-Future-Handel in Yuan anbieten, der als Novum eine volle Konvertibilität in Gold besitzt, das Händler an den Goldbörsen von Hong Kong und China ausüben dürfen. Das heißt, die Ölhändler können wählen, ob sie ihren Handel in physischem Gold abwickeln wollen.

Es wäre Chinas erster Future-Kontrakt, der für weltweite Händler zugänglich ist und den vollen Zugang im Ölsektor bereitstellt. Seit April 2016 gibt es bereits den in Yuan handelbaren Gold-Future an der Shanghaier Börse, der zum Ende des Jahres in Budapest lanciert werden soll.

Bisher wurden Chinas tägliche Ölimporte auf Basis langfristiger Verträge direkt mit den Ölunternehmen abgewickelt.

Ein weiterer Vorteil: Ölexportländer wie Russland oder der Iran könnten so leicht alle Kapitalmarkt-Sanktionen umgehen, die ihnen die westliche Welt aufgebrummt hat. Zudem fällt der bisherige Weg, der zu einem Dollarstrom in die ölreichen Länder führte, weg. Deren Zentralbanken wiederum haben die Dollar-Währungsreserven in US-Staatsanleihen investiert, was ebenfalls wegfallen würde.

Jetzt kann die russische Zentralbank ganz einfach den direkten Weg nehmen und Öl gegen Gold handeln, das sofort den Goldreserven zugeführt wird.

Experten in Asien gehen überdies davon aus, dass der asiatische Rohstoff- und Ölhandel sich mehr und mehr nach China verlagern wird.

Unterstrichen wird diese Maßnahme von einem großen Interesse Chinas am Nahen Osten sowie an Russland. CEFC China Energy beteiligte sich gerade vorige Woche – engl. Bloomberg Artikel – mit 14% am russischen Ölunternehmen Rosneft. Verkäufer war der US-hörige Kalifenstaat Katar.


Aktuelle Aufträge und Positionen


Der Goldmarkt dreht momentan unspektakulär seine Runden und es gibt aus Empfehlungssicht aktuell keinen konkreten Handlungsbedarf. Die meisten Aktien haben sich seit der letzten Ausgabe kaum bewegt.


Kurz-Updates der laufenden Positionen


Northern Empire Resources (Toronto: NM) – Kurs: 0.88 CA$ – Anlageurteil: KAUFEN

Letzte Woche habe ich Ihnen die Vorzüge von Northern Empire Resources beschrieben. Seither ist der Kurs +19% gestiegen und hat beinahe sein Allzeithoch bei 0.90 CA$ erklommen. In den nächsten Wochen erwarte ich die Vorlage der Bohrergebnisse aus der 1. Phase des laufenden Bohrprogramms und werde Sie darüber zeitnah informieren.

Comark Analyst sieht fairen Wert bei 1.65 CA$

Bei meiner Partnerseite Sharedeals erschien letzte Woche dieser Gastartikel zur Aktie. Für besonders viel Aufmerksamkeit sorgte das Kursziel von immerhin 1.65 CA$, das der Geologe und Wertpapieranalyst von Comark Securities ausrief. Innerhalb von 8 Monaten will man offenbar auch den Produktionsstart bewerkstelligen. Das ist ein ambitioniertes Ziel, das noch stärkere Kursgewinne verspricht, wenn es eingehalten werden kann.

Quelle: Stockcharts.com

Fazit

Die Chancen stehen gut, dass sich der Aktienkurs in den kommenden Wochen weiter verbessern wird. Northern Empire Resources ist einer meiner größten Favoriten für die nächsten Monate und bleibt bei kleineren Korrekturen ein KAUF.


Update
EXTRA-Chancen


LiCo Energy Metals (Toronto: LIC) – Kurs: 0.10 CA$ – Anlageurteil: spekulativ KAUFEN

Atacama Lithium Projekt

Von Seite der Regierung liegen alle Explorationsgenehmigungen vor. Die Lithiumarbeiten gehen zurzeit etwas langsamer voran als ursprünglich geplant war. Hier sorgen sich die Ureinwohner der Atacama-Wüste etwas um die geplanten Bohrarbeiten von LiCo. Nach meinen internen Informationen vom Unternehmen wartet man hier noch auf das Ende der Paarungssaison bei den Flamingos (???), dann kann es losgehen. Umweltschützer und Anwohner waren wohl etwas besorgt, dass die Bohrarbeiten, die Vögel stören könnten.

Cobalt Kanada

Das eigentlich größere Kurspotenzial sehe ich ohnehin beim Cobalt-Projekt, das jetzt ebenfalls entwickelt wird.

LiCo Energy hat in den letzten Woche weitere interessante Pressemeldungen veröffentlicht, die das Potenzial der Cobaltgebiete umschrieben.

Dieses Audio-Interview mit dem CEO Tim Fernback und dem neuem Aufsichtsratsmitglied Greg Reimer erschien beim Börsendienst Smallcapvoice.com 

Nachdem man das Projekt durch eine erfolgreiche Kauf- und Cobalt-Abnahmevereinbarung mit dem globalen Handelskonzern Glencore erweitert hat, wird jetzt in die Hände gespuckt. Aktuell laufen die Vorbereitungen für das Cobalt-Explorationsprogramm auf Hochtouren.

Hierzu wurde eine weitere Pressemeldung zum Explorationsbeginn herausgegeben, die auch die historischen Daten eines vergangenen Bohrprogramm aus den Jahren 1979-1981 hervorhebt. Die Highlights waren damals rund 0,6% Cobalt und hochgradige, kürzere Abschnitte (0,5-1 m) mit bis zu 2%.

Das Management bestätigte mir letzte Woche, das  bis in etwa 4 Wochen die ersten Bohrergebnisse beim Cobalt vorliegen könnten.

Fazit

Die Voraussetzungen für eine signifikante, wirtschaftlich bedeutsame Ressource der beiden Spitzen-Metalle Lithium und Cobalt sind bei LiCo bestimmt gegeben. Allerdings hat sich der Aktienkurs in den letzten Wochen etwas abgeschwächt, weil man eigentlich für den Herbstanfang schon die sicheren Lithium-Ergebnisse erwartet hatte, die nun womöglich erst verzögert und nach dem Cobalt kommen. Am Ende dürfte es für risikobereite Investoren egal sein, ob die Ergebnisse nun in 4 oder 8 Wochen kommen. Hauptsache sie sind gut!


Anlagestrategie

So überleben Sie am besten, die bevorstehende finanzielle Panik und werden
ein Gewinner im nächsten Börsencrash!


Heute möchte ich Ihnen eine Überraschung präsentieren, die Buchbesprechung des in Deutschland wohl vielleicht bekanntesten Ex-Milliarden-Investors Florian Homm. Er ist mir persönlich seit vielen Jahren bekannt und ich erlaube mir folgende Feststellung:

Dieser Mann ging stieg schon früh bis in den Olymp des Finanzhimmels empor, stürzte aufgrund verschiedener Ereignisse, die Sie der Presse entnehmen konnten, wieder ab und ging auf diesem Weg praktisch durch die „Hölle auf Erden“.

Er war vielleicht einer der umstrittensten Finanzmanager unserer Zeit.

Eines kann man Florian Homm jedoch nicht absprechen: Er besitzt ein exzellentes Gespür für bevorstehende Ereignisse. Er identifiziert laufende Trends, grotesk unterbewertete Anlage-Chancen sowie von der Allgemeinheit der Börsianer stets verkannten Gefahren.

Der Goldherz Report beschäftigt sich seit über einem Jahr mit ähnlichen Gedanken wie sie Florian Homm in seinem neuen Buch: „Erfolg im Crash“ niedergeschrieben hat.

Für Sie als Goldherz Report Leser möchte ich darum heute eine Buchempfehlung aussprechen, weil es den Kern unseres Themas beschreibt, mit der ich eine finanzielle Kernschmelze kommen sehe und die zugrundeliegenden Fakten aufzählt, die für den kommenden Wirtschafts- und Börsenabschwung relevant sein werden.

Das verlinkte Sonderangebot für die Taschenbuchausgabe zum Vorzugspreis für nur 13,98 € (statt 17,99€)! gilt NUR FÜR KURZE ZEIT! Der Erfolg im Crash ist möglich.

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Gleich zu Beginn des Buches schreibt Homm „Wir halten an unserer These fest, dass es zwischen 2017 und Ende 2019 zu einem Crash kommen wird, beziehungsweise einer sklerotischen wirtschaftlichen Entwicklung.

Die sklerotische Wirtschaftsentwicklung

Dieser Begriff, die wirtschaftliche Sklerose, war mir bis dato noch nicht so geläufig und ich halte ihn durchaus für passend. Denn er bezeichnet einen schleichenden Prozess der immer schwieriger werdenden Grundbedingungen für Wachstum. Der Begriff geht ursprünglich auf den deutschen Ökonomen Herbert Giersch zurück, der damit die wirtschaftliche Stagnation in der Eurozone umschrieb, die durch Überregulation und ausufernde Sozialsysteme entstanden ist.

Doch ähnliche Phänomene gibt es natürlich längst auch in Japan und den USA. Zum Beispiel mit horrenden Gesundheitsausgaben, die das gesamte ökonomische Gleichgewicht verschieben. So sind die Gesundheitsausgaben pro Kopf seit der Jahrtausendwende auf astronomische 7.000 US$ gestiegen. Jeder US-Bürger, ob er nun ein eigenes Einkommen besitzt oder alimentiert wird, gibt demnach 580 US$ pro Monat für Gesundheit aus. Ein Wahnsinn, der kaum noch zu überbieten ist. Dieses Phänomen habe ich in Goldherz Report #20/2017 auch einmal aufgegriffen, weil ich es als einen zentralen Faktor für die bevorstehenden großen Probleme sehe.

Der Staat und regulierte Wirtschaftssektoren wie Rüstung, Bildung und Gesundheitssystem haben sich wie ein Krebs in alle Bereiche der Wirtschaft ausgedehnt und nehmen dort einen immer größeren Anteil ein. Hunderte Milliarden werden für diese Sektoren ausgegeben, ohne langfristige Ergebnisse in Form von höherem Wirtschaftswachstum zu generieren. Die Kosten dieses Systems, das auf Gesundheit und Bildung aufbaut, sind aber in unüberschaubarem Ausmaß explodiert und machen einen immer größeren Anteil vom Wirtschaftsaufkommen aus.

Homm geht darauf und die groteske Verschuldungssituation ebenfalls im Detail ein.

Das Buch zeigt eine weitere Statistik wie das aktuelle Rekordhoch bei den Automobil-Krediten in den USA, die jüngst auf über 1 Billion US-Dollar gestiegen sind und weit über das Hoch im 3. Quartal 2005 hinausgehen.

Ausstehende Automobil-Kredite

Quelle: Der Crash kommt

Besorgniserregend ist für Florian Homm hierbei nicht nur das Kreditniveau als solches, sondern auch der Umstand, dass die Gebrauchtwagenpreise stark fallen. Die Besicherung der Kredite durch den Wertverlust bei neu finanzierten Fahrzeugen wird immer weniger werthaltig. Vor der letzten Finanzkrise fielen die KFZ-Preise ebenfalls. Es werden von den Leasingnehmern auch immer weniger Leasingfahrzeuge übernommen, die dann im Gebrauchtwagenmarkt landen. Gegen Jahresende sieht der Autor darum eine hohe Gefahr für Kurzarbeit in der Automobilproduktion, eigentlich die Schlüsselbranche der US-Industrie.

Index der Gebrauchtwagenpreise

Quelle: Der Crash kommt

Homm geht außerdem der Frage nach, ob Zentralbanken den Crash mit ihrer Gelddruck-Maschine oder Politik, zum Beispiel mit einem Bargeldverbot, aufhalten können. Er stellt diese risikobehaftete Situation den gleichzeitig enorm gestiegenen Bewertungen gegenüber, die trotz der lauernden Gefahren auf einem wahnsinnigen Niveau verharren und durch nichts mehr zu rechtfertigen sind:

Glauben Sie mir, die Ampeln stehen auf Rot. Die empirisch relevanten Bewertungskriterien verheißen nichts Gutes. Bestenfalls suggerieren solch hohe Bewertungen eine lang anhaltende Seitwärtsbewegung an den Kapitalmärkten. In fast allen Fällen enden sehr hohe Marktbewertungen in einem Crash, welcher dann eine Regression zum Mittelwert der Aktien herbeiführt.

Viele Aussagen des Buchs werden Sie aus früheren Goldherz Report Ausgaben wiederkennen. Die Punkte waren nicht immer so umfassend geschildert, wie dies im Rahmen eines Buchs möglich wäre.

Darum finde ich, dass Florian Homms Buch meine Anerkennung verdient. Er hat sich in den letzten Monaten die Zeit für eine umfassende Analyse und Marktbetrachtung genommen.

Im Gegensatz zu anderen Büchern, bietet er aber nicht nur eine analytisch brillante Darstellung, die für jeden Anleger allgemeinverständlich ausgeführt wurden, sondern bietet trotz dieser schwer verdaulichen Kost eine Hoffnung.

Es gibt natürlich auch andere Krisen- oder Gold-Bücher, die in im Laufe der letzten Jahre erschienen sind. Alle haben ihre Berechtigung und sind eine großartige Bereicherung für uns Investoren. Deshalb werde ich in Zukunft gerne weitere Buchbesprechungen vornehmen.

Jedes dieser Bücher muss sich am Ende aber auch daran messen lassen, welchen Mehrwert und Output es für einen pragmatischen Anleger bietet.

Hieran gemessen erfüllt das Buch nicht nur meine hochgesteckten Erwartungen, sondern übertrifft diese sogar. Denn eine solche Summe an Ideen findet man in gewöhnlichen 0815-Börsenbüchern nur selten.

So wird ein Beispiel-Depot sowie eine Watchlist vorgestellt, die bereits aus konkreten Empfehlungen zusammengesetzt wurde, welche die Ansicht des Autors widerspiegeln und die Aussichten nach den vorhandenen Branchen aufgliedert sowie nach Einzelwerten aufschlüsselt.

Ganz wichtig für Goldherz Leser: Für die Edelmetalle Gold & Silber ist Florian Homm natürlich bullish. Hinsichtlich vieler alteingesessener Industriewerte wie der Automobilbranche dagegen sehr bearish, was auch ausführlich begründet wird und auch für Rohöl und die großen Ölkonzerne wie Chevron sieht er eher schwarz.

Wen wundert’s, bei einer ausgeprägten Wirtschaftsschwäche, die zeitgleich mit großen Veränderungen durch die Elektro-Mobilität einhergeht, bleibt für die klassischen US-Ölkonzerne wenig Platz. Zumal sich diese geopolitisch auf Glatteis bewegen.

Spezialwerte wie einen britischen Wasserversorger, der im Krisenfalle geschützt sein dürfte sowie relativ sichere Standardwerte wie Amgen, McDonald sowie physisches Gold & Silber finden in seinem gut diversifizierten Depot dagegen Platz. Ebenso ein Spezial-ETF, mit dem Sie auf steigende Zinsen setzen können ohne Kapital zu riskieren, wie das bei Short-Produkten auf Zinsen oder Zins-Futures der Fall wäre. Mit der laufenden Verzinsung verdienen Sie sogar noch dazu.

Als langfristige Idee würde er auch mit einen kleinen Teil des Vermögens in den S&P 500 Dividend Aristocrats ETF investieren, der die Unternehmen mit der höchsten Dividende vereint.

Für Goldherz Report Leser besonders interessant ist vielleicht ein ganz toller Spezialwert aus dem Goldsektor, den ich auch schon einige Zeit auf meiner Beobachtungsliste habe und den ich Ihnen demnächst einmal ausführlich präsentieren werde. Es gefällt mir gut, dass Herr Homm diese Aktie sogar als eine Kerninvestition sieht.

Insofern sind mir Florians Ratschläge sehr sympathisch, denn er ist wohl ein mindestens ebenso ein Pragmatiker wie ich es bin.

Schlussendlich ist es ja doch so: Was nützt uns die beste Analyse ohne eine Schlussfolgerung und eindeutige Empfehlung für Anleger.

Wenn das einzige Fazit eines Buches, wie es sonst häufig vorkommt, darin bestünde einfach Gold zu kaufen, dann wäre mir das zu wenig gewesen.

Hiervon hebt sich Florian Homm’s „Erfolg im Crash“ ausdrücklich und wohltuend mit eindeutigen Aussagen und Empfehlungen ab.

Homm räumt in seinem Buch mit der Perma-Bullen-Markt-These auf, die in seinen Augen nur von „oberflächlichen Beobachtern“ gemacht werden, die sich im Nirwana befänden, ähnlich wie in den Jahren 1987, 2000 oder 2008.

Es ist wahrscheinlich kein Buch, welches Sie in 10 Jahren noch lesen wollen, doch es hat einen unverkennbar starken Aktualitätscharakter. Denn es ist exakt auf die jetzige und die unmittelbar bevorstehende Ereignisse zugeschnitten: Den Finanz-Crash oder auch die nächste Finanzkrise und bietet Antworten, sowie eine weitere Perspektive, wie Sie nicht nur weitgehend ohne finanziellen Schaden über die kommenden 3-5 Jahre kommen. Denn in diesem Zeitraum wird der nächste Finanz-Tsunami mit großer Sicherheit ausbrechen. Darüber hinaus legt Homm mit konkreten Vorschlägen wert darauf, wie Sie als Gewinner aus der Krise hervorgehen können.

Die ehrliche Goldherz Report Buchbewertung:

Aktualität     
Umfang, Aufmachung, Präsentation:     
Lesernutzen:     
Geeignet für Laien:     
Gesamteindruck:     

Fazit

Erfolg im Crash hat mir gut gefallen. Ich habe es regelrecht verschlungen und den Inhalt an einem sonnigen Nachmittag durchgearbeitet.

Es ist mit einem Umfang von knapp 200 Seiten kein Roman, den Sie in den Urlaub mitnehmen werden oder auf dem Nachttisch liegen lassen. Dafür ist es an einem Tag und zudem für uns stressgeplagte, berufstätige Börsenteilnehmer gut zu lesen. Am besten gefallen hat mir die umfangreiche Marktanalyse, die mit konkreten Empfehlungen, bis in den Einzeltitelbereich, gespickt war.

Im Buch finden sich zudem wichtige Erklärungen, die für Börsenanfänger sicher hilfreich sind, damit die komplexe Materie überblickt werden kann. Es werden Begriffe und Anlagestrategien erklärt wie der Carry-Trade oder der Absolute-Return-Ansatz. Also auch ein Buch für den/die Hausmann/frau (richtig gegendert?).

Für die börsenerfahrenen Investoren unter uns bietet das Buch trotzdem keine langatmigen oder schwer ermüdenden Passagen, sondern kommt schnell an die zentralen Punkte und schlussfolgert, ohne allzu viele Mutmaßungen anzustellen. Gut fand ich auch, dass alle Argumente mit kurzen Absätzen sowie dazu passenden Grafiken hinterlegt werden, die es zu einer starken Unterhaltung werden lassen. Allerdings sind viele Grafiken nicht so gut aufbereitet, sondern wurden 1:1 aus diversen Finanzblogs im Internet übernommen. Das wirkt etwas „zusammengezimmert“. Für eine Untermauerung der Thesen reicht es allemal, doch ich kann dafür keine Bestnoten geben. Noch wichtiger ist der Inhalt, da bekommt man für die knapp 14 € doch sehr viel geboten.

Gewöhnlich müssen Anleger für eine solche Sammlung an handfesten Fakten und Ergebnissen dutzende, englische Internetseiten lesen. Hier bekommt man alle relevanten Inhalte auf Deutsch serviert.

Wenn Sie dieses Buch lesen, dann haben Sie in Verbindung mit dem wöchentlichen Goldherz Report eine einmalige Chance und bekommen eine weitere Perspektive, aus Sicht eines Anlageprofis, der mehrfach in seiner Karriere Bestplatzierungen bei den Anlageresultaten und sämtliche Fondsmanagerpreise abgeräumt hat. Selbst wenn Sie bullish sind und bleiben, wird Ihnen das Buch helfen. Schließlich sollten Sie als wachsamer Investor auch die Argumente der Kritiker kennen. Ob Bulle oder Bär, Sie erhöhen mit dieser Lektüre nur Ihre Wahrscheinlichkeit dafür, dass Sie die nächste Finanzkrise stärker verlassen werden, als Sie diese betreten werden.

 

Es grüßt Sie Ihr,

Guenther_Unterschrift
Günther Goldherz, Chefredakteur

P.S.: Vor zwei Wochen stellte ich in Report #33/2017 die kühne These auf, dass sich Gold an den Bitcoin Preis annähern werden. Seitdem hat sich Gold hervorragend gehalten, während die Bitcoins von 4.200 € auf 3.200 € -24% korrigierte. Bisher ist das nur eine „kleine“ Korrektur. Aber aufgrund der zuvor statt gefundenen Euphorie sehe ich beim Bitcoin durchaus ein Risiko, dass es hier noch weiter und zwar deutlich abwärts geht. Meine Überzeugung: Gold ist im innersten mehr wert und eine dauerhaftere Vermögensanlage als Bitcoins & Co.


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Am Montag, 18. September von 19:00 bis 20:00 Uhr im Live-Chat von Sharedeals.deSharedeals_Logo


Offenlegung von Interessenskonflikten & Risikohinweis, Haftungsausschluss

Hinweis auf mögliche Interessenskonflikte gemäß Paragraph 34b WpHG i.V.m. FinAnV: Ein Interessenkonflikt besteht darin, dass die bull markets media GmbH bzw. Redakteure, Mitarbeiter, Eigentümer oder anderweitig mit der bull markets media GmbH verbundene natürliche und juristische Personen Positionen in den folgenden besprochenen Finanzinstrumenten halten und diese Positionen jederzeit weiter aufstocken oder verkaufen können: Canarc Resources, E3 Metals, Golden Arrow Resources, K92 Mining, LiCo Energy, Northern Empire Resources, Para Resources, Rise Resources, TerraX Minerals, Silver One Resources, Platinum Group Metals. Ein erhöhtes Interesse an den besprochenen Finanzinstrumenten, steigende Kurse und eine höhere Handelsliquidität sind bei einem geplanten Verkauf von Vorteil. Somit besteht eindeutig und konkret ein Interessenkonflikt.

Darüber hinaus bestehen die folgenden weiteren, konkreten und eindeutigen Interessenkonflikte:

  1. Para Resources: Die bull markets media GmbH wurde als Herausgeber für die Berichterstattung über das Unternehmen vergütet und hält zudem Aktien/Warrants an dem Unternehmen.
  2. Golden Arrow Resources: Die bull markets media GmbH wurde als Herausgeber für die Berichterstattung über das Unternehmen vergütet und hält zudem Aktien/Warrants an dem Unternehmen.
  3. TerraX Minerals: Die bull markets media GmbH wurde als Herausgeber für die Berichterstattung über das Unternehmen vergütet und hält zudem Aktien/Warrants an dem Unternehmen.
  4. Dolly Varden Silver: Die bull markets media GmbH wurde als Herausgeber für die Berichterstattung über das Unternehmen vergütet.
  5. Zinc One Resources: Die bull markets media GmbH wurde als Herausgeber für die Berichterstattung über das Unternehmen vergütet und hält zudem Aktien/Warrants an dem Unternehmen.
  6. E3 Metals: Die bull markets media GmbH wurde als Herausgeber für die Berichterstattung über das Unternehmen vergütet und hält zudem Aktien/Warrants an dem Unternehmen.
  7. Rise Resources: Die bull markets media GmbH wurde als Herausgeber für die Berichterstattung über das Unternehmen vergütet und hält zudem Aktien/Warrants an dem Unternehmen.
  8. Kenadyr Mining: Die bull markets media GmbH wurde als Herausgeber für die Berichterstattung über das Unternehmen vergütet und hält zudem zukünftig vermutlich Optionen an dem Unternehmen.
  9. Northern Empire Resources: Die bull markets media GmbH wurde als Herausgeber für die Berichterstattung über das Unternehmen vergütet und hält zudem Aktien/Warrants an dem Unternehmen.
  10. LiCo Energy: Die bull markets media GmbH wurde als Herausgeber für die Berichterstattung über das Unternehmen vergütet und hält zudem Aktien/Warrants an dem Unternehmen.
  11. K92 Mining: Die bull markets media GmbH wurde als Herausgeber für die Berichterstattung über das Unternehmen vergütet und hält zudem Aktien/Warrants an dem Unternehmen.

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Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei in diesem Newsletter veröffentlichten Beiträgen um journalistische Beiträge und Meinungsäußerungen, keinesfalls aber um Finanzanalysen im Sinne des deutschen Kapitalmarktrechts handelt. Das Studium dieses Newsletters ersetzt daher keine individuelle Anlageberatung. Wir raten daher ausdrücklich dazu, sich vor einem Investment in die hier vorgestellten Aktien von einem Anlage- oder Vermögensberater in Bezug auf die individuelle Angemessenheit dieses Investments beraten zu lassen. Darüber hinaus sollten Anleger auf keinen Fall ihr gesamtes Kapital auf wenige Aktien konzentrieren oder sogar einen Kredit für die Aktienanlage aufnehmen.

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